Archiv vom Juli, 2012

 

Erstellt am 24. Juli 2012 von

„Missionale Wege – wilde Nachfolge und ihre Auswirkung“ lautet der Titel der novavox-Konferenz vom 22. bis 24. November 2012 in Mainz. Ausgetretene Pfade verlassen, sich auf neue Wege einlassen. „Wie kann die missionale Idee für jeden Einzelnen, für unsere Kirchen und Gemeinden … und unsere Gesellschaft zur transformierenden Kraft werden?“ Eine spannende Frage nicht nur für Menschen, die in der Leitung von Kirche und Gemeinde aktiv sind, sondern für alle, die sich fragen, wie die gute Nachricht von Jesus Christus in dieser Welt zur Entfaltung kommen kann. Die sich danach sehnen, dass Kirche lebendig ist, nicht so sehr Institution. Und die davon träumen, dass Menschen Gottes Liebe begegnen.

Neben Alan & Debra Hirsch sowie Michael Frost kommen auch eine Reihe deutscher Praktiker wie Christoph Schmitter, Marlin Watling oder Reinhold Krebs zu Wort. Mit Sicherheit eine lebendige Tagung mit Vielfalt, Raum zur Begegnung und Inspiration. Bis Ende August gibt es noch einen Frühbucherrabatt

Gemeinsam mit Novavox, dem Netzwerk für missionale Gemeindeinnovation, geben wir ja die Edition Novavox heraus. Zuletzt erschien im Dezember Alan Hirschs Buch Vergessene Wege – Die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche.

Erstellt am 12. Juli 2012 von

 

Endlich, endlich, möchte man meinen, wird in der Öffentlichkeit und in unseren Medien zunehmend über die Pränataldiagnostik diagnostiziert. Was hier läuft, ist dramatisch – schon länger werden z. B. über 90 % der Kinder, bei denen Down-Syndrom vermutet wird, abgetrieben. Die Gründe liegen m. E. zum großen Teil in Unkenntnis, in Ängsten von Gynäkologen und in der verbreiteten Sicht: „Das ist ein Problem, und das gilt es zu vermeiden!“.

Nun hat die Firma LifeCodexx AG aus Konstanz offenbar tatsächlich mit der Einführung des PraenaTest begonnen, eines nicht-invasiven molekulargenetischen pränatalen Diagnostiktests zur Bestimmung von Trisomie 21. Uns erfüllt dieser Test mit Sorge – und irgendwie denke ich auch: Ist es nicht eine viel lohnendere Aufgabe von Forschung und Pharmaunternehmen, Leben zu verbessern und nicht zu verhindern?

Als Verlag werben wir mit unserem Wandkalender A little extra (Fotos von Conny Wenk) und Büchern wie Die Geschichte von Prinz Seltsam leidenschaftlich dafür, dass Vielfalt etwas Wunderbares ist. Unser Leben reich macht. Und dass es für unsere Gesellschaft (und letztlich unsere Lebensqualität) katastrophale Folgen hat, wenn wir so weitermachen wie bisher und uns das Recht herausnehmen, für andere zu entscheiden, ob sie ihr Leben als wertvoll betrachten oder nicht.

Was bedeutet denn eigentlich ein Leben mit Down-Syndrom? Für Eltern, für Geschwister und für Menschen mit Down-Syndrom selbst? Brian Skotko ist Kinderarzt und Genetiker u. a. im Children‘s Hospital in Boston (USA) und gilt als einer der führenden Wissenschaftler zu diesem Thema. Kürzlich hat er die Ergebnisse von drei Studien zu genau diesen Fragen im American Journal of Medical Genetics veröffentlicht: Die Welt bricht nicht zusammen, das Leben ist nicht zu Ende, wenn ein Mensch mit Down-Syndrom geboren wird. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein … Wir lernen unglaublich viel über das Geschenk des Lebens von unseren außergewöhnlichen Kindern.

Cora Halder vom Deutschen Down-Syndrom InfoCenter hat den Artikel übersetzt und gekürzt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Leben mit Down-Syndrom abgedruckt. In unserem aktuellen Down-Syndrom-Newletter (den man gerne einfach per E-Mail an info@neufeld-verlag.de bestellen kann; ältere Ausgaben finden sich hier) geben wir Auszüge daraus wieder.

Erstellt am 10. Juli 2012 von

Christoph Schmitter und seine Frau habe ich kennengelernt, als er sein Praktikum als Pastor in der Freien evangelischen Gemeinde Cuxhaven machte. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und ich erinnere mich noch gut, dass wir vor allem viel gelacht haben. Kann schon sein, dass unsere Frauen uns damals für etwas … albern hielten. In den letzten Jahren haben wir uns dann gar nicht mehr so oft gesehen – wir sind 1998 nach Regensburg gezogen, Schmitters waren im Siegerland. 2005 wurde Christoph Pastor der CityChurch Würzburg, einer Freien evangelischen Gemeinde. Gottesdienst feiert die CityChurch im Kino – Kirche für Menschen unserer Zeit. Auch heute noch ist es so, dass wir viel lachen, wenn wir telefonieren oder uns sehen. Wahrscheinlich halten unsere Frauen uns deshalb immer noch für ein wenig … albern.

Im November 2009 schrieb Christoph mir, dass er gerade darüber nachdenkt, ein Buch zu schreiben. Im September 2010 dann hat er tatsächlich damit angefangen. Er schrieb:

Der Neufeld Verlag wäre natürlich meine erste Wahl, aber ich weiß, du bringst nur gute Bücher raus, und … na ja, keine Ahnung, ob es wirklich gut wird. 🙂

Der Mensch ist sympathisch bescheiden! Ob es daran liegt, dass er gebürtiger Schweizer ist? Ende Juli (genauer gesagt, am 23.) erscheint tatsächlich sein erstes Buch im Neufeld Verlag – und es ist richtig gut geworden!

Es geht um neun LebensMuster, von denen jedes ein Prinzip oder einen Weg beschreibt, als Mensch und als Christ zu wachsen. Sind ganz simple und einfache Dinge … die aber kaum jemand wirklich in sein Leben integriert hat. Dabei würde es total viel verändern, wenn wir es täten.

Das Buch heißt NeunmalweiseLebensMuster zum Nachmachen und Selberglauben, umfasst gut 280 Seiten und wurde angereichert mit netten s/w-Illustrationen von Christoph Schmitter. Hier der Kurztext von der Rückseite des Buchumschlags (eigentlich wollten wir da nur drauf schreiben: „Du willst es doch auch“):

So schwer kann das doch nicht sein.

Leben. Glauben. Charakter entwickeln. Sinn finden. Der werden, der ich bin.

Behaupte ich mal so.

Hoffe ich doch sehr.

Glaube ich wirklich.

Dieses Buch erzählt von Wegen zu persönlicher Reife. Es erzählt von der Kunst zu leben. Von Menschen, die mich inspirieren. Von Dingen, die ich gelernt habe.

Über das Leben.

Über Gott.

Dieses Buch handelt von neun LebensMustern. Sie orientieren sich am faszinierendsten Menschen, der je über diesen Planeten lief.

Sie sind einfach.

Doch sie fordern dich ganz.

Am besten, du liest mit der Bereitschaft zur Veränderung. Was du für weise hältst, kannst du einfach nachmachen.

Und lies kritisch. Denk mit und entwickle deinen eigenen Weg. Es geht ums Selberglauben.

Appetit bekommen? Es gibt sogar noch was zum Nachtisch: Auf neumalweise.de, der Seite zum Buch, kann man sich witzige Kurzfilme herunterladen, die der Autor selbst inszeniert hat – Schnipselfilme. Die kann man z. B. auch im Gottesdienst abspielen. Zudem gibt es hier zu jedem der neun Lebensmuster Material für Gruppen – zur Vertiefung, fürs Gespräch. Was will man mehr? (Das Buch auf Facebook kommentieren, vielleicht?)

 

 

 

 

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.