Archiv vom September, 2009

 

Erstellt am 29. September 2009 von

Für Spiritualität im Alltag fehlt den meisten Menschen einfach die Zeit. Zu sehr sind wir eingebunden in die täglichen Tagesabläufe und Aufgaben, die jeder von uns zu bestreiten hat. Dabei kommt der Glaube und das Hören auf die innere Stimme oftmals viel zu kurz. Mit Büchern lässt sich die Spiritualität im Alltag unter Umständen neu entdecken.

Spiritualität im Alltag ist wie das Betreten eines besonderen Raumes

Spiritualität im Alltag – das ist zunächst einmal ein abstrakter Begriff. Was bedeutet Spiritualität und wie kann ich sie im Alltag leben? Pater Eckhard Bieger stellt sich die Spiritualität wie folgt vor:

Für ihn bedeutet Spiritualität das Eintreten in eine spezielle Aura und einen besonderen Raum. Er beschreibt im Video, dass die christliche Spiritualität auf den Geist Gottes ausgerichtet ist und durch seinen Geist auch inspiriert wird. Doch wie lässt sich diese Inspiration im Alltag entdecken? Im Neufeld-Verlag haben wir zum Thema Spiritualität im Alltag zwei Bücher, die Sie interessieren könnten.

Spiritualität im Alltag durch das Lesen von Büchern entdecken

Eine Spiritualität im Alltag kann natürlich nicht allein nur durch das Lesen von Büchern hergestellt werden. Doch die Bücher von Emmanuel Jungclaussen und Bruder Lorenz können Ihnen beim Finden von Spiritualität im Alltag helfen. Bruder Lorenz schreibt von der Sehnsucht der Menschen Gott zu begegnen und den Schwierigkeiten dieses Ziel zu erreichen. Jungclaussen berichtet vom Weg Jesu Christi direkt in unsere Mitte.

Erstellt am 28. September 2009 von

Im Sommer war ich mit einem unserer Söhne mal wieder auf einem Donikkl-Konzert – diese bayerische Band („Flieger“) gibt begeistert Kinderkonzerte und rockt so richtig ab, gemeinsam mit ihren Zuschauern vor der Bühne. Auch inhaltlich ist ihre Botschaft durchaus wichtig: In dem Lied „Jeder ist anders“ zum Beispiel werben sie dafür, einander zuzugestehen, dass eben jeder einzigartig ist.

Das liegt auch uns am Herzen. Auch deshalb erscheint im Herbst 2009 erstmals der Wandkalender „A little extra“ 2010. Die Stuttgarter Fotografin Conny Wenk hat dafür wunderbare Mutmach-Bilder von außergewöhnlichen Kindern und Jugendlichen zusammengestellt, die über ein Chromosom mehr verfügen als die meisten Menschen. Sie haben Down-Syndrom, und das bedeutet häufig zu allererst: ein Mehr an Lebensfreude und Leichtigkeit, mehr Unbekümmertheit, mehr Liebe und mehr Glück …

DIE ZEIT titelte im März dieses Jahres: „Die trotzdem Geborenen: Menschen mit Down-Syndrom haben bessere Lebenschancen als je zuvor – wenn sie sie denn bekommen“. Tatsächlich werden in Deutschland die meisten Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben, wenn man sie im Rahmen der Pränataldiagnostik vermutet.

Wir glauben, dass es nicht nur den Alltag verschönert, wenn man aus diesem Kalender angestrahlt wird, sondern dass dieses oder jenes Lächeln auch den Horizont der Betrachterin und des Betrachters erweitern kann – das schreibe ich als Vater von zwei Söhnen mit Down-Syndrom. Meine Frau und ich teilen die Erfahrung vieler Eltern dieser außergewöhnlichen Kinder: Sie machen das eigene Leben reicher und helfen uns zugleich, neu wahrzunehmen, was wesentlich ist.

Übrigens: Der Kalender ist auch zu gestaffelten günstigen Mengenpreisen erhältlich – ein Angebot besonders für Elterngruppen, Kliniken, Arztpraxen, Therapeuten, Schulen und Kindergärten, Kirchen, diakonische und caritative Einrichtungen und, und, und …

Links:

Erstellt am 25. September 2009 von

Ernst Bergen, Verfasser des autobiographischen Bandes „Entwicklung, Macht und Korruption – Als Christ in der Regierung Paraguays“ (erhältlich auf deutsch, englisch und spanisch), hat eine neue Aufgabe angenommen: Seit der Vollversammlung der Mennonitischen Weltkonferenz im Sommer in Asunción, Paraguay, ist der erfolgreiche Unternehmer und frühere Minister nun verantwortlich für die Finanzen dieser globalen Glaubensfamilie.

Die Anfrage zu diesem Dienst kam völlig überraschend“, so Bergen. „Ich begann, darüber zu beten, mit meiner Familie und unserem Pastor darüber zu sprechen, ich bewegte die Anfrage mit dem Leitungsteam unseres Gemeindeverbundes. Sie alle ermutigten mich, anzunehmen. Nun bin ich motiviert und habe einen tiefen Frieden darüber.

Die Mennonitische Weltkonferenz versteht sich als Gemeinschaft (Koinonia) täuferischer Kirchen und Gemeinden.

Link zum Buch:

Erstellt am 24. September 2009 von

Am 2. Oktober ist der 140. Geburtstag von Mohandas Karamchand Gandhi, bekannt als Mahatma Gandhi. Er ist vor allem bekannt für seine kategorische Ablehnung von Gewalt und die Konsequenz und Unbeirrbarkeit, mit der er daran festgehalten hat. Wer Richard Attenboroughs legendären Gandhi-Film gesehen hat, bekam einen lebhaften Eindruck von der Beharrlichkeit, mit der Gandhi sich ein Leben lang engagiert hat – etwa für Gerechtigkeit in Südafrika, wo er von 1893 bis 1914 lebte; für die Unabhängigkeit Indiens, die 1947 tatsächlich gelang; und für ein friedliches Miteinander von Gläubigen unterschiedlicher Religionen.

Auch wenn Gandhi sich nicht als Christ bezeichnete (aber offenbar sehr vertraut war mit den Evangelien und dem, was Jesus Christus lehrte), können Christen sehr wohl von seiner Weisheit und Hingabe lernen. Am 30. Januar 1948 wurde er von einem Fanatiker erschossen.

Erstellt am 23. September 2009 von

Christliche Weihnachtsgeschichten werden schon ganz bald wieder unser Herz erfreuen. Wenn die Tage kürzer und die Abende länger werden, kommt die Zeit, in der wir es uns zuhause gemütlich machen und ein gutes Buch lesen oder netten Geschichten lauschen. Und wenn die Supermärkte in diesen Tagen bereits wieder anfangen, Lebkuchen, Plätzchen und Printen zu verkaufen, warum kann man dann nicht auch bereits wieder christliche Weihnachtsgeschichten lesen?

Christliche Weihnachtsgeschichten bereits im Herbst lesenswert

Christliche Weihnachtsgeschichten können bereits im Herbst die Vorfreude auf Weihnachten steigern. Auch im Internet beschäftigen sich bereits viele Weblogs mit dem Thema Weihnachten.
So beschäftigt sich der Weihnachten Blog bereits seit Juli mit dem Thema Weihnachten. Wie eine Autorin des Weihnachts-Blogs zeigt, gibt es nicht nur christliche Weihnachtsgeschichten, sondern auch klassische Weihnachtsgeschichten wie „A Christmas Carol“ von Charles Dickens und „Nussknacker und Mausekönig“ von E.T.A Hoffmann .

Christliche Weihnachtsgeschichte bleibt die Nummer Eins

Die christliche Weihnachtsgeschichte aus der Bibel über die Geburt Jesu von Nazareth ist und bleibt die beliebteste Weihnachtsgeschichte. Nicht nur in den Gottesdiensten wird die Geschichte immer wieder erzählt, sondern auch in vielen Familien zuhause. Viele weitere spannende Geschichten aus der christlichen Literatur und natürlich die christliche Weihnachtsgeschichte aus der Bibel gibt es im Neufeld-Verlag.

Erstellt am 20. September 2009 von

Ob es daran liegt, dass Qualität und Tiefgang sich letztlich doch durchsetzen? Na, hoffentlich … Im September 2009 steht Richard Fosters Klassiker „Nachfolge feiern“ (natürlich im englischen Original, „Celebration of Discipline“) auf Platz 2 der Katholischen Hardcover-Bestsellerliste im gesamten US-Markt. Bei den Paperbacks finden sich gleich drei Titel von C. S. Lewis. Zurecht, wie wir meinen.

Im Frühjahr dieses Jahres erschien im Neufeld Verlag der Titel „Tief verwurzelt in Christus – Schritte zum Innehalten“ aus der Feder des koreanisch-amerikanischen Pastors Joshua Chun-min Kang (übersetzt von Antje Balters).

Foster schreibt im Vorwort:

„Dieses Buch ist ein wahrer Schatz. Es erinnert mich an Autoren wie Andrew Murray, A. W. Tozer und Oswald Chambers, François Fénelon, Thomas von Kempen und Franz von Assisi: Kangs Buch ist geistliche Literatur erster Güte. Tief verwurzelt in Christus spricht er das Herz an. Zugleich ist dieses Buch herzerfrischend, weil es ständig ermutigt, aber nie drängelt und verurteilt.“

Link zum Buch:

Rezension zum Buch:

2010 wird ein „Jahr der Stille“. Dazu passt dieses Buch sehr gut. Joshua Chun-min Kang ist ein koreanischer Pastor in Los Angeles, der als der „koreanische Richard Forster“ gilt. In seinem Buch „Tief verwurzelt in Christus: Schritte zum Innehalten“ lädt er uns ein, langsamer zu gehen und dabei auf das Wirken Gottes in uns und um uns herum zu achten. Sich gerade in der heutigen, meist sehr hektischen Zeit wieder auf die geistlichen Übungen wie Gebet, Stille, Bibellesen, Anbetung etc. einzulassen, ist für ihn kein Verlust, sondern gerade der Weg, wie wir wieder tiefer in Jesus verwurzelt werden.

In 52 kurzen Kapiteln beschreibt er verschiedene Schritte, die uns helfen können, innezuhalten und tiefer zu verwurzeln. Es geht u. a. um Themen wie „In Jesus verwurzeln“, „In der Gnade wachsen“, „Die Wüste – eine Vorbereitung“, „Für die Seele sorgen“ usw. In allem zeigt Kang auf, wie Jesus und andere biblische Leute gelebt haben und dabei fest verwurzelt waren und blieben. Seine Aussagen sind einfach zu verstehen und fordern gleichzeitig mächtig heraus, sich wieder darauf einzulassen.

Beim Lesen fiel mir auf, wie „bekannt“ manches war, aber wie wenig es sich in meinem Leben befindet und Eingang gefunden hat. Die Herausforderung für uns heute ist, sich auf diese gewollte Langsamkeit, das bewusste Innehalten einzulassen und sich mehr um die Beziehung zu Jesus zu kümmern. Bei den oftmals vollen Terminkalendern sich diesen Freiraum zu nehmen, ist es wichtig, um nicht am Ende entwurzelt zu sein.

52 Kapitel laden ein, sich ein Jahr lang mit dem Buch zu beschäftigen, oder besser gesagt: sich mit der Beziehung zu Jesus zu beschäftigen mit Hilfe dieses Buches. Beim „schnellen Durchlesen“ habe ich immer wieder Pausen gebraucht, weil ich gemerkt habe, dass ich eigentlich nicht einfach so weiter lesen kann, sondern an dem Punkt dranbleiben müsste. Das wird jetzt nachgeholt – in Ruhe.

Dieses Buch eignet sich für „das Jahr der Stille 2010“, aber auch schon im Vorfeld und für das persönliche „Verwurzeln“.

(Christoph Reumann in „akzente für Theologie und Dienst“ Nr. 2/2009, S. 70)

Erstellt am 16. September 2009 von

Wer den Neufeld Verlag kennt, merkt: Wir lieben Bücher. Und daher versuchen wir, jedes Buch richtig gut zu machen. Und wir überlegen uns sehr genau, was wir tun und was nicht.

Einen wunderbaren Beitrag über den Wert von Büchern verfasste vor einiger Zeit Georg Siebeck, Verleger des Traditionshauses Mohr Siebeck in Tübingen, in seinem Mohr Kurier Nr. 2/2009. Wir hatten den Text schon länger hier liegen, weil wir ihn gerne Ihnen zugänglich machen wollten – inzwischen hat auch das „Börsenblatt“, eine Zeitschrift rund um den Buchmarkt, Siebecks Artikel aufgegriffen und online veröffentlicht.

Weil Siebeck uns aus dem Herzen spricht, empfehlen wir die Lektüre:

„Warum das traditionelle Buch nicht nur schön, sondern auch unschlagbar gut ist …“

und grüßen freundlich hinüber nach Tübingen.

Links:

Erstellt am 14. September 2009 von

Christliche Religion und Trendsetting – schließen sich diese beiden Begriffe aus? Was sagen und denken junge und ältere Christen über ihre Religion? Am 24. September startet das Online-Portal evangelisch.de (). Mit zahlreichen Elementen des Web 2.0 versucht das Portal die christliche Religion und das Internet stärker miteinander zu verknüpfen.

Christliche Religion – Ist die heute noch „in“?

Die christliche Religion macht auch vor dem Internet und seinen Herausforderungen nicht halt. Das neue Portal der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik gGmbH öffnet am 24. September seine Türen. Bereits einen Tag zuvor gab es eine Online-Pressekonferenz, auf der die Vorzüge des Portals den Journalisten vorgestellt wurde.
Schon im Vorfeld konnten sich Neugierige ein Bild von den Arbeiten am Portalaufbau machen. Evangelisch.de-Chefin Melanie Huber und ihr Team veröffentlichten bereits vor dem offiziellen Launch der Website regelmäßig Beiträge im Redaktionsblog. Vor wenigen Tagen wurde auch das Forum im Vorfeld für Beta-Tester geöffnet. Dort können junge und junggebliebene Christen ihre christliche Religion ausleben.

Christliche Religion mit vielen Anhängern im Internet

Die christliche Religion hat das Internet bereits längst erobert. Neben dem neuen Portal evangelisch.de gibt es zahlreiche Weblogs, Internetseiten und Foren, die die christliche Religion im Internet leben. Trotz der großen Popularität der Religion im Internet, werden die meisten Christen niemals auf christliche Bücher verzichten können.

Erstellt am 11. September 2009 von

Das wird ein spannender Herbst: Zum 1. Oktober wird das Neufeld-Team noch einmal erweitert, einen Monat später zieht der Verlag in neue Räume um. Menschen bewegen eben. Wir halten Sie an dieser Stelle natürlich auf dem Laufenden…

Erstellt am 11. September 2009 von

Sie erinnern sich noch an unsere Aktion für Online-Besteller bis zum 10. Mai (lang, lang ist’s her …)? Richtig, wer in diesem Zeitraum in unserem Webshop bestellte, nahm automatisch an einer Verlosung teil. Diese Verlosung hat natürlich stattgefunden. Wir hatten lediglich versäumt, auch an dieser Stelle darauf hinzuweisen.

Also: Noch einmal herzlichen Glückwunsch an Frau Dörr aus Darmstadt, die alle drei Bände der Fantasy-Trilogie „Sehnsucht nach Rinland“ von uns erhalten hat!

Links:

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.