Archiv vom Mai, 2014

 

Erstellt am 30. Mai 2014 von

„Dein Reich komme! Da bricht was auf …“ So lautet das Motto des Deutschland-Treffens der GGE, der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evanglischen Kirche, das noch bis Sonntag in Chemnitz stattfindet.

Morgen früh, am Samstag, 31. Mai 2014, ist dann auch Dr. Heinrich Christian Rust mit einem Referat vertreten: „Das Reich Gotes besteht nicht in Worten, sondern in Kraft: Die transformierende Kraft Gottes“.

 

Heinrich Christian Rust

 

Heiner Rust ist Pastor in Braunschweig und geschätzter Referent und Autor. Im Neufeld Verlag ist aktuell sein Buch Geist Gottes – Quelle des Lebens: Grundlagen einer missionalen Pneumatologie lieferbar (wir stehen kurz vor der zweiten Auflage).

 

Geist Gottes - Quelle des Lebens

 

Darin bietet der Autor eine gut verständliche Orientierung und fordert heraus, das umfassende Wirken des Heiligen Geistes in dieser Welt, in der Kirche und in jedem einzelnen Menschen neu wahrzunehmen.

Jürgen Moltmann meint dazu:

„Ein faszinierendes, sehr persönlich geschriebenes und gut lesbares Buch. Lebensberichte und theologisches Denken des Heiligen Geistes wechseln ab. Man liest immer weiter, denn man spürt das Fließen des Geistes in Gefühlen und Gedanken. Es handelt sich um die beste deutsche Einführung in die Mitte pfingstlicher und charismatischer Bewegungen, die dem Christentum neue Zukunft erschließen. Der Verfasser bewegt sich auf der Höhe der internationalen theologischen Entdeckung und Diskussionen über Person und Wirken des Geistes Gottes. Eine missionale Pneumatologie, die sich keine Gemeinde und kein Theologe entgehen lassen sollten.“

Erstellt am 28. Mai 2014 von

Morgen beginnt in Krefeld der 12. Mennonitische Gemeindetag. Unter dem Motto „Das Eigene lieben – den Anderen achten“  lädt die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG) gemeinsam mit der Mennonitengemeinde Krefeld zu Tagen der Inspiration und Begegnung ein.

Mittendrin finden die Teilnehmenden unseren Büchertisch des Neufeld Verlages – herzlich willkommen also, unsere aktuellen Neuerscheinungen durchzublättern …!

Erstellt am 27. Mai 2014 von

In Regensburg laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für den 99. Deutschen Katholikentag, der vom 28. Mai bis 1. Juni stattfindet. Die Caritas präsentierte kürzlich ihr Programm, das vor allem im Caritas-Dorf auf dem Neupfarrplatz angeboten wird. Unter der Überschrift „Menschen begegnen und Brücken bauen: Die Caritas-Bühne hat ihre eigenen Stars: zum Beispiel Tobias Wolf, Deutschlands erster Lehrer mit Down-Syndrom“ wirbt sie für ihr buntes Programm.

Tobias Wolfs Geschichte ist in dem neuen Buch von Holm Schneider enthalten, „Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom.

Im Rahmen des Katholikentages nimmt Tobias Wolf am Fachgespräch „Gute Bildung für alle“ zur Gestaltung schulischer Inklusion teil (Freitag, 16. bis 16.30 Uhr auf der Caritas-Bühne auf dem Neupfarrplatz). Mit dabei ist dann auch Irmgard Badura, Beauftragte der bayerischen Staatsregierung für Menschen mit Behinderung.

Die Arche – Lebensgemeinschaften von Menschen mit und ohne Behinderung, die vor genau 50 Jahren von Jean Vanier gegründet wurden – lädt zu einem ökumenischen Gottesdienst am Samstag, den 31. Mai, um 12.30 Uhr in der Kirche St. Anton (Furtmayrstr. 22). Thema: „Miteinander unterwegs – auf den Spuren Jesu“.

Ich erinnere mich noch gerne an den Arche-Gottesdienst im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages in München. Und auch wenn ich nicht unbedingt auf Stars abfahre – die Mitwirkenden haben mich berührt.

Insofern herzliche Empfehlung, diesen ganz besonderen „Stars“ zu begegnen …!

 

Erstellt am 22. Mai 2014 von

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist! Zum Beispiel auf unserem Arbeitsmarkt …

Im 1. Quartal schoss es gleich auf unsere interne Bestsellerliste: Prof. Dr. Holm Schneiders neues Werk „Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom.

Inzwischen trudeln die ersten Stimmen ein und wir freuen uns natürlich über die positive Resonanz auf dieses besondere Buch!

 

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Prof. Dr. Schneider war inzwischen schon an einigen Orten mit dem Buch unterwegs, in der Regel begleitet von einem der jungen Leute, deren Geschichten er erzählt. Hier eine aktuelle Übersicht über die geplanten weiteren Termine:

 

Samstag, 28. Juni 2014, 15 Uhr in Celle (Evangelisch-reformierte Kirche, anlässlich der 25-Jahr-Feier des Vereins „Hilfe für Schwangere“)

Freitag, 11. Juli 2014, 19.30 Uhr in München (Pfarrheim der Pfarrei St. Philippus, Westendstraße 247-251; veranstaltet vom ALfA Regionalverband München sowie Down-Kind e.V. München)

Dienstag, 2. September 2014, voraussichtlich 20 Uhr in Wustrow

Dienstag, 11. November 2014, 13 Uhr in Schlaifhausen (Gasthaus Kroder, im Rahmen einer Tagung von Grund- und Mittelschullehrern des Landkreises Forchheim)

Erstellt am 21. Mai 2014 von

Bereits 2010 erschienen, ist Die Stimme des Königs – Eine dramatische Reise nach Hause nach wie vor gefragt (immerhin landete es 2013 auf Platz 7 unserer meist verkauften Bücher).

Der kanadische Autor und Pastor Brad Huebert erzählt darin seine eigene Geschichte – wie er befreit wird von einem Christsein, das vor allem aus Regeln und Pflichten besteht. Und wie er jetzt erlebt, dass Glaube Beziehung bedeutet. Dass der christlicher Glaube vor allem darauf basiert, dass wir bei Gott willkommen sind (Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist! lautet ja die Philosophie des Neufeld Verlages …)

 

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Acht Jahre lang hat er an dem Manuskript gefeilt, um zu Papier zu bringen, was ihn bewegte. Dann hat er das komplette Manuskript verworfen und innerhalb von 14 Tagen Die Stimme des Königs geschrieben. Als Form hat er eine Parabel gewählt.

Offenbar trifft er damit einen Nerv – Hueberts Buch wird leidenschaftlich weiter empfohlen, in Hauskreisen miteinander gelesen und inspiriert immer wieder neue Leserinnen und Leser.

Zur dritten Auflage hatten wir im Anhang Fragen zur Vertiefung und für das Gespräch ergänzt, die Brad Huebert uns zur Verfügung gestellt hatte. Nun liegt das Buch seit wenigen Tagen bereits in der vierten Auflage vor. Für Freunde des elektronischen Lesens ist es auch als E-Book erhältlich.

Wir wünschen weiterhin anregende Lektüre!

 

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Erstellt am 20. Mai 2014 von

„Gibt es eigentlich auch einen Heiligen für Politiker?“ frage ich Vater Georgi bei meinem Besuch in Kostroma. „Natürlich“, antwortet der russisch-orthodoxe Priester, „und mehr noch: Er hat einen direkten Draht zu Gott und hilft in allen Lebenslagen.“ Neugierig frage ich nach: „Wer ist dieser Heilige?“

Der gütige alte Mann lächelt: „Jesus.“

Warum Jesus? Christen bekennen: Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch. „Wahrer Gott“ bedeutet: In Jesus hat Gott sich zu erkennen gegeben, in ihm sieht man das Wesen Gottes. Der Auferstandene sitzt zur Rechten Gottes des Vaters, Gebete zu Jesus erreichen das Ohr Gottes ohne Umwege.

Als „wahrer Mensch“ ist Jesus das Vorbild schlechthin. Jesus hat gelebt, was er gesagt hat. Er hat die Wahrheit gesagt und hat Verantwortung dafür übernommen. Er hat sich nicht gescheut, Konsequenzen zu tragen – bis hin zum Tod am Kreuz. Im Mittelpunkt seiner Worte und seines Handelns stand immer der Mensch. Jesus konnte weinen, wenn ihm Ungerechtigkeit und Leid begegneten. Er machte Kranke gesund, befreite Gebundene, gab Verzweifelten Hoffnung. Jesus hat ermutigt und herausgefordert.

„Glücklich sind diejenigen, die Frieden schaffen. Die Barmherzigkeit üben. Die Gerechtigkeit schaffen.“

Diese Worte aus der Bergpredigt sind aktuell wie eh und je. Jesus wirkte für eine bessere Welt, die er das „Reich Gottes“ nannte. Ein Reich, in dem nicht das Herrschen, sondern das Dienen der Maßstab sein soll.

Uwe Heimowski

Erstellt am 20. Mai 2014 von

 Auf die Platze_low

 

566 Sportler und 2.500 Gäste waren am Samstag beim 12. Deutschen Down-Sportlerfestival in Frankfurt am Main. Veranstalter ist die Hexal-Initiative „Für eine bessere Zukunft“.

„Die Sportler mit Down-Syndrom sind so stolz über das, was sie geschafft haben – egal ob ihre Leistung gut oder schlecht war. Man sieht die Freude in ihren Gesichtern“, so fasste Sandrine Piret-Gérard ihre Begeisterung in Worte. Sie ist seit Februar Vorstandssprecherin von Hexal und war jetzt zum ersten Mal dabei.

Sportlicher Ehrgeiz wurde beim Sprinten, Werfen oder Springen, beim Torwandschießen, Tennis oder Judo gezeigt. Workshops bereicherten das klassische Sportprogramm: Ob Modenschau, Tanz- oder Musical-Workshops, Golf oder der Trommel-Workshop „Drums alive“ – der Ansturm auf diese Angebote war groß. Erstmals gab es einen Kung Fu-Workshop, bei dem die Sportler nicht nur erste Tricks zur Selbstverteidigung erlernten, sondern auch Bewegungsabläufe und Koordination trainieren konnten.

 

Mittendrin: Anna und Tobias Dyck mit dem Neufeld Verlag

Mittendrin: Anna und Tobias Dyck mit dem Neufeld Verlag

 

Groß war auch das Interesse an der Geschwisterolympiade, die die Novartis Stiftung FamilienBande in diesem Jahr erstmals im Rahmen des Deutschen Down-Sportlerfestivals veranstaltete. 200 Sportler – 100 Geschwisterpaare – traten miteinander bei Basketball und Torwandschießen, Geschicklichkeitsparcours, Dosenwerfen und Staffellauf an. Mit dabei waren die prominenten Geschwisterpaare Peyman Amin, bekannt aus „Germany’s next Topmodel“, und sein Bruder Omid, der das Down-Syndrom hat, sowie Bobby Brederlow, Schauspieler mit Down-Syndrom, mit seinem Bruder Gerd.

Doch vor allem stand der Spaß im Mittelpunkt. Egal, wer wie weit geworfen hat, gesprungen ist oder wer wann durchs Ziel gelaufen ist – dabei sein war alles und bereits ein großer Erfolg.

Auch der Neufeld Verlag war wieder mit einem Infostand dabei. Im Gepäck hatten Anna und Tobias Dyck viele Neuerscheinungen, zum Beispiel das neue Buch von Holm Schneider: „Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom. Prof. Dr. Holm Schneider selbst war auch in Frankfurt dabei, hielt einen Workshop und stand interessierten Eltern gerne Rede und Antwort.

Nach dem erfolgreichen Festival mit den vielen glücklichen Sportlern und Gästen am Samstag steht fest: 2015 findet das 13. Deutsche Down-Sportlerfestival in Frankfurt am Main statt.

Erstellt am 19. Mai 2014 von

Bücher aus dem Neufeld Verlag mit meist geringen Beschädigungen, die im regulären Buchhandel als nicht mehr verkäuflich gelten („Mängelexemplare“), bieten wir in unserem Schnäppchenmarkt zum halben Preis an:

 

Neufeld-Bücher zum Schnäppchenpreis

 

Achtung: Die hier aufgeführten Artikel (die zum Teil auch nicht mehr regulär lieferbar sind) haben wir nur in sehr geringen Mengen auf Lager. Lieferung daher nur, solange Vorrat reicht!

Um unseren Versand-Aufwand so einfach wie möglich zu halten, gilt ein Mindestbestellwert von 9,- EUR.

Bitte bestellen Sie per E-Mail (info@neufeld-verlag.de) oder telefonisch (0 94 35/50 24 49) direkt hier im Verlag in Schwarzenfeld (Bestellungen über unseren Online-Shop sind nicht möglich)!

Erstellt am 16. Mai 2014 von

Wenn demnächst Europa-Wahl ist, spielt auch das Thema Schulden wieder eine große Rolle. Vor einiger Zeit erschien bei uns im Verlag das Buch Das Erlassjahr-Evangelium – Ein Unternehmer entdeckt Gottes Gerechtigkeit.

 

Das Erlassjahr-Evangelium

 

Die Zeitschrift Publik-Forum schrieb dazu in einer Rezension:

 

„… In diesem Sinne sind dem Buch viele Leser zu wünschen, die in die Debatte um die Überschuldungskrise die biblische Vision der Schuldenbefreiung kräftig einbringen.“

 

Was tief in den ersten Kapiteln des Alten Testaments vergraben scheint, wird bei Kim Tan hochaktuell: Er konfrontiert uns mit konkreten biblischen Anweisungen zu Wohlstand, Besitz und der Überwindung von Armut. Ausgehend von der alttestamentlichen Einrichtung des Erlassjahres bis zum Pfingstwunder und dem Beginn der christlichen Gemeinde, entfaltet der Autor – ein erfolgreich global agierender Wagniskapitalgeber – in dieser spannenden biblischen Studie das Konzept eines „heiligen“ Lebensstils. Er zeigt, wie diese praktischen Prinzipien Gottes Vision einer gerechten Welt widerspiegeln.

Gerhard Beck, Pfarrer der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald (nicht weit von hier), hat sich von Kim Tans Buch inspirieren lassen und in seiner Gemeinde einen Gottesdienst unter der Überschrift „Schuldenerlass: eine göttliche Idee“ gehalten. Er ist gerne bereit, sein Material auch anderen Gemeinden zur Verfügung zu stellen (bitte melden Sie sich einfach bei uns im Verlag, wir leiten Ihre Anfrage dann weiter). Ergänzt hat er den Gottesdienst durch Materialien von erlassjahr.de, dem entwicklungspolitischen Bündnis („Entwicklung braucht Entschuldung“).

(Von Kim Tan ist in unserer Edition Wortschatz inzwischen übrigens ein zweites Bändchen erschienen: Unternehmen Armutsbekämpfung – Die Bedeutung von Social Venture Capital.)

Erstellt am 15. Mai 2014 von

Manchmal bin ich selbst überrascht, wie viel Vorlauf Projekte haben können: Vor sechs Jahren haben wir uns erstmals intensiv mit einem Buchprojekt beschäftigt, das diese Woche nun tatsächlich erschienen ist:

Glaube und Tradition in der Bewährungsprobe lautet der Titel des Buches, das von dem niederländischen Historiker Alle G. Hoekema und dem Schweizer Historiker Hanspeter Jecker herausgegeben wurde. Dieses Buch ist 2006 auf Englisch erschienen und liegt nun eben auch auf Deutsch vor.

 

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Es ist der zweite Band einer fünfbändigen „Weltweiten täuferisch-mennonitischen Geschichte“ („Global Mennonite History Series“). Diese Reihe wurde von der Mennonitischen Weltkonferenz anlässlich der 13. Vollversammlung in Kalkutta in Indien im Januar 1997 lanciert. Ziel der Serie ist es, „die Geschichte der Kirche der Mennoniten und der Brethren in Christ (Brüder in Christo) zu erzählen und einen Beitrag zu deren Erneuerung zu leisten, ferner das gegenseitige Verständnis zu fördern und die Präsenz täuferischer Formen des Glaubens zu stärken“.

Die Autorinnen und Autoren dieser fünf Bände stammen in der Regel vom jeweiligen Kontinent, und ihre Texte spiegeln die Erfahrungen und den Blickwinkel der örtlichen Gemeinden wider. Mittlerweile sind alle auf Englisch erschienen:

  • Afrika (2003, Anabaptist Songs in African Hearts)
  • Europa (2006, Testing Faith and Tradition)
  • Lateinamerika (2010, Mission and Migration)
  • Asien (2011, Churches Engage Asian Traditions)
  • Nordamerika (2012, Seeking Places of Peace)

 

Worum geht es nun in dem vorliegenden Europa-Band, der rechtzeitig zum bevorstehenden Mennonitischen Gemeindetag Ende Mai in Krefeld erschienen ist und dort präsentiert wird?

 Die Gegenwart täuferisch-mennonitischer Kirchen und Gemeinden in Europa ist das Resultat einer langen und komplexen Geschichte. Angefangen hat diese Geschichte dieser als „Historische Friedenskirche“ geltenden Bewegung im 16. Jahrhundert auf dem Gebiet der heutigen Schweiz, Deutschlands und der Niederlande. Mission, aber auch repressionsbedingte Migration, Flucht und Deportation führten in der Folge zu einer Verbreitung weit über die Orte ihrer Entstehung hinaus.

Im Gefolge der Französischen Revolution veränderte sich Europa grundlegend. Liberalismus und Sozialismus, Rationalismus und Erweckungsbewegungen, Industrialisierung, Nationalismus und zwei Weltkriege, aber auch der sich rasch wandelnde Stellenwert von Kirche und Glaube in der Öffentlichkeit veränderten das Umfeld fundamental, in welchem sich täuferisch-mennonitische Gemeinden bewegten.

Das vorliegende Buch beschreibt diese Bewährungsproben, die täuferisch-mennonitischer Glaube seit 1850 zu bestehen hatte. Und es analysiert die sehr unterschiedlichen Wege, welche in Europa beschritten wurden, um die eigene kirchliche Tradition in einer je neu zu bestimmenden Mischung von Kontinuität und Wandel zu bewahren, zu transformieren – oder zu verlassen.

Das von der Mennonitischen Weltkonferenz angeregte Buch stellt damit Fragen, die weit über die eigenen Mitgliedskirchen hinaus von Bedeutung sind, wenn es darum geht, über das Verhältnis von Glaube und Gesellschaft nachzudenken.

 

Glaube und Tradition in der Bewährungsprobe ist in der Edition Wortschatz erschienen und überall im Buchhandel sowie direkt hier erhältlich.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.