Archiv vom April, 2009

 

Erstellt am 24. April 2009 von

Vom 30. April bis 3. Mai 2009 wird Jean Vanier in Trier sein. Der katholische Christ und promovierte Philosoph, bekannt durch die weltweit 131 Arche-Gemeinschaften, in denen behinderte und nicht behinderte Menschen zusammenleben, nimmt an einem „Katimavic“ teil. Dieser Begriff aus der Sprache der Inuit steht für das Iglu als Ort der Begegnung.

Zu den Tagen mit Jean Vanier sind bereits über 170 Teilnehmer aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern angemeldet. Am 2. Mai, dem Tag der Behindertenseelsorge, wird Jean Vanier bei einem Segnungsgottesdienst um 13.45 Uhr im Trierer Dom mitwirken.

Jean Vanier ist äußerst selten in Deutschland. Anlässlich seines 80. Geburtstages im vergangenen September erschien die Biographie „Jean Vanier und die Arche – Die Geschichte einer außergewöhnlichen Berufung“ im Neufeld Verlag.

Erstellt am 18. April 2009 von

So, wie der Glaube immer auch ein Hort der Zuflucht ist, suchen wir auch in unseren vier Wänden nach etwas, um uns von dem hektischen Alltag auszuruhen. Sicherlich leben auch Sie den christlichen Glauben bei sich zuhause; doch haben Sie sich schon einmal überlegt, mit einer christlichen Bücherstube zu sich und zu Gott zu finden?

Als Erwachsene verlernen wir häufig, uns Freiräume zu schaffen – vielleicht erinnern Sie sich gerne zurück, wie das als Kind war. Als Junge war es zum Beispiel das Indianerzelt, in dem man sich den Geschichten von Winnetou und Old Shatterhand hingeben konnte.

Ihre christliche Bücherstube: Ein himmlische Vergnügen

In Ihrer christlichen Bücherstube hätten Sie die Möglichkeit, auf ganz ähnliche Weise  eine Oase des Friedens, der Zuversicht und des Glaubens zu schaffen. Suchen Sie sich am besten einen Raum, in dem Sie sich besonders wohl fühlen; wichtig ist es, sich nicht ablenken zu lassen. Schalten Sie Ihr Handy, Ihren Computer und ruhig auch Ihr Telefon aus. Eine Tasse Tee oder Kaffe kann helfen, in die richtige Lesestimmung zu kommen. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um in Ihrer christlichen Bücherstube ganz bei sich zu sein.

Ein Tipp: Viele Menschen arbeiten heute im Büro, und verharren den ganzen Tag ein und derselben Sitzposition. Warum machen Sie es sich nicht einfach mit einigen Kissen und Decken auf dem Boden bequem? Schließlich geht es in der christlichen Bücherstube darum, dem Alltäglichen Einhalt zu gebieten.
Ist das Licht in Ordnung? Haben Sie vielleicht sogar ein paar Kerzen angezündet? Das könnte es jetzt eigentlich losgehen, ihre christliche Bücherstube scheint so richtig gemütlich zu sein.

Aber halt: Etwas fehlt ja noch. Haben Sie eigentlich schon die passende Literatur gefunden? Wie es sich für eine christliche Bücherstufe gehört, sollten Sie darin auch ein wenig stöbern können. Hier hilft Ihnen der Online-Shop des Neufeld-Verlags weiter. Entdecken Sie spannende, faszinierende und manchmal auch humorvolle Literatur von Christen für Christen. Damit Ihre christliche Bücherstube ein Hort zum Stöbern, Entspannen und Wohlfühlen wird.

Erstellt am 17. April 2009 von

Am 21. April 2009 ist es so weit: Die kostenlose Internetplattform Himmlisch-Plaudern feiert ihren ersten Geburtstag. Himmlisch Plaudern bietet zweierlei: eine christliche Community, in der bestehende Freundschaften gepflegt und neue Freunde gefunden werden können, sowie die Möglichkeit, die Liebe seines Lebens unter Christen kennen zu lernen. Damit begeisterte die Plattform innerhalb dieses ersten Jahres bereits 5.000 Nutzer.

Die Verantwortlichen von Himmlisch Plaudern freuen sich über das rasche Wachstum und die gute Resonanz auf die Seite. Im Mai wird schon das 3. Chattertreffen stattfinden, das von engagierten Usern aus Eigeninitiative geplant und durchgeführt wird.

Es ist viel los bei Himmlisch Plaudern: In den Foren mit über 700 verschiedenen Themen hat jeder die Möglichkeit, sich mit anderen Christen über das Leben, die Liebe und den Glauben auszutauschen oder Gebetsanliegen mitzuteilen. Während im Forum eifrig über Lieblingsbibelstellen öffentlich diskutiert wird, nutzen viele die Funktionen der Community zum privaten Austausch. Dabei können erste Kontakte durch virtuelle Lächeln geknüpft und über Chat, kurze Popup-Nachrichten oder Mails vertief werden. In aussagekräftigen Nutzerprofilen mit Fotoalben, Galerien und Interviews zu Lebens- und Glaubensfragen stellen sich die User einander vor.

Dass Himmlisch Plaudern als Möglichkeit zur Partnersuche funktioniert, wird Tobias Zschöckner, Gründer der Plattform, immer wieder berichtet: „Das Schönste für mich ist von Erfolgsstorys zu hören und zu spüren, dass Gott auf der Seite wirkt.“ Seit nur einem Jahr haben sich schon über 5.000 Nutzer registriert. Gemessen an der Zahl der Nutzer, die online sind, ist Himmlisch Plaudern nach einem Jahr die größte christliche Community für Singles und Freunde. Teil des Erfolgrezeptes ist dabei, dass das Angebot konsequent kostenfrei ist. Mehr als 2.000.000 mal im Monat wird die Plattform von evangelischen Christen aus Landes- und Freikirchen genauso wie von Katholiken aufgerufen.

„Die Seite wird immer mehr von den Nutzern mitgestaltet“, berichtet Tobias Zschöckner. So wurden zum Beispiel T-Shirts mit dem Logo der Plattform von Mitgliedern entworfen, die gleich zum 3. Chattertreffen von Himmlisch Plaudern im Mai getragen werden können.

Besonders wichtig ist Tobias Zschöckner die Zusammenarbeit mit bestehenden christlichen Vereinen, Firmen und Institutionen: „Ich bin begeistert, dass immer mehr Kooperationen mit Himmlisch Plaudern entstehen und freue mich auf jeden neuen Partner.“ Nach dem ersten aufregenden, erfolgreichen und gesegneten Jahr dürfen die kommenden Geburtstage der täglich wachsenden Community mit Spannung erwartet werden.

Erstellt am 2. April 2009 von

Unser Autor Tobias Faix schreibt:

„Mit Jesus hat das Reich Gottes begonnen, welches sich seither unter uns Christen ausbreitet und durch uns sichtbar wird. Da gibt es viel Schönes zu sehen, Christen haben vieles auf dieser Welt entwickelt und geprägt und so Gott die Ehre gegeben. Aber manchmal, so ist es jedenfalls bei mir, ist von der Herrlichkeit des Reiches Gottes nicht so viel zu sehen und zu spüren.

Um diesen Nachfolgeprozess zwischen der Herrlichkeit Gottes und der Schwerkraft des Alltags geht es in meinem Buch Würde Jesus bei IKEA einkaufen? Herausforderungen zur ganzheitlichen Nachfolge. Ich beschreibe darin verschiedene Bereiche der Nachfolge und auch die Schwierigkeiten, die ich damit habe. Ehrlich und auch herausfordernd, so wie ich es selbst erlebe. Damit können sich anscheinend viele identifizieren, was mich natürlich freut: Noch nie habe ich so viele Briefe, E-Mails und Anrufe erhalten wie auf dieses Buch. Viele der Reaktionen waren sehr positiv und ermutigend und haben mich in meiner Nachfolge weiter vorangebracht. Aber es gab auch ärgerliche Reaktionen, vor allem zu dem Text: »Warum ich als Christ nicht für schönes Wetter beten darf«. Da habe ich wohl in ein »individualistisches Wespennest« gestochen. Es lohnt sich, sich darüber aufzuregen!

Vor ein paar Monaten las ich gerade einen ausführlichen Brief einer jungen Frau, die sich über besagtes Kapitel aufregte, als mein Kollege Andi Schuß zur Tür herein kam. Ich las ihm einen Briefabschnitt vor und wir kamen darüber ins Gespräch. Andi erzählte, dass sie das Buch mit Gewinn in ihrem Hauskreis lesen würden und auch andere Kreise in seiner Gemeinde sich damit beschäftigten. Das freute mich natürlich. Aber diese Freude währte nur kurz, denn dann meinte Andi trocken: »Toby, das Buch allein reicht nicht für einen Hauskreis. Die Leute brauchen Impulse, wie sie das Ganze praktisch umsetzen können, sonst nützt das nichts.«

Da saß ich nun und wusste, dass mein Kollege recht hatte. Und er hatte auch gleich einen Vorschlag: »Du musst zum ›IKEA-Buch‹ ein Aktivbuch schreiben!« Ich überlegte kurz, fand den Vorschlag eigentlich ganz gut – und drehte den Spieß um: »Wie wäre es, wenn du das Buch schreibst? Ihr lest es doch gerade als Hauskreis!« Wie das im Leben so ist, fanden wir einen Kompromiss: Wir machen es gemeinsam und nehmen uns noch einen Kollegen dazu, nämlich Heiko Metz. Und weil uns das immer noch nicht genug erschien, haben wir noch 23 unserer Studierenden hinzu gebeten, so dass es tatsächlich eine sehr bunte, vielfältige und spannende Buchaktion wurde! “

Ende April erscheint also:

Würdest du bei IKEA einkaufen?
4×3 Aktiveinheiten zur ganzheitlichen Nachfolge

In unserem Weblog findet Ihr in den kommenden Wochen weitere Aktiv-Tipps und Erfahrungen, Links und Anregungen für Nachfolgerinnen und Nachfolger! Also klickt Euch wieder rein!

Erstellt am 2. April 2009 von

Der Neufeld Verlag unterwegs: Von Ostermontag, 13. April bis Samstag, 18. April findet im oberbayerischen Ruhpolding wieder das Gemeindeferienfestival SPRING statt. Ein Ausschnitt aus dem Programm des Neufeld Verlages findet sich dort auf dem Büchertisch in der Eishalle.

Erstellt am 1. April 2009 von

Anfang des 17. Jahrhunderts versammelte sich eine Gruppe von religiösen Flüchtlingen aus England im Hinterraum einer Amsterdamer Bäckerei, umd zu beten und gemeinsam Bibel zu lesen. Um 1609 hatte eine Gruppe von ihnen das beschrieben, was wir heute als Kern baptistischer Überzeugungen verstehen: Die Notwendigkeit einer Gemeinschaft aus Glaubenden, losgelöst von staatlicher Kontrolle, die die Glaubenstaufe ausüben. Von diesen bescheidenen Anfängen her verbreitenen sich die Baptisten über England, Nordamerika, Europa und darüber hinaus zu einer weltweiten Bewegung mit heute mehr als 100 Millionen Anhängern.

Europäische Baptisten feiern diesen bedeutenden 400. Jahrestag vom 24.07.-26.07.2009 in Amsterdam, auf dem wunderbaren Gelände des RAI Centre in Amsterdam. Baptisten wollen sich bei dieser Gelegenheit nicht nur an ihre geschichtlichen Anfänge erinnern, sondern wollen auch Gottes Auftrag für sie für die Zukunft entdecken. Wie bereits die kleine Gruppe von Gläubigen 1609, werden sie auch heute „herausgefordert, anders zu sein“, wenn sie sich als Christen den Herausforderungen der heutigen säkularisierten Gesellschaft stellen.

Die Konferenz Amsterdam 400 bietet der EBF-Familie die einmalige Gelegenheit, sich seit 1994 wieder in großer Zahl zu treffen. Inspirierende Redner wurden eingeladen, um sich der Vergangenheit zu erinnern und baptistische Anfänge zu erforschen, und zugleich, um die EBF VIsion für die Zukunft zu entwerfen. All dies geschieht im Rahmen eines lebendigen Gottesdienstes, der aus der Fülle und Vielfalt der gottesdienstlichen Traditionen innerhalb der EBF schöpft. Das Programm von Amsterdam 400 bietet außerdem ein volles Programm mit Seminaren, Musik, Drama und Kunst. Fokus-Flächen bieten Gelegenheit zu informellen Gesprächen und gemeinsamem Lernen über Mission, Religionsfreiheit und Menschenrechte, theologische Ausbildung und baptistische Geschichte.

Junge Familien werden mit einem Programm für Kinder unter 12 Jahren besonders willkommen geheißen.

Aktueller Buchtipp: Communities of Conviction – Baptist Beginnings in Europe

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.