Aktionswoche fair.liebt.transparent

Erstellt am 2. Oktober 2012 von

Rohstoffreichtum sollte ein Segen sein und kein Fluch. Dennoch profitieren die Bürgerinnen und Bürger vieler rohstoffreicher Länder nicht von dem Reichtum unter ihren Füßen. Länder wie die Demokratische Republik Kongo sind reich gesegnet mit Bodenschätzen. Trotzdem leben 80 % aller Kongolesen von weniger als 0,20 US-Dollar pro Tag.

Am Sonntag, 7. Oktober 2012 startet die Aktionswoche fair.liebt.transparent der Micha-Initiative. Ziel z. B. der damit verbundenen Postkarten-Aktion ist, die Europäische Union um bessere politische Rahmenbedingungen für den Rohstoffhandel zu bitten. O-Ton Micha-Initiative:

1. Es geht darum, dass Konzerne offen legen, was sie zahlen, wenn sie sich Zugang zu Rohstoffen verschaffen (damit Einnahmen gerechter verteilt werden können sowie Korruption und Steuerflucht eingedämmt werden). 2. Wir setzen uns für mehr Transparenz in der Lieferkette ein. Damit soll sicher gestellt werden, dass Rohstoffe aus Regionen stammen, in denen sie nicht zur Finanzierung von Konflikten und unmenschlichen Arbeitsbedingungen beitragen.

Viel Spaß beim Mitmachen!

Internationaler Direktor der Micah Challenge ist Joel Edwards, der auch in seinem Buch Unwiderstehlich – Kirche, die Jesus verkörpert dafür plädiert, dass Kirchen und Gemeinden nicht die Augen vor Ungerechtigkeit verschließen, sondern etwas dagegen unternehmen.


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.