Bestseller „Von Engeln und Eseln“ von André Trocmé

Erstellt am 21. November 2009 von

Wir sind selbst fast ein bisschen überrascht – die erst in diesem Sommer erschienene dritte Auflage des wunderbaren Weihnachtsbuches „Von Engeln und Eseln“ war Ende Oktober vergriffen, vergangene Woche erschien bereits die vierte Auflage (und die ist schon wieder zur Hälfte verkauft …).

Von Engeln und Eseln - André Trocmé

„Von Engeln und Eseln – Geschichten nicht nur zu Weihnachten“ ist tatsächlich ein außergewöhnliches Buch: Diese Geschichten erzählte Pastor André Trocmé in Chambon-sur-Lignon, während Frankreich von Hitlers Truppen besetzt war und vom Vichy-Regime regiert wurde. Sie veränderten und retteten Leben: Die etwa 9.000 Bewohner jener Gegend leisteten auf ihre Art Widerstand. Als der Krieg zu Ende war, hatten sie fast 5.000 Flüchtlinge gerettet oder ihnen geholfen, darunter etwa 3.500 Juden.

André Trocmé (1901-1971) studierte Theologie in Paris und New York. 1934 wurde er Pastor der reformierten Gemeinde in Chambon-sur-Lignon. Trocmés gewaltfreier Einsatz für den Frieden lässt ihn aus der Sicht von Historikern in einer Reihe mit Martin Luther King und Mahatma Gandhi stehen.

Wer also noch ein richtig klasse Weihnachtsgeschenk oder etwas zum Vorlesen in der Adventszeit braucht


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.