Archiv vom Januar, 2013

 

Erstellt am 29. Januar 2013 von

Nachdem die BMK Wartburg Vertriebsges. m. b. H. in Wien ihre Tätigkeit zum Jahresende 2012 eingestellt hat, ist die Christliche Bücherzentrale (CBZ) in Wels seit 1. Januar 2013 neuer Vertriebspartner des Neufeld Verlages für Österreich. Unsere Bücher gibt es nicht nur in den eigenen CBZ-Läden, sondern sie sind überall, wo’s Bücher gibt, erhältlich bzw. bestellbar. Und natürlich kann man ebenso direkt bei der Christlichen Bücherzentrale ordern. Auch Bestellungen über unseren österreichischen Webshop werden automatisch von der CBZ verschickt.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Erstellt am 29. Januar 2013 von

Auf dem Kongress christlicher Führungskräfte in Leipzig waren wir ja mit einem Büchertisch vertreten und haben eine kleine Auswahl aus unserem Programm präsentiert. Herzlichen Dank noch mal für die vielen guten Gespräche und die Wertschätzung, die uns als Verlag immer wieder begegnet. Das freut und motiviert uns!

Erstellt am 21. Januar 2013 von

Am kommenden Sonntag, 27. Januar 2013, ist Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Es war an einem 27. Januar, als die Rote Armee 1945 das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreite. Die Vereinten Nationen erklärten dieses Datum zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Und es stimmt, erinnern ist wichtig.

Zwei Veröffentlichungen aus dem Neufeld Verlag haben einen direkten Bezug zu jener dunklen Zeit: Da ist zum einen Hanna Schotts Biografie Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda & André Trocmé:

Ein französisch-russisch-italienisches Paar, das sich in New York kennenlernt und nach Indien reisen will, um Gandhi zu treffen. André Trocmé, der hier an demselben Theologischen Seminar studiert wie später Dietrich Bonhoeffer, ist nebenbei Hauslehrer bei der reichsten Familie der Welt, den Rockefellers. Magda Grilli zieht ihn schon nach den ersten Begegnungen in ihren Bann. Schon das wäre filmreif. Doch es geht weiter – ganz anders, als die beiden es planen, und mit zunehmender Dramatik. Statt in Indien landen sie nämlich in der tiefsten französischen Provinz, André als Pfarrer der reformierten Kirche, Magda als Lehrerin. Als deutsche Truppen Frankreich besetzen, eröffnen sich ihnen jedoch ungeahnte Möglichkeiten, gerade weil sie „am Ende der Welt“ leben.

Das Ehepaar Trocmé verwandelt ihren kleinen Luftkurort im Gebirge in einen zentralen Ort der französischen Résistance. Tausende jüdische Kinder und Erwachsene werden von ihnen versteckt, mit Nahrung versorgt und teilweise mit falschen Pässen ausgestattet und ausser Landes geschleust. Am Ende zählten die einen 3.000 Menschen, die vor dem sicheren Tod gerettet worden waren. Die anderen sprachen von mehr als 5.000.

Magda sprach in den USA vor riesigem Publikum an der Seite von Martin Luther King. Das israelische Holocaustmuseum Yad Vashem zeichnete André und Magda Trocmé und mit ihnen die ganze Region für ihren Mut als „Gerechte unter den Völkern“ aus.

Die Journalistin Hanna Schott erzählt in ihrer Biografie „Von Liebe und Widerstand“ so lebendig, als wären wir dabei. Es ist eine Liebesgeschichte, ein zentrales Stück deutsch-französischer Geschichte und nicht zuletzt die Geschichte einer Zivilcourage, die eine ganze Region ansteckte. 

Und dann ist da Markus Baums Biografie des Theologen, Schriftstellers und Dichters Jochen Klepper. Klepper heiratete Johanna Stein, die verwitwet war und zwei Töchter hatte. Sie war Jüdin, eine Tochter schaffte es ins Ausland (und lebt dort noch heute), die andere ging mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Jochen Klepper gemeinsam in den Freitod – angesichts der drohenden Deportation.

Erstellt am 16. Januar 2013 von

 

Da wäre ich gerne dabei! Demnächst geht Sabine Zinkernagel auf Lesereise in die Oberlausitz. Unterstützt und begleitet durch ihren ältesten Sohn Jacob (rechts im Bild; der sich bereits mit großer Leidenschaft als äußerst origineller Moderator ihrer Lesungen betätigt hat), ist die Autorin des erfolgreichen Buches Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse – Aus dem Leben mit zwei besonderen Kindern hier live zu erleben:

Do., 24.1., 18.00 Uhr CVJM-Bücherstube Hoyerswerda

Fr., 25.1., Freie Schule Boxberg (im Unterricht)

Sa., 26.1., 16.00 Uhr Peregrinus-Herberge Görlitz, mit Kinderbetreuung

So., 27.1., 18.00 Uhr Ev. Kirchengemeinde Wittichena

Erstellt am 11. Januar 2013 von

Wie man die immer noch und trotz vielerlei Anstrengungen enorm weit verbreitete Armut in dieser Welt überwinden kann, bewegt nach wie vor viele Menschen. Was können wir tun? Einen Ansatz finden wir besonders spannend, nämlich den, Armut mit Wirtschaft zu bekämpfen. Dr. Kim Tan, ein Christ, der nachhaltig von der Lektüre von John Howard Yoders Politik Jesu beeinflusst wurde und als Risikokapitalgeber einer der reichsten Einwohner Großbritanniens wurde, ist diesbezüglich schon lange aktiv. Gemeinsam mit Lord Brian Griffiths, Vize-Vorstand bei Goldman Sachs International, hat er die Broschüre Unternehmen Armutsbekämpfung – Die Bedeutung von Social Venture Capital verfasst.

„Wirtschaft wirkt“ meint auch MEDA, eine international tätige gemeinnützige Organisation, die Menschen in Entwicklungsländern hilft, sich selbst zu helfen. Unternehmer, Selbständige und engagierte Privatpersonen auf der ganzen Welt gehören heute zum Netzwerk von MEDA, das vor 60 Jahren von einer kleinen Gruppe mennonitischer Geschäftsleute in den UA gegründet wurde. Am 8. und 9. März 2013 findet eine Tagung statt, die wie als Verlag unterstützen: Unter dem Motto „Auf Gerechtigkeit setzen“ wird etwa Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher (Club of Rome) sprechen, Dr. Werner Franz aus Paraguay (der sich intensiv mit den Fragen christlicher Ethik im Wirtschaftsalltag beschäftigt) oder das sympathische Ehepaar Käthi und Daniel Zindel-Weber aus der Schweiz („Lieben, leiten, leben“). Natürlich bietet diese Tagung in Bonn die Gelegenheit, Näheres über die Arbeit von MEDA zu erfahren – und jede Menge spannende Leute zu treffen. Ich bin dabei!

Noch mal zu Kim Tan: Gut möglich, dass er dieses Jahr auf dem Evangelischen Kirchentag im Mai in Hamburg zu erleben ist. In Nordamerika war er bereits als Redner bei einer MEDA-Jahrestagung, und vom 28. bis 31. Januar 2013 ist er bei der „Pastors Week“ des Anabaptist Mennonite Biblical Seminary (AMBS) in Elkhart, Indiana, USA dabei. Thema: „The Spirit of the Lord is upon us: The immeasurable dimensions of Jubilee“ … Immerhin, sein Buch Das Erlassjahr-Evangelium – Ein Unternehmer entdeckt Gottes Gerechtigkeit gibt es schon mal auf deutsch.

Erstellt am 11. Januar 2013 von

 

„Wir vier“ heißt die Überschrift eines ganzseitigen Artikels aus der Feder unserer Autorin Sabine Zinkernagel, der in der aktuellen Ausgabe 2/2013 der evangelischen Wochenzeitung „Die Kirche“ erschienen ist. „Was ist, wenn das Leben plötzlich ganz anders verläuft als geplant?“

Und genau das ist übrigens auch das eigentliche Thema in ihrem wunderbaren Buch Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse – Aus dem Leben mit zwei besonderen Kindern. Sabine Zinkernagel schreibt unterhaltsam, witzig und ehrlich. Unbedingt lesen!

 

 

 

Erstellt am 10. Januar 2013 von

 

„Begeistert – Berufen – Befähigt“ – unter diesem Motto steht die vierte bundesweite Leiterschaftskonferenz der Initiative Geistliche Gemeindeerneuerung im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Die Tagung findet vom 23. bis 26. Januar 2013 in der Braunschweiger Friedenskirche statt und will Pastoren und Pastorinnen, Mitglieder aus Gemeindeleitungen und sonstige leitende Mitarbeiter aus Gemeinden in ihrem Dienst und Lebensweg zurüsten und ermutigen. Als Hauptreferenten sind Daniel Zindel und Käthi Zindel-Weber (Graubünden, CH), Maria Prean (Uganda) und Cris Rwakasiisi (Uganda) dabei.

Neben den beiden Büchern von Zindels – Geistesgegenwärtig führen – Spiritualität und Management sowie Lieben, leiten, leben – Das Ehebuch für Führungskräfte – liegt auf dem Büchertisch dann auch druckfrisch das neue Buch von Dr. Heinrich Christian Rust: Geist Gottes – Quelle des Lebens: Grundlagen einer missionalen Pneumatologie. Warum ist trotz der charismatischen Bewegungen und Aufbrüche der letzten Jahrzehnte nicht mehr geistliche Frucht sichtbar? Liegt es vielleicht daran, dass charismatische Erfahrungen und charismatisch geprägte Theologie nicht ausreichend in einer fundierten Lehre vom Heiligen Geist verankert sind?

Heinrich Christian Rust, bekannt für biblisch begründete Positionen und eine lebendige Mischung aus Nüchternheit und Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes, greift dieses zentrale Thema neu auf. Er bietet eine gut verständliche Orientierung und fordert heraus, das umfassende Wirken des Heiligen Geistes in dieser Welt, in der Gemeinde Jesu Christi und in jedem einzelnen Menschen neu wahrzunehmen. Das Vorwort stammt von Prof. Dr. Peter Zimmerling.

Prof. Dr. Jürgen Moltmann, Autor von u. a. Der Geist des Lebens (München 1991) und Die Quelle des Lebens. Der Heilige Geist und die Theologie des Lebens (Gütersloh 1997), meint dazu:

„Ein faszinierendes, sehr persönlich geschriebenes und gut lesbares Buch. Lebensberichte und theologisches Denken des Heiligen Geistes wechseln ab. Man liest immer weiter, denn man spürt das Fließen des Geistes in Gefühlen und Gedanken. Es handelt sich um die beste deutsche Einführung in die Mitte pfingstlicher und charismatischer Bewegungen, die dem Christentum neue Zukunft erschließen. Der Verfasser bewegt sich auf der Höhe der internationalen theologischen Entdeckung und Diskussionen über Person und Wirken des Geistes Gottes. Eine missionale Pneumatologie, die sich keine Gemeinde und kein Theologe entgehen lassen sollten.“

Zur Zeit ist die Konferenz in Braunschweig zwar ausgebucht, es ist aber möglich, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen.

 

Erstellt am 9. Januar 2013 von

 

 

Wenn die Sonne scheint und alles gut läuft, ist es nicht besonders schwer, an einen guten Gott zu glauben, oder? Doch wenn‘s im Leben ganz anders kommt und richtig weh tut, ist es auf einmal nicht mehr so leicht, Gott zu vertrauen. Wir beginnen zu fragen, warum Gott nicht eingreift. Ob er es denn überhaupt will. Oder kann. Und die Rede vom „lieben Gott“ geht uns nur noch schwer über die Lippen.

 

In solchen Zeiten kristallisiert sich auch heraus, wie tief unser Glaube verwurzelt ist. Ist er vor allem auf unsere Befindlichkeiten gegründet? Und was, wenn unser Vertrauen schwindet?

 

Tom Wright geht diesen Fragen in seinem Buch Kleiner Glaube – großer Gott (erscheint kommende Woche) ehrlich auf den Grund. In seiner faszinierenden Mischung aus klarem Denken und warmem Herzen nimmt er uns mit hinein in die lebendigen und oftmals herausfordernden Geschichten, wie die Menschen der Bibel Gott begegnet sind. Eine Entdeckung dabei lautet zum Beispiel: Wenn wir Jesus begegnet sind, sehen wir ihn nicht mehr durch den Nebel unserer Probleme. Wir sehen unsere Probleme im Lichte Jesu. Ein Buch für Menschen, die sich selbst nicht gerade für Glaubens-Riesen halten …

 

Tom Wright ist in Kürze übrigens in Deutschland: Er ist – zum Beispiel neben Wolfgang J. Bittner und Tobias Faix – Redner beim Gnadauer Mitarbeiterkongress „Neues wagen“ vom 24. bis 27. Januar 2013 in der Neuen Messe Erfurt.

 

 

Wer Tom Wright eigentlich ist? Nicholas Thomas Wright (geboren 1948), bekannt als N. T. oder Tom Wright, gilt als einer der weltweit führenden Theologen und Leben-Jesu-Forscher. Von 2003 bis 2010 war er anglikanischer Bischof von Durham, seitdem ist er Professor für Neues Testament und Frühes Christentum an der University of St. Andrews in Schottland. Bislang wurden ihm zehn Ehrendoktortitel verliehen. Er hat über 70 Bücher verfasst, populäre Sachbücher wie akademische Literatur.

Zwei weitere Bücher von Tom bzw. N. T. Wright sind soeben im Verlag der Francke-Buchhandlung erschienen. Tobias Faix hat den Autor dazu interviewt.

Erstellt am 8. Januar 2013 von

Fünf Kinder, zwei Jobs, einige Ehrenämter: Das fordert seine Zeit. Der Wecker klingelt früh, den Gute-Nacht-Kuss gibt’s spät. Vorher und nachher ist nicht viel Zeit, und zwischendrin schon gar nicht. Wir beten vor dem Essen, lesen einen Vers. Aber das sind nur „schnelle Happen“.

Zum Glück „muss“ ich von Berufs wegen predigen – und ohne Bibel und Gebet geht das nicht. Diese Vorbereitung tut mir selber mindestens so gut wie meiner Gemeinde.

Meine größte geistliche Quelle zapfe ich so alle zwei Wochen an: Ich gehe in die Sauna. Drei bis vier Stunden. Ich schwitze, schwimme, ruhe aus – und merke, wie mit dem Körper auch die Seele runterfährt. Ich komme zur Ruhe und werde offen für Gottes Reden. Meistens nehme ich ein Buch mit, manchmal die Bibel.

Oft bin ich aber auch einfach nur still – bete leise für alle meine Anliegen und merke nach einer Weile, dass mir die Worte ausgehen. Es ist alles gesagt. Plötzlich fallen mir Lieder ein, Bibelverse, Bilder von meiner Frau und meinen Kinder. Große Dankbarkeit erfüllt mich. Ich bete wieder. Ein Lobpreis beginnt. Werde wieder still. Es ist ein inniger Dialog mit Gott, der viel Kraft schenkt für den Alltag.

Uwe Heimowski

Erstellt am 7. Januar 2013 von

Vom 17. bis 19. Januar findet in Leipzig wieder ein Kongress christlicher Führungskräfte statt. Wir freuen uns, wenn Sie uns an unserem Stand Nr. A 07 besuchen!

Eines der Programm-Highlights dürfte dieses Jahr der Tscheche Tomáš Sedláček liefern. Er lehrt an der Prager Karls-Universität, ist Chefökonom der größten tschechischen Bank und Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrats in Prag. Während der Amtszeit des tschechischen Präsidenten Vaclav Havel war er als dessen Berater tätig. Für seinen internationalen Bestseller Die Ökonomie von Gut und Böse (Übersetzung in elf Sprachen) hat er den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2012 bekommen.

In seinem Bestseller zitiert Sedláček auch John Howard Yoders Klassiker Die Politik Jesu. „Ein großartiges Buch“, meint er, „es ist eins der Bücher, das mein Interesse an der Verbindung von Glauben und Wirtschaft geweckt hat.“

Keine Frage, dass wir Die Politik Jesu in Leipzig mit dabei haben. Genauso wie Das Erlassjahr-Evangelium – Ein Unternehmer entdeckt Gottes Gerechtigkeit aus der Feder des britischen Risikokapitalgebers Kim Tan, der stark von Yoder inspiriert ist und eine konkrete Umsetzung lebt. (Von Kim Tan ist in unserer Edition Wortschatz inzwischen ein zweites Bändchen erschienen – ins Deutsche übertragen, wie übrigens Sedláčeks Ökonomie von Gut und Böse, von Ingrid Proß-Gill).

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.