Archiv vom April, 2013

 

Erstellt am 18. April 2013 von

Mein Schwager - ein Märtyrer

 

Den 18. April 2007 werde ich wohl nie vergessen. Mein Schwager Necati Aydin, der deutsche Christ Tilmann Geske sowie Ugur Yüksel werden in ihrem Büro in der türkischen Stadt Malatya von fünf jungen Männern überfallen, brutal gefoltert und schließlich ermordet. Der ausdrückliche Grund: sie sind Christen, die ihren Glauben in der Türkei offen teilen. Später geben die Täter zu Protokoll, dass sie an diesem Tag auch mich hatten töten wollen …

O-Ton Wolfgang Häde, Jahrgang 1958, verheiratet mit der Türkin Janet. Heute ist diese Tat genau sechs Jahre her. In seinem bewegenden Buch Mein Schwager – ein Märtyrer: Die Geschichte des türkischen Christen Necati Aydin (in der 2. Auflage, Übersetzungen sind inzwischen in den USA und in Norwegen erschienen) schildert Wolfgang Häde den Lebensweg seines Schwagers und auch die Geschehnisse jenes 18. April. Aydin starb im Alter von knapp 35 Jahren für seinen Glauben an Jesus Christus.

Erstellt am 9. April 2013 von

Hier auf unserem Verlags-Blog berichten wir ja nicht nur über Aktuelles aus dem Neufeld Verlag, sondern lassen gerne auch immer mal wieder den Blick schweifen.

Heute präsentieren wir das Ergebnis einer kleinen Umfrage unter Verlegerinnen und Verlegern christlicher Verlage (herzlichen Dank fürs Mitmachen!):

Was ist Ihr wichtigstes Buch in diesem Frühjahr?

 

Dr. Dominik Klenk, Brunnen Verlag, Basel:

Unser wichtigstes Buch: Roland Hardmeier, Himmelstöchter – Warum die Stärke der Frau in der Kirche gebraucht wird. Und warum das biblisch ist.

Roland Hardmeier sagt uns in einem theologisch fundierten Buch, warum die Stärke der Frauen in der Kirche unbedingt gebraucht wird.

Er hilft uns damit, genauer hinzuschauen und den roten Faden in der Bibel ernst zu nehmen, der zeigt, warum die Gaben der Frau in der Gemeinde erwünscht sind.

Er geht auch den wenigen missverständlichen und frauenkritischen Bibelstellen nicht aus dem Weg, sondern beantwortet sie mit der Bibel.

Das Buch zeigt uns, dass Gott Frauen in gleicher Weise achtet, begabt, beruft und sendet wie Männer – nur anders. Dieses Buch fördert die Hoffnung, dass unsere Kirchengemeinden nicht nur quadratisch, praktisch, gut, sondern auch atmosphärisch ansprechend, farbenfroh und kommunikativ etwas leichter werden.

 

Anne-Ruth Meiß, Verlag der Francke-Buchhandlung, Marburg:

Für mich persönlich ist Mitbewohner gesucht von Melissa C. Feurer das Frühjahrshighlight bei Francke, ein Buch für junge Erwachsene. Darin erzählt die junge Autorin von einer Studenten-WG, in die eines Tages Johnny einzieht. Was keiner weiß: Johnny ist sterbenskrank. Er hat keine Verwandten mehr und so zieht er in diese WG, weil er sich danach sehnt, dass auch sein Leben Spuren hinterlässt, dass es Menschen gibt, die nach seinem Tod um ihn trauern. Als die Mitbewohner hinter sein Geheimnis kommen, reagieren sie sehr unterschiedlich, sehr unerwartet. Am Ende ist es nicht nur Johnny, dessen Leben eine neue Richtung einschlägt.

Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Melissa C. Feurer eine zu Herzen gehende Geschichte, in der sie mutig die Frage nach dem Tod stellt und überzeugende Antworten gibt. Ein ganz wunderbarer evangelistischer Roman für junge Menschen, der mitreißend erzählt ist und so ganz ohne Klischees auskommt.

 

Ralf Markmeier, Gerth Medien und Adeo Verlag, Asslar:

Unser wichtigstes Buch im Frühjahr ist für mich Jürgen Mettes Biografie Alles außer Mikado. Leben trotz Parkinson. Es ist ein radikal ehrliches, trostreiches und ermutigendes Buch, das trotz der Schwere des Themas durchzogen ist mit Jürgens feinsinnigem Humor. Es zeigt sein Ringen mit Gott, zu dem er jedoch nie sein Vertrauen verloren hat. Es ist eine Freude, wie viele positive Reaktionen dieses Zeugnis auslöst – und das nicht nur im christlichen Markt. Am 12. April 2013, einen Tag nach dem Welt-Parkinson-Tag, ist Jürgen Mette zu Gast im Kölner Treff (WDR).

Mehr Informationen über Buch und Autor sowie einen Trailer gibt es hier.

 

Thomas Häußner, Echter Verlag, Würzburg:

Susanne Krahe und Eberhard Fincke, Organspende – ein Akte der Nächstenliebe
In den bisherigen Diskussionen zum Thema Organspende wird meist als selbstverständlich und als common sense vorausgesetzt, dass Organe spenden und empfangen an sich gut und nicht hinterfragbar sei. Neben dem medizinischen wird oftmals nur noch ein wirtschaftlicher Aspekt in die Diskussion gebracht. Muss aber in diese Diskussion nicht die Frage eingebracht werden, welches Menschenbild in die Entscheidungsfindung pro und contra Organtransplantation einfließt, und stellt sich für religiöse Menschen nicht auch die Frage nach dem Gottesbild? Die Diskussion in diesem Buch wird von zwei Menschen geführt, die als Betroffene selbst vor diesen Fragen stehen und standen und ganz unterschiedliche Entscheidungen getroffen haben. Somit wirft das Buch neue, vielleicht bislang zu wenig beachtete Aspekte auf die Diskussion um die Organspende.

 

Nicolas Koch, Brendow Verlag, Moers:

„Was ist unser wichtigster Titel im aktuellen Programm?“ So lautet die Aufgabenstellung für diesen Text. Puh! Gute Frage. Nach was soll ich da gehen? Verkaufszahlen? Bekanntester Autor? Persönliche Vorliebe? Ich habe mich mal für Letzteres entschieden. Ein Titel hat es mir diesmal persönlich besonders angetan, deshalb möchte ich Super, Mann! von Fabian Vogt vorstellen.
Mannsein ist in den letzten Jahren ja immer komplizierter geworden. Wusste man vor 30 Jahren noch ziemlich genau, was und wie ein Mann zu sein hat (im Beruf, als Vater, in der Gemeinde), ist heute alles viel unschärfer geworden. Die Palette der An- und damit der Herausforderungen ist sehr breit: Wir müssen liebevolle Ehemänner, fürsorgliche Väter, nette Kollegen, authentische und mitreißende Glaubende, strebsam-erfolgreiche Arbeitnehmer und vieles mehr sein. Ganz schön anstrengend manchmal, hier überall seinen Kerl zu stehen.

Fabian Vogt schreibt in seinem Buch Briefe an all diese Männerrollen. In ihnen betrachtet und reflektiert er die verschiedenen Lebensbereiche, macht sich daran, Zerrbilder geradezurücken und falsche Erwartungen aufzudecken. Besonders wichtig ist ihm der Blick auf die vielen Möglichkeiten und Freiräume, die in den einzelnen Bereichen liegen: Wir sind stark. Wir können nicht alles – aber vieles. Und wenn wir die richtigen Prioritäten setzen, schaffen wir das auch.

Ich mag die befreiende Wirkung, die seine Texte haben! Erst mal fühlt man sich verstanden: Oh, ich bin nicht der Einzige, der mit all den Ansprüchen, die an ihn gestellt werden, zu kämpfen hat. Dann sind sie einfach witzig zu lesen. Und vor allem machen sie Mut, vernünftige Prioritäten zu setzen und einfach  loszulegen.

 

SCM R. Brockhaus Verlag, Witten:

Unser wichtigster Titel im Frühjahr ist das Buch Kreiszieher von Mark Batterson.

Der Kreiszieher ist ein mitreißendes, neues Buch zum Thema Gebet, in dem es darum geht, Gott wirklich alles zuzutrauen, ihn also nicht zu klein zu machen. Wir hoffen, dass dadurch viele Leute neu entdecken, dass wenn wir Gott alles zutrauen, anhaltend beten und ein wenig Geduld haben, alles möglich ist.

Umfassende Infos zu Buch gibt es auf der Website www.kreiszieher.de.

 

Kerstin Hack, Down to Earth, Berlin:

Unser wichtigster Titel im Frühjahr ist: Ziele erreichen. Wie persönliche Veränderung wirklich gelingt von Christoph Schalk.

Der Grund, warum mir als Verlegerin dieses Quadro (Trainings-Power-Buch) so wichtig ist: Viele Menschen wollen sich verändern und Ziele erreichen – egal ob es Gewichtsreduktion ist oder Verhaltensänderung. Doch sie bleiben oft auf halbem Weg stecken und geben frustriert auf. Oft liegt das daran, dass das Bewusste („der Kopf“) nicht mit dem Unbewussten („dem Bauch“) zusammenspielen. Die Schweizerin Maja Storch hat das wissenschaftlich untersucht und das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM) entwickelt, das dabei hilft, Ziele zu entwickeln und zu erreichen, die stimmig und mit hoher, tief verankerter Motivation erreichbar sind.

Christoph Schalk erklärt in diesem Quadro das Modell und zeigt gleich, wie es in Bezug auf ein eigenes Ziel umgesetzt werden kann. Ich bin glücklich über diesen Titel und hoffe, dass er vielen Menschen dabei hilft, sich die richtigen Ziele zu setzen und sie auch zu erreichen.

 

Andreas Claus, cap-music/cap-books, Haiterbach:

Valerie Lill: Mein geliebtes Kind – 365 Himmelsbriefe

Dieses Buch ist mir aus verschiedenen Gründen wichtig: Es ist uns als Verlag ganz kurzfristig in die Arme geflogen (365 Himmelsbriefe …), wir haben einen Tag überlegt und dann kraftvoll entschieden: Wir spucken in die Hände und machen es – auch wenn die Neuheiten schon alle ausgeplant sind und „man“ ein Andachtsbuch nicht erst im Januar bringen kann. Es gibt einfach Bücher, die will man machen! Wenn man dann das Privileg hat, so zu entscheiden, ist das etwas Besonderes.
Und es ist ein Buch, dessen Texte nicht geplant für ein Buch geschrieben wurden, sondern die entstanden sind in einer intensiven Lebensengstelle der Autorin, aus dem Umgang mit Gott und dem täglichen Erleben heraus. Trost, Hoffnung, Wertschätzung. Wenn dann der Impuls kommt, das sollten auch andere Menschen lesen können, dann hat so ein Buch einen großen Wert. Es trägt eine persönliche Note und ist doch ganz für den Leser da. Es ist zeitnah und doch zeitlos. Es ist ist fiktiv und doch real.

 

Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach:

Empfehlen möchten wir unser neues Buch von Pater Anselm Grün: Achtsam sprechen – kraftvoll schweigen. Für eine neue Gesprächskultur.

Denn dem allgemein beklagten Verfall der Gesprächkultur setzt Pater Anselm in diesem Buch biblisch und psychologisch fundierte Überlegungen zum Thema Gespräch und Sprache entgegen. Ausgangspunkt seiner Überlegungen ist die Achtsamkeit für die Sprache und eine hohe Sensibilität für die Macht und die Wirkung von Worten. Daraus entwickelt er einen neuen, spirituellen Ansatz, um zu einem echten Gespräch zurückzukehren.

Erstellt am 9. April 2013 von

Der Tag war lang gewesen. Auch die Abendveranstaltung zog sich schon eine Weile hin. Doch noch immer riss der Strom der Grußworte nicht ab.

Der nächste Redner ging ans Pult. Er zog einen roten Luftballon aus der Tasche und blies ihn mit vier, fünf gewaltigen Atemstößen zu einer beachtlichen Größe auf. Langsam nahm er die Arme auseinander, der Ballon klemmte zwischen Daumen und Zeigefinder der linken Hand.

„Wissen Sie, wovor ich als Kind am meisten Angst hatte?“

Er führte seine Hände etwas näher zusammen. Ein leichtes Raunen ging durch das Auditorium, die gesamte Aufmerksamkeit war wieder erwacht.

„Richtig, nichts konnte mich mehr erschrecken, als wenn jemand einen Luftballon knallen ließ. Und um ehrlich zu sein, bis heute macht es mir Angst. Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen.“

Mit einem Ruck bewegte er die Hände zueinander. Einige Zuhörer hielten sich die Ohren zu. Doch der Redner stoppte mitten in der Bewegung, hob langsam seine Arme, öffnete theatralisch die Hand und schon flatterte der Luftballon in Schlangenlinien über die Bühne, bis alle Luft aus ihm entwichen war.

„Wenn es mir solche Angst macht“,

fuhr der Mann fort,

„warum sollte ich den Luftballon dann jetzt zerknallen? Warum sollte ich mir selber etwas Übles tun – und Sie alle erschrecken? Ist es nicht merkwürdig, dass wir manchmal den anderen Menschen genau das zufügen, was wir selber nicht mögen? Warum sollte ich das tun? Und ist es nicht ebenso merkwürdig, dass Sie alle es mir zugetraut haben, obwohl ich doch ausdrücklich gesagt habe, dass ich es schrecklich finde, wenn ein Luftballon zerplatzt?“

Er machte eine längere Pause. Betretene Stille erfüllt den Raum.

„Fürchte dich nicht“ – das lesen wir 365 mal in der Bibel. Immer wieder, wenn ein Engel oder Gott selbst den Menschen begegnet. Merkwürdig, dass das nötig ist. Wir nennen Gott den „lieben Gott“, sprechen ihm Eigenschaften wie Güte und Gnade und Barmherzigkeit zu. Und doch haben wir Angst. Als wäre unser Vertrauen ein kleiner roter Luftballon, der mit einem einzigen Schlag zum Platzen gebracht wird. Was bringen wir alles mit, was hat uns alles geprägt? Woher kommt diese Angst? Egal! Lassen wir es flattern – denn eins ist klar: Gott hat nicht vor, uns zu erschrecken. Wie auch immer es um unser Vertrauen bestellt ist. Gottes Botschaft heißt: Fürchte dich nicht.

Uwe Heimowski

 

Erstellt am 5. April 2013 von

Lena Klassen

 

Sehnsucht nach Rinland lautet der Titel einer wahrhaft phantastischen Trilogie, die Lena Klassen verfasst hat. Sie hat nicht nur über phantastische Literatur promoviert, sie produziert sie (neben zum Beispiel Kinderbüchern und Romanen) auch fast am laufenden Band. Und wie!

Ich selbst würde mich gar nicht als ausgesprochenen Fantasy-Fan bezeichnen. In Buchhandlungen schaue ich mich eigentlich selten hier um. Und doch – als Lena Klassen uns seinerzeit das Manuskript des ersten Bandes Die weiße Möwe schickte, war das der einzige Papierstapel, den ich mit in den Sommerurlaub genommen habe. Und verschlungen habe! Später habe ich die drei Bände mehrmals gelesen, unserem ältesten Sohn haben wir sie vorgelesen. Und der war ebenso gefesselt.

 

Die weiße Möwe

 

Seit wenigen Tagen ist Die weiße Möwe wieder lieferbar und dieses Buch ist wirklich eine Empfehlung wert:

Das Schiff nach Rinland ist abgefahren – und die 16-jährige Mino hat ihren besten Freund Blitz daran gehindert, an Bord zu gehen. Auf der Suche nach einem anderen Abenteuer fällt Blitz unter die Räuber. Mino bleibt einsam zurück. Doch dann wirbelt ein Sturm auch ihr Leben durcheinander …

Fesselnd bis zur letzten Seite – Die weiße Möwe bildet den Auftakt der packenden Trilogie Sehnsucht nach Rinland, in der es um die Sehnsucht nach Heilung und Geborgenheit in Gott geht, zwischen Pflicht und Ehrgeiz, Schuld und Hoffnung. Dazu bedient sich die Trilogie zahlreicher biblischer Motive.

Und das meinen Leser:

„Ich habe dieses Buch verschlungen, eine faszinierende Geschichte.“

„Die weiße Möwe hat mich begeistert!“

„Ein Fantasy-Schinken der außergewöhnlich guten Art!“

„Wunderbar fesselnd geschrieben.“

„Lassen sich Phantasie und die Bibel in Einklang bringen? Was C. S. Lewis bereits bewiesen hat, gelingt auch Lena Klassen.“

„Die Story ist absolut filmreif, nie vorhersehbar, super interessante Charaktere, nie langatmig und unglaublich spannend bis zur letzten Seite. Mit der Rinland-Saga befördert sich Lena Klassen in die Reihe der großen christlichen Fantasy-Autoren.“

„Mit dieser weißen Möwe fliegt man direkt ins Land der Fantasie und möchte nie mehr weg von diesem Ort.“

„Auch wenn die Protagonistin ein Teenager ist, ist das Buch nicht nur ihrer Altersgruppe zu empfehlen! Ein phantastischer Roman zwischen zwei Buchdeckeln.“

Als besonderes Schmankerl will ich gerne noch auf unser Paket-Angebot hinweisen: Wer alle drei Bände zusammen kauft, bekommt sie deutlich günstiger. Viel Spaß beim zugreifen und lesen!

Erstellt am 4. April 2013 von

Immer wieder sind Neufeld-Autoren zu Gast bei ERF Medien, werden Neufeld-Bücher in Rundfunk- und Fernsehbeiträgen vorgestellt.

In der nächsten Ausgabe der Sendung „Lesbar“ auf ERF eins (Erstausstrahlung am Samstag, 6. April,  21.15 Uhr, ab dann auch in der Mediathek) ist etwa Markus Baum zu Gast bei Ute Heuser-Ludwig und stellt u. a. die Biografie Eberhard Arnolds vor. Die Sendung steht unter dem Gesamtmotto „Im Gegenwind“.

Hanna Schott war bei Radio-Redakteurin Angelika Fries („Calando“) und erzählte gewohnt lebendig von der beeindruckenden Geschichte des afrikanischen Mediziners Matomora Matomora.

Und Rosemarie Dingeldey war zu Gast in einer Talksendung „Hautnah – Gott mitten im Leben“ – Psychische Krankheiten annehmen und verstehen lernen“ von Neues Leben Medien, die auf Bibel TV und im ERF ausgestrahlt wird.

In der Regel werden diese Sendungen mehrfach gesendet und sind darüber hinaus auch über die Mediathek online zu hören bzw. zu sehen. Eine tolle Möglichkeit, die Menschen hinter den Büchern und ihre Geschichte ein wenig kennenzulernen!

Erstellt am 4. April 2013 von

Begleiten statt erobern

 

Mission ist und bleibt ein herausforderndes Wort. Für die einen schwingt darin viel Unheilvolles mit, andere verbinden damit das Heil Gottes, das doch „unter die Leute kommen soll“.

Seit einiger Zeit ist vielerorts die Rede von missionaler oder gesellschaftsrelevanter Gemeinde (auch in einigen Buchtiteln des Neufeld Verlages taucht dieser Begriff auf). Wie sind diese neuen Schlagwörter zu verstehen? Was meinen sie und was nicht? Und was ergibt dazu eine Spurensuche bei den frühen Täufern? Missional leben: Welche Chancen sind zu nutzen, welche Stolpersteine zu vermeiden?

Bernhard Ott, Hanspeter Jecker und Heike Geist vom Theologischen Seminar Bienenberg sowie Ute und Frank Paul von der OJC Reichelsheim werden das Thema im Rahmen eines Tagesseminars:

Mission: Vom Unwort zum Modewort „missional“?

Oder: Wagen, sich am Wirken Gottes in dieser Welt zu beteiligen

am kommenden Samstag, 6. April 2013 auf dem Bienenberg (Liestal bei Basel) entfalten.
Wie sehen eigentlich ermutigende Praxisbeispiele aus von Menschen, die es wagen, sich am Wirken Gottes in dieser Welt zu beteiligen? Begleiten statt erobern lautet das Buch, in dem Ute und Frank Paul ihre Erfahrungen als Missionare beschrieben haben (jetzt auch als E-Book). Dazu gehört die Einsicht, den Dienst aus der Verletzbarkeit (vulnerable ministries) heraus zu wagen. Eine Haltung, die auch für die gelebte persönliche christliche und gemeindliche Praxis vor Ort bedeutsam ist.

Weitere Infos und Anmeldung: www.bienenberg.org.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.