Kategorie: Christliche Autoren
Am Samstag, 11. Februar 2012 findet in Frankfurt am Main ein Minikongress zum Thema „Glauben und wirtschaften“ statt. Neufeld-Autor Prof. Dr. Johannes Reimer aus Bergneustadt („Gott in der Welt feiern – Auf dem Weg zum missionalen Gottesdienst“) wird zum Thema “Helfen ohne Hintergedanken?” sprechen. Veranstaltet wird der Tag (10.30 bis 17.00 Uhr) im InterCityHotel Frankfurt (Hauptbahnhof) von MEDA Europa.
MEDA steht für „Mennonite Economic Development Associates“ – hier engagieren sich christliche Geschäftsleute überwiegend täuferisch-mennonitischer Prägung, die sowohl verantwortlich wirtschaften wollen als auch sich für eine nachhaltig wirtschaftliche Entwicklung in den armen Regionen dieser Welt einsetzen. „Wirtschaft wirkt“, könnte man als Motto sagen.
Neben dem Hauptvortrag gibt es in Frankfurt Musik von Ernst-Christian Driedger (dessen beeindruckende Gitarreninterpretationen „Vom Blues zum Choral“ auf YouTube zu hören sind) und Referate von Steve Wright, MEDA-Projektleiter in der Ukraine, sowie Titus Horsch, Direktor von MEDA-Europa.
Hier kann man sich anmelden:
MEDA Europa Heinrich-Schütz-Str. 12 a, D-56566 Neuwied, Tel. 0 26 22/90 61 84, europa@meda.org
Nächste Woche ist der Neufeld Verlag mal wieder unterwegs: Besuchen Sie unseren Stand (4.01) beim Willow Creek Leitungskongress vom 26. bis 28. Januar in Stuttgart. Zeitgleich gibt es einen Neufeld-Büchertisch im Rahmen der Impulstage des Verbandes deutscher Mennonitengemeinden in Karlsruhe. Am Donnerstag Abend dann einen literarisch-bunten Abend, gemeinsam mit Wolfgang Krauß vom Agape Verlag.
Die Autorenlesung von Hanna Schott aus ihrer faszinierenden Biografie „Von Liebe und Widerstand“ im Caféle in Hochdorf (geleitet von Heiderose Hahn & Edeltraud Malessa) am Sonntag Abend, 29. Januar, ist leider schon ausverkauft! Aber zum Glück gibt es dort immer wieder spannende Kulturabende. Und auf Hanna Schotts Website kann man regelmäßig ihre Lesungen und Termine sehen.
Als Kind habe ich nicht nur leidenschaftlich Comics verschlungen, sondern manche Bücher gleich fünf Mal gelesen. Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass das mit dem Lesen irgendwann auf einmal vorbei war – offenbar hatte ich keinen Nachschub mehr. Erst mit 20 fand ich in meinem damaligen Chef einen „Reiseführer“, der mich mitnahm auf Lesereise und mich mit Stoff und Inspiration versorgte. Es begann die Zeit, in der ich durch Antiquariate und über Flohmärkte gezogen bin (einmal habe ich ein Schätzchen ergattert, das leider dermaßen gestunken hat, dass meine Frau darauf bestand, dass ich es in einer Plastiktüte verstaute. Inzwischen ist es einigermaßen ausgelüftet …).
Hätte ich als pubertierender Teenie damals schon die Romane von Franziska Dalinger in die Hand bekommen … Vor wenigen Tagen ist ihr neuer Roman „Narzissen und Chilipralinen“ erschienen. „Ich bin aus dem Lesen gar nicht mehr herausgekommen“, meint Testleserin Simone, „wunderschön geschrieben“, findet Ruth und auch Annika hält diesen Roman für „ein super tolles Buch!“.
Auf 240 Seiten wird hier die Fortsetzung von „Vollmilchschokolade und Todesrosen“ erzählt. Diese spannende Erzählung spielt im christlichen Milieu (Messies Papa ist Pastor), und schildert das gesamte Themen- und Gefühlsspektrum der 16-Jährigen absolut glaubhaft. Dabei frömmelt es nicht an jeder Ecke, damit auch jeder merkt, dass es sich hier um ein christliches Buch handelt. Nein, auch das Thema Glaube und Gott hat die Autorin authentisch in die Geschichte verwoben.
Eigentlich war diese Romanserie für Mädchen ab etwa 14 gedacht. Inzwischen kam ans Licht, dass deren Mütter „Vollmilchschokolade und Todesrosen“ ebenso gerne verschlungen haben wie offenbar viele Buchhändlerinnen. Viel (Lese)Freude also mit den „Narzissen und Chilipralinen“!
All unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir von hier aus noch ein gesegnetes Jahr 2012! Wir bleiben als Verlag weiter dran, richtig gute Bücher zu machen. Mit Herzblut und Leidenschaft, mit inhaltlicher Substanz und in ordentlicher Qualität.
Ende Dezember ist bereits der erste Titel aus unserem Frühjahrsprogramm erschienen, ein weiteres Buch von Alan Hirsch: „Vergessene Wege – Die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche“, so heißt die deutsche Ausgabe von „The Forgotten Ways – Reactivating the missional Church“.
Alan Hirsch ist in Südafrika aufgewachsen, war Pastor in Australien und lebt heute in Kalifornien. Von dort aus ist er er rund um den Globus unterwegs, begleitet und berät Gemeinden und Verbände. Dass er als jemand, der Mega-Kirchen eher kritisch sehen dürfte, auch schon Willow Creek beraten hat, spricht sicher für ihn. Im Herbst 2012 wird er gemeinsam mit seiner Frau auf einer Novavox-Konferenz in Deutschland sein, und in der Edition Novavox ist auch dieses neue Buch erschienen.
Alan Hirschs Thema (und das bewegt uns auch als Verlag immer wieder zentral) ist die Frage, wie Kirche heute bedeutsam sein kann. Was geschehen muss, damit die unglaubliche Botschaft und die lebensverändernde Kraft Gottes sichtbar und spürbar werden – in einer Welt, die so vieles über Bord wirft und doch eine tiefe Sehnsucht nach Heilung in sich trägt.
Mich hat Alan Hirschs Buch gepackt, denn er arbeitet sich solide von der Bibel her an die Thematik heran, schreibt nicht von oben herab, sondern schildert als Praktiker auch eigene schmerzhafte Erfahrungen. Wie können wir Gemeinde so leben, dass die Menschen in die Jesus-Nachfolge geführt werden? Was hatte die frühe Kirche oder auch die Untergrund- und Hauskirchenbewegung Chinas, das diese schier unglaubliche Dynamik und geistliche Lebendigkeit und Echtheit mit sich brachte?
Alan Hirsch hat kreative Wege gefunden, diese vergessenen Wege des Evangeliums neu in den Blick zu nehmen. Mit seinen Bildern und Vergleichen schafft er es, Wesentliches darzustellen. Er ist mutig, prophetisch und direkt – zum Beispiel durchaus institutionskritisch. Aber er ist konstruktiv und bringt griffige Vorschläge, wie wir diese vergessenen, alten und guten Wege wieder beschreiten können.
Es ist ein herausforderndes Buch, das sich längst nicht nur an Pioniere richtet, sondern auch vielen Gemeindeleitern und Pastoren und überhaupt Leuten, denen die Gegenwart und Zukunft der Kirche am Herzen liegt, wertvolle und praktikable Impulse liefert.
Leonard Sweet meint im Vorwort: „Es gibt einige Bücher, die so gut sind, dass man sie zu Ende lesen sollte. Es gibt nur wenige Bücher, die gut genug sind, dass man sie bis zum Ende der Zeit lesen sollte. Vergessene Wege gehört dazu.“ (Schon ab 5 Exemplare gibt’s übrigens Mengenpreise.)
Nachdem wir in den letzten Jahren immer wieder Anfragen von Institutionen, Firmen, Referenten und Autoren bekamen, sie bei Publikationen zu unterstützen, haben wir vor wenigen Wochen mit der “Edition Wortschatz” einen weiteren Verlag gegründet. Wenn Sie Ihre eigene Buchidee realisieren, Diplomarbeiten/Dissertationen, Firmenchroniken, Festschriften oder auch Lyrik veröffentlichen möchten, stehen wir Ihnen gerne als engagierter Dienstleister zur Verfügung.
Dabei entscheiden Sie, in welchen Bereichen wir Sie unterstützen:
Lektorat/Korrektorat, Satz/Grafik, Umschlaggestaltung, Druck, Aufnahme ins Verzeichnis lieferbarer Bücher (VlB) mit ISBN, Verkauf in Kommission, auch an den Buchhandel/Großhandel, Registrierung bei Online-Buchhändlern, Versandservice, Produktion von Werbemitteln …
Interessiert? Wir machen Ihnen ein faires Angebot: Edition Wortschatz, VdK-Str. 19, 92521 Schwarzenfeld, Telefon 0 94 35/50 24 49, Telefax 0 94 35/50 24 83, E-Mail info@edition-wortschatz.de.
Ein Autorenseminar für Schriftsteller – und solche, die es werden wollen, bietet unser Lektor Dr. Thomas Baumann am Samstag, 11. Februar 2012 im Rahmen der Christlichen Medienakademie in Wetzlar an.
„Ideen für neue Bücher gibt es viele, aber welche Ideen taugen wirklich etwas? Und wie fängt man ein Buch an? Der Weg zu einem eigenen Buch ist manchmal sehr weit. Vielen Autoren geht unterwegs die Luft aus oder sie scheitern schon am Start.“
Der Workshop soll ermutigen, “Ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Sie verfolgen die Spur, die ein Buch von der ersten Idee bis zum fertigen Druckwerk nehmen kann: von der Notiz der eigenen Ideen über das Anfertigen eines Manuskripts bis hin zu praktischen Fragen wie der Vertragsgestaltung. Wir zeigen Ihnen, wie ein Exposé aufgebaut sein muss, wie Sie Ideen in Texte fassen und welche Gegebenheiten Sie bei der Verlagssuche beachten müssen – damit aus Ihrer Idee schließlich das eigene Buch werden kann”, so heißt es in der Seminarausschreibung.
So lautet der Titel eines Magazins der EKD zum Themenjahr 2012 der Lutherdekade. „Es bietet eine Fülle an Informationen und Material – beginnt beim protestantischen Kirchenlied, stellt beispielhaft prägende Persönlichkeiten und Werke vor, geht auf die Wechselwirkung von Musik und Politik ein und beleuchtet die Gegenwart der Kirchenmusik“, heißt es in einer Mitteilung der EKD. Das Highlight für mich ist natürlich der Artikel „Zwei Große: Lied und Poesie bei Dietrich Bonhoeffer und Jochen Klepper“ aus der Feder von Pfarrer Jürgen Henkys.
Tatsächlich dürfte Kleppers „Die Nacht ist vorgedrungen“ zu den bekanntesten Adventsliedern zählen, Bonhoeffers „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ vor allem zum Jahreswechsel vielfach gesungen werden. „Ihre Nachlässe gehören unverzichtbar zum gemeinsamen evangelischen Erbe des 20. Jahrhunderts“, so Prof. Dr. Jürgen Henkys.
Das Magazin „Reformation und Musik“ (DIN A 4, 84 Seiten) gibt es als PDF-Download oder kann kostenlos beim Kirchenamt der EKD (Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover, E-Mail jessica.fischer@ekd.de) bestellt werden.
Als Höhepunkte des EKD-Themenjahres 2012 zählen der „Gospelkirchentag“ in Dortmund (1. bis 3. Juni 2012) oder “Dreiklang”, das Chorfest der Nordkirche in Greifswald mit etlichen Uraufführungen (24. bis 26. August 2012). Darüber hinaus vertiefen Symposien zu “Reformation und Musik” in verschiedenen Themenfeldern die Wort-Ton-Beziehung der Musik im Hier und Heute in Wittenberg: „Frau Musica spricht. Der Protestantismus und die Musik” (20. bis 22. Januar 2012) sowie in Eisenach: “Bach als Lutheraner” (24. bis 28. Februar 2012).
So ist der ausführliche Artikel des Journalisten Daniel Frick über die „souverän geschriebene“ Biografie Jochen Kleppers aus der Feder von Markus Baum überschrieben. Nachzulesen in der aktuellen Ausgabe (6/2011, Seite 19) des christlichen Medienmagazins „pro“. Pro erscheint sechsmal jährlich, erreicht nach eigenen Angaben 150.000 Leser und kann kostenlos bestellt werden. Und übrigens: 2012 ist Klepper-Jahr …
„Nicht ein einziger Jude, der kam, wurde abgewiesen oder verraten. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis die Dorfbewohner von dem erzählten, was sie getan hatten – und auch dann taten sie es nur widerstrebend.“ US-Präsident Barack Obama
Historiker stellen die beiden in eine Reihe mit Martin Luther King und Mahatma Gandhi, sehen Parallelen zu Oskar Schindler, der über 1.000 Juden rettete. Diesen Herbst ist im Neufeld Verlag eine spannende Biografie von Magda und André Trocmé erschienen: Ein französisch-russisch-italienisches Paar, das sich in New York kennenlernt und nach Indien reisen will, um Gandhi zu treffen. André Trocmé, der hier an demselben Theologischen Seminar studiert wie später Dietrich Bonhoeffer, ist nebenbei Hauslehrer bei der reichsten Familie der Welt, den Rockefellers. Magda Grilli zieht ihn schon nach den ersten Begegnungen in ihren Bann. Schon das wäre filmreif (und tatsächlich scheint in Hollywood ein Drehbuch zu existieren). Doch es geht weiter – ganz anders, als die beiden es planen, und mit zunehmender Dramatik. Statt in Indien landen sie nämlich in der tiefsten französischen Provinz, André als Pfarrer der reformierten Kirche, Magda als Lehrerin. Als deutsche Truppen Frankreich besetzen, eröffnen sich ihnen jedoch ungeahnte Möglichkeiten, gerade weil sie „am Ende der Welt“ leben.
Das Ehepaar Trocmé verwandelt ihren kleinen Luftkurort im Gebirge in einen zentralen Ort der französischen Résistance. Tausende jüdische Kinder und Erwachsene werden von ihnen versteckt, mit Nahrung versorgt und teilweise mit falschen Pässen ausgestattet und ausser Landes geschleust. Am Ende zählten die einen 3.000 Menschen, die vor dem sicheren Tod gerettet worden waren. Die anderen sprachen von mehr als 5.000. Magda sprach in den USA vor riesigem Publikum an der Seite von Martin Luther King. Das israelische Holocaustmuseum Yad Vashem zeichnete André und Magda Trocmé und mit ihnen die ganze Region für ihren Mut als „Gerechte unter den Völkern“ aus.
Die Journalistin Hanna Schott erzählt in ihrer Biografie „Von Liebe und Widerstand“ so lebendig, als wären wir dabei. Es ist eine Liebesgeschichte, ein zentrales Stück deutsch-französischer Geschichte und nicht zuletzt die Geschichte einer Zivilcourage, die eine ganze Region ansteckte.
So lautet der Titel eines berührenden Buches über ein eingeschränktes und doch erfülltes Leben, das im Frühjahr 2012 im Neufeld Verlag erscheint. Roland Walter kam 1963 mit einer spastischen Lähmung zur Welt. Er ist gelernter Kaufmann und engagiert sich seit Jahren für ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Von Berlin aus ist Roland Walter heute europaweit als Referent unterwegs.
Drei Studentinnen der katholischen Fachhochschule haben nun im Rahmen eines Projektes Menschen mit Behinderungen so fotografiert, dass man ihre Behinderung auf den ersten Blick nicht wahrnimmt. So entstanden u. a. Tanzfotos von Roland Walter auf dem Gendarmenmarkt. Am Montag, 14.11. findet um 18 Uhr in der Immanuelkirchstr. 21 in 10405 Berlin-Prenzlauer Berg die festliche Eröffnung der Fotoausstellung statt. Die wird musikalisch umrahmt von der Gruppe Tralalka, und gegen 19 Uhr ist eine Performance von Roland Walter zu sehen.




Wer schreibt denn da? Bin 1970 in Ingolstadt geboren und in Oberbayern und Ostwestfalen aufgewachsen. Seit 1995 verheiratet mit der wunderbaren Carolin. 2004 ging mit der Gründung des Neufeld Verlages ein weiterer Traum in Erfüllung. 
