Bis 10.1.: Down-Syndrom-Fragebogen

Erstellt am 17. Dezember 2013 von

Der Arbeitskreis Down-Syndrom, Bielefeld, ist seit 1. November Partner eines europäischen Forschungsprojektes mit dem Namen POSEiDON (PersOnalized Smart Environments to increase Inclusion of people with DOwn’s syNdrome).  Ziel ist es, die Integration von Menschen mit Down-Syndrom in die Gesellschaft und ihre Selbstständigkeit bei der Bewältigung alltäglicher Herausforderungen zu unterstützen. Konkret geht es um die Entwicklung eines technischen Assistenzsystems, das Menschen mit Down-Syndrom eine größere Unabhängigkeit ermöglicht. Hier gibt es weitere Informationen zu dem Projekt.

Neben Menschen mit Down-Syndrom sollen auch deren Bezugspersonen (Angehörige, Sozialarbeiter, Heilerziehungspfleger, Lehrer, Arbeitgeber …) und Experten in den Entwicklungsprozess mit einbezogen werden. Im ersten Schritt wurde nun ein Fragebogen für Eltern/Verwandte und Personen, die in einer professionellen Beziehung mit einer Person mit Down-Syndrom stehen, entwickelt.

Bis zum 10. Januar 2014 werden diese Fragebögen gesammelt, ausgewertet und als ersten Input den technischen Entwicklern als richtungsweisend für ihre weitere Arbeit weitergegeben. (Die Angaben bleiben anonym und werden nur für das Projekt vom Berliner Institut für Sozialforschung ausgewertet.)

Natürlich – der Arbeitskreis freut sich über rege Beteiligung!


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.