Archiv vom Oktober, 2015

 

Erstellt am 30. Oktober 2015 von

Den Traumjob zu ergattern, ist für viele Menschen ein wichtiges Ziel. Ein paar Jahrzehnte und viele Erfahrungen später ist uns klar: Kein Job ist nur traumhaft. Sondern jede Berufung hat auch ihre unangenehmen Seiten. Aufgaben, die wir nicht gerade lieben, die aber angepackt werden müssen. Trotzdem macht es natürlich Sinn, beim Fragen nach der eigenen Berufung genau hinzuhören – wofür bin ich gestrickt, was könnte genau mein Ding sein?

In dem Buch Der beste Job der Welt – Theologen, Pfarrer und Pastoren über ihre Berufung hat der Herausgeber Fritz Peyer-Müller Beiträge von 25 Männern und Frauen versammelt. Pfarrerinnen und Pfarrer üben einen faszinierenden Beruf aus. Er ist vielfältig, herausfordernd und immer dicht am Menschen.

 

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Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichsten Gemeinden berichten in diesem Buch ehrlich und persönlich von ihrer Motivation, dieser besonderen Berufung nachzugehen, von ihrem beruflichen Werdegang sowie über Freuden und Herausforderungen ihres Alltags im Dienst für Gott.

Herausgekommen ist dabei ein Ermutigungsbuch – und eine spannende Lektüre für Theologiestudierende und Gemeindemitglieder, aber natürlich auch für Pastoren aller Denominationen. Der Herausgeber Fritz Peyer-Müller ist Rektor des Instituts für Gemeindebau und Weltmission (IGW); das Buch erscheint in der Edition IGW. Und genau das will IGW mit diesem Buch: Mut machen!

Mit einem Vorwort von Johannes Reimer sowie Beiträgen von Florian Bärtsch, Steffen Beck, Leo Bigger, Andreas Blaser, Martin Bühlmann, Michael Dufner, Tobias Faix, Nicole Fiausch, Markus Giger, Freimut Haverkamp, Sören Koch, Ralph Kunz, Reiner Lorenz, Sabrina Müller, Esther Müller-Vocke, Marc Nussbaumer, Hans-Peter Pache, Markus Schär, Martin Scharnowski, Birgit Schindler, Gabi Schranz, Artur Siegert, Debora Cornelia Sommer, Erika Urech, Matthias Wenk und Johannes Wirth.

 

Hier gibt’s eine digitale Leseprobe zum Buch:

 

Und hier geht’s direkt zum Buch, das ab 9. November versandt wird!

Erstellt am 27. Oktober 2015 von

David W. Shenk zu begegnen, ist etwas Besonderes:

Vor zehn (!) Jahren erschien bei uns im Verlag das Buch Woran ich glaube – ein Christ und ein Muslim im Gespräch (im Moment leider nicht lieferbar). Das hatte er gemeinsam mit einem muslimischen Freund geschrieben.

Shenk ist in Ostafrika als Missionarskind aufgewachsen, und er hat dann mit seiner eigenen Familie lange als Missionar in Afrika gelebt. Wie kein zweiter verkörpert er eine Mischung, die auf mich ausgesprochen faszinierend wirkt: Er ist in seinem Christuszeugnis sehr klar und eindeutig. Und zugleich pflegt er seit Jahrzehnten respektvolle Beziehungen zu muslimischen Freunden. Die schätzen offenbar gerade seine Aufrichtigkeit und Berechenbarkeit.

David Shenk ist als Dozent und Redner immer wieder auch in Europa – im September war er in Korntal, im November kommt er in die Schweiz. Vor wenigen Tagen erschien sein neues Buch Christen begegnen Muslimen – Wege zu echter Freundschaft.

 

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Lynne Hybels meint: „Ich kann mir kaum ein Buch vorstellen, das besser in unsere Zeit passt. Als jemand, die häufig in den Krisenregionen des Nahen Ostens ist, um Menschen des Friedens aufzusuchen, finde ich dieses Buch extrem hilfreich und inspirierend.“ Hier gibt es mehr Infos zum Buch.

Shenk ist der Meinung, jeder Christ sollte mit einem Muslim befreundet sein …

Erstellt am 2. Oktober 2015 von

25 Jahre deutsch-deutsche Einheit. Mit Kerzen und Gebeten sind mutige Menschen für die Freiheit auf die Straße gegangen. Sie haben den Lauf der Geschichte friedlich umgeschrieben. Wir sind „ein Volk“ geworden. Bis heute blicke ich bewegt auf die Bilder von damals zurück. Zum Silberjubiläum überwiegt eine tiefe Dankbarkeit – allen Schwierigkeiten des Zusammenwachsens zum Trotz.

Dieser Tage sind wieder Menschen auf den Straßen. In Dresden, in Leipzig, in Gera. „Ich habe wirklich Angst“, sagte mir ein Freund, „und du wirst es sicher verstehen, du hast ja fünf Kinder.“ Stimmt, ich kann es verstehen. Viele Menschen, anständige, fleißige Bürger fürchten sich davor, dass die Gesellschaft aufs Neue umgewälzt wird. Sie haben Angst, dass sie verlieren, was sie sich seit der Wende erarbeiten konnten. Eine Umwälzung alle 25 Jahre verkraftet man kaum.

Einige Menschen haben Angst vor Fremden, viele haben Angst vor dem Islam. Dazu mischt sich bei anderen – ich zähle mich dazu – die Angst vor lautstarken Rattenfängern, die die berechtigten Sorgen für ihre extremistischen Positionen missbrauchen. Politisch stehen diese Gruppen weit auseinander. Doch die Ängste sind für die einen wie für die anderen eine Realität.

Als Christ orientiere ich mich auch mit meiner Angst an Jesus Christus. Es ist ihm nicht fremd, dass Menschen Ängste haben. Darum stellt er fest: „In der Welt habt Ihr Angst …“ Gott ist nicht blind für das, was Menschen umtreibt. Er nimmt es ernst. Allerdings bleibt er dabei nicht stehen. Und so fährt Jesus fort: „… aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh. 16,33).

Vor einem guten Vierteljahrhundert haben die Menschen ihn beim Wort genommen und trotz großer Gefahr ihre Angst überwunden. Für Frieden und Freiheit. Mir scheint es an der Zeit, Kerzen und Gebete wiederzuentdecken. Wann, wenn nicht jetzt?

Uwe Heimowski

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.