Archiv vom Juli, 2013

 

Erstellt am 29. Juli 2013 von

Ein Nachtrag: Diese Stelle ist inzwischen besetzt. Danke für alle Anfragen und Bewerbungen!

Sie kennen und schätzen den Neufeld Verlag und orientieren sich beruflich gerade neu? Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir Sie als Assistent/Assistentin des Verlegers:

 

Bei Neufeld arbeiten?

 

 

 

Erstellt am 25. Juli 2013 von

Vom 31. Juli bis 8. August gibt es in Deggingen auf der Nordalb wieder die längst traditionelle Zeltstadt. Das Motto lautet dieses Jahr: Jünger wird man unterwegs – und richtig, entstand inspiriert von dem gleichnamigen Buch Jünger wird man unterwegs – Jesus-Nachfolge als Lebensstil.

Die Zeltstadt ist ein Markenzeichen von Kirche im Aufbruch. Seit 1991 findet zu Beginn der Sommerferien auf dem Gelände der Nordalb ein Gemeindecamp für alle Generationen statt. Rund 2.000 Menschen treffen sich neun Tage lang, um miteinander „Gemeinde auf Zeit“ zu erleben. Die Hälfte der Teilnehmer sind Kinder und Jugendliche.

 

Jünger wird man unterwegs

 

Pfr. Heinrich Hofmann, Leiter von Kirche im Aufbruch e.V., schreibt zum diesjährigen Motto:

Ein Jünger von Jesus zu sein, ist eines der größten Abenteuer, das man erleben kann! Etwa zweieinhalb Jahre lang waren die zwölf Jünger tagaus, tagein mit Jesus unterwegs. Jesus war mit ihnen zusammen in einer Lebens- und Lerngemeinschaft. Sie haben hautnah mitbekommen, wie Jesus Kranke heilte, Belastete befreite, Tote auferweckte und auf Sünder und Zöllner zuging.

Sie haben erlebt, wie Jesus auf Schritt und Tritt die Botschaft von der Herrschaft Gottes weitergab in Wort und Tat.

Jünger wird man nicht durch die Mitgliedschaft in einer Kirche, nicht dadurch, dass man bestimmte Inhalte für wahr hält, nicht dadurch dass man Bücher liest, sondern nur wenn man sich aufmacht, Jesus im Alltag zu folgen, wenn man mit ihm unterwegs ist und sich von ihm senden lässt. Wer auf diese Nachfolge verzichtet, zahlt einen hohen Preis, denn ihm fehlt das Leben in Fülle, das Jesus versprochen hat. Dallas Willard, dessen Buch wir das Zeltstadtthema verdanken, spricht von der „großen Unterlassung“: Wir laden Menschen ein in die Gemeinde, versäumen aber, ihnen beizubringen, was es heißt, unter der Herrschaft von Jesus als seine Jünger zu leben. Ausgehend von Römer 12 möchten wir auf der Zeltstadt 2013 Gott neu in unser Leben hineinwirken und -sprechen lassen. Wir wollen uns aufmachen und entdecken, wie unser Glaube praktisch werden kann.

Wir wünschen eine reiche Zeit!

Erstellt am 25. Juli 2013 von

Morgen ist der 130. Geburtstag Eberhard Arnolds. Auf ERF Plus werden aus diesem Anlass von Freitag, 26. bis Montag, 29. Juli 2013 Auszüge aus der Biografie Eberhard Arnold – Ein Leben im Geist der Bergpredigt in der Reihe „Lesezeichen“ gelesen. Am kommenden Montag, wird der Autor Markus Baum zu Gast sein bei Angelika Fries in der Sendereihe „Calando“. Ich schätze Markus Baum nicht nur als sorgfältigen Biografen mit einem feinen Gespür für die Dramaturgie des Lebens, sondern auch als Erzähler, dem zuzuhören äußerst inspirierend ist.

 

Unterwegs: Eberhard Arnold

 

Eberhard Arnold selbst ist eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Zeitgenosse und Gesprächspartner von Karl Barth und Martin Buber, Karl Heim und Paul Humburg, Leonhard Ragaz, Georg von Viebahn und Friedrich Wilhelm Foerster. Rühriger Publizist und Verleger. Innovativer Pädagoge, Entwickler einer erstaunlichen Erziehungsmethode. Chronist und Impulsgeber der Jugendbewegung. Vater einer dynamischen, in jeder Hinsicht merkwürdigen christlichen Lebensgemeinschaft. Wiederentdecker und Interpret einer jahrhundertealten geistlichen Tradition. Ein mittelmäßiger Dichter, aber ein scharfsinniger Denker. Eine buchstäblich herausragende Gestalt. Man erzählt sich, bei einem Besuch in Berlin in der Weimarer Zeit sei Eberhard Arnold wie ein Wundertier begafft worden. Ein moderner Franziskus – gleich mehrere seiner Zeitgenossen haben unabhängig voneinander diesen Vergleich gewählt. Wo und wann immer etwas von seiner Persönlichkeit aufleuchtet, ahnt man kraftsprühendes Leben.

Man kann die Lebensgeschichte Eberhard Arnolds wie einen Roman lesen und wird eine äußerst spannende Dramaturgie darin entdecken, die auf den Dramaturgen und Regisseur dieses Lebens verweist. Man kann die Lebensspanne Eberhard Arnolds aber auch als einen Ausschnitt der Zeitgeschichte, der Kirchengeschichte, der Kulturgeschichte betrachten. Es war nicht gerade die langweiligste Periode des 20. Jahrhunderts.

Seine Biografie ist sicher auch für Hauskreise lohnend, lässt sich als Hauskreismaterial oder für Gesprächskreise nutzen.

Eine Kurzbiografie zu Eberhard Arnold findet sich hier.

Erstellt am 24. Juli 2013 von

Bereits 2011 erschien im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht der Band: kreuzundquer mit Handicap – Ein Konfirmandenkurs gemeinsam mit geistig behinderten Jugendlichen (24,99 EUR).

 

kreuzundquer mit Handicap

 

Die Kieler Pastorin Rebecca Lenz hat diesen Kurs aus der eigenen Praxis entwickelt und bietet neben Grundsätzlichem konkretes Material für etwa 40 Unterrichtseinheiten. Das kann man für den Konfirmandenunterricht oder – etwa in Freikirchen – den biblischen Unterricht verwenden. Dabei ist das Konzept stark auf Gruppen fokussiert, wo nur Jugendliche mit geistiger Behinderung teilnehmen. Gemischte Gruppen im Sinne der Inklusion werden zwar hier und da angesprochen, stehen aber nicht im Mittelpunkt.

Wäre zu wünschen, dass nicht nur die abschließende Feier, sondern auch der Unterricht weit mehr als bisher üblich in gemischten Gruppen stattfindet.

Erstellt am 22. Juli 2013 von

Wenn ich morgens ins Büro komme, fällt mein Blick immer als erstes … auf den Wandkalender A little extra von Conny Wenk. Die strahlenden Gesichter, urigen Schnappschüsse und charmant in Szene gesetzten Kinder und Jugendlichen mit Down-Syndrom zaubern einem fast automatisch ein Lächeln ins Gesicht. Ich kann es immer noch nicht richtig fassen, was die Bilder mit einem machen – wie sehr diese Ausstrahlung einen schon beim Anschauen beeinflusst und verändert. Und schließlich freut sich jeder über ein freundliches Lächeln. Davon können wir in unserer, ach, so ernsten und viel zu oft viel zu verbissenen Welt gar nicht genug haben!

 

A little extra 2014

 

Deswegen freut es mich besonders, dass jetzt die 2014er Ausgabe des Kalenders A little extra erscheint. Inzwischen gibt es ihn im fünften Jahr, und in letzter Zeit habe ich häufiger den Satz gehört oder gelesen:

„Der hängt schon seit Jahren bei uns an der Wand und gehört inzwischen fest zu unserer Einrichtung …“

Ich kann jedenfalls sehr gut verstehen, dass man auf diese charmanten Impulse von der Wand nicht mehr verzichten mag!

Wenn wir mit unseren Büros demnächst umziehen, weiß ich schon, was ich auf jeden Fall gut in Sichtweite brauche … (Bestellen kann man den Kalender hier, die einzelnen Monatsblätter kann man sich hier anschauen.) Und wenn Sie auch Lust auf einen solchen Kalender haben – auf unserer Facebook-Seite verlosen wir bis Donnerstag Mittag fünf Exemplare. Mitmachen lohnt sich!

Erstellt am 17. Juli 2013 von

Sabine Dittrich ist eine beeindruckende Frau. Ich lernte sie vor allem als engagierte Inhaberin der Buchhandlung G. A. Grau & Cie. in Hof kennen (die 1722 gegründet wurde und damit die fünftälteste in Deutschland ist). Sie ist eine Vollblutunternehmerin, kreativ und umtriebig, was z. B. außergewöhnliche Veranstaltungen angeht. Und außergewöhnliche Bücher. Und sie ist eine Geschichtenerzählerin („andere stricken Pullover, ich stricke Geschichten …“ ). Live durfte ich davon schon ein bisschen etwas erleben, als ich zu Gast bei ihren kulinarischen Lesungen war.

 

Sabine Dittrich

 

Und dann hat sie uns ein Manuskript angeboten, Erben des Schweigens:

Wer bin ich wirklich? Woher komme ich? Was bestimmt mein Leben? Grundsätzliche Fragen brechen auf, als die selbstständige Grafikerin Jael Winterstejn bei einem Sommerspaziergang im Rheintal zufällig einen Grabstein entdeckt, auf dem ihr Name steht.

Die Suche nach der Geschichte, die sich hinter diesem Grabstein verbirgt, wird nicht nur zu einer Reise in die Vergangenheit ihrer eigenen Familie, sondern rührt an andere dunkle Geheimnisse. Fragen von Schuld und Vergebung, Rache und Versöhnung werden plötzlich ganz aktuell und persönlich.

Sie führt zu Begegnungen in Prag und im ehemaligen Sudetenland. Dort trifft Jael den sympathischen Tschechen Radek …

Sabine Dittrich ist mit diesem Roman eine lebendig erzählte, packende Geschichte gelungen, in der das Lebensgefühl mehrerer Generationen aufeinander trifft. Eine ungewöhnliche Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte: deutsch-jüdische und deutsch-tschechische Vergangenheiten, Krieg und Vertreibung. Und eine aktuelle Geschichte, die die Frage aufwirft, wie Beziehungen gelingen können und wie die Verstrickung in Schuld überwunden werden kann.

 

Erben des Schweigens

 

Warum gerade dieses Thema? Sabine Dittrich sagt von sich, sie sei selbst eine Erbin des Schweigens: Ihr Vater, Jahrgang 1922, schwieg bis zu seinem Tod über seine Kindheit und Jugend in Oberschlesien, über Erlebnisse an der Ostfront, die russische Gefangenschaft und die Jahre nach dem Krieg.

Und warum ein Buch über deutsch-tschechische Geschichte? Sabine Dittrich ist seit 37 Jahren mit Ivana Vankova, der das Buch gewidmet ist, befreundet. Die beiden glauben, dass das Buch zum Nachdenken und Versöhnen beitragen kann. Auch wenn es nicht allen Lesern gefallen wird: manchen Sudetendeutschen nicht und manchen älteren Tschechen auch nicht. Die Ressentiments auf beiden Seiten sind teilweise noch stark. In der Tschechischen Republik sind sie so stark, dass durch das Sudetendeutsche Thema sogar die Präsidentenwahl Anfang 2013 beeinflusst wurde.

Und weil ihr diese Themen so wichtig sind, hat die Autorin auch gleich weiter gedacht: Auf der Website www.erbendesschweigens.de gibt es Zusatzmaterial – Bilder, vertiefende und weiterführende Informationen zur Zeitgeschichte sowie Vorschläge zur Gestaltung von Unterrichts- und Gruppenstunden.

Und natürlich – für den Herbst sind bereits mehrere Veranstaltungen mit Sabine Dittrich geplant. Nun aber Vorhang auf für Erben des Schweigens – Anfang nächster Woche erscheint der Roman. Ich (das ist wieder mal das Glück, wenn man Bücher schon genießen darf, bevor sie gedruckt auf dem Tisch liegen) habe ihn jedenfalls in einem Zug gelesen …

Erstellt am 16. Juli 2013 von

Soeben ist das Magazin „Reformation. Macht. Politik“ zum neuen Themenjahr 2014 „Reformation und Politik“ der EKD erschienen. Das kann man sich herunterladen unter oder auch kostenlos als Heft bestellen.

Darin stellt Dr. Roger Mielke, Oberkirchenrat und Referent für Fragen der öffentlichen Verantwortung der Kirche im Kirchenamt der EKD in Hannover, auf Seite 68/69 das bedeutende Werk des amerikanischen mennonitischen Theologen John Howard Yoder (1927-1997) vor. In der englischsprachigen Welt gehören seine Bücher bereits zu den wichtigsten des 20. Jahrhunderts.

John Howard Yoders Klassiker

Mielke schreibt:

Yoder bringt in seinem Werk die lange geistliche Praxis der Friedenskirchen in die gegenwärtigen Prozesse der Transformation des Politischen ein. Er beschreibt, welche Rolle die Christen und die Kirchen in diesen Prozessen spielen könnten, wenn sie selbst zur Erneuerung nach dem Bild des Evangeliums von Jesus Christus bereit sind. Im Gestaltwandel der Volkskirchen zu differenzfähigen und differenzsensiblen Minderheitenkirchen wäre von Yoder Entscheidendes zu lernen über die politische Rolle der Christen zwischen liberaler Zeitgeistverstärkung einerseits und der Versuchung zu reaktionärem Traditionalismus andererseits. Politische Praxis der Kirche ist – in Yoders eigenen Worten – „mehr als Individualismus plus Gesellschaftsvertrag auf der einen Seite oder Korporatismus und Subsidiarität auf der anderen.“ In diesem „Zwischenraum“ könnten und müssten die Kirchen der Reformation heute politische Akteure sein.

Im Neufeld Verlag sind die beiden Yoder-Titel Die Politik des Leibes Christi. Als Gemeinde zeichenhaft leben und Die Politik Jesu erschienen; Letzteres ist inzwischen auch als E-Book erhältlich.

Erstellt am 15. Juli 2013 von

Nur noch wenige Tage, dann ist das neue Buch Außergewöhnlich von Conny Wenk erhältlich: Es wird ab Anfang nächster Woche versandt …!

 

Aussergewoehnlich

 

Als 2004 ihr Buch mit dem Titel Außergewöhnlich erschien, da hatte die sympathische Fotografin und Herausgeberin wahrscheinlich überhaupt keine Vorstellung davon, was dann passieren würde: Die kurzen Erfahrungsberichte der 15 Mütter von Kindern mit Down-Syndrom, natürlich ergänzt durch einige weitere Texte und vor allem umrahmt von wunderbaren Fotos, haben Zigtausende bewegt. Allein für den Buchtitel kann ich mich begeistern – er lässt schon etwas erahnen von der Reise, auf die man sich begibt, wenn man sich in das Buch vertieft.

Als Verleger, der die Kraft der Sprache liebt, der Texte mit Tiefgang schätzt und der sich von Geschichten mittragen lässt in fremde Länder, bin ich zutiefst beeindruckt davon, welche Kraft die Bilder von Conny Wenk entfalten. „Man muss einfach nur genauer hinsehen: Jeder Mensch hat etwas Schönes“, steht irgendwo auf ihrem Blog, und es ist genau diese Haltung, die ihre Porträtfotografie so einzigartig machen. Von der Art, wie sie als Fotografin die Menschen vor der Linse sieht, will ich mir ein paar dicke Scheiben abschneiden: Respekt, Wertschätzung, Offenheit, Neugier – und Liebe.

Mit der ersten Auflage des Buches Außergewöhnlich (und mit ihrem Blog, mit ihrem Wandkalender A little extra … aber dazu später mehr!) hat Conny Wenk Unzähligen Mut gemacht. Für uns als Verlag ist es eine Ehre, nun eine neue Ausgabe des Buches (mit neuen Mütter-Geschichten, natürlich jeder Menge neuer Fotos und auch neuen Texten von Conny selbst) zu präsentieren. Danke, Conny! (Und wer das Buch aufschlägt, merkt gleich, dass hier viele zusammen geholfen haben. Wie schön!)

Also: Wir freuen uns auf nächsten Montag!

Erstellt am 10. Juli 2013 von

Schon mehrmals war Autorin Sabine Zinkernagel mit ihrem ältesten Sohn Jacob (18) gemeinsam zu Lesungen unterwegs. Ihr Buch Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse – Aus dem Leben mit zwei besonderen Kindern fasziniert nicht nur mich nach wie vor, vermutlich vor allem wegen ihres erfrischenden Schreibstils, verbunden mit einem ehrlichen Blick auf das echte Leben. Inzwischen ist das Buch in der zweiten Auflage und auch als E-Book lieferbar.

Jacob Zinkernagel hat nach den Lesereisen Tagebuch geschrieben, und ein paar Auszüge dürfen wir hier veröffentlichen. Seine Mutter hat seine Berichte „übersetzt“ zum besseren Verständnis hier und da durch Anmerkungen in Klammern ergänzt. Hier also die angekündigte Fortsetzung (hier gibt es den ersten Teil):

6.1.2013

Samstag wir sinn zu reik da hin de Fahren Böti hat dann er tert wi Mann da hin komm es waren Leute Fon Jacob alte Schule und Leute Fon Cornelius seine kiendekadent und Leute Fon der arbeit da wir würden Berüs und Sabine hat die lisun demacht und Jacob hat desat wi das Buch est und jes is bau se und jes mal ale schil sein weil die Sabine die will lisen und schüs komt gut nach hause.

Am Samstag sind wir zu dritt dahin gefahren (zur Lesung in Görlitz). Birgit hat dann erklärt, wie man da hin kommt. Es waren Leute von Jacobs alter Schule und von Cornelius seinem Kindergarten und Leute von der (CVJM-)Arbeit da. Wir wurden begrüßt und Jacob hat gesagt wie das Buch heißt und „Jetzt ist Pause“ und „Jetzt mal alle still sein, weil die Sabine lesen will“ und „Tschüss, kommt gut nach Hause“.

 

27.1.2013, Sonntag

wir haben de bat wir sinn nach Vinichenau de Fahren wir sinn dann Ruter de Kannen Sabine hat den buchen Tisch auf de baut Ronny und Marlen und Jacob haben kesse de mach und die auf ein spitz de mach wir haben keine pause de mach 20 leute waren in Vichnidenau aber nicht alle haben sich ein buch de kauf mit witnun nach die buch for lisun

wir haben fes de stelt das es bei de nen in der nehe ein kesserei da waren die eine kaufen und haben die kesse kerze de sehen und ein Fach mit de Nomen

Wir haben gepackt. Wir sind nach Wittichenau gefahren. Wir sind runter gegangen (ins Gemeindehaus). Sabine hat den Büchertisch aufgebaut. Ronny und Marlen und Jacob haben Käse(würfel) gemacht und die auf einen Spieß gemacht. Wir haben keine Pause gemacht. 20 Leute waren in Wittichenau, aber nicht alle haben sich nach der Buchvorlesung ein Buch mit Widmung gekauft.

Wir haben festgestellt, dass es bei denen in der Nähe eine Käserei gibt. Da waren die einkaufen und haben die Käsekerze gesehen und einfach mitgenommen

(ein Korb mit verschiedenen Käsesorten und ein Kerze im Löcherkäse-Look waren das Dankeschön-Geschenk an uns)

 

20.4.2013 Samstag, Lesung im CVJM Krauschwitz (bei Weißwasser)

und wir sinn dann da hin und es war die Lisun und wir waren Zen Leute die das buch de hört haben dann war noch Bucher Fern Kauf wir sin noch wille Bücher los de woden einer musste est das gelt hohlen gehen wir harten 20 Bücher mit de hab wir haben uns noch mal unterhalten und wir haben noch mall warm dessen den wir haben das alles warm de macht für das Abendessen dann sin wir noch mall im hindert her de fahren das war ein tach 23:30 ers ins Bett de kommen

Wir sind dann da hin, und es war die Lesung, und wir waren zehn Leute, die das Buch gehört haben. Dann war noch Buchverkauf. Wir sind noch viele Bücher los geworden. Einer musste erst das Geld holen gehen. Wir hatten20 Bücher mit gehabt. Wir haben uns noch mal unterhalten, und wir haben noch mal warm gegessen, denn wir hatten alles warm gemacht für das Abendessen (= den Imbiss während der Lesung). Dann sind wir noch mal hinter ihm (=Matthias) hergefahren. Das war ein Tag! Wir sind erst um 23.30 Uhr ins Bett gekommen.

 

Es war übrigens Jacobs Idee, das Autorenhonorar der zweiten Auflage des Buches an das Rehabilitationszentrum „Life Gate“ in Beit Jala bei Bethlehem zu spenden. Dort war er bereits selbst im Rahmen einer Israelreise.

Erstellt am 9. Juli 2013 von

Heute war der große Tag für viele Schüler. Sie hatten ihren letzten Schultag. Es gab Zeugnisse. Wie werden sie wohl heute Abend im Bett liegen? Sind sie überrascht, ermutigt und mit einem guten Zeugnis für ihren täglichen Einsatz belohnt worden? Oder sind ihre Hoffnungen enttäuscht, sind die Ergebnisse schlecht, haben sie vielleicht sogar die Versetzung nicht geschafft?

Meine Frau und ich haben fünf Kinder. Vier von ihnen haben heute ihr Zeugnis bekommen. Da spielt natürlich auch der Vergleich eine Rolle: Was hast du in Mathe? In Englisch bin ich aber besser als du! Na, als ich noch auf der Grundschule war, war mein Zeugnis nicht so schlapp wie deins. Das ist gesunde Konkurrenz – jedenfalls meistens. Mitunter schwingt natürlich etwas Neid oder Spott mit, Kinder können gemein sein.

Und wir Eltern? Wie haben wir unsere Kinder heute ins Bett gebracht? Sind wir stolz auf sie? Wissen sie das? Dürfen sie Fehler machen, sind sie getröstet durch unser Verständnis, oder haben wir ihnen noch zusätzlichen Druck gemacht? Haben wir sie gelobt oder mit ihnen geschimpft? Haben wir sie ermutigt für das nächste Schuljahr und den nächsten Lebensabschnitt, oder sind sie durch unsere Reaktion erst recht frustriert?

Eltern haben eine große Verantwortung. Wir können den Kindern Wertschätzung vermitteln, die weit über die schulischen Erfolge und Misserfolge hinaus geht. „Du bist mein geliebtes Kind“, diese Botschaft übermittelt der Prophet Jeremia einem geschlagenen Volk. Gott lässt durch ihn ausrichten: „Ich habe dich schon immer geliebt, und dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ Wenn Erwachsene das brauchen, um wie viel mehr sollten wir es an die Kinder weitergeben: Ich liebe dich und bin stolz auf dich – nicht (nur) auf deine Noten.

Uwe Heimowski

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.