Archiv vom November, 2014

 

Erstellt am 27. November 2014 von

Sie wissen ja, unser Motto lautet: Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

Deswegen weisen wir hiermit besonders gerne auf den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung hin, der jährlich am 3. Dezember begangen wird. Die Vereinten Nationen haben diesen Tag bereits 1993 ausgerufen (nach einem „Jahrzehnt der behinderten Menschen“), um den Einsatz für die Würde, die Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen zu fördern.

Mir gefällt, was Thomas Quasthoff, der bekannte Bassbariton und Professor für Gesang, einmal sagte: „In Deutschland leben 80 Millionen Behinderte. Ich habe den Vorteil, dass man es mir ansieht.“ Quasthoff wurde mit einer Conterganschädigung geboren.

Wer ist überhaupt behindert und wer nicht? Bin ich behindert oder werde ich behindert? Und ist nicht jeder Mensch einzigartig, ein Unikat mit besonderen Begabungen und mit Begrenzungen? Als Verlag werben wir darum, sich bei diesem Thema auf Entdeckungsreise zu begeben …

 

Die Aktion Mensch veranstaltet am 2. und 3. Dezember 2014 in Berlin einen Zukunftskongress, der sich von den Tagesdiskussionen löst und auf Basis aktueller Trendforschung den Blick nach vorne richtet: Wie werden wir zukünftig leben? Welche Chancen und Risiken bedeuten die großen Zukunftstrends für das Thema Inklusion?

Inklusionsexpertinnen und -experten wie Jonathan Kaufmann (Disability Works New York) und Prof. Dr. Elisabeth Wacker (TU München) werden „Gestaltungsräume für eine inklusive Gesellschaft“ vorstellen und die Ansätze und Stellschrauben der Zukunft beleuchten. Auch Katja de Bragança vom Magazin Ohrenkuss ist dabei, Prof Dr. Andreas Hinz aus Halle, der Glücksforscher Prof. Dr. Anton Bucher, Raúl Aguayo-Krauthausen und viele mehr.

Erstellt am 21. November 2014 von

Zum Vormerken lohnt sich dieser Termin schon mal: Von Freitag, 9. bis Sonntag, 11. Oktober 2015 findet an der Universität Augsburg erneut eine Fachtagung rund ums Down-Syndrom statt.

Ich erinnere mich noch gerne an die letzte Tagung in Köln – mit vielen netten Begegnungen und inspirierenden Vorträgen.

Im Moment gibt es noch kaum Details, aber der Veranstalter, das Down-Syndrom-Netzwerk Deutschland e. V., will im Frühjahr mehr Informationen bekannt geben.

Erstellt am 21. November 2014 von

Erholung, Begegnung und Inspiration für Familien mit behinderten Kindern – in der Gemeinschaft und bei Aktionen auftanken, sich austauschen und gemeinsam Gott suchen:

Manchmal sind im Alltag einer Familie mit einem besonderen Kind auch die Herausforderungen besonders. So einiges muss ganz anders erkämpft und bewegt werden. Und Ruhe- und Erholungszeiten sind vielleicht noch seltener, als das ohnehin in Familien so ist.

Vom 6. bis 12. April 2015, also ab Ostermontag, lädt das Dünenhof Ferienhotel bei Cuxhaven (also an der Nordsee) daher zum zweiten Mal zu einer FamilienWoche Spezial ein. Dieses Angebot soll Familien mit behinderten Kindern die Möglichkeit bieten, aufzutanken.

Für Kinder wird vor allem vormittags ein eigenes Kinderprogramm angeboten. Die Nachmittage können als Familie gestaltet werden, und abends ist Raum für Gespräche oder Seminare. Für die Eltern gibt es biblisch-geistliche Impulse.

Im letzten Jahr war diese Woche für uns alle eine besondere und äußerst wertvolle Erfahrung. Im Team sind auch 2015 Sabine und Martin Zinkernagel, Beate und Hergen vor dem Berge, Dünenhof-Leiter Manfred Pagel sowie meine Frau Carolin und ich dabei.

Das Dünenhof Ferienhotel liegt in wunderschöner Randlage von Cuxhaven, umgeben von den Salzwiesen des Deichvorlandes. Es ist komplett barrierefrei, hat Parkplätze direkt am Haus und Aufzüge für alle Geschosse. Auch ein Schwimmbad mit Lifter steht zur Verfügung. Da habe ich unsere Jungs letztes Jahr wieder mal nur mit Mühe rausbekommen …

Noch gibt es freie Plätze für die FamilienWoche Spezial! Informationen gibt es hier:

DÜNENHOF FERIENHOTEL
In den Dünen 4
27476 Cuxhaven-Berensch
Telefon 0 47 23/71 23-0
Telefax 0 47 23/71 23 40 40
E-Mail info@duenenhof.org
www.duenenhof.org

Erstellt am 19. November 2014 von

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„Wir haben während der Schwangerschaft erfahren, dass unser Kind behindert sein wird – und uns für das Leben mit unserem Kind entschieden.“

Die Geschichten von Menschen, die hinter diesem Satz stecken, wollen wir in unserem neuen Buchprojekt mit dem Arbeitstitel „Ja zum Leben“ erzählen. Auch wenn es z. B. in unserem Down-Syndrom-Newsletter überwiegend um das Leben mit Down-Syndrom geht, möchten wir den Blick mit diesem Buchprojekt gerne weiten.

Dazu brauchen wir Ihre Geschichten! Haben Sie vielleicht selbst eine Geschichte zu diesem Thema zu erzählen? Oder kennen Sie eine Familie, deren Erfahrungen es wert sind, weitergegeben zu werden?

Uns interessiert, wie es solchen Familien in der Zeit der Schwangerschaft ergangen ist. Haben sie um Ihre Entscheidung gerungen? Mussten sie gegen Widerstände von außen kämpfen, als sie sich für ihr Kind entschieden haben?

Und vor allem interessiert uns: Wie ist das Leben jetzt und heute? Was ist ganz anders als gedacht? Komplizierter? Anstrengender? Belastender? Aber vielleicht auch beglückender, tiefer, wesentlicher und reicher?

Wie Sie Ihre Geschichte erzählen wollen, hängt ganz von Ihnen ab – vielleicht in Form eines Briefes an Ihr Kind, in Dialog- oder Interviewform zwischen Eltern und/oder Eltern und Geschwistern – oder auch einfach als Bericht. Alle Formen des Erzählens sind möglich. Wenn Sie Ihre Geschichte gerne erzählen, aber dabei anonym bleiben möchten, ist auch das denkbar.

Der Umfang Ihres Textes sollte etwa 8.000–16.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen. Spätester Abgabetermin ist der 1. Februar 2015.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht alle eingereichten Geschichten Teil des Buches werden können. Wir werden Sie dann aber auf jeden Fall über unsere Entscheidung informieren.

Unser Ziel ist, dieses Buch nicht nur über den Handel zu verbreiten, sondern auch Beratungsstellen, Praxen etc. zugänglich zu machen. Vielleicht gelingt uns das ja mit der Hilfe von Sponsoren? Eine parallele Ausgabe als E-Book soll den anonymen Zugang für Paare erleichtern, die sich gerade in so einer Entscheidungssituation befinden.

Sie können dieses Projekt unterstützen, indem Sie selbst dieses Buch kaufen und vielleicht gleich ein paar Exemplare davon an Ihren Frauenarzt etc. verschenken. Denn dann gelangen Ihre Geschichten genau dahin, wo sie Mut machen und Leben retten können.

Jetzt sind Sie dran – wir sind gespannt, von Ihnen zu hören!

Schreiben Sie einfach eine E-Mail an lektorat@neufeld-verlag.de …

Erstellt am 18. November 2014 von

Die christliche Initiative für Barrierefreiheit und Inklusion EDENerdig – die wir gerne und aus Überzeugung unterstützen – hat 24 bekannte Christen gefragt, wo für sie der Zusammenhang zwischen Inklusion und der Weihnachtsgeschichte liegt.

Geantwortet haben unter anderem der Schriftsteller Titus Müller, die Schauspielerin Uschi Glas, die Fotografin und Autorin Conny Wenk, die Musikerin Patricia Kelly, der Arche-Gründer Bernd Siggelkow, der Künstler Jens Böttcher, der Liedermacher Clemens Bittlinger, die Theologin Margot Käßmann und viele mehr.

Ihre Statements werden vom 1. bis 24. Dezember als Bild auf der Facebookseite von EDENerdig zu sehen sein. Jeden Tag erzählt ein anderer prominenter Christ auf seine Weise, warum der Gedanke der Inklusion für ihn zu Weihnachten gehört.

Auf diese Weise hofft die Initiative, besonders in der oft hektischen Vorweihnachtszeit einen kurzen, zeitgemäßen Impuls zum Innehalten zu geben: Was ist Glaube? Wer ist Gott? Weshalb ist Inklusion eine christliche Herzenshaltung?

EDENerdig lädt deshalb dazu ein, aktiv an diesem Projekt teilzunehmen: Die Bilder mit den Zitaten und Fotos der Prominenten dürfen und sollen mit möglichst vielen Menschen geteilt werden.

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Die Gründer von EDENerdig: Markus und Nicole Schenderlein samt Tochter – am  heimischen Hafen in Ostfriesland.

Erstellt am 14. November 2014 von

Advent

 

Hier im Neufeld Verlag gibt es auch dieses Jahr wieder einen Adventskalender:

Pünktlich ab Montag, 1. Dezember stellen wir jeden Morgen auf unserer Facebook-Seite ein Buch (oder etwas anderes) aus dem Neufeld Verlag vor. Wenn Sie (jeweils bis 24 Uhr) den „Gefällt mir“-Button klicken, nehmen Sie automatisch an der Verlosung des jeweiligen Titels teil.

Gleich am folgenden Tag geben wir die Gewinner auf Facebook bekannt. Die bitten wir dann jeweils, uns mit einer E-Mail an info@neufeld-verlag.de ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir die Gewinne verschicken können.

Viel Spaß also bei Ihrer adventlichen Entdeckungsreise und beim „Türchen öffnen“ – machen Sie mit und laden Sie Ihre Freunde dazu ein!

 

(Kennen Sie übrigens schon den neuen Begleiter durch den Advent, Vera Klaunzers Büchlein 24 Türen zur Ankunft des Königs? Es lohnt sich …)

Erstellt am 14. November 2014 von

Hier geht es zu Folge 1!

 

Der britische Autor Simon Parke hat John Bunyans Klassiker Die Pilgerreise mit Randis Reise ein modernes Gesicht verliehen. Hier im Blog bringen wir einige Auszüge zum Kennenlernen.

 

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Weiter geht es mit dem Kapitel Die dritte Station (ab Seite 32):

 

Wo bin ich?«, fragte sich PILGERIN, das Gesicht an einen Felsen gepresst, auf dem ein Käfer fröhlich in der Sonne saß. Wo immer sie sich befand, sie fühlte sich gut. Sie hatte tiefer geschlafen als zu Hause, wo ihr Schlaf nicht immer ruhig war.

Langsam kamen ihr die jüngsten Ereignisse wieder in Erinnerung. Da waren die Tiger gewesen, das Drama auf der Klippe und eine seltsame Begegnung mit einer Ratte namens Veronica. Ach ja, und davor war sie ziemlich unhöflich zu GERNRAT SENFGEB und TUSSI FLITTER gewesen. Und davor hatte sie alles, was ihr vertraut war, zurückgelassen und sich auf eine hirnverbrannte Reise zum Himmel begeben. Was war nur in sie gefahren?

Erst kürzlich, so erinnerte sie sich, hatte sie zu der Ratte gesagt, sie sei müde und brauche Schlaf, und die Ratte hatte erwidert, das sei eine gute Idee. Aber jetzt war sie hellwach und nahm seltsame Geräusche in ihrer Umgebung wahr. Da war ein Summen, Klingeln und Rasseln von Karussellmusik, Löwen brüllten, Seehunde husteten, Pferde schnaubten, Hunde bellten, und Menschen lachten fröhlich. Das konnte nur eines bedeuten: Ein Zirkus war in der Nähe.

»Höchste Zeit für ein wenig Ablenkung, finde ich!«, sagte PILGERIN, während sie sich dem fröhlichen Treiben näherte.

»Nur hereinspaziert, meine Damen und Herren!«, rief ein Mann mit einem zwirbeligen Schnurrbart und verschmitzten Augen mit lauter Stimme. Er trug einen Zylinder aus glänzendem Stoff, einen Gehrock und eine ordentlich gebügelte Kaschmirhose. »KANNABIS’ Halluzinatorischer Psycho-Zirkus bietet Unterhaltung und Zerstreuung am laufenden Band und ohne Ende!«

Als er PILGERIN entdeckte, eilte er auf sie zu.

»Du, junge Dame!«

»Ja?«

»Wünschst du dir nicht eine Pause von der Realität?«

»Ich weiß nicht«, erwiderte sie. »Ich bin auf dem Weg zum Himmel.«

»Das ist doch dasselbe! Deine Reise ist vorbei. Dies ist der Himmel!«

»Wirklich? Ich hatte mich auf eine etwas längere Suche eingestellt.«

»KANNABIS’ Halluzinatorischer Psycho-Zirkus ist der Himmel auf Erden!«

Sein Gesicht kam ihr unangenehm nahe, und PILGERIN roch seinen Zwiebelatem, aber hey, die Menschen waren eben unterschiedlich, und den Zirkus hatte sie immer geliebt. Doch ob dies tatsächlich der Himmel war, da hatte sie so ihre Zweifel. Natürlich hatte sie keine Ahnung, wie der Himmel aussah – ich meine, wer konnte das schon wissen? Doch wenn der Himmel am Ende ein Zirkus war, welchen Zweck erfüllte er dann? Sie beschloss, das Thema anzusprechen.

»Zirkusse machen viel Spaß«, sagte sie, »aber sie schienen mir nie besonders, nun ja, nützlich.«

»Nützlich?«, schnaubte er. »Du redest wie ein Bischof in einer Talkshow, ernst und langweilig!«

Dieser Vorwurf traf ins Schwarze, und PILGERIN errötete vor Scham.

 

Erstellt am 12. November 2014 von

Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse, hieß das erste Buch von Sabine Zinkernagel.

Es machte uns mit dieser sehr besonderen und doch auch wieder ganz normalen Familie bekannt und erwarb der Autorin auf Anhieb eine ansehnliche Lesergemeinde.

Im Sommer erschien nun ein weiteres Buch aus der Feder von Sabine Zinkernagel: Von Dolomiten im Vorgarten und anderen Herausforderungen – Mehr von der Familie mit zwei besonderen Kindern.

 

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Auch in ihrem zweiten Buch erzählt Sabine Zinkernagel mit Witz und Ehrlichkeit von den immer wieder neuen Herausforderungen ihres turbulenten Familienalltags mit zwei behinderten Söhnen und einem quirligen Ehemann.

Inzwischen stehen weitere Veranstaltungen fest, an denen die Autorin ihr Buch vorstellen wird:

Mittwoch, 26.11.2014 um 19.00 im Korczak-Haus Weißwasser (Straße der Jugend 35). Bei dieser Lesung gibt es übrigens ein Experiment: Sie wird mit Klangschalen begleitet, um manche Gedanken bei den Zuhörern noch etwas länger „nachklingen“ zu lassen …

Dienstag, 2.12.2014 um 15.00 Uhr in der evangelischen Kirche Boxberg/Oberlausitz

Donnerstag, 15.1.2015 um 19.30 Uhr im Alten Pastorat der St-Johannis-Kirchengemeinde Hamburg-Eppendorf

 

Beide Bücher sind auch als E-Book erhältlich – „Löcherkäse“; „Dolomiten“.

Erstellt am 11. November 2014 von

Elia ist fertig. Erschöpft, müde, ausgebrannt. Er fürchtet um Leib und Leben. Burnout ist ein modernes Wort. Aber ein altes Phänomen.

Einer der ältesten Texte dazu findet sich in der Bibel, in den Königsbüchern des Alten Testamentes. Dort wird vom Propheten Elia berichtet. Im 19. Kapitel findet sich die Geschichte von Elias Burnout. Er hat sich mit dem mächtigen König Ahab und dessen machtbesessener und intriganter Gattin Isebel angelegt. Elia hat in Israel den heidnischen Baalskult angeprangert, dem die beiden neben ihrem jüdischen Glauben huldigten. Er hat sich auf dem Berg Karmel eine Schlacht mit den Priestern des Baal geliefert. Er hat im Namen Gottes einen Sieg davon getragen, über 400 Feinde kamen ums Leben.

Doch bald darauf erfasst ihn Panik, als der König davon erfährt und ihm tobend nach dem Leben trachtet.

Elia türmt. Dabei macht er den größten Fehler, den man in einer Depression machen kann: er kann keinen Menschen mehr sehen. Deshalb er lässt seinen Diener zurück und flüchtet allein in die Wüste. Doch alleine aus der Depression heraus zu kommen, ist fast nicht möglich.

Zum Glück lässt Gott ihn nicht im Stich.

Und so wird das, was in dieser Geschichte weiter geschieht, zum Prototyp gelungener Seelsorge:

Erstmal lässt Gott Elia ausschlafen, Kraft tanken, den Akku füllen. Dann schickt Gott einen Boten zu Elia. Zuwendung ist der Weg aus der Einsamkeit und eine ganz wichtige Brücke zurück ins gesunde Leben. Der Bote weckt Elia. Zuviel Schlaf macht genauso wenig gesund wie Schlafmangel. Dann gibt der Bote Elia etwas zu essen – manch eine betrübte Seele vergisst ihren Körper, doch im Heilungsprozess gehören Leib und Seele zusammen. Der Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes, lehrt uns das Neue Testament, und streicht damit die Bedeutung des Körpers besonders heraus. Nach dem Mahl schläft Elia wieder ein. Dann bekommt er ein weiteres Mal ein Essen angeboten.

Und dann will er wieder schlafen. Doch bevor er sich ein drittes Mal hinlegen kann, fragt der Engel: „Was willst du hier?“

Wie gesagt: ein Musterbeispiel gelungener Seelsorge. Schlaf und Essen sind wichtig. Aber sie sind nicht alles. Nun geht es um die Aufarbeitung. Um eine klare Analyse. Ohne Anklage, ohne Vorwurf. Ganz nüchtern und ehrlich stellt der Bote die richtigen Fragen: Gibt es Gründe für meinen Zustand? Wo bin ich weggelaufen, ausgewichen? Was will ich eigentlich? Welche Weichen müssen neu gestellt werden? Wer gesund werden will, darf diesen Fragen nicht ausweichen.

In Elias Fall stellt sich heraus, dass er Unterstützung braucht. Er macht zu viel alleine.

Als letztes bekommt Elia einen neuen Auftrag. Einen Sinn.

Er wird sich mit Elisa einen Mitarbeiter und Nachfolger suchen. Und dann gemeinsam und verändert weiter machen.

Uwe Heimowski

Erstellt am 5. November 2014 von

Wir alle wissen: Es gibt Worte, die uns übel mitspielen. Und es gibt Worte, die gut tun.

Anni Dyck erzählt in ihrem Buch Gute Worte sind Bäume – ins Erdreich des Herzens gepflanzt: Sätze, die mein Leben prägten von der Wirkung solcher ermutigenden und hilfreichen Worte in ihrem Leben. Empfangen von Freunden, von Kritikern, aus Gottes Wort und manchmal auch direkt aus seinem persönlichen Reden.

Entstanden ist so nicht nur ein lebendiges und persönliches Stück Missions- und Reich-Gottes-Geschichte aus über 50 Jahren, sondern auch eine Anregung, selbst über Sätze nachzudenken, die das eigene Leben geprägt haben.

Als ich dieses Buch und die Idee dahinter vor einiger Zeit im Rahmen eines Nachmittags einer 60-plus-Gruppe vorstellte, begannen sofort die Augen zu leuchten: Fast jedem fallen da eigene Erfahrungen ein; Worte, die hilfreich waren oder verletzt haben – und oft über Jahre begleiten.

 

Gute Worte sind Bäume

 

Wenn Sie selbst Senioren-Gruppen o. ä. leiten, dann wäre das doch mal ein spannender Anstoß zum Gespräch: Für welche Sätze in meinem Leben bin ich dankbar? Und welche unguten Worte will ich endlich vergeben und loslassen?

Aktuell hat Anni Dyck, immerhin Jahrgang 1931, signalisiert, dass sie sogar in den kommenden Wochen für Lesungen und Veranstaltungen zur Verfügung steht („ich bin gesund und habe gerade Zeit“). Wenn Sie Interesse an solch einer inspirierenden Begegnung haben, melden Sie sich gerne bei uns im Verlag.

Ich habe noch selten ältere Menschen erlebt, die dermaßen wach und aufgeweckt sind …

Hier kann man sich vorab schon mal ein Radio-Porträt von ERF Medien über Anni Dyck anhören.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.