Anders: Menschen ohne Down-Syndrom

Erstellt am 26. September 2013 von

46/47 ist ein Kurzfilm zum Thema Down-Syndrom und Inklusion. Er wurde im vergangenen Jahr auf internationalen Filmfestivals gezeigt und hat in New York den Preis „Excellence in Cinematography Award“ gewonnen. Die deutsche Filmbewertungsstelle vergab das „Prädikat wertvoll“.
46/47 erzählt die Welt einmal „anders herum“: Alle Menschen haben Down-Syndrom, auffällig sind alle Menschen, die nur 46 Chromosomen haben. Zum Beispiel Daniel. Er ist anders. Ihm fehlt etwas. Er hat nur 46 Chromosomen, wo es doch eigentlich 47 sein sollten … Was ist es für ein Gefühl, „anders“ zu sein? Und was ist überhaupt „normal“?
Die Idee finde ich gut; die Umsetzung hätte mich noch mehr überzeugt und würde womöglich ingesamt einen gewinnenderen Eindruck bei den Zuschauern hinterlassen, wenn der Film etwas mehr Leichtigkeit atmen würde. Was ja beim Thema Down-Syndrom nicht all zu schwer ist …
Der Kurzfilm 46/47 (8:23 Minuten, das ist wirklich kurz …) entstand unter Mitwirkung von 27 Darstellern und vielen Helfern – mit und ohne Down-Syndrom. Er wurde bereits 2011 gedreht und ist auch als DVD erhältlich (9,95 Euro zzgl. Versand, Bestellungen an Stephan.Becker@b8-film.de. Preise für Verleih- und Vorführrechte: info@heinze-dietschreit.de).


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.