Afrika im Winter

Erstellt am 23. November 2012 von

 

Mitten im November ist bereits unser erstes Buch aus der Frühjahrsproduktion 2013 erschienen, und zwar aus der Feder von Hanna Schott: Matomora Matomora – Der längste Umweg führt nach Hause.

Elf Jahre alt ist Matomora, als er zum ersten Mal Weiße sieht. Er ist Internatsschüler in Tansania, kommt aus einer muslimischen Familie, Eltern und Geschwister leben polygam, er ist der Einzige, der lesen und schreiben kann. Matomora ist fasziniert von den Fremden und verfolgt von nun an ihre Spur.

Die Weißen sind deutsche Missionare, und sie fördern Matomora nach Kräften. Doch was wie eine Bilderbuchgeschichte beginnt, endet in einer großen Enttäuschung – jedenfalls für die Missionare. Der begabte junge Mann und frisch bekehrte Christ wird als Medizinstudent in Köln zu einem echten 68er. Auf verschlungenen Wegen wird er dennoch oder gerade deshalb zu einer Figur, die das Leben Tausender im südlichen Tansania nachhaltig verändert: Das Projekt KIUMA.

Eine Geschichte vom Suchen und Finden des eigenen Wegs, von Berufung und Zweifel, von großen Hoffnungen und vorläufigen Enttäuschungen. Ein Buch, das Mut macht, groß zu denken und im alltäglichen Kleinen den langen Atem zu bewahren.

Außerdem erzählt Hanna Schott in diesem Buch die erstaunliche Geschichte des KIUMA-Projektes, das Dr. Matomora Matomora dort mit der tatkräftigen Unterstützung von Dr. Heinz-Horst Deichmann und dem christlichen Hilfswerk wortundtat leitet. Von Deichmann, dessen Biografie Hanna Schott als Co-Autorin gemeinsam mit Andreas Malessa verfasst hat, stammt auch das Vorwort.

Das ist sicher ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk … Noch bis zum 10. Dezember verlost wortundtat drei Exemplare dieses druckfrischen Buches. Und noch etwas – dieses Buch gibt es nicht nur in der gedruckten Fassung auf Papier, sondern auch als E-Book (bei allen gängigen Anbietern). Es ist eins der ersten E-Books aus dem Neufeld Verlag … 

 


Kommentare sind geschlossen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.