Kategorie: Sendungen in Radio/TV

 

Erstellt am 17. Oktober 2017 von

Die Bundestagswahl liegt hinter uns. Endlich, denke ich. Obwohl ich ein politischer Mensch bin, wird es mir irgendwann dann doch zuviel mit all den Plakaten und täglichen Wassserstandsmeldungen zu den aktuellsten Umfragewerten …

Aber ein Thema möchte ich noch einmal aufgreifen. Angela Merkel trat während des Wahlkampfs in der sogenannten Wahlarena auf. 150 Bürger waren nach einem repräsentativen System ausgewählt worden und konnten der Kanzlerin ihre Fragen stellen. Eine 18-jährige Frau mit Down-Syndrom meldete sich zu Wort. Sie fragte: „Wieso darf man Babys mit Down-Syndrom bis kurz vor der Geburt noch abtreiben? Dieses Thema ist mir wichtig. Ich will nicht abgetrieben werden, sondern auf der Welt bleiben.“

In Psalm 139 lesen wir in den Versen 13 bis 16:

„Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Es war dir mein Gebein nicht verborgen, da ich im Verborgenen gemacht wurde, da ich gebildet wurde unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.“

Jeder Mensch, so lesen wir, ist ein einmaliges und besonderes Geschöpf Gottes. Jeder einzelne Tag ist „in ein Buch geschrieben“. Wer kann sich anmaßen, dieses Buch zuzuschlagen, noch bevor ein Mensch das Licht der Welt erblickt hat? Kein Mensch, und kein Politiker, hat das Recht dazu. Und doch geschieht es täglich, dass Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben werden. Das ist ein Skandal. Ich bin froh, dass die junge Frau in der Wahlarena mutig daran erinnert hat. Denn sie und wir alle sind „wunderbar gemacht“.

Uwe Heimowski

(Uwe Heimowski ist Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung.)

Erstellt am 21. November 2016 von

Ihren wunderbaren Adventskalender 24 Begegnungen zum Staunen im Advent durften wir aufgrund der großen Nachfrage soeben nachdrucken –

Das Staunen hat im Advent einen besonderen Platz: wenn der erste Schnee fällt, beim Bummel über den Weihnachtsmarkt oder beim Genuss liebevoll selbstgebackener Plätzchen.

Und jeden Tag gibt es eine kleine Adventsüberraschung. In diesem Büchlein erzählt die Autorin von 24 Begegnungen zum Staunen, die einen ganz neuen Blick auf das Leben schenken.

Die 24 Impulstexte mit stimmungsvollen Fotografien inspirieren, die Adventszeit in diesem Jahr ganz anders zu begehen – ohne Stress und Hektik. Und dabei dem zu begegnen, der hinter dem Fest der Feste steht …

 

Mit Texten aus diesem Buch und begleitet von einer Jazz-Combo ist Sabine Langenbach in den kommenden Wochen unterwegs.

 

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Herzliche Empfehlung also zu den folgenden Terminen:

 

Do. 24.11. – 19.00 Uhr Gebrüder Nolte Honda Autoforum Hemer, Iserlohner Str. 85, 58675 Hemer

So. 27.11. – 17 Uhr FeG Lüdenscheid mit Aeterno Bestattungen, Börsenstraße 6, 58507 Lüdenscheid,

Do. 1.12. – Buchvorstellung in der Alpha Buchhandlung Frankfurt, mit Musik von Claudia Lemperle

Fr. 2.12. – 19 Uhr Stadtbücherei Altena mit Buchhandlung Katerlöh, Marktstraße 14-16, 58762 Altena

So. 4.12. – 17 Uhr Aeterno Bestattungen, Kreuzstr 1, 51702 Bergneustadt

So. 11.12. – 16  Uhr Mit ERF Medien: Kaffee und Kuchen – Begegnungen im Advent in der Fuchskaute Willingen/Westerwald

 

 

 

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Die Vorfreude ist groß: Max Jalay (Kontrabass), Sabine Langenbach (Gesang), Andreas Theil (Keyboard) und Jens Gerlach (Drums) (Foto: © Susanne Mewes).

Die ersten Terminanfragen für 2017 und 2018 laufen bereits …

 

Und für Radio-Hörer von ERF Plus gibt es den ganzen Advent über eine besonderes Schmankerl: Jeden Tag liest Sabine Langenbach dann eine ihrer 24 Geschichten vor.

Erstellt am 21. Juli 2016 von

In diesem Jahr geht der BOBBY an die Schauspielerin Annette Frier und den WDR-Fernsehfilm „Nur eine Handvoll Leben“, der am 23. März um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wurde. Ein wirklich beeindruckender Film!

Der Medienpreis der Lebenshilfe würdigt den sensiblen Umgang der TV-Produktion mit dem Thema Pränataldiagnostik.

 

 

 

ARD/WDR NUR EINE HANDVOLL LEBEN, Regie: Franziska Meletzky, Autor: Henriette Piper, am Mittwoch (23.03.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Annette (Annette Frier, l) besucht Frau Amend (Sonja Baum), deren Tochter Trisomie 18 hat. Die Kleine ist ein ganz besonderes Kind. © WDR/Wolfgang Ennenbach, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/Wolfgang Ennenbach" (S2). WDR Presse und Information/Bildkommunikation, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de

Annette (Annette Frier, l) besucht Frau Amend (Sonja Baum) und lernt deren Tochter mit Trisomie 18 kennen (Foto © WDR/Wolfgang Ennenbach)

 

Der Film zeigt, wie Eltern von einem Moment auf den anderen vor die Entscheidung über Leben und Tod gestellt werden. 3,2 Millionen Zuschauer fiebern zur besten Sendezeit vor den Bildschirmen mit – und fragen sich: Was würde ich tun? Am Ende entscheidet sich die Mutter, gespielt von Annette Frier, gegen einen Schwangerschaftsabbruch: Ihr Kind mit der genetischen Besonderheit Trisomie 18 soll leben.

„In einer Zeit, in der ein solcher Befund fast immer zur Abtreibung führt, macht der Film Eltern Mut, ihr behindertes Kind anzunehmen. Er setzt ein Zeichen für das Leben, lässt aber auch andere Sichtweisen und Haltungen zu und kommt dabei ohne moralischen Zeigefinger aus“,

so die Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt.

Hauptdarstellerin Annette Frier verkörpert die Mutter überzeugend – von der niederschmetternden Diagnose bis zum Entschluss, das Kind auszutragen, um schließlich gemeinsam in der Familie seinen Tod zu betrauern. „Nur eine Handvoll Leben“ ist berührend, packend und aufklärend zugleich.

Ulla Schmidt:

„Damit leistet der Film im wahrsten Sinne des Wortes Lebenshilfe und hat eine überaus wichtige gesellschaftliche Diskussion im Sinne behinderter Menschen vorangebracht.“

Der BOBBY soll im November verliehen werden und wird gefördert von der Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge, den Versicherern im Raum der Kirchen.

Erstellt am 4. Mai 2016 von

Als Bono, Frontmann der irischen Rockband U2, vor Jahren die moderne Bibelübersetzung The Message in die Hände bekam, war er baff: „Diese Bibel spricht meine Sprache!“

The Message ist das Werk des amerikanischen Autors Eugene Peterson, inzwischen über 17 Millionen mal verkauft. Bono kannte er nicht, aber er wurde hellhörig, als einer seiner Studenten ihm eine Ausgabe der Musikzeitschrift Rolling Stone unter die Nase hielt, wo Bono von Peterson und seiner Übersetzungsarbeit erzählte.

Bono, der Rocker, wollte Peterson, den Pastor und Autor, treffen. Und der sagte erstmal ab – keine Zeit, muss leider zusehen, dass ich mein Buchmanuskript rechtzeitig abliefere. Doch die beiden kamen in Kontakt, Bono las offenbar auch andere Bücher von Peterson.

Später dann lud er Eugene Peterson und dessen Frau auf ein U2-Konzert ein, das die beiden wohl ziemlich beeindruckt hat. Und schließlich besuchte Bono Ehepaar Peterson in ihrem Haus an einem malerischen See in Montana, traumhafte Kulisse. (Jeder Schriftsteller dürfte von so einem Blick aus dem Arbeitszimmer träumen …)

Über die Freundschaft der beiden gibt es seit wenigen Tagen einen ca. 20-minütigen Film. Darin kann man auch zuhören, wie Bono und Eugene Peterson sich über die Psalmen unterhalten. Wie wichtig es sei, sich Gott ehrlich zuzuwenden – und warum Bono den Psalmautor David liebt …

Offenbar ist im Moment übrigens nur ein Buch von Eugene Peterson auf deutsch erhältlich – „Nimm und iss“ – Die Bibel als Lebensmittel.

Erstellt am 18. März 2016 von

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Neufeld-Autor Prof. Dr. Holm Schneider ist am morgigen Samstag zu zwei Veranstaltungen anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages 2016 unterwegs: um 14.30 Uhr in Toms Cafe im Ev. Gemeindezentrum Holzkirchen und um 18.00 Uhr zum Thema „Aussortieren auf Krankenschein? Warum Menschen mit Down-Syndrom uns fehlen werden!“ beim Evangelischen Arbeitskreis der CSU in München.

Beide Male liest Holm Schneider aus seinem Buch „Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom. In seinem Vortrag geht er auch auf aktuelle Entwicklungen in der vorgeburtlichen Diagnostik ein – diesmal begleitet von Conny Albert, von der im Buch erzählt wird.

 

Heute Abend strahlt das ZDF Kulturmagazin „Aspekte“ um 23.25 Uhr einen Beitrag von Filmemacherin Andrea Schuler aus: In seinem Comicroman Dich hatte ich mir anders vorgestellt … erzählt der Franzose Fabien Toulmé davon, wie es war, ein Kind mit Trisomie 21 zu bekommen.

Am Montag, 21. März strahlt das ZDF (zwischen 9.05 und 10.30 Uhr) in der Sendereihe Volle Kanne einen weiteren Beitrag von Andrea Schuler über eine Familie aus, die ein Mädchen mit Down-Syndrom adoptiert hat. Kann man sich später sicher in der Mediathek anschauen …

Erstellt am 4. März 2016 von

Gleich mehrere Neufeld-Autoren sind am Donnerstag, 10. März im christlichen Fernsehsender Hope Channel zu sehen (und anschließend jederzeit in der Mediathek):

Um 5.05 wird das 30-minütige Gespräch von Neufeld-Autor Uwe Heimowski mit Gastgeber Titus Müller aus der Sendereihe „Auserlesen“ wiederholt (das man bereits jetzt in der Mediathek sehen kann – ist also nicht nur etwas für Frühaufsteher …).

Von 22.20 bis 23.00 Uhr sind Prof. Dr. Holm Schneider und Daniela und Bernhard Lade zu Gast in der Talksendung „2 weiter“, die von Bernd R. Hock und Doro Plutte moderiert wird. Es geht um „gewagte Beziehungen“ und die gleichnamige Neuerscheinung aus dem Neufeld Verlag.

 

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Erstellt am 20. November 2015 von

Am kommenden Sonntag, 22. November ist der 80. Todestag Eberhard Arnolds. An diesem Wochenende findet daher in Fulda eine inspirierende Tagung statt, auf die wir in unserem Blog bereits hingewiesen haben.

Am kommenden Montag, 23. November strahlt ERF Medien in der Sendung „Calando“ das Feature  „Vom Militärkutscher zum Pazifisten – Eberhard Arnold und die Feindesliebe“ aus.

 

Eberhard Arnold

 

Im Oktober wurde bereits in der Sendereihe „Lesezeichen“  eine vierteilige Staffel zur ungemein spannenden Eberhard-Arnold-Biografie aus der Feder von Markus Baum wiederholt.

Am 2. Dezember wird Markus Baum dann in der Reihe  „Glaube und Denken“ in der Sendung „Wie buchstabiert man Frieden stiften?“ u. a. auf Eberhard Arnolds Konzept der Wehrlosigkeit in der Tradition der Hutterischen Brüder eingehen und auf seine Haltung zu Römer 13.

 

Baum bietet übrigens auch Veranstaltungen zu Eberhard Arnold an:

Vielseitig wirken, eindeutig bleiben – Eberhard Arnold, ein moderner Franziskus

Theologe, Reformpädagoge, Publizist, Pazifist, Gewissen der Jugendbewegung, Gründer der neuhutterischen Bruderhöfe, eine prägende und herausragende Gestalt – viele Etiketten passen auf Eberhard Arnold. Vor 80 Jahren – 1935 – ist er, gerade einmal 52-jährig,  gestorben. Und sein Name ist weithin in Vergessenheit geraten – zu Unrecht.

Markus Baum macht mit Eberhard Arnold und seinem Leben im Geist der Bergpredigt bekannt, lädt außerdem zum Singen ein. Denn im Umkreis Eberhard Arnolds ist auch ein einzigartiges Liederbuch entstanden, die „Sonnenlieder“, eine Sammlung geistlicher wie profaner, altehrwürdiger wie zeitgenössischer Lieder der Jahre unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg.

Erstellt am 12. November 2015 von

Seit ein paar Tagen läuft in den deutschen Kinos der Film „Die Schüler der Madame Anne“ (Les héritiers, Frankreich 2014):

Anne Gueguen (Ariane Ascaride) ist Geschichtslehrerin und übernimmt eine 11. Klasse am Leon-Blum-Gymnasium im Pariser Vorort Creteil, einem sozialen Brennpunkt. Für die engagierte Pädagogin bedeuten die Schüler dieser Klasse eine echte Herausforderung, denn in der Schule tragen sie ihre persönlichen und kulturellen Konflikte aus, wohlwissend, dass sich in der Welt dort draußen niemand für sie interessiert und ihre Zukunft wenig rosig aussieht.

So wird das Klassenzimmer zur Bühne ihrer Aggressionen, doch Madame Gueguen weiß, dass mehr in diesen verstockten Kindern schlummert, als sie sich selbst eingestehen wollen: in dem jungen Muslim Malik (Ahmed Dramé), dem stillen Théo (Adrien Hurdubae), der aggressiven Mélanie (Noémie Merlant) und allen anderen.

Sie meldet ihre Schüler für einen renommierten nationalen Wettbewerb zum Thema „Widerstand und Deportation“ an und weckt in ihnen den Willen, etwas zu lernen – über die Geschichte Frankreichs und über sich selbst.

Natürlich muss ich bei dieser Geschichte unwillkürlich an Magda und André Trocmé und Le Chambon denken … Hier kann man sich den Trailer ansehen.

Erstellt am 1. September 2015 von

Wir gewöhnen uns nur langsam an die Bilder der vielen Menschen, die auf der Flucht sind. Für Familie Trocmé war das eine Zeitlang Alltag – André und Magda halfen während des Zweiten Weltkriegs engagiert mit, verfolgten Menschen Zuflucht zu bieten. Und setzten dabei viel aufs Spiel.

Hanna Schott erzählt das rasante und filmreife Leben der beiden in ihrer Biografie Von Liebe und Widerstand. Der Mut dieses Paares rettete Tausende …

 

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Ein engagiertes Team um Marc Villiger und Tom Sommer präsentiert nun einen 70-minütigen Film „gegen das Vergessen und Schweigen“, in dem die Geschichte von Le Chambon erzählt wird: Am 21., 22. und 24. September wird in Kinos in Basel, Zürich und Bern der Dokumentar-Film „Helden, die keine sein wollten“ gezeigt („Héros malgré eux“; „Heroes – Saving Jewish Lives from the Nazis“).

Hier kann man sich Tickets vorbestellen. Und hier kann man sich schon mal einen Trailer anschauen.

Aus der Vorankündigung:

Der Zweite Weltkrieg forderte millionenfach Opfer, die Nazi‐Ideologie mit dem Ziel der Auslöschung der jüdischen Bevölkerung war ein Teil des Antriebs für Gewalt, Terror und Unterdrückung. Auch in Frankreich wurden durch die deutschen Besatzer und ihre französischen Kollaborateure jüdische Menschen aktiv gesucht, ein Klima der Angst und Einschüchterung entstand. Jüdische und aus anderen Gründen Verfolgte waren auf der Flucht und suchten Unterschlupf.

Das Plateau du Vivarais‐Lignon, nördlich der Cevennen und rund 1.000 m hoch gelegen, ist seit Jahrhunderten ein Rückzugsgebiet für Verfolgte gewesen – damals waren es Hugenotten. Etwas von ihrem „Spirit“ scheint in dieser Region noch immer vorhanden zu sein: Hier wurden im Weltkrieg Verfolgte auf ihrer Flucht begleitet – bis hin zur Schweizer Grenze, oder auf Bauernhöfen versteckt, und man war vielfältig erfinderisch, gewaltlosen Widerstand zu leisten. „Geistige Rädelsführer“ war v.a. ein Pfarrerehepaar mit Migrationshintergrund. Auch deren Tochter, zur damaligen Zeit noch ein Kind, erzählt im Film von heiteren und dramatischen Momenten.

Ein Satz von Pfarrer André Trocmé bei einer denkwürdigen Begegnung mit Vertretern des Vichy‐Regimes sollte zum Programm werden: „Wir wissen nicht, was ein Jude ist. Wir kennen nur Menschen“.

 

Erstellt am 4. August 2015 von

Es ist die packende Lebensgeschichte eines Menschen, der auf der Suche war – nach Antworten auf Fragen, die uns alle betreffen: Im Frühjahr erschien im Neufeld Verlag das Buch Meine Flucht nach Hause von Josef Ben-Eliezer (1929-2013).

Als Jude in Frankfurt am Main geboren, flieht Josef Nacht mit seiner Familie vor dem Holocaust nach Polen und landet schließlich im sibirischen Arbeitslager. Hunger und Not sind tägliche Begleiter. Gemeinsam mit seiner Schwester gelingt dem 13-Jährigen die Reise nach Teheran. Von dort aus gelangen sie 1943 nach Palästina. Josef nennt sich nun Ben-Eliezer und kämpft als Soldat für die Unabhängigkeit Israels …

 

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AUFATMEN-Redaktionsleiter Ulrich Eggers meint:

„Josef Ben-Eliezers extrem weit gespannte Lebensreise vereint wie unter einem Brennglas vieles, was das letzte Jahrhundert so extrem machte. Ein beeindruckendes Zeugnis über einen Weg zu Gott. Mit Antworten, die auch in die aktuelle weltpolitische Situation sprechen.“

 

Hier gibt es weitere Stimmen zum Buch.

Im Mai wurde im Radioprogramm von ERF Medien in vier Folgen aus dem Buch Meine Flucht nach Hause von Josef Ben-Eliezer vorgelesen. Im August ist dieser spannende Lebensrückblick nun das „Buch der Woche“ bei ERF Medien Südtirol.

Los geht’s am 10./11./12. August (1. Teil), am 17./18./19. August (2. Teil), am 24./25./26. August (3. Teil) und am 31. August, 1./2. September (4. und letzter Teil).

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.