Archiv vom Februar, 2012

 

Erstellt am 21. Februar 2012 von

Als wir kürzlich an dieser Stelle unsere Lesezeichen vorgestellt haben („Down-Syndrom. Na und? Wie gut, dass jeder anders ist!“), hatten wir keine Ahnung, wie schnell diese Idee aufgegriffen werden und Kreise ziehen würde: Wir haben bereits Vorbestellungen für über 35.000 Stück erhalten (aus Deutschland, Österreich und der Schweiz), haben die ersten 10.000 Lesezeichen inzwischen versandt und erwarten nun weitere Nachlieferungen von der Druckerei. Und all das lange vor dem Welt-Down-Syndrom-Tag (21. März).

Inzwischen sind auch unsere Aufkleber („Down-Syndrom – na und?!“) immer stärker gefragt, und die Kalender-Aktion für Wartezimmer etc. (ab zwei Stück für nur je 5,- EUR) läuft nach wie vor. Soeben ist außerdem die zweite Auflage des wunderschönen Bilderbuches „Die Geschichte von Prinz Seltsam“ aus der Druckerei eingetroffen.

Es freut uns unglaublich, dass so viele Leute mitmachen und sich dafür engagieren, Vielfalt zu feiern – ein ermutigendes und wichtiges Signal für unsere Gesellschaft! Und es macht Spaß, gemeinsam kleine Zeichen zu setzen. Im wahrsten Sinn des Wortes.

Natürlich machen wir gerne weiter – Lesezeichen-Bestellungen erreichen uns am einfachsten über unser Kontaktformular oder per E-Mail an info@neufeld-verlag.de.

 

Erstellt am 16. Februar 2012 von

 

Franziska Dalingers Jugendroman Vollmilchschokolade und Todesrosen (Neufeld Verlag) ist einer von insgesamt zwölf Titeln, den die Jury des Evangelischen Buchpreises auf ihre Empfehlungsliste 2012 gesetzt hat.

In dieser Woche wurde bekannt gegeben, dass die Journalistin Katja Thimm für ihr Sachbuch Vatertage – eine deutsche Geschichte (S. Fischer) den Evangelischen Buchpreis 2012 erhält. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird am 23. Mai 2012 in der Kulturkirche St. Egidien in Nürnberg überreicht. Der Evangelische Buchpreis wird seit 1979 verliehen. „Gesucht werden Bücher, die anregen über uns selbst, unser Miteinander und unser Leben mit Gott neu nachzudenken“, so die Preisgeber. Die Titel werden jeweils von Lesern vorgeschlagen.

Neben dem Preisbuch wählt die Jury jeweils drei weitere Titel für eine Empfehlungsliste in den vier Kategorien Bilderbücher, Kinder- und Jugendbücher, Romane und Sachbücher aus. Franziska Dalingers Roman Vollmilchschokolade und Todesrosen ist einer dieser zwölf Titel, den die Jury des Evangelischen Buchpreises auf ihre Empfehlungsliste 2012 gesetzt hat.

Worum geht es in diesem Roman, der von Teenagern (und ihren Müttern …) verschlungen wird? In der Empfehlungsliste heißt es:

Manchmal weiß sie selbst nicht, wer sie eigentlich ist: Ist sie Miriam, die Brave, die Unauffällige, die den kirchlichen Jugendkreis besucht? Oder ist sie Messie, die witzige Imitatorin, die bei allem mitmacht, und nicht davor zurückscheut, einen jüngeren Mitschüler unter Druck zu setzen, um von der coolen Clique wahrgenommen zu werden? Ein Wiedersehen mit Kindheitsfreund Daniel bringt Miriam/Messie dazu, an dem zu zweifeln, was sie tut. Denn was in der Clique scheinbar harmlos begonnen hat, eskaliert jetzt. Erpressung, Cyber-Mobbing und schließlich körperliche Gewalt zwingen Miriam, darüber nachzudenken, was ihr wirklich wichtig ist. Für jugendliche Leserinnen ab 13 J.

Im Januar 2012 erschien die Fortsetzung dieses beeindruckenden Jugendbuches unter dem Titel Narzissen und Chilipralinen. Nun aber erstmal herzlichen Glückwunsch an unsere Autorin Franziska Dalinger!

Erstellt am 14. Februar 2012 von

Vom 23. bis 25. März 2012 findet in Friedrichroda/Thüringen ein Familienkongress von TEAM-F statt. Geistliche Impulse zu Ehe und Familie wird am ersten Abend unser Autor Dr. Manfred Engeli einbringen. Sein Thema: „Gott (s) einen Platz geben in unserer Ehe schafft Entlastung“. Gerade rechtzeitig ist dann auch sein neues Buch Gottes Angebote – Final ausgerichtete Seelsorge lieferbar, das soeben in die Druckerei geht. Im Schweizer Scesaplana Verlag ist seine Broschüre Finale Eheseelsorge erhältlich – und der Verein LiSa Eheatelier („Licht & Salz“) bietet vor allem im deutschsprachigen Raum Ehewochen und Ausbildungskurse in dieser besonders lösungszentrierten Seelsorge an. Im Neufeld Verlag ist bereits im Sommer eine Neuauflage des Buches Makarios – Der Weg, ein glücklicher Mensch zu werden von Manfred Engeli erschienen.

Anmeldung für den Kongress in Friedrichroda: Edeltraud Wurl, Straße der Freundschaft 33, 15328 Küstriner Vorland, OT Manschnow, Telefon 03 34 72/5 00 69, info.bb@team-f.de

Veranstalter: TEAM.F – Neues Leben für Familien e. V., Honseler Bruch 30, 58511 Lüdenscheid, Telefon 0 23 51/98 59 48-0, Telefax 0 23 51/98 59 48-10, info@team-f.de, www.team-f.de

Erstellt am 14. Februar 2012 von

Renommierte Sänger und Musiker präsentieren beliebte Klassiker aus Opern, Operetten und Musicals – extra für Menschen mit Down-Syndrom! Am Welt-Down-Syndrom-Tag, Mittwoch, 21. März 2012, findet im Stadttheater Fürth eine Benefizgala zugunsten von Menschen mit Down-Syndrom statt.

„Cupido Klassiko“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzerte auf hohem klassischem Niveau zu organisieren und gleichzeitig Menschen zu helfen. Internationale Opernsolisten unterstützen dieses Projekt, indem sie sich in den Dienst der Sache stellen. „Musik ist die einzige Sprache, die grenzüberschreitend immer die richtigen Worte findet; gerade dann, wenn wir auf Not stoßen, der wir machtlos gegenüber stehen“, so Carola Gebhart, die Initiatorin von „Cupido Klassiko“.

Die Gala findet in  Zusammenarbeit mit dem Deutschen Down-Syndrom-InfoCenter statt. Galakarten kann man an der Theaterkasse bestellen, online oder per Telefon 09 11/9 74 24 00.

 

Erstellt am 9. Februar 2012 von

Es überrascht nicht wirklich: Die Burnout-Gefahr bei Menschen in geistlichen Berufen ist hoch. Zu den allgemeinen Stressfaktoren kommen oft hohe eigene Ansprüche des Ganz-für-den-anderen-da-seins sowie ein weit verbreitetes Einzelkämpfertum.

Dr. Andreas von Heyl, Jahrgang 1952, erfahrener Gemeinde- und Krankenhauspfarrer, hat sich intensiv mit Burnout bei Pfarrern, Religionspädagogen und anderen Menschen in geistlichen Berufen beschäftigt. Im Februar erscheint nun sein Buch: „Das Anti-Burnout-Buch für Pfarrerinnen und Pfarrer“. Darin benennt von Heyl die konkreten Gefahren, die zum Burnout in geistlichen Berufen führen können, und zeigt wirksame Strategien, wie man ihnen im Alltag begegnen kann. Für die eigene Seele sorgen, könnte man zusammenfassend vielleicht auch sagen.

Der Autor hat Zusatzausbildungen in KSA und prozessorientierter Psychologie und ist heute Privatdozent für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau sowie Leiter der „Fortbildung in den ersten Amtsjahren“ in der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Und ein sympathischer Mensch!

 

Das Anti-Burnout-Buch für Pfarrerinnen und Pfarrer

180 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-451-61040-0, € [D] 16,99

Kreuz Verlag, Freiburg 2012

 

 

 

 

 

Erstellt am 9. Februar 2012 von

Eine Hochzeit wird gerne mit einem großen Fest gefeiert. „Aus Liebe“ versprechen sich Paare, „in guten wie in schlechten Tagen“ zusammen zu halten. Tatsächlich gelingt es vielen Paaren, lange Jahre zusammen zu leben. Aber wie ist es ihnen möglich, im Alltag ihre Liebe zu erhalten oder immer wieder neu zu beleben?

 

 

Eine gute Ehe ist kein Selbstläufer und Ehepartner brauchen immer wieder Ermutigung, Neuanfänge und kreative Ideen. Um die eigene Ehe wieder in den Blick zu bekommen und „Öl ins Feuer der Liebe zu gießen“, werden vielerorts Veranstaltungen unter dem Motto „Gutes für Ehepaare“ durchgeführt. Bis zum Valentinstag am 14.2. gibt es neben Angeboten wie z. B. Fackelwanderungen oder Sauna für Anfänger auch Vorträge, Segnungsgottesdienste oder kulinarische Verwöhnmenüs bei Kerzenschein. Besondere Unternehmungen zu zweit, ein Hauch Romantik und viele Anregungen zur Investition in die Partnerschaft sollen auch in diesem Jahr junge und alte Ehepaare ermutigen, die „guten Tage“ bewusst zu genießen und sich einen Vorrat an Freundschaft, Vertrauen und Liebe für die „schlechten Tage“ anzusammeln.

Veranstaltungen und weitere Informationen finden sich unter www.marriage-week.de.

Erstellt am 9. Februar 2012 von

Pünktlich zum Welt-Down-Syndrom-Tag am Mittwoch, 21. März 2012, haben wir uns als Verlag überlegt, ein Lesezeichen (5,2 x 14,8 cm) zu produzieren. Gerade die bevorstehende Einführung des Bluttests in der Pränataldiagnostik zeigt, dass Handlungsbedarf gegenüber der Öffentlichkeit besteht.

Und so sieht das Lesezeichen aus:

 

 

Hier noch mal der Text der Rückseite:

 

Down-Syndrom. Na und?

Dünne Beine, dicke Lippen, große Füße, kleine Ohren, lange Nase, kurze Arme – wir Menschen sind nun mal verschieden. Stellen Sie sich vor, alle wären genau so wie Sie! Zum Glück gibt‘s jeden von uns nur einmal.

Und wenn wir ehrlich sind: Was unser Leben wertvoll macht und reich, was uns glücklich macht und zufrieden, hat überhaupt nichts damit zu tun, was andere so „normal“ finden.

Deswegen gehören Menschen mit Down-Syndrom dazu. Genau wie alle anderen. Und darum gibt es keinen Grund, warum Kinder mit Down-Syndrom nicht auf die Welt kommen sollten. Ganz im Gegenteil.

Wie gut, dass jeder anders ist!

 

Möchten Sie einen Stapel davon? Wir stellen Ihnen gerne auch größere Mengen zum Weitergeben im Rahmen von Aktionen rund um den 21.3., aber natürlich auch einfach so, zur Verfügung. Bestellen Sie jetzt gratis (gegen Versandkosten) per E-Mail an info@neufeld-verlag.de oder über unser Kontaktformular.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.