Kategorie: Down-Syndrom

 

Erstellt am 21. Juli 2016 von

In diesem Jahr geht der BOBBY an die Schauspielerin Annette Frier und den WDR-Fernsehfilm „Nur eine Handvoll Leben“, der am 23. März um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wurde. Ein wirklich beeindruckender Film!

Der Medienpreis der Lebenshilfe würdigt den sensiblen Umgang der TV-Produktion mit dem Thema Pränataldiagnostik.

 

 

 

ARD/WDR NUR EINE HANDVOLL LEBEN, Regie: Franziska Meletzky, Autor: Henriette Piper, am Mittwoch (23.03.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Annette (Annette Frier, l) besucht Frau Amend (Sonja Baum), deren Tochter Trisomie 18 hat. Die Kleine ist ein ganz besonderes Kind. © WDR/Wolfgang Ennenbach, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/Wolfgang Ennenbach" (S2). WDR Presse und Information/Bildkommunikation, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de

Annette (Annette Frier, l) besucht Frau Amend (Sonja Baum) und lernt deren Tochter mit Trisomie 18 kennen (Foto © WDR/Wolfgang Ennenbach)

 

Der Film zeigt, wie Eltern von einem Moment auf den anderen vor die Entscheidung über Leben und Tod gestellt werden. 3,2 Millionen Zuschauer fiebern zur besten Sendezeit vor den Bildschirmen mit – und fragen sich: Was würde ich tun? Am Ende entscheidet sich die Mutter, gespielt von Annette Frier, gegen einen Schwangerschaftsabbruch: Ihr Kind mit der genetischen Besonderheit Trisomie 18 soll leben.

„In einer Zeit, in der ein solcher Befund fast immer zur Abtreibung führt, macht der Film Eltern Mut, ihr behindertes Kind anzunehmen. Er setzt ein Zeichen für das Leben, lässt aber auch andere Sichtweisen und Haltungen zu und kommt dabei ohne moralischen Zeigefinger aus“,

so die Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt.

Hauptdarstellerin Annette Frier verkörpert die Mutter überzeugend – von der niederschmetternden Diagnose bis zum Entschluss, das Kind auszutragen, um schließlich gemeinsam in der Familie seinen Tod zu betrauern. „Nur eine Handvoll Leben“ ist berührend, packend und aufklärend zugleich.

Ulla Schmidt:

„Damit leistet der Film im wahrsten Sinne des Wortes Lebenshilfe und hat eine überaus wichtige gesellschaftliche Diskussion im Sinne behinderter Menschen vorangebracht.“

Der BOBBY soll im November verliehen werden und wird gefördert von der Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge, den Versicherern im Raum der Kirchen.

Erstellt am 18. Juli 2016 von

Der Landesverband Baden-Württemberg der Christdemokraten für das Leben (CDL) lädt zu einer friedlichen Kundgebung am kommenden Mittwoch, dem 20. Juli 2016, ab 15.30 Uhr vor dem Firmengebäude der Fa. LifeCodexx, Line-Eid-Straße 3 in Konstanz, ein.

LifeCodexx schreibt auf seiner Website über die Werte des Unternehmens:

Unser Handeln ist geprägt von Mitgefühl, Respekt und Wertschätzung insbesondere gegenüber den schwangeren Frauen und ihren Familien …

Ich wünschte, Mitgefühl, Respekt und Wertschätzung würden auch den Menschen gelten, die Träger der fetalen Trisomie 21 (Down-Syndrom), Trisomie 18, Trisomie 13, des Klinefelter-Syndroms, Turner-Syndroms, Triple X-Syndroms und des XYY-Syndroms sind – all das bestimmt der PraenaTest nämlich „sicher und schnell“ (auf Wunsch auch das Geschlecht des Kindes).

Ich frage mich in letzter Zeit immer häufiger: In was für einer Welt leben wir hier eigentlich? Ist das die Art von Gesellschaft, die wir uns wünschen? Wie lautet doch gleich unser Slogan als Verlag: Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

In der Einladung zur Kundgebung schreibt Josef Dichgans, Landesvorsitzender der CDL:

Wir dürfen keinen Frieden damit schließen, dass mitten in unserer Gesellschaft Embryonen-Selektion und Eugenik zunehmend alltäglich werden, völlig unkontrolliert, von den Gesetzen zugelassen und immer häufiger direkt finanziert durch die Krankenkassen.

Toleranz und Vermeidung von Diskriminierung ist ein großes Thema in unserer Zeit. Wir dürfen nicht zulassen, dass bestimmten Gruppen das Recht auf Leben genommen wird, nachdem sie in einer Art Rasterfahndung aufgespürt und anschließend durch Abtreibung an ihrer Geburt gehindert werden.

 

Neufeld-Autor Prof. Dr. Holm Schneider aus Erlangen wird wieder in Konstanz dabei sein, und mit Conny Albert wird sich auch eine junge Frau mit Down-Syndrom mit einem Wortbeitrag beteiligen.

 

 

Erstellt am 16. Juni 2016 von

Albanien ist ein kleines Land im Südosten Europas und hat etwa 3 Millionen Einwohner. Durch die besondere geschichtliche Vergangenheit gehört Albanien heute zu den ärmsten Ländern Europas. Dennoch gehören Fröhlichkeit und Geselligkeit, ein kleiner Schwatz auf der Straße, der Parkbank, auf dem Feld oder im Basar zum Leben.

Kranke und behinderte Menschen sind in der Öffentlichkeit allerdings selten sichtbar, sie werden aus Scham versteckt.

Deswegen ist die Medizinische Nothilfe Albanien e.V. (MNA), eine christliche Hilfsorganisation, seit 1991, nach der Öffnung des einst hermetisch abgeschotteten Landes, in Albanien aktiv.

MNA Logo 2013_12_19 mT Giff

 

Mit medizinischen Noteinsätzen hat alles begonnen. Heute haben wir ein Rehabilitationszentrum in Pogradec/Südostalbanien. Dort versorgen und begleiten wir Menschen mit den unterschiedlichsten Krankheiten und Behinderungen. Und wir bilden Albaner zu medizinischen und therapeutischen Fachkräften aus,

schreibt Peter Braun, Psychotherapeut aus Landsberg am Lech und ehrenamtlich im Vorstand der MNA engagiert.

 

P1050676

 

Seit einiger Zeit beschäftigt sich die MNA vor allem mit der unerträglichen Situation von behinderten Kindern in Albanien. Kinder ohne individuelle Fördermöglichkeit – das bedeutet eine Zukunft ohne Perspektiven und keine Chance auf Integration oder gar Gleichstellung.

Bis heute gibt es unseres Wissens in Albanien keine Frühfördereinrichtung, in der fachübergreifend-interdisziplinäre sowie nachhaltige und individuelle Diagnostik mit Therapiemaßnahmen unter einem Dach angeboten wird. Diesem Mangel wollen wir zukünftig begegnen,

so Braun. Zur Verwirklichung eines solchen Pilotprojektes in Albanien sucht die MNA nun Gleichgesinnte, Mitdenker, Unterstützer und Multiplikatoren.

Ein Anliegen, auf das wir sehr gerne hinweisen! Wäre es nicht wunderbar, solch ein Projekt gemeinsam zu ermöglichen?

Mehr Infos gibt es auf der Website der MNA oder in einer digitalen Infobroschüre.

Erstellt am 10. Juni 2016 von

Inclusion Handicap, der Dachverband der Behindertenorganisationen in der Schweiz, hat das „Ja“ vom vergangenen Abstimmungssonntag zur Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FMedG) in der Schweiz mit Sorge zur Kenntnis genommen. Die Präimplantationsdiagnostik (PID) wird künftig nahezu schrankenlos erlaubt sein.

Mit der Zustimmung zum geänderten FMedG wird es erlaubt sein, sämtliche künstlich befruchteten Embryos mittels PID untersuchen zu lassen. Inclusion Handicap findet:

 

Trotz der neuen Möglichkeit muss das Recht auf Nicht-Wissen für werdende Eltern unbedingt gewahrt werden, sie dürfen zu keiner Untersuchung gedrängt werden. Dabei steht auch das medizinische Personal in der Pflicht: Es muss umfassend und transparent über Vor- und Nachteile der PID informieren.

Die Gesellschaft muss weiterhin uneingeschränktes Verständnis und Solidarität aufbringen, wenn Eltern ein Kind mit Behinderungen zur Welt bringen. Die Bedingungen für eine vielfältige Gesellschaft sind zu verbessern. Zu oft sind Eltern auf sich selber gestellt, da die Unterstützung mangelhaft ist.

In der Schweiz leben rund 1,2 Millionen Menschen mit Behinderungen. Inclusion Handicap engagiert sich für eine inklusive Gesellschaft, die ihnen eine vollumfängliche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben garantiert.

Erstellt am 25. April 2016 von

Das 14. Deutsche Down-Sportlerfestival am 4. Juni in Frankfurt am Main wird wieder ein Sportfest voller Höhepunkte, so der Veranstalter.

Schon der Auftakt ist ein Knaller: Schauspieler Carina Kühne („In aller Freundschaft“) und Joachim Hermann Luger („Lindenstraße“) eröffnen das Frankfurter Festival mit der Nationalhymne. Danach gibt es kein Halten mehr für rund 600 Sportler mit Down-Syndrom, die bei dutzenden Wettkämpfen ihr Können messen.

 

Foto2

 

Unter den 2.500 Zuschauern, die sie dabei anfeuern: Modelscout Peyman Amin sowie die Schauspieler Felicitas Woll (Taunuskrimis, „Berlin, Berlin“) und Tayfun Baydar („Gute Zeiten, schlechte Zeiten“).

Das Angebot ist wie immer riesig: Sprinten, Werfen, Springen, Fußball, Tischtennis, Judo und Kung-Fu, Tischtennis, 1.000-Meter-Lauf, Golf und sogar Reiten gehören dazu. Ein Basketball-Workshop lädt erstmals zum Dribbeln und Körbe werfen ein. Neu ist auch das Schwimmangebot, das von Olympiasieger Michael Groß betreut wird.

Immer beliebter wird die Geschwisterolympiade, durch die Novartis Stiftung FamilienBande möglich gemacht, die Geschwister von chronisch
kranken und behinderten Kindern in ihren besonderen Familiensituationen unterstützt.

Das Deutsche Down-Sportlerfestival, eine Initiative von Hexal, findet im Sport- und Freizeitzentrum Frankfurt-Kalbach statt. Anmeldungen unter www.down-sportlerfestival.de.

Sehen wir uns dort? Wir sind wieder mit einem kleinen Infostand dabei!

Erstellt am 21. April 2016 von

Im Herbst letzten Jahres erschien eine englische Ausgabe unseres anhaltend erfolgreichen Kinderbuches Die Geschichte von Prinz Seltsam. Nicht nur der Verkauf (überwiegend über allgemeine Buchhändler) lief hervorragend an – vor ein paar Tagen haben wir erfahren, dass The Prince Who Was Just Himself eine Auszeichnung erhält.

 

prince-just-himself-cover

 

Unabhängige Verlage (na ja, von unseren Lesern sind wir Verlage am Ende ja alle „abhängig“, mit „unabhängig“ ist wohl gemeint, dass der Verlag nicht Teil eines Konzerns etc. ist) vergeben in den USA die IPPY Awards – und die US-Ausgabe von „Prinz Seltsam“ hat tatsächlich die Bronze-Medaille in der Kategorie Children’s Picture Book Awards gewonnen.

Wir gratulieren unserem Partner Plough Publishing zu dieser besonderen Anerkennung, und natürlich senden wir vor allem herzliche Glückwünsche an die Autorin Silke Schnee und die Illustratorin Heike Sistig. Wir freuen uns!

Erstellt am 15. April 2016 von

Eine Mischung aus Fachtagung und inklusiver Gemeinschaft erlebten fast 70 Teilnehmer vom 7. bis 10. April 2016 in Bad Blankenburg. Die Arbeitskreise „Kinder in Kirche und Gesellschaft“ und das „Perspektivforum Behinderung“ der Deutschen Evangelischen Allianz hatten gemeinsam eingeladen, sich mit der Inklusion von Kindern mit Behinderung in Kirche und Gemeinde zu beschäftigen.

Gekommen waren Mitarbeitende aus Gemeinden, Familien mit besonderen Kindern, Lehrer, Erzieher und Verantwortungsträger aus verschiedenen Kirchen und Verbänden. In Fachvorträgen und Seminaren, aber auch in einem bunten Erlebnisprogramm, näherte man sich dem Thema.

„Die Behinderung ist ein Teil von mir, aber ich bin nicht meine Behinderung. Ich bin viel mehr“, sagte etwa Roland Walter, der eine bewegende Performance bot.

 

Walter_IMG_4628

 

Herzlichkeit und die Begegnung auf Augenhöhe, in der Erwartung, dadurch gesegnet und bereichert zu werden und die Stärken des Gegenübers wahrzunehmen, seien die besten Voraussetzungen, um Inklusion in der Gemeinde gelingen zu lassen. Barrierefreiheit sei natürlich nur ein erster Schritt; wichtiger sei die persönliche Begegnung, die den anderen achtet, Eigenständigkeit und Selbstbestimmung fördert – ohne zu übersehen, wo Hilfe nötig ist.

Neben den Vorträgen ergänzten Workshops und Seminare mit Fragestellungen wie „Von Inklusionsschulen für die Gemeinde lernen“, „Kinder mit Behinderungen loslassen“ und ganz praktische Aktivitäten wie ein Theaterworkshop mit Kindern mit und ohne Behinderung die Tagung.

Eine abendliche Talkrunde mit Samuel Koch, David Neufeld und Roland Walter gab Einblick in die Lebenswelt von Menschen, die mit Assistenz leben, sowie von Eltern besonderer Kinder. Dabei wurde betont: Gott heißt jeden willkommen und jeder kann etwas einbringen und ein Segen für andere sein.

 

Koch IMG_4652

 

Das Brille-Theater brillierte mit dem Stück „Würfelbrot“, das die Frage aufwirft, was eigentlich „normal“ ist und wer das definiert.

Zwei gemeinsam gestaltete Werkstattgottesdienste ließen alle erleben, dass jeder als Mensch wichtig ist, jeder begabt ist, jeder Teil des großen Ganzen ist.

Inklusion ist kein statischer Zustand, der irgendwann erreicht ist, sondern ein Prozess; gelebte Willkommenskultur, in der wir einander wahrnehmen und auf Augenhöhe begegnen.

Anke Kallauch (gekürzt und bearbeitet)

Erstellt am 18. März 2016 von

neufeld-verlag_was-soll-aus diesem-kind-bloss-werden_schneider_cover_rgb

 

Neufeld-Autor Prof. Dr. Holm Schneider ist am morgigen Samstag zu zwei Veranstaltungen anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages 2016 unterwegs: um 14.30 Uhr in Toms Cafe im Ev. Gemeindezentrum Holzkirchen und um 18.00 Uhr zum Thema „Aussortieren auf Krankenschein? Warum Menschen mit Down-Syndrom uns fehlen werden!“ beim Evangelischen Arbeitskreis der CSU in München.

Beide Male liest Holm Schneider aus seinem Buch „Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom. In seinem Vortrag geht er auch auf aktuelle Entwicklungen in der vorgeburtlichen Diagnostik ein – diesmal begleitet von Conny Albert, von der im Buch erzählt wird.

 

Heute Abend strahlt das ZDF Kulturmagazin „Aspekte“ um 23.25 Uhr einen Beitrag von Filmemacherin Andrea Schuler aus: In seinem Comicroman Dich hatte ich mir anders vorgestellt … erzählt der Franzose Fabien Toulmé davon, wie es war, ein Kind mit Trisomie 21 zu bekommen.

Am Montag, 21. März strahlt das ZDF (zwischen 9.05 und 10.30 Uhr) in der Sendereihe Volle Kanne einen weiteren Beitrag von Andrea Schuler über eine Familie aus, die ein Mädchen mit Down-Syndrom adoptiert hat. Kann man sich später sicher in der Mediathek anschauen …

Erstellt am 10. März 2016 von

Als Familie bekommen wir immer wieder mal einen Anruf von einem Jugendamt: „Da ist ein Baby mit Down-Syndrom, und wir suchen Adoptiveltern. Kennen Sie vielleicht jemanden …?“ In Gedanken gehen wir dann unser Adressbuch durch, versuchen uns zu erinnern, welche Familie vielleicht schon mal geäußert hat, dass solch eine Adoption für sie denkbar wäre, und überlegen, ob wir jemanden kennen, der sich nun konkret mit dieser Frage beschäftigen würde.

Der Grund, warum das Jugendamt gerade uns anspricht: Wir haben selbst zwei Söhne mit Down-Syndrom adoptiert – und sind sehr glücklich darüber! Heute sind die beiden 14 und neun Jahre alt (das nette Foto unten hat übrigens Conny Wenk aufgenommen). Als wir seinerzeit erstmals vor der konkreten Frage standen, unser Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom zu teilen, war das schon allein deshalb nicht ganz so unvorstellbar, weil meine Frau – gelernte Erzieherin – bereits in einer Förderschule mit Schwerpunkt geistige Entwicklung gearbeitet hatte. Dort hatte sie auch einige Schüler mit Down-Syndrom kennengelernt.

 

IMG_7991_low

 

Im Neufeld Verlag haben wir ja eine Leidenschaft für außergewöhnliche Menschen (z. B. mit Handicap), weil sie uns inspirieren. (Meine Frau meint ja, dass unser Großer unser Verlagsprogramm schon längst lenkt, ohne dass ich es überhaupt bemerkt hätte …) Was unser Leben wertvoll macht und reich, was uns glücklich macht und zufrieden, hat schließlich überhaupt nichts damit zu tun, was andere so „normal“ finden. Deswegen gehören Menschen mit sichtbaren Behinderungen, mit Beeinträchtigungen oder einem besonderen Bedarf an Förderung und Unterstützung natürlich dazu. Genau wie alle anderen. Von diesen außergewöhnlichen Persönlichkeiten können wir eine Menge lernen. Zum Beispiel, was Mensch sein wirklich heißt. Zu sehen, was wirklich wichtig ist. Und das Leben anzunehmen. Auch wenn es ganz anders kommt.

Das Thema Down-Syndrom bewegt uns natürlich besonders, und so gibt es im Neufeld Verlag nicht nur eine Reihe von Büchern, einen Wandkalender etc., sondern  auch einen Down-Syndrom-Newsletter.

Gerne geben wir also auch die Information weiter, wenn Eltern gesucht werden für ein Baby mit Down-Syndrom. Und wir freuen uns über alle, die sich vorstellen können, einem Kind mit Down-Syndrom ein Zuhause zu geben. Das berührt uns! Natürlich, hier geht es um große Entscheidungen, die man nicht so nebenbei trifft. Und jede einzelne Anfrage dieser Art will sorgfältig abgewogen sein.

Wenn Sie sich vorstellen könnten, ein Baby mit Down-Syndrom bei sich aufzunehmen – sprechen Sie uns gerne an.

Erstellt am 4. Februar 2016 von

Der 21. März wird seit einigen Jahren weltweit als Down-Syndrom-Tag begangen (Trisomie 21, das passt einfach gut zu diesem Datum 21.3.), und viele Elterngruppen und Initiativen nutzen das, um in ihrer Region für Vielfalt zu werben und dafür, dass Menschen mit Down-Syndrom unser Leben und unsere Gesellschaft bereichern.

Als Verlag bieten wir Ihnen auch dieses Jahr wieder günstige Artikel an, um Sie bei Ihrem Einsatz zu unterstützen.

  • Auch für Buchhandlungen bieten wir ein speziell zusammengestelltes Paket zum Down-Syndrom an – wenn Sie mögen, sprechen Sie mit Ihren Lieblings-Buchhändler!
  • Und hier können Sie sich ein Bestellformular für die unten abgebildeten Give-Aways herunterladen:

 

Neu: Leseprobe zum Buch Außergewöhnlich von Conny Wenk (12 Seiten DIN A6, gratis)

Wenk_Leseprobe

Postkarte: „Prinz Seltsam“ (die Rückseite ist frei zum Beschriften).

neufeld-verlag_postkarte_prinz-seltsam

Luftballons

Knallige Luftballons (pink, Aufdruck „Down-Syndrom – na und?!“ in weiß) – bedruckt in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Der Aufdruck sieht so aus:

Luftballon

Hier die Preise (jeweils inkl. 19 % MwSt., zuzüglich Versandkosten):

je 0,29 EUR

ab 50 Stück je 0,19 EUR

Das beliebte Lesezeichen „Down-Syndrom – na und?!“ (Motiv „Prinz Seltsam“) gibt es weiterhin gratis (gegen Versandkosten).

lesezeichen_wie-gut-dass-jeder-anders-ist_2015

Und auch unsere beliebten Aufkleber „Down-Syndrom – na und?!“ bieten wir weiterhin an:

Down-Syndrom-Aufkleber3

je 0,20 EUR

ab 100 Stück à 0,15 EUR

ab 250 Stück à 0,10 EUR

(jeweils zuzüglich Versandkosten, inkl. 19 % MwSt.)

 

Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen beim diesjährigen Welt-Down-Syndrom-Tag! Bitte bestellen Sie all diese Artikel direkt bei uns im Verlag:

Neufeld Verlag, VdK-Straße 21, 92521 Schwarzenfeld, Telefon 0 94 35/50 24 49, Telefax 0 94 35/50 24 83, E-Mail info@neufeld-verlag.de

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.