Archiv vom März, 2009

 

Erstellt am 29. März 2009 von

Diese Tage bekamen wir ein Belegexemplar der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Eine Welt“, herausgegeben vom Evangelischen Missionswerk in Deutschland (EMW). Redakteur Martin Keiper schreibt über das im Januar erschienene Buch von Ernst Bergen: „Entwicklung, Macht und Korruption – Als Christ in der Regierung Paraguays“:

„Wie reagiert ein erfolgreicher, im christlichen Glauben lebender Geschäftsmann, wenn er gebeten wird, ein Ministeramt anzunehmen – und das in einem Staat, in dem Korruption und Vetternwirtschaft seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Wirtschaftslebens sind? Er fragt seine Gemeinde und sucht Rat in der Bibel.

So reagierte der Mennonit Ernst Bergen, als er vom früheren Präsidenten Paraguays, Nicanor Duarte, aufgefordert wurde, Handels- und Industrieminister zu werden. Duarte wollte unverbrauchte und unbestechliche Politiker in seiner neuen Regierung haben. Ernst Bergen nahm die Herausforderung an und trat 2003 in die Regierung ein – trotz aller Selbstzweifel, ob er als politisch Unerfahrener die Aufgabe meistern würde. Er schaffte es. Fünf Jahre lang, von 2003 bis 2008, sanierten er und seine Mitarbeiter die Wirtschaft des Landes.

Bergen verschweigt nicht seine Probleme und die manchmal schmerzhaften Erfahrungen als bewusst lebender Christ in der Politik. ,Unbedingt lesen!’, möchte man manchen unserer Politiker zurufen, die das Christliche nur noch aus dem Parteinamen kennen. Und Wähler können fast etwas neidisch werden, dass solche Menschen bei uns nicht zur Wahl stehen.“

Erstellt am 28. März 2009 von

Trost für trauernde junge Menschen: „Ich will bei dir sein – du trauerst nicht allein“ ist ein Geschenk der Anteilnahme von Mensch zu Mensch. In den Texten dieses mit Farbfotos illustrierten Bandes bleibt es nicht dabei – in das Dunkel von Schmerz und Trauer zieht ein Lichtstrahl der Geborgenheit in Gott, scheinen Worte des Trostes und der Zuversicht mitten im Leid.

2007 haben wir diesen sorgfältig gestalteten Band mit Worten von Uwe Heimowski verlegt. Für den Autor, als Pastor und Seelsorger immer wieder mit Trauer konfrontiert, war der tragische Tod seines jüngeren Bruders der Auslöser zur Arbeit an diesem Band: „Ich hoffe, dass er auch anderen Trauernden hilft, Trost zu finden.“

Vielleicht ist dieses christliche Geschenkbuch für trauende junge Menschen gerade angesichts des schrecklichen Amoklaufes von Winnenden eine hilfreiche Handreichung. Die beigefügte Mini-CD (das Buch gibt’s aber auch ohne) enthält zwei Instrumentalstücke sowie das Lied „Ich will bei dir sein“, erstmals produziert von Uli Kringler (der Liedtext von Uwe Heimowski ist im Buch abgedruckt. Melodie und Gesang: Holger Huhn).

Erstellt am 27. März 2009 von

Das dritte Buch, das im März erschien, stammt aus der Feder von Dr. Roland Hardmeier, Pastor einer FEG in Kloten (bei  Zürich): „Kirche ist Mission – Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis“ (Band 2 der Edition IGW).

Vor unseren Augen vollzieht sich ein dramatischer Wandel – durch Globalisierung und Postmoderne –, der nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft hat, sondern auch die Christenheit betrifft. Was bedeutet es, in dieser Welt den Auftrag zu erfüllen, den Jesus Christus der Kirche gegeben hat?

Erstellt am 27. März 2009 von

An diesem Wochenende ist Michael Frost gerade in Aarau, kommendes Wochenende dann in Essen. Anfang der Woche trafen sich Gemeindegründer verschiedener Denominationen mit ihm in Kirchheim. Nun ist rechtzeitig auch die deutsche Ausgabe von „ReJesus“ erschienen, einem Buch, das Michael Frost gemeinsam mit Alan Hirsch verfasst hat: „Der wilde Messias – Mission und Kirche von Jesus neu gestaltet„.

„Unser Christsein ist geprägt von vielen Jesusbildern unserer Kindheit, unserer Kirche oder unserer Erfahrung. Aber wie ist Jesus wirklich? Frost und Hirsch versuchen, den ursprünglichen Jesus der Evangelien neu zu entdecken. Das Ergebnis ist gleichermaßen unbequem, spannend und wichtig. Pflichtlektüre für engagierte Christen!“

Tobias Faix

„Der wilde Messias ist eine Einladung, die Evangelien mit neuen Augen zu lesen und zu lernen, dem wilden und radikalen Jesus nachzufolgen und es ihm gleich zu tun. Engagiert und herausfordernd!“

Stuart Murray

„Wer auch nur ein wenig an den Fragen einer missionalen Kirche interessiert ist, der erfährt hier, worum es dabei vor allem geht – theologisch und praktisch.“

Dan Kimball

Das Buch ist Band 1 der neuen edition novavox, herausgegeben in Zusammenarbeit mit Novavox, dem Netzwerk für missionale Gemeindeinnovation. Im Herbst wird dann Alan Hirsch zu einer Konferenz in Karlsruhe erwartet.

Erstellt am 24. März 2009 von

Einige Neuerscheinungen des Neufeld Verlages haben im März das Licht der Welt erblickt (das ist kein Witz – jedes Buch, das aus der Druckerei kommt, ist für uns tatsächlich ein bisschen wie eine Geburt, auf die man monatelang hingefiebert hat).

Das sogenannte Alte Testament – Warum wir nicht darauf verzichten können“ ist das erste Buch, das Tim und Gertrud Geddert gemeinsam geschrieben haben. Es ist in enger Zusammenarbeit mit dem Bibellesebund entstanden. Am Anfang stand dabei die Überlegung: Wo brennt’s? Welche Bücher wären jetzt besonders hilfreich? Welche Themen wollen wir gemeinsam anpacken?

Das Autorenpaar hat diese Überlegungen engagiert aufgegriffen und nimmt uns mit auf eine spannende Entdeckungsreise ins Alte Testament (das hat mich schon beim Lektorat fasziniert!). Dabei beschäftigen sie sich auch ehrlich mit den „Problemzonen“, die vielen Christen Kopfzerbrechen bereiten.

Was soll ich sagen – ich habe diese Woche wieder angefangen, im Alten Testament zu lesen. Und bin begeistert!

Erstellt am 22. März 2009 von

Christliche Autoren haben die vielfältigsten Gründe, sich mit dem Thema Religion und Glaube auseinander zu setzten und darüber zu schreiben. Sie sind selbst überzeugte Christen, die in ihren Büchern in der Regel einen Blick über den christlichen Tellerrand der eigenen Gemeinde werfen und andere daran teilhaben lassen.

Christliche Autoren fühlen sich verpflichtet, ihr Wissen mit anderen zu teilen

Für viele christliche Autoren ist diese Art des Austausches eine Art „innerer Verpflichtung“. Als Christen fühlen sie sich dazu verantwortlich, andere Menschen zu informieren und an ihren eigenen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Ihnen Impulse zu geben und zum Meinungs- und Gedankenaustausch beizutragen, ist ebenfalls Ziel christlicher Autoren.

Unsere christlichen Autoren und Autorinnen publizieren aus den verschiedensten Gründen und aus unterschiedlichstem Antrieb. Eine Autorin verlor beispielsweise ihre kleine Tochter und schreibt seitdem Bücher über Trauer und den Umgang damit. Ein christlicher Autor fand erst im Alter von 51 Jahren zum Glauben, und ist seitdem aktiv im Gemeinde- und Schriftstellerleben integriert.

Andere christliche Autoren sind weltweit bekannt und haben bereits mehrere Millionen Bücher in verschiedenen Sprachen verkauft. Dass christliche Autoren dabei nicht ausschließlich auf religiöse Inhalte zurückgreifen, zeigt das Beispiel einer Schriftstellerin, die sich vornehmlich den Themen Partnerschaft und Familie widmet. Einen weiteren christlichen Autor kennzeichnet sein Engagement als Pastor, Seelsorger und AIDS-Beauftragten.

Soziales Engagement als Ergebnis des Glaubens christlicher Autoren

Die Schriftsteller des Neufeld Verlags zeichnen sich also nicht nur durch ihre christlichen Bücher aus, sondern auch durch zahlreiche andere Werke. Ihr Glaube spiegelt sich in ihrem sozialen Engagement wider und lässt auch andere Menschen an ihrem Glück teilhaben, dass sie durch den christlichen Glauben erfahren haben. Das weit reichende Gesundheitsprogramm eines christlichen Autors in Zentralafrika ist da nur eins von vielen Beispielen, in denen sich der Glaube äußert. Hier gelangen Sie zur Liste christlicher Autoren im Neufeld Verlag.

Erstellt am 19. März 2009 von

Letzte Woche haben wir eine Email erhalten, in der uns ein neues christliches Internetprojekt vorgestellt wurde. Dieses Projekt nennt sich ChristPark und ist ein Kommunikationsportal für Christen jeden Alters.

Christpark ist absolut kostenlos und bietet Christen die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen. Das Projekt steckt gerade erst in den Kinderschuhen, aber es haben sich schon einige Hundert Christen dort angemeldet – auf jeden Fall schaut es interessant aus und könnte sich lohnen, dort ebenfalls mitzumischen.

Hier geht es zu „Christpark.de – Ein Forum und Portal für Christen jeden Alters„.

Erstellt am 19. März 2009 von

Vom 29. März bis 5. April findet die Großveranstaltung ProChrist unter dem Motto „Zweifeln und Staunen“ in Chemnitz statt. Das heißt, eigentlich findet sie in zahlreichen Sälen Deutschlands und Europas statt, weil viele Kirchen und Gemeinden sich daran beteiligen und das Programm aus Chemnitz per Satellit empfangen.

Ulrich Parzany, Pfarrer und CVJM-Generalsekretär im Ruhestand, wird an diesen Tagen einladen, intensiver über den christlichen Glauben nachzudenken und sich persönlich mit der Frage nach Gott zu beschäftigen (äußerst empfehlenswert!).

An einem Abend steht auch Uwe Heimowski, ein christlicher Autor des Neufelds Verlages, als Interviewgast auf der Bühne. Dazu passend ist sein Buch „Ich bin dafür! 44 Mutmacher für den Alltag“ soeben in der dritten Auflage erschienen. Herzlichen Glückwunsch, Uwe!

Erstellt am 19. März 2009 von

Die Beliebtheit christlicher Verlage nimmt zu: Das Christentum ist mit über zwei Milliarden Anhängern die größte Religion der Erde. Viele der Gläubigen beschäftigen sich mit ihrer Religion in einer Intensität, die über das bloße Wissen um den Inhalt der Bibel hinausgeht. Kein Wunder also, dass die Zahl christlicher Verlage immer weiter steigt und ihre Bücher immer bekannter werden.

Christliche Verlage veröffentlichen alte und neue Gedanken zu Glaube und Religion

Christliche Literatur wurde vor einiger Zeit – wenn überhaupt – gerne in der hintersten Ecke des Buchladens deponiert. Sie diente praktisch dem Alibi, „doch irgendwas in der Richtung“ vorrätig zu haben. Vielen Christen reichte dies zu Recht nicht aus. Christliche Verlage entstanden – oftmals aus der Initiative einzelner Menschen heraus, denen es nicht genügte, ihre Religion und ihren Glauben in eine dunkle Ecke abgeschoben zu sehen. Schließlich hat der christliche Glaube nichts von seiner Aktualität verloren.

Trotzdem werden christliche Verlage gern für altbacken und überholt angesehen. Was oftmals als kleiner eigenständiger Buchladen begann, fand in den letzten Jahren allerdings auch den Weg in die moderne Welt: ins Internet. Wer nach christlichen Verlagen im Internet sucht, wird nicht enttäuscht. Die Auswahl ist mittlerweile so groß, dass es fast schwer fällt, den Überblick zu behalten.

Anzahl christlicher Verlage in den vergangenen Jahren weiter gestiegen

Die Bedeutung christlicher Verlage wurde lange unterschätzt. Heute ist klar: Christliche Verlage sind ein wichtiger Bestandteil der Glaubenswelt. Informationen rund um Religion, Kirche, Gemeinde und Theologie finden sich in der Literatur, die von christlichen Verlagen angeboten wird. Machen Sie sich deshalb im Online Shop des Neufeld Verlags direkt ein Bild vom umfangreichen Angebot christlicher Literatur.

Erstellt am 19. März 2009 von

Ihr habt gedacht, ich schaff es nicht: Frauen erzählen, wie alles ganz anders kam. Nämlich viel besser“ heißt ein Buch, das Claudia Filker aus Berlin gerade im Aussaat Verlag herausgegeben hat. Schon beim Durchblättern stößt man auf eine ganze Reihe packender Geschichten. Auch meine Frau hat einen Beitrag über unsere drei außergewöhnlichen Söhne und unsere äußerst kurzen Schwangerschaften (die längste dauerte drei Monate, die kürzeste drei Stunden) verfasst…

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.