Kategorie: Christliche Bücher

 

Erstellt am 25. März 2015 von

Dr. Jochen Wagner ist Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Kirchberg. Vor einigen Monaten hat er in der Edition Wortschatz die überarbeitete und erweiterte Ausgabe seines Buches Wie kann ich meine Sexualität positiv gestalten? herausgegeben:

 

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Jochen Wagner

Sex.Liebe.Gott

96 Seiten, Paperback, Format 12 x 19 cm

ISBN 978-3-943362-08-4, Bestell-Nummer 588 822

Edition Wortschatz, Schwarzenfeld

 

Im Klappentext dieses handlichen Büchleins heißt es:

 

Keine Frage: Sex ist etwas sehr Schönes! Sexualität ist ein Geschenk. Aber wie gehe ich verantwortungsvoll mit ihr um? Wie sieht es mit der Liebe aus? Und was meint Gott dazu?

Jochen Wagner hat sich auf die Suche nach den Antworten gemacht und dafür auch die Bibel durchforstet. Außerdem schöpft er aus einem reichen Erfahrungsschatz als Jugendmitarbeiter, Seelsorger und langjähriger Ehemann.

Du findest in diesem Buch keine Auflistung von Geboten und Verboten, sondern wertvolle Anstöße, die dir helfen sollen, dir eine eigene, fundierte Meinung zu bilden.

 

 

Ein Buch für Jugendliche, junge Erwachsene – aber auch für Teens.

Erstellt am 23. März 2015 von

Am Samstag, 21. Februar 2015 konnte man in der ARD-Sendung „Klein gegen groß“ Christoph Schmitter erleben. Gastgeber Kai Pflaume moderierte auch das vierte Duell: Für die 13-jährige Laura war ein Gegner für das „Bibel-Duell“ gesucht worden. Die Herausforderung: Sprichwörter biblischen Ursprungs den exakten Bibelstellen zuordnen.

 

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Christoph Schmitter, Kai Pflaume und Laura (Bild: NDR/Thorsten Jander)

 

Christoph Schmitter, Pastor der CityChurch in Würzburg und Neufeld-Autor (Neunmalweise – LebensMuster zum Nachmachen und Selberglauben), hatte sich beworben und trat schließlich gegen den selbstbewussten Teenager an. Für unseren Blog stand er uns Rede und Antwort:

 

Darfst Du uns verraten, wie viele Leute sich darum beworben hatten, sich dem Wettbewerb mit Laura zu stellen?

Das weiß ich leider auch nicht. Ich vermute, es waren eher nicht so übermäßig viele. Die Bibel ist ja heute nicht mehr unbedingt ein Buch, in dem sich viele Leute auskennen. Eine Mitbewerberin habe ich aber kürzlich getroffen. Zufällig. Die Welt ist klein.

 

War es für Dich selbst eine spontane Reaktion, Dich zu bewerben?

Nein. Die Idee kam gar nicht von mir. Mein erster Gedanke war: No way! Ich kann, wenn es hoch kommt, fünf Bibelstellen auswendig. Da müssen ganz andere Experten ran.

Erst als ich mal drüber geschlafen hatte und mir bewusst wurde, dass man sich dieses Wissen mit ein wenig Fleiß und einem halbwegs funktionierenden Gehirn natürlich auch aneignen kann, habe ich meine Bewerbung abgeschickt.

 

Woher wusste Laura denn dermaßen gut Bescheid in der Bibel?

Sie hatte – wie ich – trainiert. Lauras Familie ist in der Kirche sehr aktiv, aber für diese Leistung musste sie sich natürlich gezielt vorbereiten.

 

Ich selbst hätte keine der Bibelstellen treffsicher nennen können – schon gar nicht in einer solchen Situation. Nachdem Du das Duell so eindeutig und charmant für Dich entscheiden konntest – haben die Leute in Deiner Gemeinde jetzt mehr Respekt vor Dir („Der weiß ja wirklich Bescheid …“)?

Nur so lange, wie sie glauben, ich hätte das einfach aufgrund meiner normalen theologischen Bildung aus dem Ärmel geschüttelt. Dass ich dafür etwa vier Wochen täglich geübt habe, schmälert den Respekt vor der Leistung etwas. Mancher ist aber immerhin froh, dass der eigene Pastor nicht peinlich rüberkam und auch die CityChurch positiv porträtiert worden ist.

 

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Christoph Schmitter auf der Kirchenbank im Studio (Bild: NDR/Thorsten Jander)

 

Auf mich hast Du während der ganzen Sendung einen gelassenen Eindruck gemacht. Kannst Du uns Deinen „Trick“ verraten?

In Wirklichkeit war ich ziemlich durch den Wind vor Aufregung. Nicht wegen der Kameras, sondern aus Sorge vor einem peinlichen Black-Out vor Millionen Zuschauern. Zur sichtlichen Belustigung meiner Familie musste ich in den Stunden vorher darum tatsächlich ein bisschen kämpfen. Auf der Bühne war das dann vorbei.

Und ja – da gibt es wirklich ein paar Tricks, die deiner Souveränität helfen, die Aufregung zu überleben. Sich seiner selbst sicher bleiben – darum geht es. Und mit bewusster Körperhaltung z. B. kann man schon ziemlich viel Einfluss darauf nehmen.

 

In der Sendung hast Du gesagt, die 8.000,- EUR Siegprämie werdet Ihr in ein neues Sofa investieren. Habt Ihr schon eins?

Nein. Bisher war kaum Zeit dafür. Und irgendwie macht ein Sofa kaufen gar nicht so viel Spaß. Teuer und doch nicht schön, ist bisher mein Eindruck. 8.000,- EUR wollen wir natürlich auch nicht dafür ausgeben! Außerdem habe ich nach der Show die Hälfte meiner Gegnerin abgegeben. Nein, habe ich nicht – obwohl sich das mancher Zuschauer gewünscht hätte, glaube ich. Es tat mir dann schon auch etwas leid, dass sie verloren hatte.

 

Stimmt es, dass man Dich einladen kann, wenn man Dich live erleben will – zum Beispiel zu Themen Deines Buches?

Ja. Viele Gemeinden nutzen das Buch für Themenreihen in Kleingruppen und Hauskreisen. Und in diesem Rahmen komme ich gerne für ein Auftaktseminar oder eine Abschlusspredigt oder ähnliches vorbei.

Demnächst gestalte ich die Themeneinheiten bei einer Wochenendfreizeit. Auf http://neunmalweise.de finden sich alle Infos dazu. Man darf mich auch gerne nach dem ein oder anderen Sprichwort fragen – dann habe ich eine Grund, mir diesen Wissensschatz zu behalten.

 

Danke für das Interview!

Erstellt am 19. März 2015 von

Missionale Theologie – Evangelikale auf dem Weg zur Weltverantwortung

So lautet der Titel des neuen Buches von Dr. Roland Hardmeier, das diese Tage aus der Druckerei kam (und in Kürze auch als E-Book erhältlich ist). Es ist das dritte Buch in einer Reihe zum Thema „Missional“, die Hardmeier hiermit nun abschließt.

 

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Missionale Theologie ist mit Schlagwörtern wie “Ganzheitlichkeit” und “Gesellschaftsrelevanz” in aller Munde. Doch was ist missionale Theologie? Aus welchen Quellen speist sie sich? In seinem aktuellen Buch beschreibt der Missionswissenschaftler Roland Hardmeier die geschichtlichen Meilensteine und die theologischen Eckpunkte der missionalen Theologie. Er stellt insbesondere die Entwicklung im evangelikalen Bereich dar und berücksichtigt dabei auch Dokumente und Autoren, die bisher auf Deutsch nicht zugänglich waren. Resultat ist eine umfassende und dennoch leicht verständliche Darstellung der missionalen Theologie.

Im ersten Band, Kirche ist Mission – Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis (2009, als gedruckte Ausgabe nur noch direkt bei IGW erhältlich, ansonsten seit kurzem als E-Book verfügbar), beschreibt Hardmeier den gegenwärtigen Wandel evangelikaler Missionstheologie hin zur Ganzheitlichkeit des Evangeliums und der Transformation der Welt. Diese radikale Anstiftung bedeutet, dass die Kirche sich neu auf ihre missionarische Aufgabe besinnt und zugleich ihre soziale Verantwortung wahrnimmt – und so zur Heilung der Welt beiträgt.

Der Autor liefert darin eine umfassende biblische Begründung für ein transformatorisches Missionsverständnis. Durch die Aufarbeitung der missiologischen Entwicklungen in der Zwei-Drittel-Welt, die konsequente Einbeziehung des Alten Testaments und den Blick auf Jesus als Mensch und Prophet vermittelt Roland Hardmeier eine für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts relevante Sicht von Kirche und Mission.

Im zweiten Band, Geliebte Welt – Auf dem Weg zu einem neuen missionarischen Paradigma (2012), setzt Hardmeier seine Arbeit fort:

Evangelikale Kirchen befinden sich in einem Paradigmenwechsel: Das koloniale Missionsparadigma mit Europa im Zentrum gehört der Vergangenheit an. Am Horizont kündigt sich ein neues Verständnis von Kirche und Mission an – in dem die Kirche sich mit Leidenschaft in Gottes geliebte Welt senden lässt.

Roland Hardmeier beschreibt diesen Paradigmenwechsel und begründet ihn theologisch. Dabei beleuchtet er auch die biblische Sicht von Gerechtigkeit und Heil sowie die Bedeutung sozialer Verantwortung.

Gemeinsam begründen diese drei Bücher ein missionales Verständnis von der Aufgabe der Kirche in der Welt. Zum druckfrischen dritten Band meint Dr. Bernhard Ott, u. a. Dekan der Akademie für Weltmission, Korntal:

„Vielen Dank für dieses Buch, das in die Hand aller gehört, die sich sachlich und engagiert mit dem Thema Missionale Theologie aus der Perspektive eines evangelikalen Autors befassen wollen – ja noch mehr: die an einer missionalen Lebensgestaltung interessiert sind.“

Herzlichen Glückwunsch an Roland Hardmeier für seine Fleißarbeit …!

Erstellt am 17. März 2015 von

Auf diesen Abend freue ich mich schon sehr:

Am Donnerstag, 19. März 2015, findet um 20.00 Uhr eine Buchpräsentation im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg statt. Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen, beide Mitarbeiter der Deutschen Kinemathek, stellen dann ihr neues Buch vor Harald Braun: Literatur. Film. Glaube.

 

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Im Verlagstext heißt es:

Harald Braun (1901–1960) war nicht nur ein erfolgreicher Regisseur und Autor in seiner Zeit, er war auch ein gläubiger Christ, der zu seiner Konfession stand. Mit seinen Filmen wollte er lebensdienlich sein, wie er selbst betonte. 1901 in Berlin geboren, Sohn eines konservativen evangelischen Pfarrers, trat Braun nach Studium und Promotion 1924 in die Schriftleitung der Literaturzeitschrift “Eckart” ein. Ideologisch nicht verbaut, verstand er den “Eckart” als ein Forum, in dem offen und mit literarischem Anspruch über Glaubensfragen verhandelt werden konnte.

Harald Braun forderte stets zum Gespräch auf – auch in seiner Rundfunkarbeit, als Drehbuchautor und als Filmregisseur. Während des Nationalsozialismus entstanden unter seiner Regie intensive Filme wie “Zwischen Himmel und Erde” und “Träumerei”. Ökonomischen Erfolg und künstlerische Anerkennung brachten ihm seine Filme “Nachtwache”, “Herz der Welt” und die Thomas-Mann-Verfilmung “Königliche Hoheit”.

Die Dringlichkeit seines Fragens verbunden mit einer ästhetischen Strenge seiner filmischen Dramaturgie machten Harald Braun trotz aller Erfolge zu einem respektierten Außenseiter im Filmbetrieb.

 

Mir ist der Name Harald Braun bisher vor allem im Zusammenhang mit der Biografie Jochen Kleppers begegnet. Die beiden waren befreundet und haben im Funk zusammen gearbeitet. Und Braun hat sich – zusammen mit anderen Freunden – für Klepper eingesetzt. Auch Kurt Ihlenfeld, Verleger des Eckart-Verlages und selbst Schriftsteller, gehörte zum Kreis der Klepper-Freunde.

Dass Harald Brauns Nachlass im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg liegt, war mir gar nicht bewusst. Nun bin ich darauf gespannt, mehr zu erfahren!

Reservierungen: Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg | Literaturhaus Oberpfalz, Rosenberger Str. 9, 92237 Sulzbach-Rosenberg, Tel. 0 96 61/81 59 59-0, www.literaturarchiv.de, info@literaturarchiv.de

Erstellt am 13. März 2015 von

“Fahrt Ihr nach Leipzig?” “Seid Ihr als Verlag in Leipzig?” “Treffen wir uns in Leipzig …?”

Seit Mittwoch läuft dort die Leipziger Buchmesse und leider schaffe ich es dieses Jahr nicht, persönlich dort dabei zu sein. Die Leipziger Messe besticht ja durch ihren ganz eigenen Charakter, ist mit der Frankfurter Buchmesse (die ich auch liebe, keine Frage) überhaupt nicht vergleichbar und zieht in Scharen z. B. Schulklassen. Das ist wunderbar!

Auch wenn wir als Verlag nicht präsent sind, sind wir mit ein paar einzelnen Büchern am Gemeinschaftsstand (Halle 3, A 107) der Vereinigung Evangelischer Buchhändler und Verleger sowie des Evangelischen Medienverbandes und des Katholischen Medienverbandes vertreten, direkt neben der Leseinsel Religion.

Und auf dieser Leseinsel präsentiert Neufeld-Autor Holm Schneider morgen, am Samstag, 14. März 2015 um 13.00 Uhr sein neues Buch Ein Baby im Bauch, das erst im Frühjahr erschienen ist und bereits auf große Resonanz stößt.

Herzlich willkommen also, einen besonderen Autor live mit einem besonderen Buch zu erleben!

 

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Hier kann man sich das Programm der Leseinsel Religion herunterladen.

Erstellt am 13. März 2015 von

Jean Vanier erhält den Templeton Prize 2015 – das gab die British Academy in London am Mittwoch, 11. März 2015 bekannt.

Vanier, 86, sei ein “Förderer einer Gesellschaft der gegenseitigen Anteilnahme und sozialen Gerechtigkeit”. Er unterstütze aktiv den Dialog und das Verständnis zwischen Christen, Hindus, Juden, Muslimen und Angehörigen anderer Glaubensrichtungen mithilfe von Vorlesungen, Konferenzen und Einkehr-Zusammenkünften rund um die Welt. Seine Arbeiten umfassen mehr als 30 Bücher, die in 29 Sprachen übersetzt wurden.

Der Templeton Prize ist mit 1,1 Millionen britischen Pfund (1,5 Millionen Euro) dotiert und gilt als einer der weltweit bedeutendsten jährlich verliehenen Preise für Verdienste rund um die Menschlichkeit und in Anerkennung der “spirituellen Natur des Lebens”. Der Preis wird am 18. Mai 2015 in der St. Martin-in-the-Fields-Kirche in London überreicht werden. Die ausschlaggebenden Kriterien bei der Verleihung des Templeton Prize seien unter anderem Kreativität, Innovation, Standhaftigkeit und Wirkungskraft. Zu den bisherigen Preisträgern und Preiträgerinnen gehören etwa Desmond Tutu (2013), der Dalai Lama (2012) und Mutter Teresa (1973).

 

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“L’Arche fördert Beziehungen zwischen Menschen, in denen Helfende über die Begegnung mit Benachteiligten selbst an Lebensqualität gewinnen. Jean Vanier hat erkannt, dass Menschen, die von der Gesellschaft typischerweise als schwach angesehen werden, den vermeintlich stärkeren dabei helfen, ihre eigenen Schwächen zu erkennen und anzunehmen.”

Jean Vanier (Foto: John McElroy), geboren 1928, studierte in Toronto und Paris und promovierte in Philosophie. Er war an der Gründung von zwei internationalen Gemeinschaftsbewegungen beteiligt, Arche und Glaube & Licht: Die Archen sind Lebensgemeinschaften von Menschen mit und ohne geistige Behinderungen, die ihren Alltag teilen und meist zusammen wohnen. Glaube-&-Licht-Gruppen sind kleine Gemeinschaften von Menschen mit geistigen Behinderungen, ihren Familien und Freunden, die sich zu Gebet, Austausch, Ausflügen oder gemeinsamen Feiern treffen.

Die 137 Arche-Gemeinschaften in 40 Ländern und 1.600 Glaube-&-Licht-Gemeinschaften in 80 Ländern sind Lebensräume der Verwandlung und Erneuerung. Hier und weit darüber hinaus hat Vanier sich über Jahrzehnte als radikaler Anwalt der Armen und Schwachen in unserer Gesellschaft eingesetzt.

Während es beim Thema Behinderung häufig um Toleranz, Rechte und ein inklusives Miteinander geht, lädt Jean Vanier ebenso beharrlich wie inspirierend dazu ein, die tiefgründigen Gaben und das ungemein wertvolle Beispiel der Menschen zu erkennen, die so häufig abgelehnt werden.

Mit seinem Führungsstil, seinen Veröffentlichungen und seiner ganz praktischen Arbeit überschreitet Jean Vanier religiöse und kulturelle Grenzen. Als Theologe und Philosoph ist er mit der Normalität des Alltags sehr vertraut; zugleich erleben Menschen jeglicher Herkunft, dass er ein tiefes Verständnis dafür verkörpert, wie schwierig es in unserer komplizierten Welt ist, gut zu sein und Gutes zu tun. Als Praktiker ist er ein Zeuge der transformierenden Kraft von Liebe, Schwachheit, Vergebung und Einfachheit – geistlichen Qualitäten, die heutzutage nicht oft im Rampenlicht stehen.

Seine Erfahrung eines Lebens mit Menschen mit geistigen Behinderungen und seine geistliche Reflexion dieser Erfahrung brachten ihn dazu, sich darauf zu konzentrieren, mit und für – vor allem benachteiligte – andere zu sein, ihnen echt zu begegnen und ihnen zu dienen. Immer wieder entdeckt und beschreibt er dabei auch die Schönheit im Gewöhnlichen unseres Alltags.

Jean Vanier lebt in der Arche in Trosly, Frankreich.

 

Im Neufeld Verlag erschienen die Biografie Jean Vaniers:

sowie weitere Bücher aus der Feder von Jean Vanier:

Erstellt am 18. Februar 2015 von

Der britische Autor Simon Parke hat John Bunyans Klassiker Die Pilgerreise mit Randis Reise ein modernes Gesicht verliehen. Hier im Blog bringen wir einige Auszüge zum Kennenlernen.

Hier geht es zu Folge 1 bzw. Folge 2!

 

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Weiter geht es mit dem Kapitel Die neunte Station (ab Seite 78):

 

»Du scheinst in irgendwelchen Schwierigkeiten zu stecken.«
PILGERIN drehte sich um und entdeckte einen Mann von sehr auffallender Erscheinung. Er trug, oben angefangen, einen weißen Filzhut mit einer kurzen Krempe, ein schwarzes Hemd und ein schwarzes Jackett und eine weiße Krawatte, eine schwarze Hose und weiße Schuhe.
»Du bist ja ganz in Schwarz und Weiß gekleidet«, bemerkte PILGERIN, die sich nicht zurückhalten konnte, das Offensichtliche auszusprechen. »Und keine Schattierungen dazwischen.«
»Genau so, wie unser guter Herr es will«, erwiderte der Mann.
Er hielt auch ein großes Buch in seiner Hand, das er wie eine Waffe schwenkte, obwohl es sich als eine Bibel herausstellte, die auf keinen Fall eine Waffe ist.
»Von da aus, wo ich stehe, wirkst du auf mich wie eine verlorene Seele, die Hilfe braucht«, sagte er.

»HARTMANN KALT.«
»Und ich heiße Randi.«
Sie wartete auf eine Antwort, aber es kam keine.
»Randi PILGERIN.«
Noch immer Schweigen.
»Um schonungslos ehrlich zu sein, meine Dame«, sagte HARTMANN schließlich, »ich brauche deinen Namen nicht zu kennen.«
»Nicht?«, erwiderte PILGERIN. »Die namentliche Anrede wird landläufig als höflich betrachtet.«
»Erntefeld ist Erntefeld, mein Mädchen.«
»Ich akzeptiere keine dieser Beschreibungen. Ich bin weder ein Erntefeld noch dein Mädchen.«
HARTMANN KALT stopfte die Hände tief in seine Hosentaschen, vielleicht ein wenig zu tief.
»Beziehungen sind ohne Bedeutung«, erwiderte er. »Bist du errettet?«
»Äh …«
»Das dachte ich mir.«
»Aber ich habe Fragen.«
»Fragen sind natürlich willkommen.«
»Gut!«
PILGERIN war froh, das zu hören.
»Also, meine erste Frage«, begann PILGERIN, doch bevor sie sie formulieren konnte, gab HARTMANN KALT bereits die Antwort.
»Das HARTMANN-KALT-Evangelium!«, verkündete er.
»Verzeihung?«, erwiderte PILGERIN ein wenig verwirrt.
»Ich gebe dir nur die Antwort auf deine Frage.«
»Aber ich habe sie doch noch gar nicht gestellt.«
»Ich weiß, aber so sparen wir Zeit.«
»Wie kannst du denn eine Frage beantworten, die ich gar nicht gestellt habe?«
»Weil das HARTMANN-KALT-Evangelium die Antwort auf jede Frage ist. Und jetzt entschuldige mich bitte einen Augenblick.«

»Ich ziehe es vor, auf einer Kanzel zu stehen, wenn ich die Wahrheit verkünde.«
Er schien glücklicher zu sein, wenn er über dem normalen Leben thronte.
»Aber wir unterhalten uns doch nur.«
Der Mann lachte und schüttelte herablassend den Kopf.
»Die Wahrheit ist kein Dialog, junge Dame. Die Wahrheit ist ein Monolog, ein Monolog von Gott.«
»Tatsächlich?«, fragte PILGERIN und blickte sich mit neu erwachtem Interesse um. »Ist Gott unterwegs?«
»Ich spreche für ihn.«
»Wie viele Verrückte.«
Das rutschte ihr einfach so heraus.
»Ich muss dich in einigen Punkten korrigieren«, erklärte HARTMANN KALT mit fester Stimme, während er von seiner Felsenkanzel auf sie herabblickte. »Von hier oben kann ich das besser.«
Er ragte beinahe vertikal über ihr auf, und zu ihm aufzublicken war äußerst unbequem, sodass HARTMANN KALT im wahrsten Sinne des Wortes ein richtiger Schmerz in ihrem Nacken war.
»Also gut«, sagte sie. »Aber sag mir eines: Wie kannst du mich korrigieren, wenn du mich gar nicht kennst?«
»Ich brauche dich nicht zu kennen!«

HARTMANN KALT kletterte von seiner Kanzel herab und suchte die Faltblätter neben dem Eingang zusammen. Eine Frage durchzuckte PILGERIN. Sie musste sie einfach stellen.
»Bist du glücklich, HARTMANN?«
»Natürlich bin ich glücklich«, erwiderte er kurz angebunden.
»Das verbirgst du gut.«

 

Erstellt am 16. Februar 2015 von

Seit heute ist unsere neue Website der Edition Wortschatz online! Mit diesem Dienstleistungsverlag unter dem Dach des Neufeld Verlages unterstützen wir schon seit längerer Zeit Autoren, Institutionen oder Firmen bei der Herstellung und dem Vertrieb ihrer eigenen Bücher.

Das wollen wir nun bekannt machen und einem größeren Kundenkreis anbieten.

 

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Möchten Sie endlich Ihren Roman veröffentlichen? Sollen die Vorträge Ihrer Konferenz nun noch einmal gesammelt als Buch erscheinen? Wollen Sie die Marke Ihres Unternehmens stärken, indem Sie Ihre Firmengeschichte in eine ansprechende und hochwertige Buchform bringen?

Egal, ob Sie Biografien, Kinderbücher, Aufsatzsammlungen, Dissertationen, Festschriften oder auch Lyrik veröffentlichen möchten – wir stehen Ihnen gerne als engagierter Dienstleister zur Verfügung.

Erste Informationen rund um unsere Dienstleistungen gibt es nun seit heute online. Fordern Sie Ihr konkretes Angebot an!

Erstellt am 11. Februar 2015 von

Ende Februar, vom 26. bis 28., findet in Hamburg wieder ein Kongress christlicher Führungskräfte statt.

Wir sind mit einem Büchertisch dort vertreten – wenn Sie im Congress Centrum Hamburg dabei sind, finden Sie uns unter der Stand-Nummer T-A01 in Halle H.

Als Redner sind u. a. die Neufeld-Autoren Prof. Dr. Tobias Faix und Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke beim Kongress aktiv.

Sehen wir uns in Hamburg? Ich würde mich freuen!

 

Erstellt am 10. Februar 2015 von

Ein Ehe-Wochenende der besonderen Art gibt es vom 17. bis 19. April 2015 im Hotel Scesaplana in Graubünden/Schweiz: Dazu laden nämlich Daniel Zindel & Käthi Zindel-Weber ein, Autoren des Buches Lieben, leiten, leben – Das Ehebuch für Führungskräfte.

Mit “Führungskräften” sind nun nicht nur Konzernmanager und Professorinnen gemeint, sondern jede Art von Konstellation, wo mindestens ein Partner ein gewisses Maß an beruflicher Verantwortung trägt. Denn diese Verantwortung bringt auch für die Ehe Druck mit sich.

 

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Zindel-Webers wissen, wovon sie reden: Daniel Zindel ist Pfarrer, war einige Jahre im Gemeindedienst und leitet die Stiftung Gott hilft mit einigen hundert Mitarbeitenden im Schweizer Kanton Graubünden. Seine Frau Käthi Zindel-Weber leitet eine Erziehungs- und Lebensberatungsstelle unter dem Dach dieser Stiftung. Gemeinsam haben sie ein ehrliches und inspirierendes Buch verfasst, das sich an Paare wendet, die Verantwortung tragen – nicht nur im Topmanagement:

  • für Pfarrer und Pastoren
  • für Familienfrauen, die gerade den Anruf bekommen haben: „Schatz, es wird später; fangt doch mit dem Essen schon mal an!“;
  • für Geschäftsleute, die sich soeben mit schlechtem Gewissen vom Abendessen abgemeldet haben.

Mich fasziniert die Mischung aus praktischen Impulsen und tiefen Inspirationen; verbunden mit der steten Einladung, Gott mit ins Boot zu nehmen.

Mehr Infos zu dem Wochenende im Scesaplana gibt’s hier!

 

 

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    Bücher und Literatur von christlichen Autoren

    Für den Neufeld Verlag ist es ein besonderes Anliegen, dass unsere Autorinnen und Autoren selbst überzeugte Christen sind und die Dinge aus dieser Perspektive betrachten. Christ sein bedeutet auch, immer wieder über den Tellerrand der eigenen Gemeinde zu schauen. Die Autoren im Neufeld Verlag geben dabei wertvolle Impulse und tragen zum Meinungs- und Gedankenaustausch bei.

  • Unser Online-Shop umfasst das komplette Programm. Hier können Sie in Ruhe durch christliche Literatur zu Glaube, Religion, Theologie, Spiritualität, Kirche und Gemeinde stöbern oder auch per Schnellsuche nach einzelnen Büchern oder Themen suchen. Viel Vergnügen beim Neufeld Verlag!

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