Archiv vom Januar, 2016

 

Erstellt am 29. Januar 2016 von

Das Schweizer Paar Anika und Daniel Meyer hat mehrere Jahre mit den christlichen Organisationen Jugend mit einer Mission und Mercy Ships in Sierra Leone und Irak mit behinderten Kindern gearbeitet. Seit 2007 leben sie in Südafrika, und dort haben sie das Projekt Timion begonnen.

Daniel Meyer:

Timion (griechisch) heißt wertvoll. Und genau das sind unsere zerebralgelähmten Kinder, auch wenn sie von vielen Leuten als wertlos oder mangelhaft abgewertet werden!

In einer Holzwerkstatt produzieren drei Männer – einer davon war zuvor als Straßenkind auf sich gestellt – Hilfsmittel für behinderte Kinder. Unterstützt werden sie von Freiwilligen aus Europa, die für einige Monate mitarbeiten.

 

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Bis jetzt konnten auf diese Weise bereits über 1.000 zerebralgelähmte Kinder mit Hilfsmitteln versorgt werden. Zwei  Therapeutinnen und eine Seelsorgerin machen tägliche Hausbesuche in den Townships. Neben der praktischen Hilfe unterstützen sie die Mütter aber auch psychologisch und seelsorgerlich: Viele Mütter sind überfordert oder depressiv, weil das „Paket“ von Behinderung, Armut und Einsamkeit einfach zuviel für sie ist, so Daniel Meyer.

Das Projekt Timion freut sich auch in Zukunft über Freiwillige – kurze oder längere Zeit, mit beruflicher Kompetenz oder ungelernt, alt oder jung – und natürlich über finanzielle Unterstützung.

www.timion.org

Erstellt am 28. Januar 2016 von

Am kommenden Sonntag, 31. Januar 2016, findet in der Mennonitengemeinde Regensburg um 11.00 Uhr eine Matinée statt – ich freue mich, dass ich dort neue Bücher aus dem Neufeld Verlag rund um das Motto unseres Verlages:

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

vorstellen darf.

Bei meinem Zug durch die jüngsten Neuerscheinungen kommen heiße Fragen auf den Tisch: Wie kann ein respektvolles Miteinander von Christen und Muslimen gelingen? Wie kann die westliche Gesellschaft verantwortungsvoll auf den Terror reagieren?

Doch auch die Sehnsucht vieler Menschen nach Inklusion, einem gleichberechtigten Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, wird zum Thema. Man darf sich auf jeden Fall auf eine leidenschaftliche Präsentation freuen; meine Liebe zu Büchern ist gefährlich ansteckend …

Sehen wir uns in Regensburg? Ich würde mich freuen!

Erstellt am 27. Januar 2016 von

Vor wenigen Tagen kam unsere dritte Frühjahrsneuerscheinung aus der Druckerei:

Wir freuen uns über Gewagte Beziehungen, das dritte Buch von Holm Schneider im Neufeld Verlag (nach den beiden erfolgreichen anderen Titeln „Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom und Ein Baby im Bauch):

 

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Wer einen der erfolgreichsten Bestseller des letzten Jahres gelesen hat – Jojo Moyes‘ packenden Roman Ein ganzes halbes Jahr -, der ist mit der Thematik bereits ein wenig vertraut:

Warum heiratet ein junger Mann eine Frau im Rollstuhl? Können Blinde gute Eltern sein? Lassen sich tiefe Gespräche führen, wenn der andere kaum ein Wort hervorbringt? Und gibt es sie wirklich: die Liebe eines bildhübschen Mädchens zu einem, der aussieht wie ein Vampir? Menschen mit Behinderung müssten sich Hochzeit, Kinder und solche Flausen aus dem Kopf schlagen, meinen viele.

Dieses Buch erzählt von Menschen mit unterschiedlichen Handicaps, die ihren Wunsch nach der eigenen Familie trotzdem verwirklicht haben. Und von Kindern, die ihre Eltern, obwohl sie anders sind, nicht weniger lieben.

Der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe schreibt in seinem Vorwort zu diesem Buch:

„Die Liebes- und Lebensgeschichten in diesem Buch machen deutlich, wie Liebe künstliche Grenzen überwindet und als erstes den Menschen sieht, nicht seine Beeinträchtigung. Das Buch zeigt, dass Inklusion und selbstbestimmte Teilhabe keine Fantasiegeschichten sind.“

Am Valentinstag, also Sonntag, dem 14. Februar 2016 findet übrigens eine Buchpräsentation mit dem Autor und mindestens einem der in seinem Buch porträtierten Paare in Erlangen statt (um 19.30 Uhr im Ev. Familienzentrum, Bismarckstr. 19). Herzliche Einladung!

Erstellt am 5. Januar 2016 von

Wer schon mal ein Buch von der Autorin und Journalistin Hanna Schott gelesen hat, der weiß: Sie ist eine begnadete Erzählerin.

Im Neufeld Verlag konnten wir bisher die Biografien Matomora Matomora (die ist eigentlich längst vergriffen, aber eine Handvoll Restexemplare haben wir auf Lager …) sowie Von Liebe und Widerstand: Magda & André Trocmé – Der Mut dieses Paares rettete Tausende veröffentlichen. Und die Weihnachtsgeschichten Engel singen nicht für Geld von André Trocmé hat Hanna Schott für uns ausgewählt, aus dem Französischen übersetzt und herausgegeben.

Nach drei Auflagen im Klett Kinderbuch Verlag ist Hanna Schotts Kinderbuch Tuso nun in der Edition Wortschatz erschienen:

 

Dies ist die bewegende, wahre Geschichte eines kleinen Jungen aus Tansania, der – fast aus Versehen – zum Straßenjungen wird. Dabei ist er doch erst vier Jahre alt. Jahrelang ist Tuso mit dem Bus und zu Fuß unterwegs, immer auf der Suche nach seiner Familie.

Hanna Schott erzählt nicht nur von Tusos beeindruckender Odyssee, sondern auch vom gegenwärtigen Alltagsleben in Afrika – jenseits aller Klischees. Franziska Junges leuchtende und schwungvolle Bilder lassen uns richtig in die Geschichte eintauchen.

 

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„Packend und ohne Klischees erzählt“, meint die Süddeutsche Zeitung. Aber nicht nur Kinderbuchkritiker, sondern auch Kinder selbst sind von diesem Buch begeistert. Zurecht, wie ich finde (ich hab’s unserem Sohn auch gleich vorgelesen) …

Ab 10 und ab 25 Ex. gibt’s günstige Mengenpreise, z. B. für Gruppen oder Schulklassen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.