Archiv vom Juli, 2015

 

Erstellt am 30. Juli 2015 von

Kennen Sie Kerstin Hack? Wir sind uns in den letzten Jahren immer mal begegnet (viel zu selten) – Kerstin hat den Verlag Down to Earth gegründet, ist Referentin, Autorin, Schiffseignerin (!) … und geht offenbar besonders darin auf, andere Menschen zu begleiten und zu inspirieren.

Heute will ich gerne aus einem Newsletter von Kerstin Hack zitieren:

Einen Menschen lieben heißt, ihn so sehen, wie Gott ihn gemeint hat. – Fjodor M. Dostojewski

Viele Menschen beziehen dieses wunderschöne Zitat auf andere Menschen. Sie wünschen sich, ihre Mitmenschen so zu sehen, wie Gott sie sich gedacht hat. Das ist wunderbar.

Wäre es nicht ein Traum, wenn du dich selbst auch so sehen könntest? So, wie Gott dich gedacht hat. Wäre es nicht wunderbar, wenn du verstehen könntest, was ihn bewegte, als er dich schuf? Wir sind nicht alle gleich – du bringst etwas anderes von Gott zum Ausdruck, als ich es tue.

Wer sich sehen kann, wie Gott ihn gemeint hat, wird sich lieben. Denn Gott hat uns voller Liebe geschaffen und gemeint. Viele wissen im Kopf, dass Gott sie liebt. Aber haben es im Herzen nicht wirklich erfasst. Ich bin tief überzeugt davon, dass es möglich ist, Gott näher und tiefer zu erleben.

 

Weil diese Zeilen ganz wunderbar zu unserem Verlagsmotto passen („Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!“), freue ich mich besonders darüber. Tatsächlich hat Kerstin Hack einen Online-Kurs IDA – In deinen Armen: Gottes Vaterliebe erfahren entwickelt, der genau dabei helfen will:

2 x pro Woche erhältst du eine Mail mit

  • Inspiration dazu, wie du dein Herz öffnen, Blockaden entfernen und Gott erfahren kannst
  • Tipps und Anregungen für ganz praktische Schritte
  • weiterführende Buch-, Video- und Internet-Tipps

Kurz: Ein reiches Buffet voller Schätze, die deine Seele nähren und stärken können.

 

Danke, Kerstin, für die Inspiration, die Du verströmst!

Erstellt am 29. Juli 2015 von

Ich bin ja ein vergesslicher Mensch, aber ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich 2007 ein einziges Buchmanuskript mit in den Urlaub genommen habe: Ein Fantasy-Buch namens Die weiße Möwe. Aus der Feder von Dr. Lena Klassen.  Dabei bin ich eigentlich gar kein ausgesprochener Fantasy-Fan, treibe mich in Buchhandlungen selten vor genau diesen Regalen herum …

Doch dann hat mich die Lektüre dermaßen gepackt, dass wir Die weiße Möwe 2008 herausgegeben haben. Nicht nur ich bin begeistert: Auf Amazon haben 13 von 15 Rezensenten diesem Buch glatt 5 Sterne verpasst …

Es folgten Band 2 und 3 der Rinland-Trilogie, Der Erbe des Riesen und Der Thron des Riesenkaisers.

 

Die weiße Möwe

 

Lena Klassen spielt dermaßen mit Worten, dass man in manchen Sätzen getrost versinken mag. Wer die eine oder andere Geschichte aus der Bibel kennt (vor allem, was in der Bibel zu den großen Fragen unseres Lebens zu lesen ist), der wird in diesen Büchern manches Vertraute in überraschender Form entdecken.

Und was meinen andere Leser dazu?

„Die Story ist absolut filmreif, nie vorhersehbar, super interessante Charaktere, nie langatmig und unglaublich spannend bis zur letzten Seite.
Mit der Rinland-Saga befördert sich Lena Klassen in die Reihe der großen christlichen Fantasy-Autoren.“

 

Im Paket gibt es die drei Bände zum günstigen Setpreis. Und nun gibt es erst seit kurzem alle auch als E-Book. Für unverschämte 4,99 EUR …

Für unseren Sommer-Urlaub nehme ich mir die drei Bände dieses Jahr jedenfalls nochmal bequem als E-Books mit …

Erstellt am 24. Juli 2015 von

Das „Perspektivforum Behinderung“ und der Arbeitskreis „Kinder in Kirche und Gesellschaft“ der Deutschen Evangelischen Allianz planen eine gemeinsame Tagung vom 7. bis 10. April 2016 in Bad Blankenburg.

Die Tagung soll das Thema Inklusion für Kinder gezielt voran bringen: 
Gemeinden sensibilisieren, Menschen mit Handicap kennenzulernen und entsprechende Begleitung und Hilfen für Kinder wie Mitarbeitende anzubieten. Mit Hilfe eines Fragebogens (der nun ausgewertet wird) versuchen die Veranstalter vorab zu ermitteln, wie Kindern mit Behinderung in Gemeinden begegnet wird und welche Wünsche und Bedürfnisse Mitarbeitende haben.

Das Programm wird also noch vorbereitet, aber fest steht bereits: Am Freitag Abend wird Samuel Koch davon erzählen, wie es ist, wenn man ganz plötzlich mit Einschränkungen klar kommen muss. Neufeld-Autor Roland Walter berichtet aus seinem Leben – er ist von Geburt an spastisch gelähmt. Und ich darf anschließend ein wenig aus der Sicht von Eltern besonderer Kinder plaudern …

Als Verlag freuen wir uns sehr über diese Veranstaltung – wir haben nämlich den Eindruck, dass auch in Kirchen und Gemeinden noch weitgehend unentdeckt ist, was uns mit großer Leidenschaft erfüllt: Menschen mit Behinderung haben uns etwas zu sagen und zu geben …

Wer eine Einladung zur Tagung möchte, kann sich per E-Mail an Jutta Georg wenden: Jutta.Georg(at)gmx.net.

Erstellt am 23. Juli 2015 von

In diesem Jahr sind vermehrt Bücher über Matthias Claudius erschienen – am 21. Januar war es 200 Jahre her, dass dieser bekannte deutsche Dichter und Journalist starb. Am 15. August steht nun sein 275. Geburtstag bevor …

Von den Massen, die am Ende der legendären Herbert-Grönemeyer-Konzerte in tiefster Rührung „Der Mond ist aufgegangen“ singen, werden wohl die wenigsten wissen, wer der Verfasser jenes Gute-Nacht-Liedes ist (das auch wir seit Jahren unseren Kindern am Bett singen). In jedem Fall hat Matthias Claudius vielfältige Spuren hinterlassen.

Einer von denen, die Claudius besonders gerne lesen und zitieren, ist Daniel Zindel. Und so ist es wohl nur naheliegend, dass der Protagonist Reinhold in Zindels Buch Gestillt – Nachtgespräche mit David sich Briefe mit dem biblischen König David schreibt, der wiederum in himmlischen Gefilden in regem Austausch steht mit „Asmus“ (Matthias Claudius‘ Pseudonym), mit Paulus und mit E.

 

neufeld-verlag_gestillt_zindel_cover_rgb

 

 

Der Familienvater von drei Kindern – Reinhold ist Marketingplaner mit Führungsverantwortung – erzählt David von seinem Arbeitsalltag, aber auch von seinen eskalierenden Eheproblemen. David seinerseits gibt Reinhold Einblick in sein bewegtes Leben damals auf Erden und öffnet zudem einen Spalt breit die Himmelstüre.

Immer wieder kreist der Briefwechsel um die innersten Bedürfnisse. Durch die Nachtgespräche verändert sich Reinholds Familienleben; der junge Karrierist lernt von David, dass Macht, Reichtum oder Sex ihn nicht wirklich stillen können: David zeigt Reinhold einen weit besseren Weg.

 

„Mit diesem irdisch-himmlischen Briefwechsel ist Daniel Zindel … ein großartiger Wurf gelungen. Er beschreibt entwaffnend, gewandt und mit einer Prise Humor tragisch-komische Alltagssituationen eines Mannes, der teilweise gefährlich nah am Abgrund taumelt.“

schrieb Autor Thomas Härry in der Zeitschrift AUFATMEN.

Wo immer ich in letzter Zeit bei Buchvorstellungen aus diesem Buch vorgelesen habe, hatte ich nicht genug Exemplare davon dabei …

Erstellt am 22. Juli 2015 von

„Das freie Leben gewinnnen“ lautet die Überschrift einer Reportage in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift kontinente.

In Chi­na wur­den Men­schen mit Be­hin­de­run­gen lan­ge Zeit ver­steckt. Kin­der wur­den aus­ge­setzt und von den El­tern ver­sto­ßen, weil die­se über­for­dert wa­ren. Die Ein-Kind-Po­li­tik hat das Schick­sal von be­hin­der­ten Kin­dern ver­schärft. Nun wer­den Än­de­run­gen sicht­bar.

 

Nach offiziellen Angaben leben mehr als 80 Millionen Menschen mit Behinderungen in China (fast 1,4 Mrd Einwohner). Allerdings seien die Sozialsysteme darauf nicht eingerichtet. Die Kirchen engagierten sich verstärkt für Menschen mit Behinderungen, verfügten aber nicht in ausreichendem Maße über geschultes Persona und Ressourcen …

Uns tut ein Blick über den Tellerrand freilich immer gut. Und zeigt uns – bei allen guten Gründen, sich weiter für Verbesserungen einzusetzen -, dass wir in vielem eine hervorragende z. B. medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können.

Das katholische Magazin kon­ti­nen­te be­steht bereits seit 1966. Unter dem Anspruch, eine fach­lich ver­sier­te Be­rich­t­er­stat­tung über Mis­si­on und „Drit­te Welt“ zu­ bie­ten, wird es heute von 26 Ge­mein­schaf­ten herausgegeben.

Zum Leben mit Behinderung in China bzw. ergänzend zur erwähnten Reportage gibt es zugleich ein Video.

Erstellt am 21. Juli 2015 von

Jetzt gibt’s was auf die Ohren:

Seit gestern strahlt der christliche Sender Radio Horeb in 14 Teilen den Roman Erben des Schweigens von Sabine Dittrich in seiner Sendereihe „Erzählung“ aus. Montags bis Freitags kann man sich die Lesung jeweils ab 11.15 Uhr anhören.

Die zweite Auflage des ausgezeichneten Romans ist bereits in Vorbereitung …

 

Erben des Schweigens

 

Erstellt am 20. Juli 2015 von

Jede Etappe im Leben von Kindern mit Down-Syndrom hat ihre besondere Note. Und auch wenn jeder Mensch einzigartig ist und zum Glück keiner in eine Schublade passt, kann es hilfreich sein, bei spezifischen Fragen zu Entwicklung und Verhalten auch Fachleute zu Rate zu ziehen. Immerhin sind wir Menschen uns ja doch in vielen Dingen auch wieder ähnlich – und auch Kinder mit Down-Syndrom haben manches gemeinsam.

Daher empfehlen wir an dieser Stelle gerne, zum Beispiel die Down-Syndrom-Ambulanz des Deutschen Down-Syndrom InfoCenters zu besuchen. Einmal monatlich können jeweils vier Familien mit Kindern von vier bis acht Jahren für einen Vormittag nach Lauf (bei Nürnberg) kommen. Dort wartet ein kompetentes Team auf sie, zu dem eine Logopädin, eine Physiotherapeutin, eine Ergo- und Verhaltenstherapeutin und eine Mitarbeiterin des InfoCenters gehören.

 

DS-Ambulanz low

 

In angenehmer und wertfreier Gesprächsatmosphäre erfahren Eltern mehr über die Entwicklung ihres Kindes – über Sprache, motorische Fertigkeiten, die Selbstständigkeit oder den Umgang mit herausforderndem Verhalten.

Wer mehr erfahren oder direkt einen Termin vereinbaren möchte, kann sich direkt an das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter wenden: www.ds-infocenter.de.

Erstellt am 18. Juli 2015 von

„Der Weg zur Inklusion ist noch weit“, lautet die Überschrift eines Interviews, das Prof. Dr. Holm Schneider der katholischen Zeitung Die Tagespost gegeben hat und das in der heutigen Samstagsausgabe erschienen ist.

Trotz legitimer Wünsche gibt es „kein Recht“ auf ein „gesundes Kind“, meint der Genforscher, Kinderarzt und Buchautor.

 

tagespost

 

Im Neufeld Verlag hat Prof. Schneider die beiden erfolgreichen Bücher „Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom sowie Ein Baby im Bauch veröffentlicht. Außergewöhnliche Kinderbücher hat er für den Stachelbart-Verlag verfasst. Wir sind schon gespannt auf das nächste Projekt mit  Holm Schneider im Neufeld Verlag …

Online kann man das Tagespost-Interview nur für kurze Zeit hier lesen.

Erstellt am 17. Juli 2015 von

Herzlichen Dank an alle, die sich bei der Verlosung von fünf signierten Exemplaren des neuen Romans von Sabine Dittrich beteiligt haben!

 

neufeld-verlag_im-schatten-der-verschwörung_dittrich_cover_rgb

 

Gestern fand hier die feierliche Ziehung der Gewinner statt: Je ein Exemplar des historischen Romans Im Schatten der Verschwörung geht an:

 

Ulrike Chuchra, Irma Nahs, Gernot Spies, Milena Stoller und Angi Stumpf!

 

Glückwunsch zum Gewinn und viel Freude beim Lesen!

Erstellt am 16. Juli 2015 von

Gestern Abend habe ich die Autobiographie von Leymah R. Gwobee zu Ende gelesen: Wir sind die Macht – Die bewegende Autobiographie der Friedensnobelpreisträgerin (Klett-Cotta, Stuttgart 2012 – leider vergriffen). Im Klappentext zum Buch heißt es:

 

Leymah R. Gbowee ist der Kopf und das Herz der afrikanischen Frauenfriedensbewegung. In entwaffnender Offenheit erzählt die Friedensnobelpreisträgerin, wie sie zur Frauen- und Friedensaktivistin wurde: Als der 14 Jahre währende Bürgerkrieg in Liberia ausbricht, will die 17-Jährige Kinderärztin werden. Stattdessen schlittert sie im Bürgerkriegschaos in eine von sexueller Gewalt geprägte Beziehung und hat sechs Jahre später vier Kinder, keine Ausbildung und keine Ziele mehr.

Über ein Praktikum als Streetworkerin mit Kindersoldaten erwacht sie endlich aus ihrer Lethargie und nimmt ihr Leben selbst in die Hand. Nun wird sie im Wortsinn zur Powerfrau, die sich und andere die Befreiung aus den Gewaltstrukturen lehrt und die Beteiligung von Frauen am politischen Leben einfordert.

 

Mit Erfolg, und es ist bewegend zu lesen, wie die Frauen Liberias die Initiative ergreifen. Dahinter steht die gereifte Überzeugung: Ohne uns Frauen gibt es keinen Frieden. Und da ihr uns nicht beteiligt, beteiligen wir uns eben von uns aus.

Sie haben alles riskiert, und für ihr Land enorm viel gewonnen.  „Leymah R. Gbowee führte Liberia aus der Dunkelheit heraus“, meint Ellen Johnson Sirleaf, die Präsidentin von Liberia, die den Friedensnobelpreis gemeinsam mit Leymah Gwobee erhielt.

 

947397_Gbowee_Macht.indd

 

Leymah Gwobee wurde 1972 in der liberianischen Hauptstadt Monrovia geboren und mich hat beim Lesen ihres Buches immer wieder bewegt, wie unterschiedlich die Welten sind, in denen wir uns zeitgleich bewegen.

Spannend fand ich natürlich auch, inwiefern sie sich von der Forschungsarbeit und Erfahrung der täuferisch-mennonitischen Bewegung in Sachen Konflikttransformation inspirieren ließ. Einer ihrer Mentoren empfahl ihr dringend, sich in entsprechende Bücher zu vertiefen:

 

Ich las Die Politik Jesu, ein Buch, in dem Jesus als Revolutionär dargestellt wird, der gegen Ungerechtigkeit kämpft und den Ohnmächtigen eine Stimme gibt.

Ich las Martin Luther King und Mahatma Gandhi und den kenianischen Autor und Konfliktexperten Hizkias Assefa, der die These vertritt, dass die Versöhnung des Opfers mit dem Täter der einzige Weg ist, einen Konflikt – gerade und vor allem in heutigen Bürgerkriegssituationen – wirklich zu lösen. Andernfalls, so Assefa, bleiben beide auf Dauer aneinander gefesselt, der eine lechzt nach Abbitte oder Rache, der andere fürchtet Vergeltung.

 

Später, nach einer gehörigen Portion existentieller Erfahrung in Konfliktbewältigung, forderte eine Freundin und Wegbegleiterin Leymah Gwobee auf, mehr zu lesen.

 

Ich kaufte mir jede Menge Bücher über Konfliktbewältigungstheorien: The Journey Toward Reconciliation und The Little Book of Conflict Transformation, beide von John Paul Lederach.

 

Lederachs Buch The Journey Toward Reconciliation (1999) erschien 2014 in überarbeiteter und ergänzter Form unter dem Titel Reconcile – Conflict Transformation for Ordinary Christians. Auf Deutsch ist es im Januar 2016 im Neufeld Verlag erschienen. Bill und Lynne Hybels schreiben im Vorwort zu diesem Buch:

 

Der Krieg macht vor nichts halt. Er zerstört die Infrastruktur eines ganzen Landes, und selbst kleine Kinder fallen ihm zum Opfer. Wenn uns die betroffenen Menschen in der Welt am Herzen liegen, dann müssen wir uns für den Frieden einsetzen.

Als wir beschlossen, uns näher mit der Kunst des Friedensstiftens zu beschäftigen, stießen wir immer und immer wieder auf einen Namen: John Paul Lederach. Wir begannen also, Lederach zu lesen. Und lasen weiter Lederach. Und lesen ihn noch immer. Und wir raten Ihnen: Lesen Sie Lederach! …

Lederach lädt uns ein, „uns Gott und einander“ zuzuwenden, und er zeigt uns, wie das möglich wird.

Dieses Buch könnte die Welt verändern. Zerrüttete Ehe? Lesen Sie Vom Konflikt zur Versöhnung. Familienstreitigkeiten? Lesen Sie dieses Buch. Gemeindespaltung? Lesen Sie dieses Buch. Kriegführende Länder? Ganz ehrlich, wenn es möglich wäre, die Führer der Welt so lange einzusperren, bis sie Vom Konflikt zur Versöhnung gelesen haben, wäre die Welt von Grund auf verändert. Sie hätte ein bisschen mehr Ähnlichkeit mit dem Reich Gottes.

 

2004 nahm Leymah Gwobee an einem vierwöchigen Kurs an der Eastern Mennonite University (EMU) in Harrisonburg, Virginia, USA, teil. Dort studierte sie bei Hizkias Assefa und Howard Zehr, der das Prinzip der restaurativen Gerechtigkeit entfaltet (im Neufeld Verlag ist sein Buch Fairsöhnt – Restaurative Gerechtigkeit – Wie Opfer und Täter heil werden können erschienen).

Später belegte Leymah Gwobee einen Master-Studiengang in Konflikttransformation an der EMU. Und ihr Sohn Nuku studierte später selbst an der EMU.

Am 31. Oktober 2015 wird Leymah Gwobee bei der Konferenz Stop Armut in Basel dabei sein. Mitträger dieser Tagung ist das Theologische Seminar Bienenberg in Liestal bei Basel, traditionell die Ausbildungsstätte der europäischen Mennoniten, allerdings mit einem Radius weit darüber hinaus. Hier wiederum ist auch das Institut für Konflikttransformation ComPax beheimatet, das hochkarätige Seminare und kompetente Begleitung anbietet.

Und so schließt sich der Kreis …

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.