Als Christ in der Regierung Paraguays
Diese Tage bekamen wir ein Belegexemplar der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “Eine Welt”, herausgegeben vom Evangelischen Missionswerk in Deutschland (EMW). Redakteur Martin Keiper schreibt über das im Januar erschienene Buch von Ernst Bergen: “Entwicklung, Macht und Korruption – Als Christ in der Regierung Paraguays”:
“Wie reagiert ein erfolgreicher, im christlichen Glauben lebender Geschäftsmann, wenn er gebeten wird, ein Ministeramt anzunehmen – und das in einem Staat, in dem Korruption und Vetternwirtschaft seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Wirtschaftslebens sind? Er fragt seine Gemeinde und sucht Rat in der Bibel.
So reagierte der Mennonit Ernst Bergen, als er vom früheren Präsidenten Paraguays, Nicanor Duarte, aufgefordert wurde, Handels- und Industrieminister zu werden. Duarte wollte unverbrauchte und unbestechliche Politiker in seiner neuen Regierung haben. Ernst Bergen nahm die Herausforderung an und trat 2003 in die Regierung ein – trotz aller Selbstzweifel, ob er als politisch Unerfahrener die Aufgabe meistern würde. Er schaffte es. Fünf Jahre lang, von 2003 bis 2008, sanierten er und seine Mitarbeiter die Wirtschaft des Landes.
Bergen verschweigt nicht seine Probleme und die manchmal schmerzhaften Erfahrungen als bewusst lebender Christ in der Politik. ,Unbedingt lesen!’, möchte man manchen unserer Politiker zurufen, die das Christliche nur noch aus dem Parteinamen kennen. Und Wähler können fast etwas neidisch werden, dass solche Menschen bei uns nicht zur Wahl stehen.”



Wer schreibt denn da? Bin 1970 in Ingolstadt geboren und in Oberbayern und Ostwestfalen aufgewachsen. Seit 1995 verheiratet mit der wunderbaren Carolin. 2004 ging mit der Gründung des Neufeld Verlages ein weiterer Traum in Erfüllung. 
