Kategorie: Christliche Bücher

 

Erstellt am 25. August 2014 von

Und wieder geht es weiter mit unserer Serie mit Auszügen aus dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe aus der Feder des schwedischen Autors Anders-Petter Sjödin. Im zweiten Teil des Buches geht es konkret um geistliche Übungen – zunächst stellt Sjödin fünf grundlegende Übungen vor. Anschließend schildert er sehr knapp 20 weitere Übungen und Lebenshaltungen.

Heute folgt also ein Auszug aus Kapitel 10 (“Fünf grundlegende geistliche Übungen”):

 

"Eins der besten Bücher ..."

 

 

1. Abgeschiedenheit – die positive Einsamkeit

»Am nächsten Morgen verließ Jesus lange vor Sonnenaufgang die Stadt und zog sich an eine abgelegene Stelle zurück. Dort betete er.« Mk 1,35

Bei der Abgeschiedenheit handelt es sich um eine Übung der Enthaltsamkeit, die auf eine positive, selbst gewählte Einsamkeit abzielt, in der wir uns – für einen Tag – von menschlichen Beziehungen zurückziehen, um Gott Raum zu geben.

Die Abgeschiedenheit ist eine der grundlegenden geistlichen Übungen. Der Priester und Psychologe Henri J. M. Nouwen war der Meinung, dass es »ohne Abgeschiedenheit so gut wie unmöglich ist, ein geistliches Leben zu leben«.

Jesus ist das beste Beispiel für den verwandelnden Einfluss, den ein Lebensstil, in dem es Stunden der positiven Einsamkeit gibt, auf unsere Seele hat. Der Evangelist Lukas notiert neun Mal, dass Jesus sich auf einen Berg, in die Wildnis oder in einen Garten zurückzog. Jesus suchte Orte auf, an denen er mit sich allein sein und mit seinem Vater reden konnte.
Die Abgeschiedenheit ist vom »Sein« geprägt, statt vom »Tun«. Im Prinzip tun Sie in Ihrer Abgeschiedenheit – nichts. Sie steigen auf einen Berg oder gehen an den Strand oder an irgendeinen anderen Ort, an dem Sie einsam sein können. Sie enthalten sich für eine Weile von allem, was Sie gefangen nimmt, vor allem von Ihrer Abhängigkeit von der Akzeptanz und Bestärkung durch andere Menschen. Sie sind allein mit Gott, der nicht verlangt, dass Sie ihm imponieren sollen.

Im Licht der Ewigkeit sehen Sie dann alles, was Sie stresst, beunruhigt und gefangen nimmt. Die Abgeschiedenheit schenkt Ihnen Klarheit, Sinn, Ziel und Stärke.
In der Abgeschiedenheit wird man mit seiner eigenen Seele konfrontiert, seiner inneren Leere, seiner Unnatürlichkeit und seinen Masken. Man erkennt, wer man wirklich ist, was erschreckend sein kann, aber auch befreiend. Aus Angst vor der Einsamkeit füllen wir unser Leben mit Aktivitäten, Lärm und Eile an. Denken Sie daran, dass Jesus mit Ihnen in diese Einsamkeit geht und dass er Sie so liebt, wie Sie sind.

Selbst kurze Augenblicke der Abgeschiedenheit können die Möglichkeit zur Reflexion, Kontemplation und zum Kontakt mit Gott bieten: Eine Mittagspause in einem schönen Park, allein in einer Kirche sitzen, blinzelnd einen Sonnenuntergang betrachten oder auf einem Sofa vor dem Feuer sitzen. Die Abgeschiedenheit wird durch Schweigen verstärkt, aber man kann sie auch mit einem aufgeschlagenen Buch in einem Café in der Anonymität einer großen Stadt erreichen. Abgeschiedenheit lässt sich gut mit der Meditation über die Bibel, dem Fasten, dem Gebet oder einer geistlichen Lesung kombinieren. Aber es ist wichtig, dass die Abgeschiedenheit nicht in Arbeit ausartet und zu einem neuen Projekt wird.

Dazu einige Stellen aus der Bibel: Mt 4,1; 11,28; 14,13.23; 17,1; 26,36; Mk 1,35; 6,31.46; Lk 4,1.42; 5,16; 6,12; 9,28; 22,39.

! Zum Nachdenken: Nicht unverantwortlich einfach »abhauen«, sondern die Umgebung darauf vorbereiten, indem man entsprechende Vorkehrungen trifft, um anderen unsere Abwesenheit erträglich zu machen. Wenn Sie sowieso einen Hang zur Introvertiertheit besitzen, sollten Sie sich eher mit aktiven Übungen vertraut machen. Extrovertierten Menschen kann es schwerfallen, »nichts« zu tun, sie fangen dann an, die Abgeschiedenheit mit neuen Aktivitäten auszufüllen, die schließlich zu einer neuen »Arbeit« werden. Abgeschiedenheit ist eine Einstellung des Herzens. Rein technisch kann man Abgeschiedenheit auch in einer Stadt erleben, aber man kann zehn Jahre lang als Einsiedler in der Wüste leben, ohne je Abgeschiedenheit zu erfahren. Die Abgeschiedenheit ist eine fundamentale geistliche Übung, auf der viele andere Übungen aufbauen.

 

(Dieser Auszug entstammt dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe von Anders-Petter Sjödin, Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2012, Seite 198f.)

Hier geht’s zu Folge 3!

Erstellt am 20. August 2014 von

Dallas Willard gilt schon lange als weiser Impulsgeber, wenn es um Themen wie geistliches Leben (das würde ihm vermutlich schon wieder viel zu fromm und künstlich klingen) und Christsein im Alltag geht. Sein Buch Jünger wird man unterwegs – Jesus-Nachfolge als Lebensstil ist bereits in der 2. Auflage erhältlich und macht Mut dazu, sich Jesus in allen Lebensbereichen anzuvertrauen.

Willard (1935–2013) war „eigentlich“ Philosophie-Professor in Los Angeles, übersetzte den Philosophen und Mathematiker Edmund Husserl aus dem Deutschen. Doch Dallas Willard war auch ordinierter Baptisten-Pastor. Und seine populär geschriebenen geistlichen Bücher prägen unzählige Menschen, darunter Autoren wie Gordon MacDonald, Brennan Manning, Richard Foster oder Henri Nouwen.

Nun ist vor wenigen Tagen ein weiteres Willard-Buch im Neufeld Verlag erschienen: Jünger leben mittendrin.

 

neufeld-verlag_juenger-leben-mittendrin_willard_cover-rgb

 

„Ich schreibe ,Dallas Willard für Dummies‘“, meinte John Ortberg einmal. „Er hat mich beeinflusst wie niemand sonst.“ Dieses Buch mit Kapiteln von Dallas Willard und John Ortberg basiert auf einer Konferenz, die die beiden im Februar 2013 gemeinsam bestritten – kurz bevor Dallas Willard (auf dem Konferenzfoto unten rechts) starb.

 

Photo_of_Dallas_and_John_klein

 

Auch wenn auf dem Umschlag nur Dallas Willard als Autor zu erkennen ist, sind drei der sieben Kapitel in diesem Buch von John Ortberg. Im Anschluss an die Kapitel (also die ursprünglichen Vorträge) sind auch noch Gespräche zwischen Ortberg und Willard oder auch Rückfragen aus dem Publikum enthalten.

Bei besagter Konferenz ging es um das Herzensanliegen des außergewöhnlichen Bestseller-Autors Dallas Willard: Jesus Christus nachfolgen. Im Alltag erleben, dass das Reich Gottes bereits Wirklichkeit ist. Und dass Jesus unser Meister ist. In allen Fragen.

Als ich das Buch im Vorfeld gelesen haben, bin ich an vielen Stellen hängen geblieben – immer mehr Leserinnen und Leser auch in Deutschland haben erkannt, dass Dallas Willard enorm Hilfreiches zu sagen hat und manche Wahrheit formuliert, die ich so noch kaum anderswo gelesen oder gehört habe.

Als Verlag sind wir ja geradezu elektrisiert von der Tatsache, dass Gott offensichtlich sogar Bücher gebraucht, um Menschen zu berühren. Und wenn wir unseren Slogan betrachten:

 

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

 

dann meinen wir damit ja auch, dass bei Gott jeder willkommen ist. Ich fürchte nur, dass selbst viele Christen das (noch) gar nicht so erfahren und für sich annehmen. Auch hier bringt Dallas Willard wunderbare Impulse:

 

Jesus sagt, „Nehmt mein Joch“. Schafft euch das Joch der offiziellen Religion vom Hals. (Seite 16)

Das Großartige an Jesus war seine Fähigkeit, einen Bezug zur Realität herzustellen. (Seite 25)

Der Bewährungstest für das religiöse Leben ist das Leben. (Seite 25)

Wenn es nur darum geht, dass Gott unser Denken inspiziert und feststellt, dass wir genau den richtigen Dingen zugestimmt haben, dann sind wir vermutlich auf dem Holzweg. (Seite 32)

Sünden zu vergeben heißt für Gott, dass er eine Sorge weniger hat. Er tut es gerne. (Seite 32)

Frag dich einmal, warum Gott nicht im Garten geblieben ist. Er hat vorbeigeschaut. (Seite 35)

Das sanfte Joch besteht darin, deine und meine Projekte auf die Seite zu legen und uns um Gottes Projekte zu kümmern. (Seite 37)

Wir tun unser Bestes, aber wir verlassen uns nicht auf unser Bestes. Wenn wir unser Vertrauen auf unser Bestes legen, dann denken wir, die Lösung lautet, härter zu arbeiten, und das kann nie die Lösung sein, besonders nicht für Menschen, die in leitender Position für Christus arbeiten. (Seite 38)

 

Na, haben Sie Appetit bekommen? Wenn das keine inspirierende Lektüre für die nächsten Wochen ist! Weitere Zitate folgen demnächst an dieser Stelle …

Erstellt am 14. August 2014 von

Anfang Mai haben wir ja bereits darauf hingewiesen: Im Rahmen der baden-württembergischen Landesgartenschau findet am Samstag, 27. September in Schwäbisch Gmünd ein Down-Syndrom-Tag statt. Inzwischen hat uns Rita Lawrenz vom Arbeitskreis Down-Syndrom das ausführliche Programm für dieses Wochenende geschickt:

 

Freitag, 26. September

Fußballturnier: In den Mannschaften spielen prominente Persönlichkeiten, Eltern, Geschwister, Freunde von Kindern/Jugendlichen mit Down-Syndrom; in jeder Mannschaft sind Erwachsene mit Down-Syndrom dabei.

Tombola, veranstaltet von der Klosterbergschule

 

Samstag, 27. September

10.00 Eröffnung mit Qi Gong

10.30 Grußworte von Schirmherrin Daniela Schadt, Oberbürgermeister Arnold und der Deutschen Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom

12.00-15.00 Uhr Symposium mit Fachvorträgen:

1. Medizinische Besonderheiten bei Menschen mit Down-Syndrom

2. Poseidon-Projekt (Christine Schniersmeier)

3. Sprachstörungen bei Menschen mit Down-Syndrom

4. Neue Wohnformen für Menschen mit Behinderung (Jörg Sadowski)

ab 14 Uhr Musikalisches Rahmenprogramm

Parallel gibt es an diesem Tag auf dem gesamten Gelände der Landesgartenschau Angebote, die zum Mitmachen einladen

20.00 Konzert Sabrina Weckerlin und Band

 

(Änderungen vorbehalten.) Weitere Informationen bzw. das ggf. aktualisierte Tagesprogramm gibt es online unter www.gmuend2014.de oder beim Arbeitskreis Down-Syndrom.

Übernachtungsmöglichkeiten in Schwäbisch Gmünd findet man hier.

Auch wenn wir selbst leider nicht dabei sein können – die Produkte rund ums Down-Syndrom aus dem Neufeld Verlag kann man in Schwäbisch Gmünd kaufen; vermutlich in der Buchhandlung des Christlichen Tagungs- und Gästezentrums Schönblick.

Erstellt am 12. August 2014 von

8STGSmJDoM24xF_z12eFyEkM51tduf1RkN1HKQSyvtQ

 

 

„Das Paket stand ungeöffnet auf dem Schrank. Tief nach hinten geschoben, hinter Schachteln versteckt.“

Gideon holt tief Luft, seine Stimme vibriert.

„Dort fanden wir es wieder, als unsere Mutter starb. Wir hatten es vergessen. Nun, als wir es beim Aufräumen fanden, stand uns die Situation wieder vor Augen, als sei es gestern gewesen. Dabei lagen Jahrzehnte dazwischen.“

Wir hatten nach dem Holocaust gefragt. Wie war sie aufgewachsen, Gideons Generation? Geboren bald nach dem Ende des Krieges. Groß geworden im Kibbuz, hatten sie den Staat Israel aufgebaut. Sie, die Kinder der Überlebenden.

„Das Paket kam eines Tages mit der Post. Wir saßen am Esstisch. Der Briefträger klingelte. Mutter nahm die große, schwere Schachtel entgegen. Sie quittierte den Empfang und brachte das Paket in die Wohnung. Wir Kinder waren aus dem Häuschen, nie zuvor hatten wir ein Paket bekommen. Doch Mutter las den Absender, erbleichte, und setzte sich schwer atmend auf ihren Stuhl. Für einen Moment herrschte bedrückte Stille. Dann hielten wir es nicht mehr aus: ,Mutter‘, riefen wir begeistert, ,Mutter, mach es auf, ja?‘

Sie schwieg, unsere Ungeduld wuchs, unsere Hände rissen am Papier. Plötzlich schrie Mutter uns an, wir sollten Ruhe geben. Sie nahm das Paket, wuchtete es mit aller Kraft in die Höhe und schob es auf den Schrank. ,Lasst die Finger davon‘, fuhr sie uns an, ,niemand öffnet das Paket!‘“

Wie haben sie euch von damals erzählt, hatten wir gefragt, von der Zeit unter den Nazis. Vom Überleben in Holland, wo Gideons Eltern gelebt hatten.

„Mutter war immer ruhig, eine stille, sanfte Frau. Nie wurde sie laut. Dass sie nun so aus der Haut fuhr, ließ uns verstummen. Keiner fragte mehr nach dem Paket. Verstohlen schielten wir zum Schrank, doch wir schwiegen. Auch Mutter schwieg. An diesem Tag, und am nächsten, und an jedem weiteren. Kein Wort fiel jemals zu diesem Thema. Irgendwann vergaßen wir die Schachtel auf dem Schrank. Bis zu diesem Tag nach dem Tod der Mutter.“

Gideon unterbricht sich, beginnt Gedanken verloren eine Orange zu schälen.

„Als erstes sahen wir den Absender. Eine Adresse in Holland. Ein Nachbar der Familie meiner Mutter. Dann öffneten wir das Paket. Eine alte Kuckucksuhr kam zum Vorschein. Anbei lag ein Brief. Der Nachbar hatte die Uhr aus dem Haus der jüdischen Familie retten können. Er war als Kind oft bei den Nachbarn gewesen, der kleine Vogel hatte ihn fasziniert. Nach dem Abtransport der Familie war er in die verwaiste Wohnung geschlichen und hatte die Uhr mitgenommen. Nun, Jahre später, hatte er erfahren, dass nur noch Mutter am Leben sei, und ihre Adresse in Israel herausgefunden.“

Gideon schiebt sich einen Schnitz Orange in den Mund.

„Sie hat es gewusst. Zumindest hat sie es geahnt. Darum hat sie das Paket nie geöffnet. Sie konnte es nicht. Und ebenso wenig konnte sie sprechen. Nicht über den Tod ihrer Eltern und Brüder. Nicht über ihre Flucht.“

Gideon verstummt, Stille erfüllt den Raum für einen atemlos langen Moment.

Wir schweigen. Fragen uns, ob wir so haben fragen dürfen.

„Heute steht die Kuckucksuhr in meiner Wohnung“, durchbricht Gideon die Stille und fährt fort, als hätte er unsere stummen Fragen gehört.

„Sie funktioniert sogar. Und sie erinnert mich daran: Meine Eltern konnten nicht sprechen, wir Kinder dagegen dürfen nicht schweigen.“

Uwe Heimowski

 

Dieser Text ist ein Auszug aus dem neuen Buch von Uwe Heimowski und Andreas Martz Shalom, Herr Levi – Jüdisches Leben heute, das im November mit zahlreichen Bildern des russischen Fotografen Roman Mordashev erscheint.

Das oben verwendete Bild aus Israel (Jaffa / Joppe) wurde von Daniel Wermke aufgenommen.

 

Erstellt am 5. August 2014 von

Die nächste Konferenz des schweizerischen Forum Ehe+Familie findet am 13. September 2014 in Bern statt und steht unter dem Titel “(K)eine richtige Familie?! – Das Leben ist nicht fair, aber auch nicht verloren, wenn Ideale zerbrechen”. In den Infos zu dieser Tageskonferenz heißt es:

 

Nichts ist so unsicher wie das menschliche Glück – auch in Beziehungen. Der Traum von Geborgenheit und Erfüllung in einer glücklichen Familie wird leicht zu einem Alptraum, wenn die Partnerschaft nicht hält, der Kinderwunsch nicht erfüllt wird, ein Partner stirbt, Kinder alleine erzogen werden müssen oder die Familiengründung zusammen mit den Kindern eines neuen Partners kaum zu meistern ist.

Wie geht man mit dem Leben um, wenn nicht gelingt, was wir uns erhofft haben? Wie reagiert das persönliche oder kirchliche Umfeld auf die notvolle Situation? Und nicht zuletzt: Welche Perspektiven eröffnen sich vom christlichen Glauben her? Der Gedanke, dass es mit Gott keine Not, kein Leiden, kein Scheitern geben dürfte, liegt nahe. Aber ist er richtig?

Das diesjährige Forum Ehe+Familie zeigt Wege auf, wie Menschen in schwierigen Beziehungssituationen Gnade erfahren und neue Perspektiven gewinnen können. Das Leben ist nicht fair, mag sein, und es gibt auch kein Leben ohne Schuld und Reue. Aber über aller Not und allem Scheitern steht ein liebender und gnädiger Gott, der auch eine Wüste zum Blühen bringen kann.

 

In Referaten und Workshops, einer Talkrunde mit Betroffenen und vielen weiteren Elementen sind viele Anregungen geplant. In der Gebetsoase können Teilnehmende für sich beten lassen. Die Impulse der Konferenz sollen “Hoffnung in die eigene Situation oder in die von Freunden und Bekannten säen“.

Hauptreferent wird dabei Neufeld-Autor Dr. Manfred Engeli sein. Der Psychologe und Psychotherapeut spricht über das Thema “Es gibt immer einen Weg der Gnade”.

Engeli hat einen eigenen seelsorgerlichen Ansatz in Paartherapie, die “Finale Ehe-Seelsorge”. In seinem Buch Gottes Angebote – Final ausgerichtete Seelsorge, eine Art Standardwerk (das zumindest in Deutschland gerade vergriffen ist und soeben nachgedruckt wird), entfaltet Engeli den Ansatz, der sich in seiner jahrelangen Praxis seelsorgerlichen Praxis entwickelt hat.

 

neufeld-verlag_makarios_engeli_cover

 

Manfred Engelis Buch Makarios – Der Weg, ein glücklicher Mensch zu werden erschien erst im Frühjahr in der inzwischen dritten Auflage. Bei beiden Büchern wird gerade an Übersetzungen in weitere Sprachen gearbeitet.

Für die Konferenz in Bern kann man sich noch bis Ende August anmelden.

Erstellt am 31. Juli 2014 von

Hier geht’s zu Folge 4!

Heute geht es weiter mit unserer kleinen Serie mit Auszügen aus dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe aus der Feder des schwedischen Autors Anders-Petter Sjödin.

 

"Eins der besten Bücher ..."

 

 

Kapitel 6: Die Kraft der Gedanken und Worte

In jeder Minute sausen Millionen elektrischer und chemischer Botschaften auf unsichtbaren Wegen durch die winterlichen Straßen unseres Gehirns. Der Garten unseres Denkens kann sorgsam gepflegt sein wie ein englischer Rosengarten oder vernachlässigt wie ein stinkender Müllhaufen, der den Ratten dient.

Alles beginnt mit einem Gedanken: Hitlers Rassenlehre, Händels Messias, die Berliner Mauer, die Sixtinische Kapelle, die auf Plattheit und auch Aggression aufbauenden Doku-Soaps im Fernsehen ebenso wie Mutter Teresas Vision. Alles, Böses und Gutes, beginnt mit einem Gedanken.

Das Denken beeinflusst unser ganzes Sein, selbst auf rein physischer Ebene. Der wissenschaftliche Begriff Neuroplastizität bezieht sich auf rein physische Veränderungen der Hirnstruktur und Form, durch neue Gedanken und Erfahrungen. Manche Forscher bezeichnen die Plastizität des Gehirns als eine der außergewöhnlichsten Entdeckungen der letzten 2000 Jahre. Sogar Hoffnung, Glaube und Liebe können die Form des Gehirns beeinflussen.

Das Denken entscheidet darüber, ob wir Erfolg haben oder scheitern. Der Autofabrikant Henry Ford hat gesagt: »Unabhängig davon, ob du glaubst, dass du etwas kannst oder nicht, wirst du recht bekommen«. Ingemar Stenmark ist der wohl bekannteste alpine Skifahrer der Sportgeschichte, mit insgesamt 86 Weltcupsiegen und zwei olympischen Goldmedaillen. Stenmark hätte wohl in jeder Sportart der Beste werden können. In einem Interview offenbarte er dann allerdings seine Achillesferse: Stenmark hat eine Wasserphobie. Er, dem alles zu gelingen schien, fürchtete sich vor ganz gewöhnlichem H2O.

Ich selber habe zwei diametral entgegengesetzte Stimmen in meinem Inneren. Mein Vater war positiv eingestellt und glaubte, dass alles möglich war, und meine Mutter war ängstlich, fürchtete sich davor, krank zu werden, und konzentrierte sich oft auf ihre Begrenzungen.

Aus reinem Überlebensinstinkt zog es mich zu meinem Vater hin, damit ich dem lähmenden Gefühl der Hoffnungslosigkeit entgegenwirken konnte. Meine Mutter war eine Künstlerin, eine fantastische Köchin und eine unglaubliche Ästhetin. Sie wurde ungefähr zu der Zeit geboren, als die Frauen in Schweden das Stimmrecht erhielten. Wäre sie heutzutage aufgewachsen und hätte sie an sich selbst geglaubt, dann hätte sie in puncto Einrichtung Martin Timell, Ernst Kirchsteiger und alle anderen an die Wand gespielt. Cornelia Poletto und Tim Mälzer hätten bei einem Kochduell alt ausgesehen. Aber aus irgendeinem Grund glaubte sie nicht an sich selbst. Das Denken begrenzte sie.

Weil ich auf Papas Stimme gehört hatte, konnte ich als 15- und 16-Jähriger alleine durch ganz Europa reisen, mit 17 Jahren nach Nepal trampen und den Mount Everest bis auf 6500 Meter Höhe besteigen. Während einige meiner Freunde allerhöchstens die 60 Kilometer nach Sundsvall fuhren, um bei IKEA einzukaufen, oder vielleicht sogar die Hauptstadt besuchten, habe ich in rund 30 Ländern Abenteuer erlebt wie Indiana Jones. Hätte ich auf meine Mutter gehört, dann wäre nichts von all dem geschehen.

 

(Dieser Auszug entstammt dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe von Anders-Petter Sjödin, Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2012, Seite 122f.)

Hier geht’s zu Folge 2!

Erstellt am 28. Juli 2014 von

Katimavic ist ein Wort aus der Sprache der Inuit und bedeutet „Ort der Begegnung“.

Vom 4. bis 7. September 2014 laden evangelische und katholische Frauen und Männer aus Süddeutschland zum „Katimavic“ ins Kloster Roggenburg ein. Diese ökumenischen Begegnungstage bringen Menschen mit Behinderung und Menschen, die anderweitig ihre Grenzen haben, zusammen.

Jean Vanier rief 1972 in Paris das erste Katimavic ins Leben. Er wollte damit die Arche-Bewegung bekannt machen. Seit 1987 gibt es Katimavics in Süddeutschland.

 

Eingeladen sind alle, die mit uns entdecken wollen, dass wir, behindert oder nicht, uns gegenseitig viel zu sagen haben. Kinder und Senioren, Jugendliche und Erwachsene, Männer und Frauen, Leute aus Polen, Schottland oder Deutschland – rund 120 Personen von überall her. Denn Katimavic kennt keine Grenzen!

 

Diese Einladung passt sehr gut zu unserem Anliegen als Verlag!

Der offizielle Anmeldeschluss ist zwar schon vorbei, aber offenbar gibt es noch einige wenige freie Plätze. Hier gibt es nähere Informationen.

Erstellt am 24. Juli 2014 von

Bundestag ist wie Heilsarmee – nur ein bisschen anders. Zumindest gilt das so für Frank Heinrich.

Er ist der erste Heilsarmeeoffizier, der als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag einzog. Dort engagiert sich der gelernte Sozialarbeiter und Theologe genauso, wie er sich zuvor für die Menschen am Rand der Gesellschaft eingesetzt hat. Ganz im Sinn der Heilsarmee: die Liebe greifbar und spürbar leben.

Frank Heinrich verfolgt dieses Ziel noch immer, nur an anderer Stelle. Jetzt heißt es für ihn Koalition statt Kleiderkammer, Parlament statt Predigt, Sitzungen statt Suppenküche.

Gemeinsam mit seinem Freund und Weggefährten Uwe Heimowski (Neufeld-Autor fast der ersten Stunde) hat Frank Heinrich das Buch Mission: Verantwortung – Von der Heilsarmee in den Bundestag veröffentlicht.

Hier ein kleines Gespräch der beiden über dieses Projekt:

 

neufeld-verlag_mission-verantwortung_heinrich_cover_3D

 

Frank, warum hast du eigentlich dieses Buch geschrieben?

Weil ich die Frage aus dem Untertitel – warum bist du von der Heilsarmee in den Bundestag gewechselt? – fast wöchentlich gestellt bekam und immer noch bekomme. Mit diesem Buch kann ich die Vorgeschichte und den Zusammenhang deutlich machen: Mein Einsatz für Menschenrechte, der mich erst zur Heilsarmee und dann in den Bundestag geführt hat. Es ist ein und dieselbe Berufung an zwei verschiedenen Orten.

Außerdem treffe ich sehr viele Menschen, es gibt immer wieder Gespräche. Mit dem Buch kann ich ihnen ein Stück meiner Geschichte mitgeben und sie damit ermutigen.

Was sind die Hauptinhalte, worum geht es in deinem Buch?

Ich möchte Leuten Mut machen, sich mit allem, was sie haben und können, in der Gesellschaft zu engagieren. Sei es in der Kirchgemeinde, einem Sportverein oder in der Politik. Die Heilsarmee will immer bei den Menschen sein, nicht bei sich selber. Dafür werbe ich, indem ich beispielhaft meine Geschichte erzähle: Reisen hinter den Eisernen Vorhang mit meinem Vater, die zwölf Jahre in Chemnitz, die konkrete Arbeit im Bundestag. Wechselseitige Berührungsängste zwischen Kirche und Politik abzubauen, ist ein zweites Motiv.

Welche Erfahrungen hast du bisher mit „Mission: Verantwortung“ gemacht, gab es Rückmeldungen?

Ja, es gab eine Reihe von Presseberichten und Rezensionen in verschiedenen Zeitschriften, die durchgehend sehr wohlwollend geschrieben waren. Und dann gibt es viele persönliche Feedbacks: Jemand sagte, ich habe ihm ein neues Fenster geöffnet, Vorurteile abgebaut und Verständnis für die Politik erzeugt. Häufig höre ich das Wort „glaubwürdig“ – ein großes Kompliment und eine große Verantwortung für mein Wirken als Politiker zugleich.

Du hast bisher zwei Bücher geschrieben: „Lieben, was das Zeug hält“ und „Mission: Verantwortung“. Große Begriffe. Kommt da immer noch der Prediger durch, der eine Botschaft zu verkündigen hat?

(Lacht) Im ersten Buch ganz bestimmt. Das Thema Liebe für Menschen, die eigentlich gar nicht liebenswert sind, oder besser gesagt: die nicht so aussehen, habe ich jahrelang in meinem eigenen Leben durchbuchstabiert. Meine Erfahrungen und Einsichten wollte ich an andere weitergeben.

Beim zweiten würde ich mich freuen, wenn es den einen oder anderen motiviert, sich einzumischen. Wenn meine Geschichte eine Ermutigung dazu ist, super! Aber als Predigt, oder gar Moralpredigt, ist es nicht gemeint.

 

Frank Heinrichs Bücher kann man überall kaufen oder bestellen, wo es Bücher gibt.

Beide sind auch als E-Book erhältlich – direkt im E-Book-Shop des Neufeld Verlages, aber auch bei allen gängingen Anbietern:

 

 

Erstellt am 14. Juli 2014 von

Ein Ehe-Wochenende der besonderen Art gibt es vom 15. bis 17.8.2014 wieder im Hotel Scesaplana in Graubünden/Schweiz: Dazu laden nämlich Daniel Zindel & Käthi Zindel-Weber ein, Autoren des Buches Lieben, leiten, leben – Das Ehebuch für Führungskräfte.

Mit “Führungskräften” sind nun nicht nur Konzernmanager und Professorinnen gemeint, sondern jede Art von Konstellation, wo mindestens ein Partner ein gewisses Maß an beruflicher Verantwortung trägt. Denn diese Verantwortung bringt auch für eine Ehe ein gewisses Maß an extra-Druck mit sich.

Zindel-Webers wissen, wovon sie reden: Daniel Zindel ist Pfarrer, war einige Jahre im Gemeindedienst und leitet die Stiftung Gott hilft mit einigen hundert Mitarbeitenden im Schweizer Kanton Graubünden. Seine Frau Käthi Zindel-Weber leitet eine Erziehungs- und Lebensberatungsstelle unter dem Dach dieser Stiftung.

Gemeinsam haben sie ein ehrliches und inspirierendes Buch verfasst, das sich an Paare wendet, die Verantwortung tragen – nicht nur im Topmanagement:

  • für Pfarrer und Pastoren
  • für Familienfrauen, die gerade den Anruf bekommen haben: „Schatz, es wird später; fangt doch mit dem Essen schon mal an!“;
  • für Geschäftsleute, die sich soeben mit schlechtem Gewissen vom Abendessen abgemeldet haben.

Mich fasziniert bei Zindels immer wieder die Mischung aus praktischen Impulsen und tiefen Inspirationen; verbunden mit der steten Einladung, Gott mit ins Boot zu nehmen.

Weitere Informationen zum Ehe-Wochenende in Graubünden gibt es direkt hier.

Im Schweizer Fernsehen erzählten Daniel Zindel und Käthi Zindel-Weber erst kürzlich in der Sendung „Ehe man sich scheidet“ davon, was ihnen selbst im Laufe ihrer Ehe wichtig wurde und geholfen hat, glücklich miteinander zu sein.

In der SRF-Mediathek kann man sich die Sendung noch anschauen. Und das Covermotiv des Buches mit den beiden Fingerabdrücken scheint ziemlich genau zu dem inhaltlichen Ansatz zu passen, den die beiden vertreten …

 

neufeld-verlag_liebe-leiten-leben_zindel_cover_3D

Erstellt am 11. Juli 2014 von

Hier geht’s zu Folge 3!

Heute geht es weiter mit unserer kleinen Serie mit Auszügen aus dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe aus der Feder des schwedischen Autors Anders-Petter Sjödin.

 

"Eins der besten Bücher ..."

 

(Immer noch) Kapitel 2: Heilige Verwandlung

Afrikanische Transformation

Lassen Sie mich von einigen afrikanischen Freunden erzählen. Anfang der neunziger Jahre reiste ich zusammen mit drei afrikanischen Pfarrern aus Tansania zu einer Konferenz nach Brighton in England. Die Vermieterin, die sich bereit erklärt hatte, Gäste aufzunehmen, stand in ihrer Tür und musterte die Gesichter der drei Afrikaner. Dann sah sie mich an, sagte: »Sorry, wir nehmen keine Afrikaner auf« – und schloss die Tür. Ich dachte, das kann nicht wahr sein. Ich brachte kein einziges Wort raus. Und ich schämte mich. Betson Kikoti durchbrach die Stille: »Das macht nichts, Sjodini, wir finden schon etwas anderes!«

Auf dem Weg ins Zentrum stieg ein betrunkener und lärmender Mann in den Bus. Die anderen Passagiere sahen verstohlen aus den Fenstern des Busses, um seinen Blick nicht erwidern zu müssen. Plötzlich rutschte Kikoti aus seinem Sitz und auf den Boden – um die Schuhe des Mannes zuzubinden. Er hatte gesehen, dass die Schuhbänder an beiden Schuhen des Mannes nicht zugebunden waren. Noch ein Schritt und der Mann wäre auf eines von ihnen getreten und hingefallen. Kikoti sagte kein Wort, er kniete nur auf den Boden und diente dem unbekannten Mann. Ich weiß nicht, ob dieser Mann wirklich mitbekam, was da geschah, aber für den Rest der Reise setzte er sich still und verwundert hin.

Kikoti war erst einmal im Ausland gewesen, zehn Jahre zuvor. Auf einer Chorreise nach Schweden war er nach Byvallen in Hälsingland gekommen. Während eines Fürbittgottesdienstes hatte er unerwartet angefangen zu weinen, berührt von der schönen Atmosphäre in dieser fremden Umgebung. Er hatte sich sanft nach vorne, zur Altarschranke, geführt gefühlt, wie von einer unsichtbaren Kraft. Dort war er auf seine Knie gefallen. Pfarrer Henrik Markgren hatte seine großen Hände auf seinen Kopf gelegt und etwas auf Schwedisch gesagt. Das Einzige, was Kikoti hatte verstehen können, war der Name »Jesus«. Etwas geschah. Kikoti wurde von Gottes Geist erfüllt. Woge auf Woge strömte Gottes Herrlichkeit über ihn und durch ihn hindurch. Er selbst beschreibt das als den Beginn eines neuen Lebens als Jünger Jesu.

Zehn Jahre später ging er erneut auf die Knie, in einem Bus in England, und band die Schuhriemen eines unbekannten, betrunkenen Mannes. In dieser Nacht schliefen wir alle vier in einem kleinen Hotelzimmer. Drei afrikanische Pfarrer in einem kleinen Doppelbett und ich lag auf dem Boden am Fußende des Bettes.

Am nächsten Tag trafen wir neue Gastfamilien, die Afrikaner aufnahmen. Kikotis neue katholische Gastfamilie erzählte ihm bereits am ersten Abend von der größten Sorge in ihrem Leben: John, der Sohn, saß im Gefängnis und verweigerte seiner Familie den Besuch. Jetzt wollten sie, dass Kikoti ihn besuchen sollte.

Kikoti war vor Schreck wie gelähmt. Er hatte in Tansania einmal ein Gefängnis besucht und das hatte seinem Namen alle Ehre gemacht: Eisengitter, Lehmfußböden, schwere Gewichte an den Knöcheln und Strafarbeit. Außerdem sprach er nur wenig Englisch. Aber er konnte seiner Gastfamilie diesen Wunsch nicht abschlagen. Außerdem, so dachte er – hatte Jesus nicht gesagt: »Ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht« (Mt 25,36)?

Mit zitternden Knien und stockendem Atem wurde er durch eine Reihe von Schleusen im Stadtgefängnis von Brighton geführt. Schließlich stand er vor Johns Zellentür. »Sie haben 15 Minuten«, sagte der Aufseher zu ihm. In der Tür stand ein groß gewachsener Mann mit langen zerzausten Haaren. Er sah Kikoti herausfordernd an: »Was wollen Sie?«, zischte er. Zaghaft fing Kikoti an zu erklären, dass er bei Johns Eltern wohnte, dass er wusste, dass John in die Sonntagsschule gegangen und in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen war.

Während er sprach, merkte er, dass sowohl seine Autorität als auch seine Liebe zu John zunahmen. Plötzlich fragte John: »Was wollen Sie, was soll ich tun?« Kikoti antwortete: »Ich weiß, dass du weißt, wer Jesus ist. Bete um Vergebung für deine Sünden und lade ihn ein, in dein Herz zu kommen!« Mit einem Rums fiel John auf seine Knie. Damit waren sie ungefähr gleich groß, Kikoti ist nämlich ein Sitzriese. Kikoti tat dasselbe, was der Pfarrer in Hälsingland getan hatte, er legte seine Hände auf Johns Kopf und betete für ihn. Gottes Herrlichkeit und Frieden füllten die karge Gefängniszelle und ein kaputtes Herz.

Pfarrer Betson Kikoti inspiriert heute – und das sage ich ohne Übertreibung – Tausende Menschen in ganz Ostafrika, ein Jesus gemäßes Leben zu führen, das einzige Leben, das lebenswert ist. Kikoti war über den rassistischen Kommentar der Vermieterin nicht verbittert, er wies den betrunkenen Mann im Bus oder John in seiner Zelle nicht zurecht, sondern er ließ das Leben Jesu durch sich hindurchfließen. Ein solches nicht auf Konfrontationskurs gehendes und von Liebe erfülltes Leben weckt die Sehnsucht.

 

(Dieser Auszug entstammt dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe von Anders-Petter Sjödin, Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2012, Seite 44ff.)

Hier geht’s zu Folge 1!

  • Bild

    Bücher und Literatur von christlichen Autoren

    Für den Neufeld Verlag ist es ein besonderes Anliegen, dass unsere Autorinnen und Autoren selbst überzeugte Christen sind und die Dinge aus dieser Perspektive betrachten. Christ sein bedeutet auch, immer wieder über den Tellerrand der eigenen Gemeinde zu schauen. Die Autoren im Neufeld Verlag geben dabei wertvolle Impulse und tragen zum Meinungs- und Gedankenaustausch bei.

  • Unser Online-Shop umfasst das komplette Programm. Hier können Sie in Ruhe durch christliche Literatur zu Glaube, Religion, Theologie, Spiritualität, Kirche und Gemeinde stöbern oder auch per Schnellsuche nach einzelnen Büchern oder Themen suchen. Viel Vergnügen beim Neufeld Verlag!

    • Christliche Bücher
    • Christliche Literatur
    • Christlicher Verlag
    • Christliche Bücherstube
    • Christliche Gedichte
    • Christliche Autoren