Archiv vom Oktober, 2014

 

Erstellt am 31. Oktober 2014 von

Die Pilgerreise von John Bunyan gilt als eines der meist verkauften Bücher (nach der Bibel). Der britische Autor Simon Parke hat der Idee mit Randis Reise ein modernes Gesicht verliehen. Mich begeistert sein Buch. Weil es ehrlich ist. Echt. Und zugleich spannend und unterhaltsam zu lesen. Vielleicht, weil es auch meine Geschichte erzählt?

„Es ist witzig, abenteuerlich, faszinierend, unheimlich, ironisch, traurig und schön zugleich“, schrieb Kristina Lagerbauer in DRAN NEXT.

Wenn Sie Randis Reise noch nicht kennen, dann haben wir an dieser Stelle in den kommenden Wochen ein Schmankerl für Sie: Hier im Blog bringen wir einige Auszüge zum Kennenlernen.

 

590 998_Poster_Randis-Reise_A3

 Los geht es ab Seite 16:

 

… die mutige PILGERIN wollte sich gerade auf den Weg zum Himmel machen, als ihr Nachbar ihr über die Hecke hinweg etwas zurief. Sein Name war GERNRAT SENFGEB. Er verdiente seinen Lebensunterhalt damit, dass er anderen für teures Geld riet, Dinge zu tun, die er selbst niemals tat. Er propagierte positives Denken, obwohl er selbst unter einer dichten Wolke zu leben schien, die nicht weichen wollte.
»Wo willst du hin?«, fragte GERNRAT.
»Ich trete meine Reise zum Himmel an«, erwiderte PILGERIN.
»In diesem Fall habe ich eine gute Nachricht für dich.«
»Welche gute Nachricht?«
»Ich kann dir diese Reise ersparen.«
»Tatsächlich?«
»Oh ja, vertrau mir! Ich meine, wer will denn schon eine Reise machen, wenn er nur an einer Konferenz teilzunehmen braucht?«
»An einer Konferenz?«
»Bequeme Stühle, bequemes Lernen.«
»Ein guter Slogan.«
»Das finde ich auch. Wissensvermehrung in einer entspannten, aber an Wissenserweiterung interessierten Umgebung, die ganz auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.«
»Das hört sich an wie ein Slogan aus einer Broschüre.«
»Das hier ist meine Werbebroschüre. Ich hoffe, sie gefällt dir.«
Er drückte PILGERIN ein kleines farbiges Heftchen in die Hand. Die abgebildeten Stühle machten tatsächlich einen bequemen Eindruck.
»Das klingt wirklich so, als wäre es viel einfacher«, stimmte sie zu.

»Sehr viel einfacher. Bei mir steht Gastfreundschaft an erster Stelle.«
»Ein hoher Anspruch.«
»Bei meiner nächsten Konferenz geht es zufällig um den Himmel.«
»Wie aufregend. Wie heißt das Thema?«
»›Ist die Hölle unten eine Konsequenz des Himmels oben?‹ Clever, nicht?«
»Du bist sehr clever, GERNRAT.«
»Und das ist die Art von Knowhow, die Art von Kompetenz, die ich dir verkaufen will.«
»Und wie genau sieht deine Kompetenz aus?«, fragte PILGERIN hoffnungsvoll.
Bei der Frage nach dem Himmel war sie auf alle Hilfe angewiesen, die sie bekommen konnte.
»Ein großartiger Deal. Für 1 000 Euro –«
»1 000 Euro?«
»Der Kaffee kostet natürlich extra.«
»Natürlich.«
»Ich biete einen allgemeinen Überblick über das Thema, die Debatten in Vergangenheit und Gegenwart, die Geschichte des Himmels, solche Dinge, und rücke sie in eine Art sozio-dynamische Perspektive.«
»Ah ja.«
PILGERIN wunderte sich, warum GERNRAT eine Sonnenbrille trug, obwohl die Sonne gar nicht schien, aber er war in Fahrt gekommen.
»Darauf folgt ein zielorientiertes Seminar zur praxisbezogenen und proaktiven Analyse deiner persönlichen oder beruflichen Zielsetzungen und möglicher Resultate hinsichtlich kurzfristiger und mittel- bis langfristiger Zielvorgaben.«
PILGERIN hörte nur Lärm.
»Entschuldige«, warf sie ein, »aber ich habe keine Ahnung, wovon du redest.«

Wenn sie es recht bedachte, ging ihr das bei Gesprächen mit GERNRAT häufig so.
»Es ist ein lösungsorientierter Ansatz«, erklärte er. »Wo stehen wir jetzt? Woher kommen wir? Wohin wollen wir?«
»Ich möchte mich jetzt auf den Weg machen«, erklärte PILGERIN.
»Und gegen eine kleine Gebühr«, fuhr GERNRAT fort, ohne ihren Einwurf zu beachten, bekommst du noch kostenfrei meine DVD ›Der Mythos Himmel und du‹.«
»Kostenfrei gegen eine kleine Gebühr? Wie könnte ich da nein sagen?«
»Aber das Wichtigste – und das ist das Beste, Randi – du ersparst dir dadurch diese ganze Reise, die ja mit vielen Unbequemlichkeiten verbunden sein kann.«
»Du hast sicher recht.«
»Dann gehe ich davon aus, dass du dabei bist?«
PILGERIN stand in ihrem Garten und beobachtete eine Amsel, die auf dem Zaun saß. Konnte GERNRAT davon ausgehen, dass sie dabei war?
»Nein, auf mich kannst du nicht zählen«, erklärte PILGERIN.
»Warum nicht?«
»Ich habe das Gefühl, dass etwas Gutes in mir erstickt wird.«
»Das ist doch genau das, was ich sage, Randi.«
»Und du bist derjenige, der es erstickt.«
»Ich?«
Schockiertes Schweigen.
Wie sollte sie diesem GERNRAT das klarmachen? Die Ewigkeit war zu kurz.
»Der Himmel ist eine Reise, keine Idee«, sagte PILGERIN. »Du bist ein Experte in der Theorie des Himmels, aber nicht der Erfahrung. Ich wünsche mir die Erfahrung, mein Freund.«
GERNRAT starrte sie mit offenem Mund an.
»Du machst einen großen Fehler, Randi.«
»Ach, und noch was«, fuhr sie fort.
»Was denn?«

»Ich heiße PILGERIN.«
In diesem Augenblick erhob sich ein Schmetterling aus den Blumen in die Lüfte, ein flatterndes Wunder in Orange und Blau. Er tanzte fröhlich an PILGERIN vorbei in Richtung Tor. PILGERIN beobachtete ihn und beschloss, ihm zu folgen.

 

Hier geht’s zu Folge 2.

Erstellt am 30. Oktober 2014 von

Mit großen Schritten geht es zumindest im Handel nun auf das Weihnachtsgeschäft zu (wie schön für unsere Buchhändler!), und auch viele Unternehmen und Institutionen machen sich spätestens jetzt Gedanken, was sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schenken.

Als Verlag finden wir natürlich, dass Bücher immer noch eine der besten Geschenkideen sind. Und so haben wir uns besonders gefreut, als kürzlich eine Missionsgesellschaft für alle ihre Missionare ein Exemplar des Buches von Eugene Peterson „Nimm und iss …“ Die Bibel als Lebensmittel bestellte. Ich freue mich jetzt schon mit für die glücklichen Empfänger!

 

neufeld-verlag_nimm-und-iss_peterson_cover_3D

 

In solchen Fällen können wir – im Rahmen der Buchpreisbindung – empfohlene Mengenpreise einrichten (die dann für alle Endabnehmer gelten, die eine solche größere Menge eines Titels abnehmen).

Wenn Sie also noch überlegen, womit Sie nicht nur am 24. Dezember Freude machen, sondern weit darüber hinaus inspirieren, unterhalten und erfreuen … dann stöbern Sie doch mal in unserem Sortiment!

Und sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie an der Abnahme einer größeren Menge interessiert sind. Wenn Sie als Firma zum Beispiel all Ihren Geschäftspartnern ein bestimmtes Buch in die Hand drücken möchten und dadurch eine besonders hohe Stückzahl zusammenkommt, können wir vielleicht sogar eine Sonderausgabe für Sie produzieren.

Erstellt am 29. Oktober 2014 von

Hier gibt es heute die fünfte und letzte Folge unserer hoffentlich inspirierenden Serie mit Auszügen aus dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe aus der Feder des schwedischen Autors Anders-Petter Sjödin.

Im zweiten Teil des Buches geht es konkret um geistliche Übungen – zunächst stellt Sjödin fünf grundlegende Übungen vor. Anschließend schildert er sehr knapp 20 weitere Übungen und Lebenshaltungen.

Heute folgt ein Auszug aus Kapitel 11:

 

"Eins der besten Bücher ..."

 

 

9. Genügsamkeit und Dankbarkeit

Genügsamkeit bedeutet, dass man schätzen lernt, was man im Leben hat. Dankbarkeit ist eine Haltung, eine Lebenseinstellung. Dankbarkeit ist ein Lebensstil.

Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Wir besaßen einen eigenen Brunnen und das Wasser ist jeden Winter eingefroren, manchmal monatelang. Wir mussten das Wasser in großen Milchkannen holen. Das ließ ein spontanes Gefühl der Dankbarkeit entstehen, jedes Mal, wenn wir Wasser hatten. Später, während der Zeit in Afrika, hatten wir mehrere Jahre lang ebenfalls kein fließendes Wasser. Wir mussten es aus zehn Kilometern Entfernung holen. In den letzten beiden Jahren hatten wir zwar fließendes Wasser, aber es besaß die braunrote Farbe der afrikanischen Erde. Das ganze Wasser musste abgekocht und gefiltert werden. Wenn ich unter der Dusche stand – gerade tagsüber –, kam oft ein spontanes »Danke« aus der Tiefe meines Herzens. Zwei Milliarden Menschen auf dieser Erde sind gezwungen, ihr Essen mit verschmutztem Wasser zu kochen und sich damit zu waschen. 5 000 Kinder sterben – jeden Tag – aufgrund von Krankheiten, die durch Wasser übertragen werden. Ich bin einmal mit zwei Israelis durch Nordschweden gereist. Jedes Mal, wenn wir an einem See vorbeikamen, brach es aus Dudu heraus: »Versteht ihr überhaupt, wie reich ihr seid?«

Wir werden zu glücklicheren Menschen, wenn wir uns im Blick auf die einfachen Dinge des Lebens in Dankbarkeit üben; für die Glockenblumen im Straßengraben, das Lamm auf der Weide und den Picknickkorb auf der Waldlichtung. Wir können uns darin üben, Gottes Gaben so schätzen zu lernen wie schöne Musik, den lautlosen Tanz der Schmetterlinge oder ein Glas Milch am Abend. Glück, das kann etwas so Einfaches sein, wie in einem See zu schwimmen, von einem schönen Lied geweckt zu werden, am Strand spazieren zu gehen oder wie ein Reh, das sich im Garten blicken lässt. Gute menschliche Beziehungen machen uns glücklicher und wir können uns darin üben, für Menschen in unserem Leben zu danken. Es ist eine Gabe, für das Essen auf dem Tisch Dankbarkeit zu empfinden oder dafür, dass man etwas Neues gelernt hat. Etwas, was mein Vater mir aus seinem 90-jährigen Leben hinterlassen hat, war die Neugierde auf das Leben: »Wie interessant!«, war sein häufig benutzter Ausdruck dafür. Als ich ihn einen Monat vor seinem Tod fragte: »Was war das Beste in deinem Leben?«, antwortete er: »Ach, da gibt es so vieles. Ich bin so dankbar für alles!« …

Eine ganze Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen verweist auf die positive Kraft der Dankbarkeit. Robert Emmons, Professor für Psychologie an der Universität von Kalifornien, hat gezeigt, dass Menschen, die sich in Dankbarkeit geübt haben, ganz einfach glücklicher, gesünder, entschlossener und enthusiastischer waren. Dankbare Menschen schliefen besser, machten größere Fortschritte im Blick auf ihre persönlichen Ziele, waren generöser und hilfsbereiter. Eine dankbare Einstellung gegenüber dem Leben verlieh ihnen eine größere Kreativität und eine bessere Regenerationsfähigkeit in Krisen. Dankbarkeit erhöhte sogar die Immunabwehr, die Stressverträglichkeit und ermöglichte ein längeres Leben. Professor Emmons wies darauf hin, dass Dankbarkeit etwas ist, »dass wir einüben müssen und das Disziplin verlangt«. Forschungen an der Universität Duke haben gezeigt, dass Dankbarkeit zu einer Vertiefung des geistlichen Lebens führt, was wiederum zu einem positiveren Weltbild führt, zu mehr Harmonie und größerem Glück, was seinerseits wieder die Dankbarkeit nährt. Paulus verstand das: »Dankt Gott in jeder Lebenslage!« Er hat sich auch in Genügsamkeit geübt: »Ich habe gelernt, in jeder Lage zurechtzukommen und nicht von äußeren Umständen abhängig zu sein« (Phil 4,11). …

! Zum Nachdenken: Materiell sind wir besser gestellt als jede andere Generation vor uns. Konsum ist zur Religion unserer Zeit geworden. Die Einkaufszentren sind unsere Tempel. Was fehlt, sind die Dankbarkeit und manchmal auch der Verstand. Das Verlangen giert nach dem Begehren, es begehrt immer mehr. Wir haben gelernt, unsere Rechte einzufordern und zu bewachen, eher jedenfalls, als Dankbarkeit zu zeigen. Üben Sie sich in Dankbarkeit und Genügsamkeit, indem Sie darüber reflektieren, dass alles von Gott kommt. Schaffen Sie sich ein Notizbuch an, in dem Sie die Dinge aufschreiben, die aufmunternd und inspirierend sind. Schreiben Sie auf, was Sie froh und dankbar gemacht hat. Danken Sie für die Menschen in Ihrem Leben. Warum schreiben Sie nicht einfach direkt jetzt drei Dinge auf, für die Sie dankbar sind? Schreiben Sie jemandem ein Dankeschön auf eine Haft-Notiz, eine Postkarte oder per E-Mail. Rufen Sie jemanden an, einfach, um danke zu sagen. Dankbarkeit fördert die Dankbarkeit. Ihre Mutter hatte recht: Es ist gut, zu danken.

 

(Dieser Auszug entstammt dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe von Anders-Petter Sjödin, Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2012, Seite 274f.)

Hier geht’s zu Folge 4!

Erstellt am 24. Oktober 2014 von

Gibt es in Ihrer Gemeinde einen Büchertisch? Dann haben wir hier ein „Rundum-sorglos-Angebot“ für Ihre Gemeinde:

 

Die NeufeldBox für Ihren Büchertisch!

 


 

  • Die NeufeldBox kommt 4 x im Jahr und enthält je 10 Artikel aus dem Neufeld Verlag – und dazu gratis passende Werbemittel
  • Sie bekommen 10 % Büchertischrabatt, die Rechnung ist erst nach 60 Tagen fällig
  • Die Versandkosten übernehmen wir
  • Sie haben 90 Tage Rückgaberecht

(Gerne lassen wir Ihnen die Konditionen noch etwas ausführlicher zukommen.)

 


 

Bestellen Sie jetzt ganz einfach:

Neufeld Verlag, VdK-Straße 21, 92521 Schwarzenfeld, Telefon 0 94 35/50 24 49, Telefax 0 94 35/50 24 83, E-Mail info@neufeld-verlag.de,

Wir freuen uns auf Ihren Anruf! 

Erstellt am 23. Oktober 2014 von

Sie kennen das: Im vorweihnachtlichen Trubel bleibt so manches auf der Strecke, das doch zum wahren Kern des Weihnachtsfestes gehört.

Vera Klaunzers Buch 24 Türen zur Ankunft des Königs – ein Adventskalender für Erwachsene (auch als E-Book erhältlich) – lädt dazu ein, zwischen Einkaufsstress, Terminchaos und Plätzchenbäckerei für jeweils einen Moment innezuhalten und hinzuhören. Denn Gott hat sich aufgemacht, zu uns zu kommen, lange vor unserer Zeit.

Schließlich ist der Advent eigentlich eine phantastische Gelegenheit, einige Wochen lang mit besonderer Aufmerksamkeit durchs Leben zu gehen.

Lassen Sie sich also dazu einladen, Gott an 24 verschiedenen Türschwellen zu begegnen. Ob an der Balkontür beim Beobachten tanzender Schneeflocken oder an der geöffneten Backofentür, aus der der Duft von frisch gebackenen Plätzchen dringt – überall lohnt es sich, einen Augenblick stehenzubleiben.

 

neufeld-verlag_24-tueren-zur-ankunft-des-koenigs_klaunzer_cover-rgb

 

 

Die 24 kurzen Impulstexte, ergänzt durch stimmungsvolle schwarz-weiß-Fotografien und verpackt in ein handliches kleines Büchlein, inspirieren dazu, die Adventszeit in diesem Jahr mal ganz anders zu begehen – ohne Hektik, Terminstress und Geschenkezwang.

 

Wer ist eigentlich Vera Klaunzer? Als wir hier im Verlag die Idee eines solchen Adventskalenders bewegten, da dauerte es nicht lange, bis wir der Meinung waren: Sie ist genau die richtige Autorin für dieses Büchlein! Dabei hatte sie nie zuvor ein Buch geschrieben …

Vera Klaunzer, geb. 1983, studierte an der Universität Innsbruck Betriebswirtschaft und absolvierte daneben eine Ausbildung in der Pflegehilfe. Im Anschluss arbeitete sie im süddeutschen Raum im Sozialmanagement. Nach einem weiteren Studium am Theologischen Seminar Bienenberg in der Schweiz ist sie heute als Pastorin in der Evangelischen Mennonitengemeinde Schänzli in Muttenz tätig. Zudem ist sie Teil des House of Prayer Basel.

Sie ist begeistert vom König selbst, sonnenhungrig, lebensdurstig und hoffnungsvoll. Obwohl sie eher von ungeduldiger Natur ist, liebt sie die Vorweihnachtszeit, das Warten auf die Ankunft Gottes – in fantasievoller Erinnerung an damals, viele Jahre zurück, und in freudiger Erwartung auf das hin, was noch kommt.

 

Wir haben ihr drei Fragen gestellt:

1. Welches ist das schönste Weihnachtserlebnis aus deiner Kindheit?

„Ich kann mich erinnern, dass meine Eltern jedes Jahr an Heiligabend heimlich alles vorbereitet haben. Irgendwann hat dann ein Glöckchen geklingelt und egal, wie schnell ich ins Wohnzimmer gestürmt kam, das Christkind war immer bereits entwischt. Heute weiß ich, dass das Christkind alles andere als flüchtig ist – und das ist auch ein wunderbares Geheimnis.“

2. Erinnerst du dich an ein ganz besonderes Geschenk, das du mal bekommen hast?

„In den letzten zwei Jahren hab ich einer meiner Mitbewohnerinnen am Weihnachtsmorgen bei ihrer Arbeit ausgeholfen. Sie arbeitet in einem kleinen Laden und ich durfte den ganzen Morgen Weihnachtspäckchen verpacken, mich an der Vorfreude der Käufer mitfreuen und mir die Freude der Beschenkten ausmalen. Das war ein toller Einstieg in die Weihnachtstage.“

3. Gibt es ein Adventsritual, das dir wichtig ist?

„Ich mag Adventskalender sehr. Meistens bastle ich selbst zwei, drei Kalender und verschenk sie in meinem Umfeld, manchmal an Leute, die ich gar nicht so gut kenne. Damit hab ich schon total schöne Überraschungen erlebt. Jeden Tag ein kleines Zeichen der Wertschätzung … Das sollte ja eigentlich nicht auf ein paar Tage im Dezember begrenzt sein.“

 

 Wenn Sie

  • dankbar sind für Pausen im Adventstrubel
  • einen kleinen geistlichen Begleiter für die kommenden Wochen suchen
  • gerne Geschenke mit Inhalte weitergeben

dann ist 24 Türen zur Ankunft des Königs genau das Richtige für Sie!

 

Und wenn Sie in Ihrer Kirche

  • im Advent jeden Tag eine halbe Stunde Stille und Besinnung anbieten, können Sie abschließend jeweils einen der kurzen Texte vorlesen
  • noch Stoff für Adventsfeiern brauchen – hier ist er
  • den ehrenamtlichen Mitarbeitern schon zum Advent eine Freude machen und Danke sagen möchten – dieses Büchlein wär doch was …

 

Für Buchhändler gibt es Vera Klaunzers Buch übrigens im attraktiven Adventspäckchen oder Adventspaket. Hier finden Sie nähere Informationen dazu.

Und für Gemeinde-Büchertische gibt es ebenfalls ein spannendes neues Angebot aus dem Neufeld Verlag – die NeufeldBox, ein „Rundum-sorglos-Paket“, das jetzt zum Advent natürlich auch das Büchlein von Vera Klaunzer enthält. Sprechen Sie uns an!

Erstellt am 22. Oktober 2014 von

Sie haben die Vorträge von Margot Käßmann über die starken Frauen der Reformation verpasst? „Die Geschichte von Argula ist ein beeindruckendes Beispiel“ dafür, meint die EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017.

Und mit „Argula“ ist Argula von Grumbach (1492–1554) gemeint. Die setzte sich couragiert für die Erneuerung der Kirche ein. Leidenschaftlich und beharrlich forderte sie Amtsträger und Akademiker mit der Bibel heraus. Argulas Schriften wurden noch zu ihren Lebzeiten Bestseller. Sie stand mit berühmten Reformatoren in Kontakt, mit Martin Luther etwa traf sie sich.

Argula von Grumbach war eine der wenigen eigenständigen Frauen der Reformation, von denen wir wissen. Mutig agierte sie sogar gegen den Willen ihres Ehemannes, was die ganze Familie zu spüren bekam. Und sie war eine der wichtigsten Figuren der Reformation in Deutschland.

 

neufeld-verlag_argula-von-grumbach_birnstein_cover_3D

 

Im Frühjahr erschien im Neufeld Verlag die Biografie Argula von Grumbach – Das Leben der bayerischen Reformatorin. Autor Uwe Birnstein ist immer wieder zu Lesungen unterwegs – am Donnerstag, 29. Oktober um 19.30 Uhr im historischen Seidelsaal in Sulzbach-Rosenberg (veranstaltet von der Buchhandlung Dorner und dem Ev.-Luth. Dekanat Sulzbach-Rosenberg); am Montag, 17. November in Scheidegg/Allgäu.

Erstellt am 22. Oktober 2014 von

Manche sagen, Gemeinde sei „Kontrastgesellschaft“. Ist sie das? Wirklich? Soll sie das sein? Und wenn ja – inwieweit kann sie das überhaupt sein? Mit anderen Worten: Wie kann Glaube in einer nachchristlichen Gesellschaft gelebt werden?

Lukas Amstutz und Frieder Boller vom Theologischen Seminar Bienenberg gestalten dazu einen Seminartag am Samstag, 25. Oktober auf dem wunderschönen Bienenberg bei Basel. Dabei greifen Sie das Thema des gleichnamigen Buches auf.

 

neufeld-verlag_nackter-glaube_murray_cover_rgb

 

Wie also kann Kirche hier und heute glaubwürdig gelebt werden? Stuart Murray fordert in seinem Buch Nackter Glaube – Christsein in einer nachchristlichen Welt (auch als E-Book erhältlich) auf eine aufwühlende und zugleich inspirierende Weise dazu heraus, Jesus ganzheitlich nachzufolgen. Dabei erläutert er, was die Grundsätze der Täuferbewegung für den Glauben heute bedeuten – ganz gleich, in welchem Kontext.

Anhand von sieben Kernüberzeugungen stiftet Murray an zu einem radikalen Christsein in einer nachchristlichen Gesellschaft. Diese Überzeugungen sowie spannende Empfehlungen von Shane Claiborne und Brian McLaren finden sich hier.

Kurzentschlossene können sich also noch anmelden …

Erstellt am 17. Oktober 2014 von

Bücher aus dem Neufeld Verlag mit meist geringen Beschädigungen, die im regulären Buchhandel als nicht mehr verkäuflich gelten („Mängelexemplare“), bieten wir in unserem Schnäppchenmarkt zum halben Preis an.

 

Schnaeppchenmarkt in Schwarzenfeld

Herzlich willkommen also bei uns im Neufeld Verlag (VdK-Str. 21, Schwarzenfeld) am: Freitag, 24.10., von 8 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag, 25.10., von 9 bis 13.00 Uhr!

(Das ist übrigens eine gute Gelegenheit, gleich mal durch unsere aktuellen Neuerscheinungen zu stöbern …)

Erstellt am 15. Oktober 2014 von

Neufeld-Verleger David Neufeld ist unterwegs – demnächst in zwei Gemeinden in Bayern:

 

Außergewöhnliche Menschen schreiben Geschichte(n):

An diesem unterhaltsamen Vormittag stelle ich Bücher und Geschichten vor und gebe spannende Einblicke in die Werkstatt eines besonderen Verlages.

In einem bunten Querschnitt durch unser Buchprogramm gibt es etwas zu lachen und auch stille Momente. Ich erzähle von den verrückten Wegen, die manche Bücher vor und nach ihrem Erscheinen zurücklegen. Warum wir uns den Slogan „Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!“ verpasst haben. Inwiefern Bücher Wegbegleiter sein können. Und warum ich Bücher liebe!

 

Herzliche Einladung, dabei zu sein: Am Sonntag, 19. Oktober in Niederbayern: in der Evangelischen Freikirche Mennonitengemeinde Landau an der Isar (9.00 Uhr Frühstück, anschließend Buchvorstellung). Und am Sonntag, 16. November in Oberbayern, in der Evangelischen Freikirche Mennonitengemeinde Ingolstadt (10.00 Uhr Frühstück, anschließend Buchvorstellung).

Erstellt am 7. Oktober 2014 von

Wenn Sie in den nächsten Tagen auf der Frankfurter Buchmesse sind, dann besuchen Sie uns gerne an unserem Stand!

Sie finden den Neufeld Verlag am Gemeinschaftsstand der Vereinigung Evangelischer Buchhändler und Verleger (VEB) in Halle 3.1, Stand H 29. Herzlich willkommen!

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.