Kategorie: Kirche

 

Erstellt am 8. Februar 2017 von

Hoppla, was hat der überaus lebendige Bestseller-Autor Prof. Dr. Manfred Lütz mit dem tschechischen Humanisten Přemysl Pitter zu tun, der von 1895 bis 1976 lebte?

In seinem aktuellen Spiegel-Bestseller „Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden“ – Leben nach Auschwitz, einem Gespräch zwischen Lütz und dem Künstler Jehuda Bacon, erzählt Bacon seine Geschichte.

Als 15-Jähriger fand er – nachdem er Deportationen nach Theresienstadt und Auschwitz sowie zwei Todesmärsche überlebt hatte – Aufnahme bei Přemysl Pitter.

Bacon meint heute: „Pitter hat mir den Glauben an die Menschheit zurückgegeben.“

 

Im Mai 1945 holt der Christ und Erzieher Přemysl Pitter jüdische Kinder aus Theresienstadt, die dort ihre Familien verloren haben. Er bringt sie in vier Schlössern unter. Pitter und sein Team nehmen auch hunderte deutsche Kinder auf. Gemeinsam leben sie Vergebung und ermöglichen den Kindern Heilung und einen Neuanfang.

Später engagiert Pitter sich im Auftrag des Weltkirchenrats im Flüchtlingslager Valka in Nürnberg-Langwasser. 1964 erhält er den israelischen Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“. Bis heute treffen sich ehemalige „Pitter-Kinder“ …

 

Im März erscheint die Autobiografie Přemysl Pitters Unter dem Rad der Geschichte in einer Neuauflage, mit 16 Seiten Bildteil.

 

 

 

 

Neufeld-Autorin Sabine Dittrich aus Hof hat die Autobiografie Pitters neu bearbeitet.  Und sie erzählt von der Aktion „Schlösser“ auch in ihrem druckfrischen Roman Tage der Wahrheit (eingebettet eine Geschichte rund um die Erzieherin Anne Lischka).

Seine Mitstreiterin Olga Fierz, eine Schweizerin, traf Pitter übrigens auf der Jahrestagung des Internationalen Versöhnungsbundes 1926 in Oberammergau. Dort begegnete er auch Eberhard Arnold. Er lernte André Trocmé kennen und war flugs versetzt mit vielen mutigen Menschen aus ganz Europa, die sich für Frieden und Versöhnung engagierten – und viel riskierten.

Ist das eine Story für heute? Ich bin fest davon überzeugt, Geschichten wie diese sind heutzutage vielleicht sogar besonders wichtig …

Erstellt am 26. Januar 2017 von

Sehen wir uns in Nürnberg?

Dort findet vom 23. bis 25. Februar 2017 bereits der 10. Kongress christlicher Führungskräfte statt. Diese Großveranstaltung steht unter dem Motto „Mit Werten in Führung gehen“; in Nürnberg werden rund 3.000 Teilnehmer erwartet.

Der Kongress versteht sich als Wertevermittler:

Er dient der Orientierung, der Motivation und dem Erfahrungsaustausch von Führungskräften aller Branchen. Ziel des Kongresses ist es, Christen in verantwortlichen Positionen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und Werte zu leben.

Das Programm liefert eine Vielfalt von praktischen Lösungen für brandaktuelle Herausforderungen und Fragen in den Führungsetagen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Referentenskala umfasst über 100 Sprecher.

 

Es braucht nicht erst die erstaunliche Kreativität und Unverfrorenheit eines gewissen Donald und seiner Berater, Unwahrheiten schlicht als „alternative Fakten“ zu bezeichnen – es steht auch so längst außer Frage, dass der Charakter und die Persönlichkeit von Verantwortungsträgern entscheidend sind.

Besondere Empfehlung: Im Forum Nr. 4 moderiert Christoph Zehendner unter der Überschrift „Soziales Engagement weltweit“ ein Gespräch von Gerhard Pries (MEDA) und Traugott Horsch (Horsch Maschinen GmbH).

Wenn Sie beim Kongress in Nürnberg sind, besuchen Sie uns doch an unserem Stand Nr. A33 in Halle 4!

Wir haben dann aktuelle Bücher aus unserem Programm dabei, Titel zum Thema Führung und Leitung sowie natürlich Informationen zu unserem Dienstleistungsverlag Edition Wortschatz (schließlich sind Bücher ein phantastisches Medium, um die Geschichte eines Unternehmens zu erzählen und seine Werte zum Ausdruck zu bringen).

Erstellt am 5. Januar 2017 von

Noch sind Plätze frei bei Dynamissio, dem missionarischen Gemeindekongress, der vom 23. bis 25. März in Berlin stattfindet.

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Veranstalter ist die Koalition für Evangelisation in Deutschland, in Verbindung mit vielen evangelischen Landeskirchen und Freikirchen sowie weiteren christlichen Werken wie z. Willow Creek. Und worum geht es?

 

Wir wollen die gute Nachricht von Gottes Zuwendung und Nähe, seiner Befreiung und Gerechtigkeit neu erleben, sie weitersagen und erfahrbar machen – in unseren Gemeinden und in der Welt.

Das geht am besten gemeinsam. Darum haben Christen unterschiedlichster Frömmigkeitsrichtungen und gemeindlicher Traditionen sich zusammen getan, um diesen außergewöhnlichen Kongress zu veranstalten: Landes- und Freikirchen, Gemeinschaften, Werke und Verbände sind im Kongressvorstand vertreten – weil wir uns gegenseitig inspirieren und voneinander lernen wollen.

Namhafte Referenten vermitteln starke Impulse. Gemeinde- und Kulturprojekte in ganz Berlin öffnen ihre Türen und gewähren Einblick in ihre Arbeit. Und immer wieder geht es um den Austausch in Foren und Seminaren zu spezifischen Aspekten der Mission. Lassen Sie sich inspirieren! Wir freuen uns auf Sie!

 

Auch eine ganze Reihe Neufeld-Autoren sind aktiv beteiligt: Frank Heinrich, Frank Paul, Johannes Reimer, Heinrich Christian Rust oder Roland Werner.

Und wir als Verlag sind mit einem Stand (A33) in der Ausstellungshalle im Velodrom dabei – und freuen uns, Sie dort zu treffen!

Erstellt am 4. Januar 2017 von

Das Reformationsjahr 2017 hat begonnen, und die evangelischen Kirchen haben eine Fülle von Materialien und auch Veranstaltungen in der Pipeline.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat zum Beispiel einen Reiseführer 2017 – Der Reformationssommer in Bayern herausgegeben.

Dabei wird auch die bayerische Reformatorin Argula von Grumbach immer wieder in den Blick genommen:

In Ausstellungen und Gottesdiensten, Vorträgen von Argula-Biograf Uwe Birnstein, im ZDF-Fernsehgottesdienst am 19. März, im Theaterstück, in Konzerten oder Workshops kann man mehr erfahren und erleben.

Hier ein kleiner Auszug aus der Angebotsübersicht …

 

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Es lohnt sich also in den nächsten Monaten ganz besonders, Uwe Birnsteins Biografie wieder mal zur Hand zu nehmen, die neben der spannenden Lebensbeschreibung und vielen Bildern auch einen Reiseführer zu den Wirkungsstätten jener mutigen Dame enthält.

Erstellt am 22. Dezember 2016 von

Auch wenn Jesus Klartext gesprochen und vor allem Geschichten erzählt hat – biblische Texte sind nicht immer einfach zu verstehen. Selbst wer regelmäßig Gottesdienste besucht, hat damit oft Probleme.

Wie schwer mag es dann für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder solche, die (noch) nicht gut Deutsch sprechen, sein?

In Zusammenarbeit zwischen dem Katholischen Bibelwerk e.V., dem Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg und den Thuiner Franziskanerinnen entsteht seit drei Jahren für jedes Sonntagsevangelium eine Übertragung in Leichte Sprache. Dabei werden die Texte theologisch und auf ihre Verständlichkeit hin geprüft.

 

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Die starke Nachfrage hat dazu geführt, dass es die Evangelien des Lesejahrs A jetzt in Buchform gibt – rechtzeitig zum neuen liturgischen Lesejahr. Die Gestaltung mit einem leicht lesbaren Schriftbild lädt dazu ein, es im Gottesdienst zu verwenden.

Lektorinnen und Lektoren sowie Gottesdienstverantwortliche finden außerdem zu jedem Text Erläuterungen zur Übertragung sowie Vorschläge für die Katechese.

Für Dieter Bauer, einem der Initiatoren des Projekts im Katholischen Bibelwerk e.V., ist das Evangelium in Leichter Sprache ein wichtiges Inklusionsprojekt, um Menschen mit Lernbehinderungen einen Zugang zur Bibel in der Liturgie zu ermöglichen.

Was ist Leichte Sprache?

Als Leichte Sprache wird eine barrierefreie Sprache bezeichnet. Sie hat einfache, klare Sätze, ein übersichtliches Schriftbild, klare Gliederung und erklärende Bilder. Das Ziel der Leichten Sprache ist Textverständlichkeit.

 

Und was heißt eigentlich „Evangelien der Sonn- und Festtage im Lesejahr A“? Wikipedia hilft uns auf die Sprünge:

Die Leseordnung der katholischen Kirche legt die biblischen Textstellen fest, die im Gottesdienst gelesen werden. So werden die wichtigsten Textstellen der Bibel in einem dreijährlichen Turnus vorgetragen. Jedes Jahr ist einem der drei Evangelisten Matthäus (Lesejahr A), Markus (Lesejahr B) und Lukas (Lesejahr C) gewidmet, das heißt, es wird also vorwiegend daraus gelesen.

 

Ich habe bei uns im Gottesdienst neulich gleich mal einen Abschnitt aus dieser Bibel-Ausgabe verwendet – und finde, das sind sehr schöne Texte. Es schadet schließlich nicht, wenn jeder versteht, was man da so liest …

 

Bibel in Leichter Sprache
Evangelien der Sonn- und Festtage im Lesejahr A
ISBN 978-3-460-32194-6
EUR 39,90 · ca. 352 Seiten, gebunden

Erstellt am 21. November 2016 von

Ihren wunderbaren Adventskalender 24 Begegnungen zum Staunen im Advent durften wir aufgrund der großen Nachfrage soeben nachdrucken –

Das Staunen hat im Advent einen besonderen Platz: wenn der erste Schnee fällt, beim Bummel über den Weihnachtsmarkt oder beim Genuss liebevoll selbstgebackener Plätzchen.

Und jeden Tag gibt es eine kleine Adventsüberraschung. In diesem Büchlein erzählt die Autorin von 24 Begegnungen zum Staunen, die einen ganz neuen Blick auf das Leben schenken.

Die 24 Impulstexte mit stimmungsvollen Fotografien inspirieren, die Adventszeit in diesem Jahr ganz anders zu begehen – ohne Stress und Hektik. Und dabei dem zu begegnen, der hinter dem Fest der Feste steht …

 

Mit Texten aus diesem Buch und begleitet von einer Jazz-Combo ist Sabine Langenbach in den kommenden Wochen unterwegs.

 

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Herzliche Empfehlung also zu den folgenden Terminen:

 

Do. 24.11. – 19.00 Uhr Gebrüder Nolte Honda Autoforum Hemer, Iserlohner Str. 85, 58675 Hemer

So. 27.11. – 17 Uhr FeG Lüdenscheid mit Aeterno Bestattungen, Börsenstraße 6, 58507 Lüdenscheid,

Do. 1.12. – Buchvorstellung in der Alpha Buchhandlung Frankfurt, mit Musik von Claudia Lemperle

Fr. 2.12. – 19 Uhr Stadtbücherei Altena mit Buchhandlung Katerlöh, Marktstraße 14-16, 58762 Altena

So. 4.12. – 17 Uhr Aeterno Bestattungen, Kreuzstr 1, 51702 Bergneustadt

So. 11.12. – 16  Uhr Mit ERF Medien: Kaffee und Kuchen – Begegnungen im Advent in der Fuchskaute Willingen/Westerwald

 

 

 

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Die Vorfreude ist groß: Max Jalay (Kontrabass), Sabine Langenbach (Gesang), Andreas Theil (Keyboard) und Jens Gerlach (Drums) (Foto: © Susanne Mewes).

Die ersten Terminanfragen für 2017 und 2018 laufen bereits …

 

Und für Radio-Hörer von ERF Plus gibt es den ganzen Advent über eine besonderes Schmankerl: Jeden Tag liest Sabine Langenbach dann eine ihrer 24 Geschichten vor.

Erstellt am 18. November 2016 von

Neil Cole zu lesen, ist wie an einem Virus zu nippen“, meinte ein Rezensent zu Coles Buch Organisch leiten – Wie natürliche Leitung uns selbst, Gemeinden und die Welt verändert, das im Neufeld Verlag erschienen ist.

 

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Neil Cole ist  international als Redner unterwegs und lebt mit seiner Familie in Kalifornien. Sein Herz schlägt für einfache Kirche ohne große Strukturen und all das, was Institutionen behäbig und unbeweglich macht. Die gute Botschaft von Jesus Christus ist einfach, meint Cole, also sollten Gemeinden es nicht unnötig kompliziert machen.

Wir haben Organisch leiten selbst als Gemeindeleitung gelesen und davon profitiert. Seine Analyse ist nicht immer bequem, aber es tut gut, sich hinterfragen zu lassen.

Im Verlag Gloryworld Medien ist Neil Coles Klassiker Organische Gemeinde erhältlich, und in wenigen Tagen erscheint dort auch ein neues Buch von ihm: Leiten lernen wie Paulus – Hineinwachsen in ein Leben, das Kreise zieht.

 

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Welche Lektionen können wir von Paulus, einem der größten Weltveränderer der Geschichte, lernen? Welche Lebens- und Leiterschule durchlief er, um am Ende sagen zu können: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet …“ (2. Timotheus 4,7)?

 

Ich empfehle gerne die Lektüre der Bücher von Neil Cole, auch weil sie durchtränkt sind von der praktischen Erfahrung des Autors. Er will uns keine Methoden verkaufen, sondern fragt nach Wegen, wie wir heute Menschen einladen können, sich Gott anzuvertrauen. Und da kann ich noch viel lernen …

Erstellt am 9. August 2016 von

Hauptsache, gesund? Nein, Gesundheit ist nicht das Wichtigste im Leben.

Heilung – Zeichen der Herrschaft Gottes lautet der Titel eines Buches von Wolfgang J. Bittner, das längst als Klassiker gilt.

 

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„Wolfgang J. Bittners Versuch, theologische Fragen im Zusammenhang mit Krankenheilung umfassend aufzunehmen und zu klären, ist in seiner nüchternen, soliden und verlässlichen Art immer noch einmalig. Dieses Buch ist nicht für Schriftgelehrte geschrieben, sondern will als kurzgefasstes Handbuch seinen Dienst tun.“

 

So schreibt der Züricher Theologe Prof. Dr. Ralph Kunz im Geleitwort zur vierten Auflage. Die gedruckte Ausgabe des Buches ist schon eine ganze Weile vergriffen. Doch nun ist es als E-Book erhältlich – in allen gängigen Shops und natürlich direkt im Neufeld-E-Book-Shop (für Kunden aus Deutschland).

Erstellt am 20. April 2016 von

„Jesus versöhnt“, heißt das Motto des Christivals, das Anfang Mai in Karlsruhe stattfindet.

Das neue Buch von John Paul Lederach Vom Konflikt zur Versöhnung: Kühn träumen – pragmatisch handeln passt wunderbar dazu.

Karsten Hüttmann, 1. Vorsitzender des Christival, hat beim Vorbereitungskongress für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Marburg zur „Hausaufgabe“ erklärt, dieses Buch zu lesen … Er schreibt:

 

„Selten hat mich ein Buch so hoffnungsvoll gestimmt, dass Versöhnung wirklich möglich ist – egal ob im Großen oder Kleinen. Egal ob zwischen Ländern, Nachbarn oder Familienmitgliedern. Lederach verbindet anschaulich Erfahrungen aus seiner langjährigen Arbeit mit theologischer Reflexion. Ein Buch, das jeder lesen sollte, der sich nach mehr Frieden sehnt.“

 

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Erstellt am 15. April 2016 von

Eine Mischung aus Fachtagung und inklusiver Gemeinschaft erlebten fast 70 Teilnehmer vom 7. bis 10. April 2016 in Bad Blankenburg. Die Arbeitskreise „Kinder in Kirche und Gesellschaft“ und das „Perspektivforum Behinderung“ der Deutschen Evangelischen Allianz hatten gemeinsam eingeladen, sich mit der Inklusion von Kindern mit Behinderung in Kirche und Gemeinde zu beschäftigen.

Gekommen waren Mitarbeitende aus Gemeinden, Familien mit besonderen Kindern, Lehrer, Erzieher und Verantwortungsträger aus verschiedenen Kirchen und Verbänden. In Fachvorträgen und Seminaren, aber auch in einem bunten Erlebnisprogramm, näherte man sich dem Thema.

„Die Behinderung ist ein Teil von mir, aber ich bin nicht meine Behinderung. Ich bin viel mehr“, sagte etwa Roland Walter, der eine bewegende Performance bot.

 

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Herzlichkeit und die Begegnung auf Augenhöhe, in der Erwartung, dadurch gesegnet und bereichert zu werden und die Stärken des Gegenübers wahrzunehmen, seien die besten Voraussetzungen, um Inklusion in der Gemeinde gelingen zu lassen. Barrierefreiheit sei natürlich nur ein erster Schritt; wichtiger sei die persönliche Begegnung, die den anderen achtet, Eigenständigkeit und Selbstbestimmung fördert – ohne zu übersehen, wo Hilfe nötig ist.

Neben den Vorträgen ergänzten Workshops und Seminare mit Fragestellungen wie „Von Inklusionsschulen für die Gemeinde lernen“, „Kinder mit Behinderungen loslassen“ und ganz praktische Aktivitäten wie ein Theaterworkshop mit Kindern mit und ohne Behinderung die Tagung.

Eine abendliche Talkrunde mit Samuel Koch, David Neufeld und Roland Walter gab Einblick in die Lebenswelt von Menschen, die mit Assistenz leben, sowie von Eltern besonderer Kinder. Dabei wurde betont: Gott heißt jeden willkommen und jeder kann etwas einbringen und ein Segen für andere sein.

 

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Das Brille-Theater brillierte mit dem Stück „Würfelbrot“, das die Frage aufwirft, was eigentlich „normal“ ist und wer das definiert.

Zwei gemeinsam gestaltete Werkstattgottesdienste ließen alle erleben, dass jeder als Mensch wichtig ist, jeder begabt ist, jeder Teil des großen Ganzen ist.

Inklusion ist kein statischer Zustand, der irgendwann erreicht ist, sondern ein Prozess; gelebte Willkommenskultur, in der wir einander wahrnehmen und auf Augenhöhe begegnen.

Anke Kallauch (gekürzt und bearbeitet)

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.