Archiv vom Februar, 2016

 

Erstellt am 9. Februar 2016 von

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Vor kurzem hatte ich einen Unfall. Eine kleine unglückliche Bewegung nur, als ich eine Kiste ins Auto geschoben habe. Erst hat ein Knall, mir wurde schlecht und schwindlig, eine plötzliche Hitze wallte auf, gefolgt von Schüttelfrost. Ein Freund von mir fuhr mich in die Notaufnahme, und es war doch tatsächlich die rechte Bizepssehne gerissen. Für die nächste Woche wurde eine OP terminiert, vorübergehend erhielt ich eine Gipsschale.

Am nächsten Morgen ging ich ins Büro im Gemeindehaus. Dort ist im Moment eine christliche Schule eingemietet. Natürlich traf ich die Kinder, und wie Kinder so sind, fragten sie neugierig, was passiert sei. Ich erklärte: „Die Sehne ist gerissen.“ Am nächsten Tag das gleiche Schauspiel. Wieder ging ich ins Büro, wieder fragten die Kinder. Noch bevor ich antworten konnte, sprang mir ein Mädchen beflissen zur Seite. „Ich weiß es schon: Uwes Seele ist gerissen.“ Mit einem Schmunzler erklärte ich, dass es nicht die „Seele“, sondern die Sehne sei.

Später ging mir die Szene noch einmal durch den Kopf. Und ich dachte: so falsch lag das Mädchen gar nicht. Was ist schon eine Sehne? In diesen Tagen kommt es mir manchmal so vor, als ginge der größere Riss durch meine Seele.

Und durch die Seele unserer Gesellschaft. Wo kommt nur dieser Hass her?, frage ich mich, wenn ich die Parolen der Menschen höre, die in diesen Tagen auf die Straße gehen. Sorgen und Ängste, ja, das kann ich verstehen. Fremde Sprachen, fremde Sitten und fremde Religionen kommen nach Deutschland. Damit muss man erst einmal umgehen lernen. Keine Frage. Aber dass vorbestrafte Neonazis und NPD-Kader es schaffen, sich den Decknamen „Wir lieben Ost-Thüringen“ zu geben, und 1.500 Menschen auf die Straße bringen, die ihnen blind nachlaufen – das verstehe ich nicht. Mehr noch: Manchmal will es mir die Seele zerreißen.

Christen sollten da sein, wo Christus ist. Und wo Christus ist, da hat Hass keinen Platz. Meine Sehne wird wieder heilen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Beten wir dafür, dass es mit der Seele Deutschlands ebenso geschieht.

Uwe Heimowski

Erstellt am 4. Februar 2016 von

Der 21. März wird seit einigen Jahren weltweit als Down-Syndrom-Tag begangen (Trisomie 21, das passt einfach gut zu diesem Datum 21.3.), und viele Elterngruppen und Initiativen nutzen das, um in ihrer Region für Vielfalt zu werben und dafür, dass Menschen mit Down-Syndrom unser Leben und unsere Gesellschaft bereichern.

Als Verlag bieten wir Ihnen auch dieses Jahr wieder günstige Artikel an, um Sie bei Ihrem Einsatz zu unterstützen.

  • Auch für Buchhandlungen bieten wir ein speziell zusammengestelltes Paket zum Down-Syndrom an – wenn Sie mögen, sprechen Sie mit Ihren Lieblings-Buchhändler!
  • Und hier können Sie sich ein Bestellformular für die unten abgebildeten Give-Aways herunterladen:

 

Neu: Leseprobe zum Buch Außergewöhnlich von Conny Wenk (12 Seiten DIN A6, gratis)

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Postkarte: „Prinz Seltsam“ (die Rückseite ist frei zum Beschriften).

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Luftballons

Knallige Luftballons (pink, Aufdruck „Down-Syndrom – na und?!“ in weiß) – bedruckt in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Der Aufdruck sieht so aus:

Luftballon

Hier die Preise (jeweils inkl. 19 % MwSt., zuzüglich Versandkosten):

je 0,29 EUR

ab 50 Stück je 0,19 EUR

Das beliebte Lesezeichen „Down-Syndrom – na und?!“ (Motiv „Prinz Seltsam“) gibt es weiterhin gratis (gegen Versandkosten).

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Und auch unsere beliebten Aufkleber „Down-Syndrom – na und?!“ bieten wir weiterhin an:

Down-Syndrom-Aufkleber3

je 0,20 EUR

ab 100 Stück à 0,15 EUR

ab 250 Stück à 0,10 EUR

(jeweils zuzüglich Versandkosten, inkl. 19 % MwSt.)

 

Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen beim diesjährigen Welt-Down-Syndrom-Tag! Bitte bestellen Sie all diese Artikel direkt bei uns im Verlag:

Neufeld Verlag, VdK-Straße 21, 92521 Schwarzenfeld, Telefon 0 94 35/50 24 49, Telefax 0 94 35/50 24 83, E-Mail info@neufeld-verlag.de

Erstellt am 4. Februar 2016 von

Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse lautete der Titel des ersten Buches von Sabine Zinkernagel. Darin erzählt sie witzig und ehrlich vom Alltag als Familie mit zwei besonderen Söhnen: Die beiden Jungs (inzwischen sind sie erwachsen) von Familie Zinkernagel haben das CRASH-Syndrom.

 

Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse

 

 

Was das ist und dass das Leben nun nicht nur schwer ist, sondern es auch viel zu entdecken und sogar zu lachen gab und gibt, erzählt Sabine Zinkernagel auch live:

 

Am Mittwoch, 9. März 2016, um 19.00 Uhr in der Stadtbücherei Bamberg

Am Donnerstag, 10. März 2016, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Lichtenfels

Am Freitag, 11. März 2016, in Nürnberg

Am Mittwoch, 4. Mai 2016 in Fulda

 

Lesen und  Zuhören lohnt sich! Und inzwischen gibt es schon einen Nachfolgeband

Erstellt am 3. Februar 2016 von

Haben Menschen mit Down-Syndrom ein Chromosom zu viel oder eins mehr?

Der Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.3. (Trisomie 21, das 21. Chromosom ist bei Menschen mit Down-Syndrom dreifach vorhanden) ist eine wunderbare Gelegenheit.

Elterngruppen könnten an diesem Tag einen Infostand in ihrer örtlichen Buchhandlung aufbauen. Buchhändlern stellen wir dazu gerne ein spannendes Warenpaket (mit Rückgaberecht, also ohne Risiko) zur Verfügung. Viele Buchhändler sind gerne bereit, Platz für „unser“ Thema zur Verfügung zu stellen.

Der Vorteil liegt auf beiden Seiten: Der Buchhändler profitiert von zusätzlicher Öffentlichkeit und der Kooperation mit Ihnen und kann sogar Umsatz generieren. Und das Schönste: Er lernt außergewöhnliche Menschen kennen!

Und für Elterngruppen schafft die Atmosphäre einer Buchhandlung besondere Möglichkeiten zum Gespräch, anders als im Einkaufszentrum oder auf der Straße.

In der Regensburger Altstadt haben zu diesem Anlass zum Beispiel gleich mehrere Buchhandlung im Schaufenster Flagge gezeigt (hier ein Beispiel von Bücher Pustet in der Gesandtenstraße):

 

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Hier können Buchhandlungen sich unser Infoblatt bzw. Bestellformular herunterladen.

Erstellt am 1. Februar 2016 von

Als junger und dynamischer christlicher Verlag mit einem anspruchsvollen und erfolgreichen Programm suchen wir Sie zum 1. März 2016 oder später als

Büroassistenz
auf 450-Euro-Basis (Minijob)

zur Unterstützung unseres Teams in Organisation und Verwaltung

  • Als Organisationstalent arbeiten Sie gerne konzentriert und effektiv und behalten dabei den Überblick.
  • Sie arbeiten selbstständig, sind kontaktfreudig und gespannt auf Neues.
  • Sie sind gewissenhaft und zielorientiert, bringen aber auch die Flexibilität mit, die in einem kleinen Team dazu gehört.
  • Sie sind mit den gängigen Office-Anwendungen vertraut.
  • Eine kaufmännische Ausbildung oder entsprechende Berufserfahrung sind wünschenswert.

Wir bieten Ihnen die spannende Möglichkeit, die Entwicklung unseres Unternehmens mitzugestalten.

Wenn Sie Lust haben auf die vielseitige und kreative Arbeit eines Verlages und auf den Kontakt mit Kunden, Autoren und Geschäftspartnern, dann bewerben Sie sich bitte mit aussagekräftigen Unterlagen per E-Mail.

Neufeld Verlag | David Neufeld, Verleger
VdK-Straße 21 | D-92521 Schwarzenfeld
Telefon 0 94 35/50 24 49 | Telefax 50 24 83
E-Mail info(at)neufeld-verlag.de
www.neufeld-verlag.de
www.a little extra.de | www.edition-wortschatz.de

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.