Kategorie: Mission
Am Samstag, 11. Februar 2012 findet in Frankfurt am Main ein Minikongress zum Thema „Glauben und wirtschaften“ statt. Neufeld-Autor Prof. Dr. Johannes Reimer aus Bergneustadt („Gott in der Welt feiern – Auf dem Weg zum missionalen Gottesdienst“) wird zum Thema “Helfen ohne Hintergedanken?” sprechen. Veranstaltet wird der Tag (10.30 bis 17.00 Uhr) im InterCityHotel Frankfurt (Hauptbahnhof) von MEDA Europa.
MEDA steht für „Mennonite Economic Development Associates“ – hier engagieren sich christliche Geschäftsleute überwiegend täuferisch-mennonitischer Prägung, die sowohl verantwortlich wirtschaften wollen als auch sich für eine nachhaltig wirtschaftliche Entwicklung in den armen Regionen dieser Welt einsetzen. „Wirtschaft wirkt“, könnte man als Motto sagen.
Neben dem Hauptvortrag gibt es in Frankfurt Musik von Ernst-Christian Driedger (dessen beeindruckende Gitarreninterpretationen „Vom Blues zum Choral“ auf YouTube zu hören sind) und Referate von Steve Wright, MEDA-Projektleiter in der Ukraine, sowie Titus Horsch, Direktor von MEDA-Europa.
Hier kann man sich anmelden:
MEDA Europa Heinrich-Schütz-Str. 12 a, D-56566 Neuwied, Tel. 0 26 22/90 61 84, europa@meda.org
All unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir von hier aus noch ein gesegnetes Jahr 2012! Wir bleiben als Verlag weiter dran, richtig gute Bücher zu machen. Mit Herzblut und Leidenschaft, mit inhaltlicher Substanz und in ordentlicher Qualität.
Ende Dezember ist bereits der erste Titel aus unserem Frühjahrsprogramm erschienen, ein weiteres Buch von Alan Hirsch: „Vergessene Wege – Die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche“, so heißt die deutsche Ausgabe von „The Forgotten Ways – Reactivating the missional Church“.
Alan Hirsch ist in Südafrika aufgewachsen, war Pastor in Australien und lebt heute in Kalifornien. Von dort aus ist er er rund um den Globus unterwegs, begleitet und berät Gemeinden und Verbände. Dass er als jemand, der Mega-Kirchen eher kritisch sehen dürfte, auch schon Willow Creek beraten hat, spricht sicher für ihn. Im Herbst 2012 wird er gemeinsam mit seiner Frau auf einer Novavox-Konferenz in Deutschland sein, und in der Edition Novavox ist auch dieses neue Buch erschienen.
Alan Hirschs Thema (und das bewegt uns auch als Verlag immer wieder zentral) ist die Frage, wie Kirche heute bedeutsam sein kann. Was geschehen muss, damit die unglaubliche Botschaft und die lebensverändernde Kraft Gottes sichtbar und spürbar werden – in einer Welt, die so vieles über Bord wirft und doch eine tiefe Sehnsucht nach Heilung in sich trägt.
Mich hat Alan Hirschs Buch gepackt, denn er arbeitet sich solide von der Bibel her an die Thematik heran, schreibt nicht von oben herab, sondern schildert als Praktiker auch eigene schmerzhafte Erfahrungen. Wie können wir Gemeinde so leben, dass die Menschen in die Jesus-Nachfolge geführt werden? Was hatte die frühe Kirche oder auch die Untergrund- und Hauskirchenbewegung Chinas, das diese schier unglaubliche Dynamik und geistliche Lebendigkeit und Echtheit mit sich brachte?
Alan Hirsch hat kreative Wege gefunden, diese vergessenen Wege des Evangeliums neu in den Blick zu nehmen. Mit seinen Bildern und Vergleichen schafft er es, Wesentliches darzustellen. Er ist mutig, prophetisch und direkt – zum Beispiel durchaus institutionskritisch. Aber er ist konstruktiv und bringt griffige Vorschläge, wie wir diese vergessenen, alten und guten Wege wieder beschreiten können.
Es ist ein herausforderndes Buch, das sich längst nicht nur an Pioniere richtet, sondern auch vielen Gemeindeleitern und Pastoren und überhaupt Leuten, denen die Gegenwart und Zukunft der Kirche am Herzen liegt, wertvolle und praktikable Impulse liefert.
Leonard Sweet meint im Vorwort: „Es gibt einige Bücher, die so gut sind, dass man sie zu Ende lesen sollte. Es gibt nur wenige Bücher, die gut genug sind, dass man sie bis zum Ende der Zeit lesen sollte. Vergessene Wege gehört dazu.“ (Schon ab 5 Exemplare gibt’s übrigens Mengenpreise.)
Als Leitungsteam unserer Gemeinde lesen wir seit einigen Monaten das Buch „Organisch leiten – Wie natürliche Leitung uns selbst, Gemeinden und die Welt verändert“ von Neil Cole. Zu Beginn unserer Treffen nehmen wir uns etwa eine Stunde Zeit und unterhalten uns über diese herausfordernde Lektüre. Neulich waren wir bei Kapitel 14, „Inkarnatorisch leiten – Christus lebt in uns“. Eine Frage auf S. 261 hat mich dabei besonders gepackt: „Wann wird Christus das Einzige sein, was Sie brauchen?“
Das schätze ich so an den Denkern und Visionären, die sich mit dem Status Quo von Kirche nicht zufrieden geben, sondern fragen, wie christliche Gemeinden die ursprüngliche Kraft neu erleben und ausstrahlen können: dass sie nicht einfach Traditionen in Frage stellen, sondern mutig und radikal auf das Zentrum hinweisen, Jesus Christus.
Übrigens soll noch in diesem Jahr ein weiteres Buch in der Edition Novavox erscheinen: Die deutsche Ausgabe von Alan Hirschs „The Forgotten Ways – Reactivating the missional Church“ ist in Vorbereitung.
Link zu novavox – Netzwerk für missionale Gemeindeinnovation
Im Juni legten wir 3.000 Exemplare von Wolfgang Hädes bewegendem Buch „Mein Schwager – ein Märtyrer. Die Die Geschichte des türkischen Christen Necati Aydin” auf; nun ist die zweite Auflage erschienen. Hier einige Stimmen zu diesem außergewöhnlichen Buch:
»Die Biographie verdeutlicht nicht nur das Wechselbad der Gefühle, als Konvertit in der Türkei zu leben, sondern auch, wie sich die Beziehung zu Gott trotz mancher Krisen zur kompromisslosen Nachfolge festigt … Ein gut lesbares Buch, das nicht nur interessante Einblicke in die türkische Kultur bietet, sondern auch danach fragt, wofür es sich zu leben – und zu sterben – lohnt.«
Johannes Weil, pro – Christliches Medienmagazin 4/2009
»Wolfgang Hädes Buch ist ein Zeitzeugnis, das betroffen macht. Es ist zugleich ein zutiefst persönliches Buch, das dennoch ganz bewusst jede falsche Sentimentalität meidet. Kurzum, es ist in jeder Hinsicht lesenswert.«
Andreas Laska, Katholische SonntagsZeitung
»Ihr Buch ist ein starkes Glaubenszeugnis und ich hoffe auf viele Leser, die sich davon ansprechen und ermutigen lassen.«
Hermann Gröhe, CDU-Generalsekretär
»Von menschlicher Größe zeugt es, dass die Botschaft des Autors nicht der Ruf nach Rache und Vergeltung ist, sondern vielmehr ein glaubwürdiges Plädoyer für Vergeben und Versöhnung, für Toleranz und Mitmenschlichkeit. Das hat mich persönlich sehr beeindruckt.«
Bertram Hilgen, SPD, Oberbürgermeister der Stadt Kassel (Partnerstadt von Izmit)
»Doch es ist nicht ganz einfach, ein Märtyrerbuch zu schreiben, ohne in die Genres Crime und Hagiographie zu verfallen. Aber statt Voyeurismus und eine ›Hab’s-doch-schon-immer-gewusst-wie-böse-die-Muslime-sind‹-Haltung hervorzurufen, ist es Wolfgang Häde gelungen, einen realistischen und zugleich seelsorgerlichen und zu Glauben und Zeugnis ermutigenden Bericht zu schreiben – ein Buch, das berührt und beflügelt.«
Heidi Josua, Evangelische Ausländerseelsorge
»Hädes Buch ist nicht nur eine gut zu lesende, spannende Biografie, sondern vermittelt auch einen Eindruck vom Alltag türkischer Christen.«
Lukas M. Baumann, respect/// 05, Herbst 2009
»Ein besseres Zeugnis (neben der Bibel natürlich) kannst du keinem nach der Wahrheit suchenden Türken und fragenden Menschen in die Hand drücken.«
Dr. Karlheinz Stahl, ehemaliger Schulkamerad
»Als ich das Buch las, dachte ich: Ich hätte Necati gerne persönlich kennengelernt.«
Eine deutsche Christin
»Es hat mich sehr gefreut, dass mein Schwager dieses Buch über Leben und Sterben meines Mannes Necati geschrieben hat. Dass das Zeugnis meines geliebten Mannes eine Ermutigung und Herausforderung für viele Menschen geworden ist, bedeutet für mich Ehre und Freude.«
Semse Aydin, Witwe von Necati Aydin
Link zum Buch:

Arm und Reich – des einen Glück, des anderen Pech? Kommt es nur darauf an, wo wir geboren wurden? Auch in Deutschland erleben immer mehr Menschen, dass Arm und Reich” keine festen Größen sind, sondern sich für einzelne Menschen schnell ändern können.
“Es werden allezeit Arme im Lande sein”
- diese Aussage aus 5. Mose 15 trifft es sehr gut. Aber welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Ignoranz oder aktive Veränderung?
Weltblick bringt die Situation auf den Punkt, denn diese Studie wurde mit über 1.000 Teilnehmern durchgeführt. Dieses Buch wird den Blickwinkel vieler Christen verändern, denn es fördert erstaunliche Ergebnisse zu Tage. In fünf verschiedenen Themengebieten wird sichtbar, wie Christen in Deutschland ticken. Die Studie mündet in “Zehn Wege zur Veränderung” mit konkreten Tipps und Handlungsvorschlägen.
Ab Februar 2010 im Neufeld Verlag erhältlich:
Zum Thema Christenverfolgung hat die Journalistin Bettina von Clausewitz im Sommer zahlreiche Interviews geführt, unter anderem mit unserem Autor Wolfgang Häde. Mitte November lief nun die knapp einstündige Sendung im DeutschlandRadio Kultur unter “Religionen”. Dort kann man auch das vollständige Manuskript abrufen.
>>> Zum Buch von Wolfgang Häde: Mein Schwager, der Märtyrer
Passend zum Artikel und Buch von Ken Bailey gibt es bei der Arabischen Evangelischen Gemeinde Stuttgart einen viersprachigen Kirchenkalender 2010: Er enthält Fotos von christlichen Stätten, Kirchen und Symbolen im Orient sowie informative Texte zu den Fotos sowie der Situation der jeweiligen christlichen Minderheit des betreffenden Landes in Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch.
Dieser Kalender ruft eine weitgehend unbeachtete christliche Minderheit ins Bewusstsein. Er zeigt sowohl die Tragödien der Geschichte als auch den Reichtum orientalischen Glaubens auf. Fotos von alten und neu restaurierten Kirchen und christlichen Stätten in Ägypten, Syrien, Libanon, Irak und der Türkei legen Zeugnis ab von der Verwurzelung der Christen in der orientalischen Kultur seit den ersten Tagen der christlichen Kirche. Sie zeugen von lebendigem, gelebtem Christentum und lassen einen Reichtum entdecken, der auch für unseren Glauben inspirierend ist.
Zugleich mahnen diese Bilder: Wo Christen vor 1.400 Jahren die Bevölkerungsmehrheit bildeten, sind sie heute eine mehr oder weniger große Minderheit. Gesellschaftliche Marginalisierung, gesetzliche Diskriminierung bis hin zu Verfolgung führen zu einer anhaltenden Abwanderung vor allem. gebildeter Christen. So rufen die Bilder zugleich auf zur Solidarität angesichts der teils prekären Menschenrechtslage, zum Mitbeten und Handeln – und zu tätigen Freundschaften mit hier lebenden orientalischen Christen.
Als Verlag haben wir eine Reihe englischer theologischer Fachbücher herausgegeben, die für unsere angloamerikanischen Kunden nun endlich auch bei Amazon.com sowie Amazon.co.uk erhältlich sind. Nun sind seit kurzem zwei Titel wieder lieferbar, die in der ersten Auflage eine ganze Weile vergriffen waren. Beide sind allerdings nur direkt bei Amazon erhältlich:
Ethnic Churches in Europe. A Baptist Response (Peter F. Penner)
sowie
Theological Education as Mission (Peter F. Penner, Hrsg.)
Zu ihren Lebzeiten umstritten und verfolgt, hat Jeanne-Marie Guyon
(1648–1717) eine geistliche Lehre des inneren Gebets entwickelt.
Angesichts der Kräfte unserer Welt zeigt Madame Guyon von Jesus Christus her einen Weg zur Mitte, der befreiend ist, weil er nicht noch mehr Anstrengung und Leistung verlangt, sondern die eigene Aktivität zur Ruhe bringen will, um ein stilles Geschehenlassen von Gott her zu ermöglichen. Vielleicht ist diese Ermutigung heute aktueller denn je …
Der evangelische Theologe Gottfried Arnold übersetzte ihre Schriften 1701 ins Deutsche. Gerhard Tersteegen machte ihre Gedanken innerhalb des Pietismus fruchtbar, und so findet sich ihr Einfluss auch bei August Hermann Francke, Nikolaus von Zinzendorf oder Johann Heinrich Jung-Stilling. Später schrieb z. B. Hedwig von Redern über Madame Guyon. Ihre Einsichten zogen weite Kreise, im angelsächsischen Raum vor allem durch die Quäker und John Wesley.
Emmanuel Jungclaussen, Jahrgang 1927, war bis 2001 Abt des Benediktinerklosters Niederaltaich, einem ökumenischen Zentrum in Niederbayern. Er wurde vor allem durch Meditationskurse und Einkehrtage sowie durch Schriften zu Spiritualität und Mystik bekannt.
Erscheint im August 2009:
Neuerscheinung: Von der Leichtigkeit, Gott zu finden im Onlineshop erhältlich.
Das dritte Buch, das im März erschien, stammt aus der Feder von Dr. Roland Hardmeier, Pastor einer FEG in Kloten (bei Zürich): “Kirche ist Mission – Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis” (Band 2 der Edition IGW).
Vor unseren Augen vollzieht sich ein dramatischer Wandel – durch Globalisierung und Postmoderne –, der nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft hat, sondern auch die Christenheit betrifft. Was bedeutet es, in dieser Welt den Auftrag zu erfüllen, den Jesus Christus der Kirche gegeben hat?




Wer schreibt denn da? Bin 1970 in Ingolstadt geboren und in Oberbayern und Ostwestfalen aufgewachsen. Seit 1995 verheiratet mit der wunderbaren Carolin. 2004 ging mit der Gründung des Neufeld Verlages ein weiterer Traum in Erfüllung. 
