Kategorie: Frauen

 

Erstellt am 11. Mai 2012 von

Am kommenden Sonntag, 13. Mai 2012, ist in der KIKA-Doku-Reihe „Schau in meine Welt!“ Tamara zu sehen (13.30 Uhr bis 13.55 Uhr). Sie wurde dazu einige Zeit lang von einem Fernsehteam in ihrem Heimatort Stuttgart begleitet.

Der eine oder andere kennt sie vielleicht von Conny Wenks Buch Freundschaft, wo sie gemeinsam mit ihrer Freundin das Titelbild ziert (siehe oben!). Oder aus dem Buch Außergewöhnlich: Väterglück, wo sie mit ihrem Papa Klaus abgelichtet wurde. Oder von einem verrückten Foto-Shooting in Paris. Oder vom Cover der Zeitschrift family. Oder …

 

 

 

 

Erstellt am 1. März 2012 von

 

Die Zeitschrift Sozialcourage (Druckauflage 180.000) wird vom Deutschen Caritasverband in Freiburg herausgegeben und erscheint vierteljährlich in 26 verschiedenen Regional- und Zielgruppenausgaben. In ihrer aktuellen Ausgabe 1/2012 enthält sie auf Seite 3 einen ausführlichen Buchtipp zu Hanna Schotts wunderbarem Buch Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda und André Trocmé:

„Wir wissen nicht, was ein Jude ist. Wir kennen nur Menschen“, sagt der Pfarrer eines kleinen französischen Dorfes dem Präfekten 1942 ins Gesicht. Der kommt zur Kontrolle, da Gerüchte über Menschenschmuggel zu ihm gelangt sind. Im besetzten Frankreich unter der Herrschaft von Wehrmacht, SS und Vichytruppen kann das schon einmal Gefangenschaft oder Tod als Antwort bedeuten. Doch Frechheit siegt, die freche Ehrlichkeit des Pfarrers André Trocmé und seiner Frau, der Lehrerin Magda. Denn in jedem Haus von Le Chambon sind Juden versteckt, nicht nur in Hotel und Pension des Luftkurorts: Auch einfache Bauern verbergen Kinder vor der Deportation in den sicheren Tod. Denn: Man kann und muss etwas gegen den Naziterror tun. Bis Kriegsende haben die Dörfler in den Cevennen mindestens 3.000 Menschenleben gerettet, klug, gastfreundlich und solidarisch. Dies und die Biografie der beiden Initiatoren sind lesenswert und dokumentarisch; beispielhaft für das Leben nach dem eigenen Gewissen.

Am Freitag, 27. April 2012 (19.30 Uhr) liest Hanna Schott übrigens aus diesem Buch in der Buchhandlung StadtMission Darmstadt (Merckstr. 24, 64283 Darmstadt). Und – im Gepäck zum Beispiel auch Kinderbücher aus ihrer Feder – sie ist immer wieder auch zu Lesungen und Veranstaltungen in Schulen unterwegs.

Und am Montag, 23. April, ist nicht nur der Welttag des Buches, sondern auch der Yom Hashoah, der Holocaust Remembrance Day. Am Yom Hashoah 2009 sagte US-Präsident Barack Obama über die schier unglaubliche Selbstverständlichkeit, mit der die oben erwähnten mutigen Dörfler viel riskierten:

„Nicht ein einziger Jude, der [in die Gegend von Le Chambon-sur-Lignon] kam, wurde abgewiesen oder verraten. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis die Dorfbewohner von dem erzählten, was sie getan hatten – und auch dann taten sie es nur widerstrebend.“   

Übrigens sind in André Trocmés Bestseller Von Engeln und Eseln – Geschichten nicht nur zu Weihnachten tatsächlich auch ganz wunderbare Geschichten etwa zu Passion und Ostern enthalten. Kleiner Tipp …

Erstellt am 10. Januar 2012 von

Als Kind habe ich nicht nur leidenschaftlich Comics verschlungen, sondern manche Bücher gleich fünf Mal gelesen. Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass das mit dem Lesen irgendwann auf einmal vorbei war – offenbar hatte ich keinen Nachschub mehr. Erst mit 20 fand ich in meinem damaligen Chef einen „Reiseführer“, der mich mitnahm auf Lesereise und mich mit Stoff und Inspiration versorgte. Es begann die Zeit, in der ich durch Antiquariate und über Flohmärkte gezogen bin (einmal habe ich ein Schätzchen ergattert, das leider dermaßen gestunken hat, dass meine Frau darauf bestand, dass ich es in einer Plastiktüte verstaute. Inzwischen ist es einigermaßen ausgelüftet …).

Hätte ich als pubertierender Teenie damals schon die Romane von Franziska Dalinger in die Hand bekommen … Vor wenigen Tagen ist ihr neuer Roman „Narzissen und Chilipralinen“ erschienen. „Ich bin aus dem Lesen gar nicht mehr herausgekommen“, meint Testleserin Simone, „wunderschön geschrieben“, findet Ruth und auch Annika hält diesen Roman für „ein super tolles Buch!“.

Auf 240 Seiten wird hier die Fortsetzung von „Vollmilchschokolade und Todesrosen“ erzählt. Diese spannende Erzählung spielt im christlichen Milieu (Messies Papa ist Pastor), und schildert das gesamte Themen- und Gefühlsspektrum der 16-Jährigen absolut glaubhaft. Dabei frömmelt es nicht an jeder Ecke, damit auch jeder merkt, dass es sich hier um ein christliches Buch handelt. Nein, auch das Thema Glaube und Gott hat die Autorin authentisch in die Geschichte verwoben.

Eigentlich war diese Romanserie für Mädchen ab etwa 14 gedacht. Inzwischen kam ans Licht, dass deren Mütter „Vollmilchschokolade und Todesrosen“ ebenso gerne verschlungen haben wie offenbar viele Buchhändlerinnen. Viel (Lese)Freude also mit den „Narzissen und Chilipralinen“!

Erstellt am 15. November 2011 von

 „Nicht ein einziger Jude, der kam, wurde abgewiesen oder verraten. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis die Dorfbewohner von dem erzählten, was sie getan hatten – und auch dann taten sie es nur widerstrebend.“ US-Präsident Barack Obama

Historiker stellen die beiden in eine Reihe mit Martin Luther King und Mahatma Gandhi, sehen Parallelen zu Oskar Schindler, der über 1.000 Juden rettete. Diesen Herbst ist im Neufeld Verlag eine spannende Biografie von Magda und André Trocmé erschienen: Ein französisch-russisch-italienisches Paar, das sich in New York kennenlernt und nach Indien reisen will, um Gandhi zu treffen. André Trocmé, der hier an demselben Theologischen Seminar studiert wie später Dietrich Bonhoeffer, ist nebenbei Hauslehrer bei der reichsten Familie der Welt, den Rockefellers. Magda Grilli zieht ihn schon nach den ersten Begegnungen in ihren Bann. Schon das wäre filmreif (und tatsächlich scheint in Hollywood ein Drehbuch zu existieren). Doch es geht weiter – ganz anders, als die beiden es planen, und mit zunehmender Dramatik. Statt in Indien landen sie nämlich in der tiefsten französischen Provinz, André als Pfarrer der reformierten Kirche, Magda als Lehrerin. Als deutsche Truppen Frankreich besetzen, eröffnen sich ihnen jedoch ungeahnte Möglichkeiten, gerade weil sie „am Ende der Welt“ leben.

Das Ehepaar Trocmé verwandelt ihren kleinen Luftkurort im Gebirge in einen zentralen Ort der französischen Résistance. Tausende jüdische Kinder und Erwachsene werden von ihnen versteckt, mit Nahrung versorgt und teilweise mit falschen Pässen ausgestattet und ausser Landes geschleust. Am Ende zählten die einen 3.000 Menschen, die vor dem sicheren Tod gerettet worden waren. Die anderen sprachen von mehr als 5.000. Magda sprach in den USA vor riesigem Publikum an der Seite von Martin Luther King. Das israelische Holocaustmuseum Yad Vashem zeichnete André und Magda Trocmé und mit ihnen die ganze Region für ihren Mut als „Gerechte unter den Völkern“ aus.

Die Journalistin Hanna Schott erzählt in ihrer Biografie „Von Liebe und Widerstand“ so lebendig, als wären wir dabei. Es ist eine Liebesgeschichte, ein zentrales Stück deutsch-französischer Geschichte und nicht zuletzt die Geschichte einer Zivilcourage, die eine ganze Region ansteckte.

Erstellt am 19. Oktober 2011 von

Erstmals in der Geschichte der Ausrichtung des Friedensnobelpreises haben drei Vorkämpferinnen für die Frauen- und Menschenrechte gemeinsam den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten. Eine davon, Leymah Gbowee, hat an einer mennonitischen Universität, der Eastern Mennonite University (EMU) in Harrisonburg studiert. (Hier ist auch Neufeld-Autor Howard Zehr Professor.) Sie teilt sich den Preis mit der liberianischen Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf und Frauenrechtlerin Tawakkul Karman aus dem Jemen.

Gbowee, die einen Master in Konfliktbearbeitung an der EMU erlangt hat, erhielt den Nobelpreis für ihre Friedensbemühungen in Liberia. Im Verlauf des zweiten liberianischen Bürgerkrieges gründete sie die Organisation Women of Liberia Mass Action for Peace, diese Friedensorganisation hatte maßgeblichen Einfluss auf die Beendigung des Bürgerkrieges 2003. Sie hat sich in ihrem Land und auf der ganzen Welt für Menschen- und Frauenrechte eingesetzt. Nur 12 andere Frauen haben den Friedensnobelpreis in seiner 110-jährigen Geschichte gewonnen. Leymah Gbowee ist auch die Hauptfigur des Dokumentarfilms „Pray the Devil Back to Hell“, in dem die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in Liberia erzählt wird.

Auf der Frankfurter Buchmesse wurden soeben auch die deutschen Rechte für Gbowees Buch verkauft.

Quellen: mennonews.de, Wolfgang Krauss

 

 

Erstellt am 18. Oktober 2011 von

Durch seinen unbeirrbaren Einsatz, den konsequent gewaltlosen Weg und eine herausragende Leitungsbegabung hat Martin Luther King jr. entscheidend dazu beigetragen, die Welt zu verändern: Vor wenigen Tagen wurde das riesengroße Denkmal in Washington eingeweiht.

In den sechziger Jahren sprach Magda Trocmé bei riesigen Versammlungen an der Seite des Friedensnobelpreisträgers. Magda und André Trocmé, das reformierte Pfarrerehepaar in Le Chambon, trugen entscheidend dazu bei, Tausende Menschen zu retten, als deutsche Truppen Frankreich besetzten. Beide wurden als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet.

Nach dem Krieg reisten sie nach Indien, Hiroshima und eben auch in die USA, um sich weiterhin engagiert für Frieden und Versöhnung einzusetzen. Später, 1981, wurde ihr die Ehrendoktorwürde der Universität Haverford, Pennsylvania verliehen – im Namen aller Einwohner von Le Chambon und der benachbarten Ortschaften. (Gemeinsam mit ihr wurde auch Rosa Parks geehrt, die sich 1955 geweigert hatte, ihren Platz im Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen und die damit die amerikanische Bürgerrechtsbewegung voranbrachte.)

Kürzlich erschien im Neufeld Verlag die inspirierende und herausfordernde Biografie über diese mutigen Retter, die bisher kaum bekannt waren und von Historikern längst in einer Reihe mit Gandhi, Martin Luther King gesehen werden.

Ein Gespräch mit der Trocmé-Biografin Hanna Schott in Deutschlandradio Kultur

 

Erstellt am 19. März 2009 von

Ihr habt gedacht, ich schaff es nicht: Frauen erzählen, wie alles ganz anders kam. Nämlich viel besser” heißt ein Buch, das Claudia Filker aus Berlin gerade im Aussaat Verlag herausgegeben hat. Schon beim Durchblättern stößt man auf eine ganze Reihe packender Geschichten. Auch meine Frau hat einen Beitrag über unsere drei außergewöhnlichen Söhne und unsere äußerst kurzen Schwangerschaften (die längste dauerte drei Monate, die kürzeste drei Stunden) verfasst…

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