Neufeld-Autor Frank Heinrich beim Nationalen Gebetsfrühstück in Washington

23.Februar.2010 von David Neufeld

Anfang Februar 2010 fand in Washington wieder das jährliche Nationale Gebetsfrühstück statt. Unter den 3.000 Gästen aus 140 Ländern war zum ersten Mal auch Frank Heinrich dabei, seit Herbst Bundestagsabgeordneter der CDU für den Wahlkreis Chemnitz. Sein Statement hat uns gefallen:

„Gefallen hat mir, dass hier nicht von einem ,christlichen Treffen’ gesprochen wird, sondern von einem ,Treffen um Jesus’. Das öffnet auch solchen Menschen die Türen, die sich selbst nicht als Christen bezeichnen würden. Davon können wir in Deutschland noch lernen. Im Geiste Jesu Brücken zu bauen, ist eine tolle Sache, die übrigens nichts mit Religionsvermischung zu tun hat. Brücken zu bauen bedeutet nicht, das Gleiche zu glauben. Und darum ging es auch beim Gebetsfrühstück in Washington nicht.”

Link zu Frank Heinrich:

Link zu Frank Heinrichs Buch:

Tobias Faix liest bei YouTube

21.Dezember.2009 von David Neufeld

Rechtzeitig zu Weihnachten hat unser Autor Tobias Faix eine heimelige YouTube-Lesung aus seinem Buch „Würde Jesus bei IKEA einkaufen?” veranstaltet. Fortsetzung folgt …

Im Online-Shop erhältlich:

Neu: Spannende Kindheitserinnungen aus den Schweizer Bergen

30.November.2009 von David Neufeld

Nächstes Jahr feiert der berühmte Schweizer Urlaubsort Adelboden sein 600-jähriges Bestehen. Vor wenigen Tagen ist nun im Neufeld Verlag ein Buch erschienen, das wir noch gar nicht angekündigt haben:

„Felsig, karg und hoffnungsgrün - Eine Kindheit in Adelboden”. Während meine Frau sich (vermutlich zurecht, ich gebe es zu …) immer wieder wundert, warum sich meine Kindheitserinnerungen so spärlich gestalten, greift Hildi Hari-Wäfler offenbar aus dem Vollen und schildert farbig und spannend den Alltag ihrer Kindheit. Die ersten Leute, die das Buch in die Hände bekamen, haben sich gleich festgelesen:

felsig-karg-und-hoffnungsgruen-blog

Mächtige Berggipfel, blühende Alpwiesen, berühmte Skipisten - das ist Adelboden im Berner Oberland. Jahr für Jahr reisen tausende Urlauber und Sportfreunde aus aller Welt in das kleine Dorf am Fuß des Wildstrubels, um sich hier zu erholen und zu vergnügen. In Adelboden lässt es sich prächtig leben.

Doch das war nicht immer so. Noch vor hundert Jahren, als der Tourismus in den Kinderschuhen steckte, lebten vor allem einfache Bauern und Handwerker in jenem abgelegenen Tal. Unter größten Anstrengungen nahmen sie den Kampf auf mit den Naturgewalten. Nur wenn die Ernte im Sommer gut war, konnten Tier und Mensch den strengen Winter überleben. Von diesen entbehrungsreichen Zeiten erzählt Hildi Hari-Wäfler. Geboren 1935 in Adelboden, wuchs sie in einer zunächst armen Bauernfamilie auf. Das einfache und harte Leben hat sie dort ebenso kennen gelernt wie die Freude über ein wunderschönes Fleckchen Erde.

Hildi Hari-Wäfler lässt mit ihren Kindheitserinnerungen eine längst vergessene Zeit wieder lebendig werden und macht Mut, sich auch heute den Herausforderungen des Lebens zu stellen.

Jetzt im christlichen Online-Shop vom Neufeld-Verlag verhältlich:

Christenverfolgung weltweit

25.November.2009 von David Neufeld

Mein Schwager - ein MärtyrerZum Thema Christenverfolgung hat die Journalistin Bettina von Clausewitz im Sommer zahlreiche Interviews geführt, unter anderem mit unserem Autor Wolfgang Häde. Mitte November lief nun die knapp einstündige Sendung im DeutschlandRadio Kultur unter “Religionen”. Dort kann man auch das vollständige Manuskript abrufen.

>>> Zum Buch von Wolfgang Häde: Mein Schwager, der Märtyrer

Entdeckungswürdig: Kenneth E. Bailey - Der ganz andere Vater

24.November.2009 von David Neufeld

In der letzten Ausgabe des “Salzkorn”, der Zeitschrift der Offensive Junger Christen (”Lucky Change - Sünde kann tödlich sein”), findet sich eine Bibelarbeit zum Gleichnis vom verlorenen Sohn aus der Feder von Rebekka Havemann. Dabei bezieht sie sich vor allem auf das Buch “Der ganz andere Vater” von Kenneth E. Bailey. Haben wir das 2006 etwa zu früh herausgegeben? Jedenfalls haben wir den Eindruck, Bailey wird hierzulande gerade entdeckt.

Dr. Kenneth E. Bailey, Jahrgang 1930, lebte seit 1935 im Nahen Osten und lehrte bis 1995 Neues Testament in Ägypten, im Libanon, auf Zypern und zuletzt am Ökumenischen Institut Tantur, Jerusalem. Neben Systematischer Theologie studierte er auch Arabisch sowie Arabische Literatur und hatte aufgrund seiner Lebens- und Lehrerfahrung “das Privileg, das Neue Testament mit dem kulturellen Hintergrund des Nahen Ostens zu studieren”. Er hat zahlreiche Bücher auf Englisch und Arabisch veröffentlicht, eine Reihe davon zu den Jesus-Gleichnissen in Lukas 15. Heute lebt Kenneth E. Bailey mit seiner Frau in Pennsylvania, USA.

Der ganz andere Vater - Kenneth Bailey

Sein Buch “Der ganz andere Vater - Die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn aus nahöstlicher Perspektive in Szene gesetzt” (Originaltitel: The Cross and the Prodigal) ist eines der ungewöhnlichsten Bücher, das wir in den letzten Jahren herausgeben konnten. Zugegeben, der Titel ist etwas sperrig - aber das liegt wohl daran, dass wir nicht wussten, wie wir die Fülle dessen, was dieses Buch beinhaltet, zum Ausdruck bringen können:

Auf ungewohnte Weise bringt Bailey den Kern der christlichen Botschaft zum Ausdruck: Ein spannender Kommentar zu Lukas 15 liefert wertvolles Hintergrundwissen. Arabische Kalligraphie (aus der Feder von Bailey selbst) illustriert diese Botschaft, und schließlich zeigt ein dramatisches Theaterstück (das sich mit einfachen Mitteln aufführen oder lesen lässt; als Verleger hatte ich schon die Ehre, eine solche Aufführung einer evangelischen Theatergruppe zu besuchen): Gott ist auf der Suche nach seinen Kindern.

Bailey hilft mit diesem Buch, die Geschichten, die Jesus erzählte, neu zu verstehen. Dabei stützt er sich auf seine jahrzehntelange Forschungs- und Lebenserfahrung im Nahen Osten und fragt: Was haben die Erzählungen Jesu damals für seine Zuhörer bedeutet?

“Als Frucht eines Lebens seit seiner Kindheit in der arabischen Welt entstanden Einblicke in die ursprüngliche soziale Umwelt wie in die semitische Sprachkultur, die den Lebenskontext der Gleichnisse Jesu in aufregender Weise neu erschließen.”
Dr. theol. Paul Löffler, ehem. Dekan der Theologischen Hochschule für den Nahen Osten in Beirut (Libanon)

Der Artikel im Internet

Englische Fachbücher - wieder lieferbar

22.November.2009 von David Neufeld

Als Verlag haben wir eine Reihe englischer theologischer Fachbücher herausgegeben, die für unsere angloamerikanischen Kunden nun endlich auch bei Amazon.com sowie Amazon.co.uk erhältlich sind. Nun sind seit kurzem zwei Titel wieder lieferbar, die in der ersten Auflage eine ganze Weile vergriffen waren. Beide sind allerdings nur direkt bei Amazon erhältlich:

Ethnic Churches in Europe. A Baptist Response (Peter F. Penner)

sowie

Theological Education as Mission (Peter F. Penner, Hrsg.)

Bestseller “Von Engeln und Eseln” von André Trocmé

21.November.2009 von David Neufeld

Wir sind selbst fast ein bisschen überrascht - die erst in diesem Sommer erschienene dritte Auflage des wunderbaren Weihnachtsbuches “Von Engeln und Eseln” war Ende Oktober vergriffen, vergangene Woche erschien bereits die vierte Auflage (und die ist schon wieder zur Hälfte verkauft …).

Von Engeln und Eseln - André Trocmé

“Von Engeln und Eseln - Geschichten nicht nur zu Weihnachten” ist tatsächlich ein außergewöhnliches Buch: Diese Geschichten erzählte Pastor André Trocmé in Chambon-sur-Lignon, während Frankreich von Hitlers Truppen besetzt war und vom Vichy-Regime regiert wurde. Sie veränderten und retteten Leben: Die etwa 9.000 Bewohner jener Gegend leisteten auf ihre Art Widerstand. Als der Krieg zu Ende war, hatten sie fast 5.000 Flüchtlinge gerettet oder ihnen geholfen, darunter etwa 3.500 Juden.

André Trocmé (1901-1971) studierte Theologie in Paris und New York. 1934 wurde er Pastor der reformierten Gemeinde in Chambon-sur-Lignon. Trocmés gewaltfreier Einsatz für den Frieden lässt ihn aus der Sicht von Historikern in einer Reihe mit Martin Luther King und Mahatma Gandhi stehen.

Wer also noch ein richtig klasse Weihnachtsgeschenk oder etwas zum Vorlesen in der Adventszeit braucht

Der Neufeld Verlag auch 2010 on tour

19.November.2009 von David Neufeld

Anfang Januar 2010 ist der Neufeld Verlag wieder “live” unterwegs - wir sind mit einem Infostand beim Christlichen Gesundheitskongress vom 21. bis 23. Januar 2010 in Kassel vertreten. Der Kongress bietet auch die Gelegenheit, unsere Autoren Dr. Heinrich Christian Rust oder Dr. Wolfgang J. Bittner zu erleben.

Vom 28. bis 30. Januar 2010 sind wir dann mit einem Infostand beim Willow Creek Leitungskongress in Karlsruhe zu finden. “Wachsen im Glauben, Lieben und Leiten” lautet dessen Motto - und dazu haben wir ja eine Reihe exzellenter Bücher im Programm (und stricken gerade an den Frühjahrsneuerscheinungen, die wir dort zum Teil schon präsentieren). Prof. Dr. Johannes Reimer ist einer der Redner in Karlsruhe; sein neues Buch “Gott in der Welt feiern - Auf dem Weg zum missionalen Gottesdienst” unter dem Motto “Stell dir vor, es ist Gottesdienst und alle wollen hin” wird rechtzeitig zum Kongress erscheinen (Edition IGW).

Christliche Geschichten bringen den Glauben näher

2.August.2009 von David Neufeld

Christliche Geschichten stehen nicht nur in der Bibel. Viele Menschen berichten auch in der heutigen Zeit regelmäßig über ihre Erfahrungen im Glauben. Sie predigen in Gemeinden und Gruppen, bloggen im Internet oder schreiben Bücher. Kurzum: Christliche Geschichten sind auch über 2000 Jahre nach Christus nicht aus dem Leben vieler Menschen gar nicht wegzudenken.

Wie christliche Geschichten den eigenen (Glaubens-) Alltag bereichern

Christliche Geschichten sind nicht einfach nur Erzählungen oder Berichte aus der Welt eines Christen. Vielmehr sind sie ein Zeugnis dessen, was Menschen ganz persönlich in ihrem Glauben erfahren haben und was sie durch die Veröffentlichung weitergeben wollen.

Haben Sie schon einmal christliche Geschichten weitergegeben? Arbeiten Sie vielleicht in einer Gruppe in der Gemeinde und kennen selbst einige Geschichten rund um den Glauben an Jesus und Gott? Viele spannende christliche Geschichten finden Sie auch in unserem Online-Shop.

Neue Autoren bringen weitere christliche Geschichten

Immer wieder neue christliche Autoren berichten von ihren Erlebnissen im Glauben. Regelmäßig erweitert der Neufeld-Verlag somit die christlichen Geschichten im Sortiment, die natürlich den Schwerpunkt unseres reichhaltigen Angebots darstellen.

Was schreibt Wolfgang Häde über seinen Schwager, der als Märtyrer in der Türkei ermordet wurde? Und warum zog der promovierte Philosoph und katholische Christ Jean Vanier mit drei geistig behinderten Menschen in ein kleines Haus in einem Dorf bei Paris? Lesen Sie diese und andere spannende christliche Geschichten in unserem Verlag.

Uwe Heimowski bringt Nachschub für Erbsenzähler

7.Juli.2009 von David Neufeld

Kann ein Tütchen Erbsen von Rückenschmerzen heilen? Natürlich nicht. Es sei denn, man wärmt sie in der Mikrowelle und benutzt sie als Kirschkernkissenersatz … Aber die folgende Anekdote von unserem Autor Uwe Heimowski ist trotzdem schön:

Ein befreundeter Pastor hatte von meinem Buch Ich bin dafür! 44 Mutmacher für den Alltag gehört. Er bereitete gerade einen Gottesdienst zum Thema „Dankbarkeit“ vor. Dafür bestellte er einen Schwung „Erbsenzähler-Startersets“, die es begleitend zu dem Buch gibt. Im Anschluss an die Predigt verteilte dieser Pastor die Erbsen-Tütchen an die Gottesdienstbesucher. Die Idee ist ganz einfach: Immer, wenn etwas Gutes geschieht, steckt man eine Erbse von der einen Hosen- , Rock- oder Sakkotasche in die andere. Am Ende des Tages wird man überrascht feststellen, wieviel Positives man erlebt hat.

Eines der Tütchen bekam nun eine ältere Dame, die unter starken Rückenschmerzen litt und sich deshalb nicht mehr bücken konnte. Auf dem Nachhauseweg vom Gottesdienst fielen ihr die Erbsen aus der Hand. Nun lagen sie da auf dem Bürgersteig. Die Dame ärgerte sich. Sie entstammte der Kriegsgeneration. Als Kind hatte sie gehungert. Und dass hier jetzt Lebensmittel auf dem Boden liegen blieben – das konnte und wollte sie nicht akzeptieren.

Also gab sie sich einen Ruck, schickte einen Stoßseufzer zum Himmel und versuchte mit Schwung, die Erbsen zu greifen. Und siehe da: Sie kam bis zum Boden und hob das Tütchen auf. Doch nicht nur das: Während sie sich bückte, löste sich irgendwie eine Blockade in der Wirbelsäule, es knackste, und seither – ungelogen – geht es ihrem Rücken besser.
Die Erbsen haben mit ihrer Heilung eigentlich nichts zu tun. Aber diese Erfahrung hat viel mit der Idee des Buches Ich bin dafür! zu tun: Eine kranke Frau traut sich etwas zu und erlebt Besserung. Genau das war die Absicht des Buches – Mut machen!

Ich freue mich über viele positive Rückmeldungen zu den 44 Mutmachern des erwähnten Buches. Ein Thüringer Landtagsabgeordneter hat zum Beispiel regelmäßig Erbsenzähler-Startersets bei sich, wenn er im Land unterwegs ist zu Bürgerversammlungen. Als er das Gemecker eines anwesenden Bürgermeisters nicht mehr ertragen kann, drückt er ihm kurzerhand eine Tüte Erbsen in die Hände. „Hier“, fordert er ihn auf, „wenn sie für jede Sache, die sich in ihrer Stadt seit der Wende gut entwickelt hat, je eine Erbse herausnehmen – dann werden sie merken, dass die 20 Erbsen gar nicht reichen. Und sollten sie keine 20 Dinge finden, dann können sie von mir aus gerne weiter meckern …“

Einige Zeit später ruft besagter Bürgermeister bei dem Abgeordneten an. Er entschuldigt sich für seine negative Einseitigkeit und dankt seinem Gegenüber dafür, dass ihm die Augen für das Gute geöffnet wurden.

Innerhalb einiger Monate erlebte das Buch drei Auflagen. Und so entstand die Idee, 44 neue Mutmachgeschichten zu schreiben. Geschichten aus dem Alltag für den Alltag. Geschichten, die dabei helfen, Gott in den kleinen Dingen zu entdecken.

Willkommen also zu meinem neuen Buch „Weiter so!“. Entdecken Sie die stolze Menschenwürde einer Frau, die auf einem Müllberg zuhause ist, lesen Sie, wie der überforderte „Papa allein zu Haus“ überlebt und was das ermutigende „Weiter so!“ der Lehrerin im Schulheft meiner Tochter bewirkte. Manche Erlebnisse werden Ihnen vertraut vorkommen, manches wird vielleicht auch ein „Aha“ auslösen. Und hoffentlich erleben Sie, wie die eine oder andere Geschichte Sie ermutigt und für den Alltag stärkt.

Damit Sie ganz einfach auch selbst zur Mutmacherin und zum Mutmacher werden können, ist diesem Buch ein Haftnotizblock beigefügt. So können Sie anderen eine „Ermutigung, die haften bleibt“, weitergeben. Denn das haben Hoffnung und Liebe und Segen gemeinsam: sie wollen weitergegeben werden.

Und Ermutigung hat – im Unterschied zu Erbsentütchen – tatsächlich heilende Wirkung. Sie heilt unsere Seele. Unsere Selbstwahrnehmung. Und damit unser Tun und unser Leben. Weiter so!

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Weiter so! 44 neue Mutmacher für den Alltag im Onlineshop.