Archiv vom Juni, 2012

 

Erstellt am 26. Juni 2012 von

Neulich hatten wir Besuch von Conny Wenk und Ihrem Mann Martin – und „zufällig“ hatte sie ihre Kamera dabei … Außerdem hat sie mich gebeten, ihre 25 Fragen „25 on Tuesday“ zu beantworten. Also dann – heute an dieser Stelle mal ein kleiner Einblick in die Verlegerseele und seine Familie, und zwar hier, auf Conny Wenks Blog:

http://www.connywenk.com/blog/

Erstellt am 19. Juni 2012 von

 

Ein kleiner Gruß mit dem Juni-Motiv unseres Wandkalenders A little extra 2012. Aus aktuellem Anlass: Gestern brachte unsere regionale Tageszeitung (die Mittelbayerische Zeitung aus Regensburg) unter der Rubrik „Ereignisse“ eine Kurzmeldung zum 18. Juni:

„2002 urteilte der Bundesgerichtshof, dass Eltern behinderter Kinder den vollen Unterhaltsaufwand ersetzt bekommen können, wenn ihr Arzt bei der Schwangerschaftsuntersuchung die Fehlbildungen übersehen hat.“

Ich finde das nach wie vor ziemlich krass und tue mich schwer damit, nachzuvollziehen, welche Überlegungen und Haltungen solch einem Urteil zugrunde liegen. Was heißt denn das für das Menschenbild unserer Gesellschaft? Welche konkreten Auswirkungen hat dieses Urteil für die Sichtweise von Ärzten und ihre Motivation, möglichst intensive Pränataldiagnostik zu betreiben? Wie stark ist möglicherweise die Dynamik, Leben unter bestimmten Umständen zu vermeiden? Und wie verträgt sich dieses Statement mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, „um ihnen die gleichberechtigte Teilhabe bzw. Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen“? „Teilhabe“?! Für mich klingt das in diesem Zusammenhang fast schon zynisch. „Eigentlich“ heißt es ja im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.“ …

Was wäre das für eine Gesellschaft, wenn sich noch mehr Menschen auf den Weg einlassen würden, zu erahnen, wie sehr auch unsere Schwachheit und Begrenztheit Teil unseres Lebens ist. Wie viel wir einander geben können, selbst wenn wir meinen, wir hätten nichts beizutragen. Und wie sehr gerade Menschen mit sichtbaren Behinderungen uns einladen, das wirkliche Leben anzunehmen und zu feiern …! Der weise Jean Vanier, Gründer der Arche-Gemeinschaften, wo Menschen mit und ohne geistige Behinderung zusammen leben, schreibt in seinem Buch Weites Herz – Dem Geheimnis der Liebe auf der Spur:

„Behinderte Menschen können ein Paradox sein. Zuweilen wissen wir nicht recht, wer sie sind und wie wir auf sie reagieren sollen. Ihre Gegenwart verpflichtet uns dazu, uns unser eigenes Leben genauer anzusehen und gründlicher darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist.“

Erstellt am 13. Juni 2012 von

Neulich kam die zweite Auflage eines besonderen Ehebuches aus der Druckerei: Daniel Zindel und Käthi Zindel-Weber: Lieben, leiten, leben – Das Ehebuch für Führungskräfte. Daniel Zindel ist Pfarrer, war einige Jahre im Gemeindedienst und leitet die Stiftung Gott hilft im Schweizer Kanton Graubünden. Seine Frau leitet eine Erziehungs- und Lebensberatungsstelle unter dem Dach dieser Stiftung. Gemeinsam haben sie ein ehrliches und inspirierendes Buch verfasst, das sich an Paare wendet, die Verantwortung tragen – und zwar nicht nur im Topmanagement von Konzernen:

  • für Pfarrer und Pastoren;
  • für Familienfrauen, die gerade den Anruf bekommen haben: „Schatz, es wird später; fangt doch mit dem Essen schon mal an!“;
  • für Geschäftsleute, die sich soeben mit schlechtem Gewissen vom Abendessen abgemeldet haben.

Unsere Ehe ist ein Trainingscamp für Führungsaufgaben. Und wer Leitungsverantwortung so wahrnimmt, wie Gott es sich gedacht hat, erwirbt sich Haltungen, die auch der Ehe zugute kommen. Wie aber werden wir zu Paaren, die ihre Aufgaben lustvoll miteinander gestalten; deren gemeinsame Verantwortung ihre Liebe vertieft und deren Paarkraft und Ausstrahlung andere inspiriert? Kompetent und ehrlich schildern Daniel und Käthi Zindel-Weber die Chancen und Risiken von „Führungsehen“ und geben dabei auch Anteil an ihren eigenen Erfahrungen. Die Mischung aus praktischen Impulsen und tiefen Inspirationen fasziniert; verbunden mit der steten Einladung, Gott mit ins Boot zu nehmen.

Besonders das Kapitel „Seinen Platz einnehmen“ kann ich Ihnen herzlich empfehlen …! Eine Leseprobe finden Sie hier.

Zum Thema dieses Buches – Lieben, leiten, leben – kann man dieses sympathische Schweizer Paar hier und da auch persönlich erleben: vom 10. bis 12. August 2012 im Hotel Scesaplana in Graubünden/Schweiz, vom 23. bis 25. November 2012 auf dem Dünenhof an der Nordsee.

Erstellt am 5. Juni 2012 von

 

„Wie Paare wieder zueinander finden“ lautet die Überschrift eines Interviews, das family-Redakteur Christof Klenk mit unserem Autor Dr. Manfred Engeli führte und das im Frühjahr erschienen ist (family Nr. 1/2012, ab S. 38). „Wo die Unterschiede zwischen Therapie und Seelsorge liegen und warum ihm die göttliche Dimension so wichtig ist“, erläutert Manfred Engeli in diesem Gespräch.

Engeli ist Verfasser des Buches Makarios – Der Weg, ein glücklicher Mensch zu werden, das im Sommer letzten Jahres in zweiter Auflage erschien. Außerdem stammt aus seiner Feder die Broschüre Finale Eheseelsorge, die auf Deutsch inzwischen in der dritten Auflage und in mehreren Sprachen vorliegt. Im Frühjahr erschien nun eine Art Standardwerk, in dem er den Ansatz entfaltet, der sich in seiner jahrelangen Praxis seelsorgerlichen Praxis entwickelt hat: Gottes Angebote – Final ausgerichtete Seelsorge.

In der „Finalen Seelsorge“ richtet sich der Blick des Seelsorgers nicht so sehr auf die Ursachen der Misere, sondern auf Gottes Lösungen. So geht es im seelsorgerlich-therapeutischen Gespräch darum, miteinander zu entdecken, welche einmalige Lösung Gott bereit hält, und zu helfen, Gottes Angebot anzunehmen. Dass Dr. Engeli nicht nur kompetent Wissen weitergibt, sondern auch schreibt, was er selbst erlebt und lebt, verleiht diesem Buch Autorität und Authentizität. Abgesehen davon, dass mit ermutigenden Beispielen aus der Praxis nur so gespickt ist. Pfarrer Daniel Zindel, Leiter der Stiftung Gott hilft und ebenfalls Autor im Neufeld Verlag, meint dazu:

„Manfred Engeli, der Psychotherapeut, verzichtet auf das therapeutische Handwerkszeug und formuliert in einem klassischen Seelsorgeentwurf eindrücklich die göttlichen Lösungsangebote. Es ist das praktische Buch eines Seelsorgers, der Gottes Handeln an sich erlebt hat und in seiner Praxis immer mehr das Potential und die Realität des lebendigen Gottes und seiner Lösungen erfährt.“

Mit dem Verein „LiSa Eheatelier“ (LiSa steht hier für Licht und Salz) bietet Dr. Manfred Engeli Seminare, Ausbildungskurse und die Vermittlung von Seelsorge-Ehepaaren an. Für vorausplanende Paare in Österreich: Von Montag, 12. bis Sonntag, 18. November 2012 findet im österreichischen St. Oswald (Hotel Seiwald, A-4271 St.Oswald bei Freistadt) eine LiSa-Ehewoche mit Dr. Manfred Engeli statt. Ein Ehepaar, das bereits bi solch einer Woche teilgenommen hat, berichtet:

„Diese Woche war in unserer Ehe die tiefste gemeinsame Gotteserfahrung seit unserer Hochzeit. Das Fundament unserer Ehe hat eine neue Säule bekommen. Schön, dass man an ,Ehearbeit’ so viel Spaß haben kann.“

Und eine Teilnehmerin schrieb anschließend:

„Als ich aus der Woche zurück kam, hat mich das große Staunen darüber erfüllt, dass die Welt außen die gleiche geblieben war, ich mich aber innerlich ganz verändert hatte. Dieses Gefühl konnte ich mir bis heute bewahren – das ist klasse!“

Anmeldung für die Tagung in Österreich bis 3. September 2012: Begegnung in der Ehe, Franz und Johanna Teufl, Moos 13, A-4890 Frankenmarkt, Telefon 00 43/76 84/65 79, E-Mail info@bide.at.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.