Kategorie: Gemeindearbeit

 

Erstellt am 26. Januar 2017 von

Sehen wir uns in Nürnberg?

Dort findet vom 23. bis 25. Februar 2017 bereits der 10. Kongress christlicher Führungskräfte statt. Diese Großveranstaltung steht unter dem Motto „Mit Werten in Führung gehen“; in Nürnberg werden rund 3.000 Teilnehmer erwartet.

Der Kongress versteht sich als Wertevermittler:

Er dient der Orientierung, der Motivation und dem Erfahrungsaustausch von Führungskräften aller Branchen. Ziel des Kongresses ist es, Christen in verantwortlichen Positionen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und Werte zu leben.

Das Programm liefert eine Vielfalt von praktischen Lösungen für brandaktuelle Herausforderungen und Fragen in den Führungsetagen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Referentenskala umfasst über 100 Sprecher.

 

Es braucht nicht erst die erstaunliche Kreativität und Unverfrorenheit eines gewissen Donald und seiner Berater, Unwahrheiten schlicht als „alternative Fakten“ zu bezeichnen – es steht auch so längst außer Frage, dass der Charakter und die Persönlichkeit von Verantwortungsträgern entscheidend sind.

Besondere Empfehlung: Im Forum Nr. 4 moderiert Christoph Zehendner unter der Überschrift „Soziales Engagement weltweit“ ein Gespräch von Gerhard Pries (MEDA) und Traugott Horsch (Horsch Maschinen GmbH).

Wenn Sie beim Kongress in Nürnberg sind, besuchen Sie uns doch an unserem Stand Nr. A33 in Halle 4!

Wir haben dann aktuelle Bücher aus unserem Programm dabei, Titel zum Thema Führung und Leitung sowie natürlich Informationen zu unserem Dienstleistungsverlag Edition Wortschatz (schließlich sind Bücher ein phantastisches Medium, um die Geschichte eines Unternehmens zu erzählen und seine Werte zum Ausdruck zu bringen).

Erstellt am 5. Januar 2017 von

Noch sind Plätze frei bei Dynamissio, dem missionarischen Gemeindekongress, der vom 23. bis 25. März in Berlin stattfindet.

150218-Dynamissio-Logo.indd

 

 

Veranstalter ist die Koalition für Evangelisation in Deutschland, in Verbindung mit vielen evangelischen Landeskirchen und Freikirchen sowie weiteren christlichen Werken wie z. Willow Creek. Und worum geht es?

 

Wir wollen die gute Nachricht von Gottes Zuwendung und Nähe, seiner Befreiung und Gerechtigkeit neu erleben, sie weitersagen und erfahrbar machen – in unseren Gemeinden und in der Welt.

Das geht am besten gemeinsam. Darum haben Christen unterschiedlichster Frömmigkeitsrichtungen und gemeindlicher Traditionen sich zusammen getan, um diesen außergewöhnlichen Kongress zu veranstalten: Landes- und Freikirchen, Gemeinschaften, Werke und Verbände sind im Kongressvorstand vertreten – weil wir uns gegenseitig inspirieren und voneinander lernen wollen.

Namhafte Referenten vermitteln starke Impulse. Gemeinde- und Kulturprojekte in ganz Berlin öffnen ihre Türen und gewähren Einblick in ihre Arbeit. Und immer wieder geht es um den Austausch in Foren und Seminaren zu spezifischen Aspekten der Mission. Lassen Sie sich inspirieren! Wir freuen uns auf Sie!

 

Auch eine ganze Reihe Neufeld-Autoren sind aktiv beteiligt: Frank Heinrich, Frank Paul, Johannes Reimer, Heinrich Christian Rust oder Roland Werner.

Und wir als Verlag sind mit einem Stand (A33) in der Ausstellungshalle im Velodrom dabei – und freuen uns, Sie dort zu treffen!

Erstellt am 22. Dezember 2016 von

Auch wenn Jesus Klartext gesprochen und vor allem Geschichten erzählt hat – biblische Texte sind nicht immer einfach zu verstehen. Selbst wer regelmäßig Gottesdienste besucht, hat damit oft Probleme.

Wie schwer mag es dann für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder solche, die (noch) nicht gut Deutsch sprechen, sein?

In Zusammenarbeit zwischen dem Katholischen Bibelwerk e.V., dem Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg und den Thuiner Franziskanerinnen entsteht seit drei Jahren für jedes Sonntagsevangelium eine Übertragung in Leichte Sprache. Dabei werden die Texte theologisch und auf ihre Verständlichkeit hin geprüft.

 

kun03_32194_1

 

Die starke Nachfrage hat dazu geführt, dass es die Evangelien des Lesejahrs A jetzt in Buchform gibt – rechtzeitig zum neuen liturgischen Lesejahr. Die Gestaltung mit einem leicht lesbaren Schriftbild lädt dazu ein, es im Gottesdienst zu verwenden.

Lektorinnen und Lektoren sowie Gottesdienstverantwortliche finden außerdem zu jedem Text Erläuterungen zur Übertragung sowie Vorschläge für die Katechese.

Für Dieter Bauer, einem der Initiatoren des Projekts im Katholischen Bibelwerk e.V., ist das Evangelium in Leichter Sprache ein wichtiges Inklusionsprojekt, um Menschen mit Lernbehinderungen einen Zugang zur Bibel in der Liturgie zu ermöglichen.

Was ist Leichte Sprache?

Als Leichte Sprache wird eine barrierefreie Sprache bezeichnet. Sie hat einfache, klare Sätze, ein übersichtliches Schriftbild, klare Gliederung und erklärende Bilder. Das Ziel der Leichten Sprache ist Textverständlichkeit.

 

Und was heißt eigentlich „Evangelien der Sonn- und Festtage im Lesejahr A“? Wikipedia hilft uns auf die Sprünge:

Die Leseordnung der katholischen Kirche legt die biblischen Textstellen fest, die im Gottesdienst gelesen werden. So werden die wichtigsten Textstellen der Bibel in einem dreijährlichen Turnus vorgetragen. Jedes Jahr ist einem der drei Evangelisten Matthäus (Lesejahr A), Markus (Lesejahr B) und Lukas (Lesejahr C) gewidmet, das heißt, es wird also vorwiegend daraus gelesen.

 

Ich habe bei uns im Gottesdienst neulich gleich mal einen Abschnitt aus dieser Bibel-Ausgabe verwendet – und finde, das sind sehr schöne Texte. Es schadet schließlich nicht, wenn jeder versteht, was man da so liest …

 

Bibel in Leichter Sprache
Evangelien der Sonn- und Festtage im Lesejahr A
ISBN 978-3-460-32194-6
EUR 39,90 · ca. 352 Seiten, gebunden

Erstellt am 5. Dezember 2016 von

… und doch haben wir wieder mal getan, was „man“ nicht tut: Für die zweite Auflage von Stefan Vatters Buch Finden, fördern freisetzen haben wir gemeinsam mit dem Autor noch einmal kräftig investiert.

  • Der bisherige Inhalt wurde komplett durchgesehen,
  • das Buch wurde massiv erweitert,
  • erscheint nun im größeren Format
  • und mit neuem Cover
  • und kostet weniger als vorher!

Na, na, na …

Der Untertitel von Stefan Vatters Buch Finden, fördern, freisetzen lautet nun: Wirksam führen – die Wiederentdeckung des apostolischen Dienstes.

 

 

neufeld-verlag_vatter_finden-foerdern-freisetzen_coverrgb

 

 

 

Sie sind Gottes weise Strategen und kühne Eroberer. Loyale Radikale, die Kirchengemeinden fördern und freisetzen, ihre himmlische Leuchtkraft und göttliche Salzwirkung zu entfalten. Um sein Reich zu etablieren, setzen sie ihr Leben aufs Spiel: die Apostel. Doch es ist still geworden um apostolisch begabte Männer und Frauen. Der fünffältige Dienst (Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer) ist zum einfältigen Dienst verkümmert.

Stefan Vatter ist überzeugt: Wir müssen den apostolischen Dienst neu entdecken! Wir brauchen Männer und Frauen, die ihre apostolische Begabung und Berufung von Gott begreifen und annehmen. Dieses Buch greift das Phänomen apostolischer Wirksamkeit auf. Es beschreibt, was die Bibel darüber lehrt, was den Dienst der Apostel durch die Jahrhunderte auszeichnete und was sie der Gemeinde und Gesellschaft zu bringen haben.

Ein Buch für alle, die verstehen und erleben wollen, wie Gott seine Gemeinde baut und unsere Gesellschaft wirksam mit dem Evangelium durchdringt.

 

 

Stefan Hänisch, Leitender Pastor von ICF Berlin, meint:

„Wie ein Altbau, der nach einer frischen Sanierung in einem neuen Glanz erscheint und die Blicke der Passanten auf sich zieht, erstrahlt diese zweite Auflage. Das Buch ist nach der Überarbeitung der Hammer geworden. Ein Buch mit hoher Aktualität und Praxisnähe.“

 

Und Lothar Krauss, BFP-Pastor und Vorstandsmitglied von Willow Creek Deutschland, schrieb schon zur ersten Auflage auf seinem Leiterblog:

„Vatter legt mit dem Band eine sorgfältige biblische und praktische Reflexion zur Frage des apostolischen Dienstes vor, die ihresgleichen sucht.“

 

Hier geht’s zu weiteren Stimmen zum Buch, zur Leseprobe und zu informativem Zusatzmaterial. Und natürlich auch direkt zur Bestellung …

Erstellt am 18. November 2016 von

Neil Cole zu lesen, ist wie an einem Virus zu nippen“, meinte ein Rezensent zu Coles Buch Organisch leiten – Wie natürliche Leitung uns selbst, Gemeinden und die Welt verändert, das im Neufeld Verlag erschienen ist.

 

neufeld-verlag_organisch-leiten_cole_cover

 

Neil Cole ist  international als Redner unterwegs und lebt mit seiner Familie in Kalifornien. Sein Herz schlägt für einfache Kirche ohne große Strukturen und all das, was Institutionen behäbig und unbeweglich macht. Die gute Botschaft von Jesus Christus ist einfach, meint Cole, also sollten Gemeinden es nicht unnötig kompliziert machen.

Wir haben Organisch leiten selbst als Gemeindeleitung gelesen und davon profitiert. Seine Analyse ist nicht immer bequem, aber es tut gut, sich hinterfragen zu lassen.

Im Verlag Gloryworld Medien ist Neil Coles Klassiker Organische Gemeinde erhältlich, und in wenigen Tagen erscheint dort auch ein neues Buch von ihm: Leiten lernen wie Paulus – Hineinwachsen in ein Leben, das Kreise zieht.

 

cover-gloryworld-356308-cole-leiten-lernen-wie-paulus-300_low

 

 

Welche Lektionen können wir von Paulus, einem der größten Weltveränderer der Geschichte, lernen? Welche Lebens- und Leiterschule durchlief er, um am Ende sagen zu können: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet …“ (2. Timotheus 4,7)?

 

Ich empfehle gerne die Lektüre der Bücher von Neil Cole, auch weil sie durchtränkt sind von der praktischen Erfahrung des Autors. Er will uns keine Methoden verkaufen, sondern fragt nach Wegen, wie wir heute Menschen einladen können, sich Gott anzuvertrauen. Und da kann ich noch viel lernen …

Erstellt am 31. Oktober 2016 von

Am 10. Dezember 2017 jährt sich der Todestag des Dichters Jochen Klepper zum 75. mal.

Markus Baum, im Hauptberuf Redakteur bei ERF Medien, „nebenbei“ Autor z. B. der wunderbaren Biografie Jochen Kleppers, aber auch Organist, bietet interessierten Gemeinden, Bildungswerken, Institutionen etc. in der Zeit vom 4. bis 19. November 2017 verschiedene Veranstaltungsangebote an. (Nach Absprache sind auch andere Zeiten möglich.)

 

Jochen Klepper

 

 

1. Biografischer Vortrag mit Mitmachkomponente: Von Jochen Klepper hören – mit Jochen Klepper singen

Die meisten Liedtexte aus Jochen Kleppers Feder sind inspiriert von Versen aus der Hebräischen Bibel und setzen Abschnitte daraus z. T. wortgetreu in gebundene Sprache um. Eine biografische und hymnologische Entdeckungsreise.

Beamer und Klavier oder E-Piano erforderlich; Zeitrahmen: 1 ½  h + Aussprache

 

2. Biografischer Vortrag: Kein Held – aber ein Gerechter?

Neue Zugänge zu einem nicht einfachen, vielschichtigen Menschen, der bei aller Begrenztheit ein eindrückliches und starkes Lebens- und Glaubenszeugnis abgibt und mit seinen Liedtexten und Gedichten bis heute Menschen aufrichtet und tröstet.

Beamer erforderlich, Zeitrahmen: 1 h + Aussprache

 

3. Angebot für Frauen und für Paare: Die Liebe war stärker – Jochen Klepper und Hanni Stein

Mit besonderer Betonung auf der Frau an Jochen Kleppers Seite, ihrer Entwicklung, ihrem Glaubensweg und ihrem Beitrag zu Jochen Kleppers literarischem Werk.

Beamer erforderlich, Zeitrahmen: 1 h + Aussprache

 

4. Für Literaturinteressierte, zeitgeschichtlich und politisch Interessierte: Könige und Tyrannen

Jochen Klepper als Journalist, Dichter und Erzähler mit besonderer Betonung auf Jochen Kleppers Roman Der Vater, seiner Haltung zum totalitären Staat und der Frage: Wie aufrecht, wie gebeugt war Jochen Kleppers Gang in diesem Staat?

Beamer erforderlich, Zeitrahmen: 1 h + Aussprache

 

5. Für junge Leute, Konfirmanden- und Jugendgruppen: Jung und bedroht: Jochen Klepper und Renate Stein

Hier steht neben Jochen Klepper und seinem ja auch nicht einfach Werdegang (Missbrauchserfahrung, wirtschaftlicher Existenzkampf, Verfehmung) seine Stieftochter Renate Stein im Mittelpunkt. Sie hat ein ebenso aufrüttelndes Schicksal erlebt wie Anne Frank oder Etti Hillesum, aber eben inmitten Berlins, in der Umgebung der Kulturgrößen und Paladine des Dritten Reiches. Renate Stein war 21, als sie starb. Man kann an ihrem kurzen Leben viel deutlich machen, bei allen Fragen, die offen bleiben müssen.

Beamer erforderlich; Zeitrahmen: 1 h, je nach Absprache geht es auch gestrafft in 45′, Zeit für Rückfragen und ggf. Gespräch sollte aber sein

 

Als Verlag stellen wir gerne den Kontakt zu Markus Baum her.

Erstellt am 14. Juli 2016 von

Wir freuen uns immer wieder, zu hören, wie unsere Bücher für die Gemeindearbeit fruchtbar werden können.

Ein Beispiel lieferte nun die Braunschweiger Friedenskirche, eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde.

Im Rahmen einer „Gemeindeinitiative: Verwandelt in Gottes Nähe“ lud Pastor Dr. Michael Bendorf zu sechs Treffen innerhalb von sechs Wochen ein. In der Einladung dazu heißt es:

Wie kann das Wesen Jesu in den Stürmen und Herausforderungen unseres Lebens in uns Gestalt gewinnen? Wie kann es uns durch den Heiligen Geist gelingen,  dass sich die Wesenszüge Jesu in unserer Persönlichkeit ausdrücken? Und wie kann sich aus diesem Verwandlungsprozess heraus eine echte und lebendige Nachfolge Jesu formen?

Die Initiative bietet Impulse und Hilfestellungen, um persönliche Veränderungsprozesse und Christusnachfolge miteinander zu verbinden.

Dabei geht es um ursprüngliche Lebensprozesse, vergessene Wege und die Wiederentdeckung der geistlichen Kraft von gewöhnlichen Menschen, die sich der Führung und dem Wirken des Heiligen Geistes anvertrauen. Grundlage der Initiative ist das Buch „Verwandelt in Gottes Nähe“ von Anders-Petter Sjödin.

neufeld-verlag_verwandelt_sjoedin_coverhigh_rgb

Am Anfang des Abends steht ein geistlicher Impuls, der anschließend in Kleingruppen vertieft wird. Zudem soll  auch Raum für geistliche Übungen und Lebenshaltungen sein, die wir in unseren Alltag integrieren können.

Dieses Beispiel zeigt, dass man – abgesehen von Kampagnen mit entsprechend aufbereitetem Material – auch gut selbst Kurse mit Hilfe z. B. von Büchern anbieten kann.

Wenn Sie mit Neufeld-Büchern arbeiten möchten: Gerne beraten wir auf Wunsch Gemeinden, welche unserer Bücher sich dazu besonders gut eignen. Anruf genügt!

Erstellt am 26. April 2016 von

Uwe Heimowski, ein langjähriger Freund und Neufeld-Autor fast der ersten Stunde, wird am 1. Oktober 2016 neuer Beauftragter der Deutschen
Evangelischen Allianz in Berlin. Er folgt auf Wolfgang Baake, der in den Ruhestand tritt.

 

Uwe Heimowski (51) arbeitete im Anschluss an seine Ausbildung als staatlich anerkannter Erzieher für die Heilsarmee in Hamburg, übernahm danach als Erziehungsleiter die pädagogische Verantwortung eines Jugendheimes mit zwei Förderschulen und baute in Rückersdorf in Thüringen die erste christliche Suchthilfeeinrichtung für minderjährige Jugendliche auf. Er war darüber hinaus als Dozent für Sozial- und Wirtschaftsethik an der Berufsakademie Gera tätig.

Heimowski hat in Hamburg, Basel, Leipzig und Halle Theologie studiert und ist seit 14 Jahren als Gemeindereferent in der Funktion eines Pastors der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gera tätig. Seit 2009 arbeitet er darüber hinaus als Referent für Menschenrechte und Öffentlichkeitsarbeit des Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich aus Chemnitz – auch ein Neufeld-Autor …

Als langjähriges Mitglied im Jugendarbeitskreis und des Konferenzausschusses der Bad Blankenburger Allianzkonferenz ist Uwe Heimowski die Arbeit der Deutschen Evangelischen Allianz bestens bekannt. Zu seinen Ehrenämtern gehört auch die Mitgliedschaft im Vorstand des Christlichen Medienverbundes kep und ein Stadtratsmandat in Gera.

Uwe Heimowski ist verheiratet mit Christine; die beiden haben fünf Kinder im Alter von sechs bis 19 Jahren.

 

Drei Neufeld-Bücher aus seiner Feder möchte ich gerne hier erwähnen:

  • In Brunos Dankeschön wird seine erzählerische Begabung sichtbar. Uwe Heimowski porträtiert hier gesellschaftliche Randsiedler, die ihm während seiner Arbeit bei der Heilsarmee auf der Reeperbahn begegnet sind – und betrachtet sie liebevoll in erster Linie als Menschen. Manche Leser meinen, das sei sein bestes Buch …
  • Seine Verbundenheit mit und Prägung durch die Heilsarmee kommt in seinem Buch Die Heilsarmee zum Ausdruck – einem anerkannten konfessionskundlichen Werk über diese kleine Freikirche mit großer Wirkung.
  • In dem Buch Mission: Verantwortung – Von der Heilsarmee in den Bundestag befragt Uwe Heimowski seinen langjährigen Freund und Weggefährten Frank Heinrich zu dessem Weg nach Berlin: Seit 2009 vertritt Frank Heinrich dort die Bürgerinnen und Bürger von Chemnitz.

 

neufeld-verlag_mission-verantwortung_heinrich_cover_3D

 

 

Wir gratulieren Uwe Heimowski zu der Berufung nach Berlin!

Erstellt am 20. April 2016 von

„Jesus versöhnt“, heißt das Motto des Christivals, das Anfang Mai in Karlsruhe stattfindet.

Das neue Buch von John Paul Lederach Vom Konflikt zur Versöhnung: Kühn träumen – pragmatisch handeln passt wunderbar dazu.

Karsten Hüttmann, 1. Vorsitzender des Christival, hat beim Vorbereitungskongress für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Marburg zur „Hausaufgabe“ erklärt, dieses Buch zu lesen … Er schreibt:

 

„Selten hat mich ein Buch so hoffnungsvoll gestimmt, dass Versöhnung wirklich möglich ist – egal ob im Großen oder Kleinen. Egal ob zwischen Ländern, Nachbarn oder Familienmitgliedern. Lederach verbindet anschaulich Erfahrungen aus seiner langjährigen Arbeit mit theologischer Reflexion. Ein Buch, das jeder lesen sollte, der sich nach mehr Frieden sehnt.“

 

neufeld-verlag_lederach_vom-konflikt-zur-versoehnung_cover_rgb

Erstellt am 15. April 2016 von

Eine Mischung aus Fachtagung und inklusiver Gemeinschaft erlebten fast 70 Teilnehmer vom 7. bis 10. April 2016 in Bad Blankenburg. Die Arbeitskreise „Kinder in Kirche und Gesellschaft“ und das „Perspektivforum Behinderung“ der Deutschen Evangelischen Allianz hatten gemeinsam eingeladen, sich mit der Inklusion von Kindern mit Behinderung in Kirche und Gemeinde zu beschäftigen.

Gekommen waren Mitarbeitende aus Gemeinden, Familien mit besonderen Kindern, Lehrer, Erzieher und Verantwortungsträger aus verschiedenen Kirchen und Verbänden. In Fachvorträgen und Seminaren, aber auch in einem bunten Erlebnisprogramm, näherte man sich dem Thema.

„Die Behinderung ist ein Teil von mir, aber ich bin nicht meine Behinderung. Ich bin viel mehr“, sagte etwa Roland Walter, der eine bewegende Performance bot.

 

Walter_IMG_4628

 

Herzlichkeit und die Begegnung auf Augenhöhe, in der Erwartung, dadurch gesegnet und bereichert zu werden und die Stärken des Gegenübers wahrzunehmen, seien die besten Voraussetzungen, um Inklusion in der Gemeinde gelingen zu lassen. Barrierefreiheit sei natürlich nur ein erster Schritt; wichtiger sei die persönliche Begegnung, die den anderen achtet, Eigenständigkeit und Selbstbestimmung fördert – ohne zu übersehen, wo Hilfe nötig ist.

Neben den Vorträgen ergänzten Workshops und Seminare mit Fragestellungen wie „Von Inklusionsschulen für die Gemeinde lernen“, „Kinder mit Behinderungen loslassen“ und ganz praktische Aktivitäten wie ein Theaterworkshop mit Kindern mit und ohne Behinderung die Tagung.

Eine abendliche Talkrunde mit Samuel Koch, David Neufeld und Roland Walter gab Einblick in die Lebenswelt von Menschen, die mit Assistenz leben, sowie von Eltern besonderer Kinder. Dabei wurde betont: Gott heißt jeden willkommen und jeder kann etwas einbringen und ein Segen für andere sein.

 

Koch IMG_4652

 

Das Brille-Theater brillierte mit dem Stück „Würfelbrot“, das die Frage aufwirft, was eigentlich „normal“ ist und wer das definiert.

Zwei gemeinsam gestaltete Werkstattgottesdienste ließen alle erleben, dass jeder als Mensch wichtig ist, jeder begabt ist, jeder Teil des großen Ganzen ist.

Inklusion ist kein statischer Zustand, der irgendwann erreicht ist, sondern ein Prozess; gelebte Willkommenskultur, in der wir einander wahrnehmen und auf Augenhöhe begegnen.

Anke Kallauch (gekürzt und bearbeitet)

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.