Kategorie: Spiritualität
„Eins der besten Bücher zum Thema“, meint Dr. Heinrich Christian Rust, „geist- und herzerfrischend“, findet Dr. Ulrich von Schnurbein. Nun liegt das Buch Geistesgegenwärtig führen – Spiritualität und Management von Daniel Zindel bereits in der dritten Auflage vor und dürfte inzwischen so etwas wie ein Klassiker sein. Zindel war Pfarrer in Davos und leitet die Stiftung Gott hilft in Graubünden/Schweiz.
„Zindel gelingt es, Kenntnisse aus Management und Unternehmensführung geistlich in Szene zu setzen. Entlang der drei Dimensionen Spiritualität, Gemeinschaft (Organismus) und Leistung (Produktivität) entwickelt Zindel ein ganzheitliches Führungskonzept, welches für Kirchen ebenso anwendbar ist wie für Unternehmen. … Dadurch entsteht eine Führungsphilosophie, in der Gebet mehr als eine fromme Dekoration und Management mehr als ein notwendiges Übel sind“, schrieb Dr. Bernhard Ott kürzlich in einem Beitrag für die Zeitschrift DIE BRÜCKE. Bernhard Ott ist nicht nur Autor des Handbuch Theologische Ausbildung: Grundlagen – Programmentwicklung – Leitungsfragen (TVG; SCM R. Brockhaus, Wuppertal 2007), sondern auch Dozent am Theologischen Seminar Bienenberg, das er 25 Jahre leitete, Accreditation Director der European Evangelical Accrediting Association (EEAA) und Studienleiter Doktoralstudien der European School of Culture and Theology an der Akademie für Weltmission in Korntal.
Daniel Zindels Buch Geistesgegenwärtig führen richtet sich an all jene, die den Berufsalltag nicht vom Glauben trennen wollen, sondern Führungshandwerk und persönliche Intuition mit göttlicher Inspiration verknüpfen möchten: Männer und Frauen mit Leitungsverantwortung in Gemeinde und Kirche, kirchlichen Einrichtungen oder im christlichen Umfeld. Dabei hilft der Autor, das Wesen christlicher Organisationen zu verstehen. Er schreibt vom Gelingen und Scheitern von Leitenden und vermittelt biblische und klösterliche Führungsweisheiten, lebendig verknüpft mit eigenen Erfahrungen. Er ist überzeugt: „Leiten ist letztlich eine spirituelle Angelegenheit und eine klare Herausforderung, selbst geistlich zu wachsen.“
Dem Buch liegt die Lithografie Max Hunzikers „Der Engel und der Schuster“ als Karte bei, und dieses Bild taucht auch im Inhalt auf: Es geht also um Alltagsarbeit und Erleuchtung …
Vom 23. bis 30. Juni 2012 findet übrigens ein Kurs „Selbstführung und Geistleitung“ mit Daniel Zindel im Hotel Paladina in Pura/Schweiz („Schönste Ferien im Tessin“) statt. Das hört sich nach einer guten Gelegenheit an …
Haben Sie schon unsere Neuheit Verwandelt in Gottes Nähe für sich entdeckt?
Viele Menschen sehnen sich danach, Gott wirklich zu erfahren. Christen sind indes häufig darüber frustriert, wenn „so wenig Jesus“ in ihrem Charakter sichtbar wird. Wir möchten uns verändern und sind doch oft skeptisch, ob das überhaupt geschehen kann. Anders-Petter Sjödin, Jahrgang 1955, Pfarrer in einer Gemeinde bei Göteborg, macht uns Mut: „Die Verwandlung unserer Herzen ist möglich, wenn wir auf den Ruf Jesu antworten, ihm zu folgen und seinen Lebensstil nachzuahmen. Wenn wir geistliche Übungen praktizieren, dann tut Gott das, was wir nicht tun können: Er verwandelt unsere Seele.“
Mich begeistert an diesem Buch vor allem, wie bodenständig der Autor Anders-Petter Sjödin, der sich selbst offenbar nicht allzu ernst nimmt, uns hier auf eine spannende und herausfordernde Reise einlädt zur echten, praktizierten Nachfolge Jesu. Sein leidenschaftlicher Ruf, sich von Gott formen zu lassen, schöpft aus bewährten geistlichen Übungen, aus persönlichen Erfahrungen, vor allem aber immer wieder aus dem Leben von Jesus.
Hier als kleiner Vorgeschmack ein paar Zitate aus dem Buch, das in diesem Frühjahr bei uns erschienen ist:
Geistliche Übungen sind heilige Gewohnheiten für ein Leben, das Frucht bringt. Sie dienen dazu, den Garten des Herzens zu bestellen und die besten Voraussetzungen für das Wachstum zu schaffen. Geistliche Übungen sind eine Art Systematisierung des Lebensstils Jesu. Durch diese Übungen schaffen wir in unserem Leben Raum für Gott und gewähren ihm Zugang zu unserem Herzen, damit er es verwandeln kann. Es geht dabei nicht darum, etwas zu verdienen oder für etwas zu bezahlen. …
Werden Individuen verwandelt, dann verwandeln sich auch die Kirche und die Gesellschaft, in der diese Menschen leben. Es gibt eine Reformation. Was wir heute brauchen, das ist keine neue Wundermethode, an die man noch niemals gedacht hat und die man an die postmoderne Tür in Wittenberg annagelt; es geht vielmehr darum, zu der ursprünglichen Berufung der Kirche zurückzukehren, die mein Konfirmationspfarrer sozusagen prophetisch als meinen Gedenkspruch ausgewählt hatte – “Komm, folge mir!”.
Ein Jünger stellt sich ganz bewusst auf die Töpferscheibe Gottes und sagt: “Forme mich nach deinem eigenen Bild.” Im Englischen wird das Spiritual formation genannt, das heißt, die Formung unseres Inneren. Jeder wird durch etwas geformt, Heilige ebenso wie Terroristen. Wir haben es uns angewöhnt, in Anbindung an jemanden oder an eine bestimmte Vorstellung zu leben, zu denken und zu werten. Wir sind alle irgendjemandes Anhänger. Das ist wie mit der Ausbildung – alle besitzen eine. Sie kann gut oder schlecht sein. Die geistliche Formung gibt zum Teil Antwort auf die Frage: Welche Art von Mensch werde ich sein?
Ein Jünger Jesu lässt sich ganz bewusst von der weisesten Person der Geschichte formen und sich bereitwillig von dem besten jemals gelebten Leben der Geschichte beeinflussen. So leben zu wollen, wie Jesus gelebt hat, das ist der Kern des ganzen Jüngerseins und der gesamten christlichen Spiritualität.
Wer steckt eigentlich hinter diesem Buch? Diese Frage stellen wir hier im Verlag ganz gerne. Sjödin schreibt unterhaltsam und persönlich mit vielen praktischen Beispielen und konkreten Vorschlägen. Und zwar nicht etwa aus einer Weltabgeschiedenheit heraus, sondern als einer, der selbst schon ziemlich unterwegs war und nach wie vor intensiv lebt. 1955 geboren, ist Sjödin auf einem Bauernhof in Nordschweden aufgewachsen, reiste mit 15/16 durch Europa und trampte mit 17 bis in die Türkei, durch den Iran, durch Pakistan, Indien und Nepal, um den Mount Everest zu besteigen. Im Himalaya wäre er fast an Höhenkrankheit gestorben. Er arbeitete in einem Kibbuz in Israel, baute Solaranlagen in Kalifornien – und war auf der Suche, „vor allem in der eigenen Seele“, meint er heute. Mit 23 kam er an einer Telefonzelle vorbei. Eine amerikanische Austauschstudentin öffnete die Tür und bat um Hilfe. Er betrat die Telefonzelle – inzwischen sind die beiden seit über 30 Jahren verheiratet … Sjödin machte seinen Master in Geschichte und Sozialwissenschaften, studierte Theologie an der Universität Uppsala, arbeitete für Dr. Peter Wagner am Fuller Theological Seminary in Pasadena/Kalifornien, USA, wo er später – nach einem Zusammenbruch – auch promovierte. Über Leitung und geistliche Formung …
Alter Schwede: Sjödin passt wunderbar zu uns – neben Dallas Willard (den er seinen Mentor nennt), Bruder Lorenz oder Wolfgang J. Bittner. Im Alltag mit Gott zu leben, ist für uns einfach ein wichtiges Thema.
„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“, so lautet die Jahreslosung 2011 aus Römer 12,21. Zur Frage, wie wir denn das Böse überwinden können, zitiert die Basisgemeinde (Wulfshagenerhütten und Berlin-Prenzlauer Berg) in ihrem aktuellen Rundbrief Jean Vanier: „Die Antwort auf die Bedrohung der Schöpfung ist, als Brüder und Schwestern zusammen zu leben.“ Eine große Aufgabe und bleibende Herausforderung!
In der letzten Ausgabe des “Salzkorn”, der Zeitschrift der Offensive Junger Christen (“Lucky Change – Sünde kann tödlich sein”), findet sich eine Bibelarbeit zum Gleichnis vom verlorenen Sohn aus der Feder von Rebekka Havemann. Dabei bezieht sie sich vor allem auf das Buch “Der ganz andere Vater” von Kenneth E. Bailey. Haben wir das 2006 etwa zu früh herausgegeben? Jedenfalls haben wir den Eindruck, Bailey wird hierzulande gerade entdeckt.
Dr. Kenneth E. Bailey, Jahrgang 1930, lebte seit 1935 im Nahen Osten und lehrte bis 1995 Neues Testament in Ägypten, im Libanon, auf Zypern und zuletzt am Ökumenischen Institut Tantur, Jerusalem. Neben Systematischer Theologie studierte er auch Arabisch sowie Arabische Literatur und hatte aufgrund seiner Lebens- und Lehrerfahrung “das Privileg, das Neue Testament mit dem kulturellen Hintergrund des Nahen Ostens zu studieren”. Er hat zahlreiche Bücher auf Englisch und Arabisch veröffentlicht, eine Reihe davon zu den Jesus-Gleichnissen in Lukas 15. Heute lebt Kenneth E. Bailey mit seiner Frau in Pennsylvania, USA.

Sein Buch “Der ganz andere Vater – Die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn aus nahöstlicher Perspektive in Szene gesetzt” (Originaltitel: The Cross and the Prodigal) ist eines der ungewöhnlichsten Bücher, das wir in den letzten Jahren herausgeben konnten. Zugegeben, der Titel ist etwas sperrig – aber das liegt wohl daran, dass wir nicht wussten, wie wir die Fülle dessen, was dieses Buch beinhaltet, zum Ausdruck bringen können:
Auf ungewohnte Weise bringt Bailey den Kern der christlichen Botschaft zum Ausdruck: Ein spannender Kommentar zu Lukas 15 liefert wertvolles Hintergrundwissen. Arabische Kalligraphie (aus der Feder von Bailey selbst) illustriert diese Botschaft, und schließlich zeigt ein dramatisches Theaterstück (das sich mit einfachen Mitteln aufführen oder lesen lässt; als Verleger hatte ich schon die Ehre, eine solche Aufführung einer evangelischen Theatergruppe zu besuchen): Gott ist auf der Suche nach seinen Kindern.
Bailey hilft mit diesem Buch, die Geschichten, die Jesus erzählte, neu zu verstehen. Dabei stützt er sich auf seine jahrzehntelange Forschungs- und Lebenserfahrung im Nahen Osten und fragt: Was haben die Erzählungen Jesu damals für seine Zuhörer bedeutet?
“Als Frucht eines Lebens seit seiner Kindheit in der arabischen Welt entstanden Einblicke in die ursprüngliche soziale Umwelt wie in die semitische Sprachkultur, die den Lebenskontext der Gleichnisse Jesu in aufregender Weise neu erschließen.”
Dr. theol. Paul Löffler, ehem. Dekan der Theologischen Hochschule für den Nahen Osten in Beirut (Libanon)
Der Artikel im Internet
- Der verlorene Sohn von Rebekka Havema
Für Spiritualität im Alltag fehlt den meisten Menschen einfach die Zeit. Zu sehr sind wir eingebunden in die täglichen Tagesabläufe und Aufgaben, die jeder von uns zu bestreiten hat. Dabei kommt der Glaube und das Hören auf die innere Stimme oftmals viel zu kurz. Mit Büchern lässt sich die Spiritualität im Alltag unter Umständen neu entdecken.
Spiritualität im Alltag ist wie das Betreten eines besonderen Raumes
Spiritualität im Alltag – das ist zunächst einmal ein abstrakter Begriff. Was bedeutet Spiritualität und wie kann ich sie im Alltag leben? Pater Eckhard Bieger stellt sich die Spiritualität wie folgt vor:
Für ihn bedeutet Spiritualität das Eintreten in eine spezielle Aura und einen besonderen Raum. Er beschreibt im Video, dass die christliche Spiritualität auf den Geist Gottes ausgerichtet ist und durch seinen Geist auch inspiriert wird. Doch wie lässt sich diese Inspiration im Alltag entdecken? Im Neufeld-Verlag haben wir zum Thema Spiritualität im Alltag zwei Bücher, die Sie interessieren könnten.
Spiritualität im Alltag durch das Lesen von Büchern entdecken
Eine Spiritualität im Alltag kann natürlich nicht allein nur durch das Lesen von Büchern hergestellt werden. Doch die Bücher von Emmanuel Jungclaussen und Bruder Lorenz können Ihnen beim Finden von Spiritualität im Alltag helfen. Bruder Lorenz schreibt von der Sehnsucht der Menschen Gott zu begegnen und den Schwierigkeiten dieses Ziel zu erreichen. Jungclaussen berichtet vom Weg Jesu Christi direkt in unsere Mitte.
Religion / Spiritualität? Gibt es dort überhaupt einen Unterschied? Um die Frage zu klären, bedarf es eines Vergleiches. Stellen Sie sich ein Quadrat vor. Dieses Quadrat hat eine für sich eigene Definition, nämlich vier gleichlange Seiten. Zusätzlich erfüllt das Quadrat allerdings auch alle Bedingungen für ein Rechteck. Diese Behauptung trifft anders herum allerdings nicht zu, denn das Rechteck muss nicht über vier gleichlange Seiten verfügen. Ähnlich verhält es sich mit der Frage über Religion / Spiritualität.
Religion / Spiritualität gehören zusammen und sind doch selbstständig
Spiritualität schließt, entsprechend seiner Definition, alle Bereiche des Lebens ein – auch den Alltag. Spiritualität im Alltag ist für viele Menschen heute ein wichtiger Bestandteil. Anders als die Spiritualität gehört die Religion nicht für viele Menschen zum täglichen Leben. Die Spiritualität steht jedem offen, unabhängig von der Religion. Dagegen besitzen die Religionen jedoch einen spirituellen Auftrag, den sie leben und weitergeben.
Religion / Spiritualität gehören also zusammen und sind doch nicht eins. Anders als die Religion benötigt die Spiritualität keine Kirchen, Tempel oder andere Gotteshäuser. Die Spiritualität braucht keine besonderen Theologie Bücher. Daher gibt es im Online-Shop des Neufeld-Verlages viele Bücher, die sich mit dem Thema Spiritualität befassen.
Religion / Spiritualität in der Lexikon-Definition
Religion / Spiritualität? Was sagt das Lexikon dazu? Nach Definition der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia ist Religion ein vielfältiges kulturelles Phänomen, das menschliches Handeln, Denken und Verhalten prägt. Dagegen bedeutet der ursprünglich griechische Begriff Spiritualität eine im weitesten Sinne auf die Geistigkeit bezogene Aktivität. Problematisch ist allerdings, dass die beiden Begriffe Religion und Spiritualität im englischsprachigen Raum oft synonym verwendet werden.
Der Glaube daran, dass sich nur Wissenschaftler mit Büchern zur Religion auseinandersetzen, ist längst überholt. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit der Religion an sich und informieren sich dazu in den zahlreichen Büchern zu diesem Thema. Dabei gibt es so unterschiedliche Gründe für dieses Interesse, wie es Religionen selbst gibt.
Religion wird zum zentralen Thema vieler Bücher
Das Christentum ist weltweit die Religion mit der größten Anhängerschaft – da liegt natürlich der Gedanke nahe, dass es auch entsprechend viele Bücher zur christlichen Religion gibt. Inhaltlich können Bücher zur Religion oft schon bei der Frage ansetzen, wie Religion selbst definiert ist und wie sie nebeneinander bestehen können. Einen interessanten Versuch hinsichtlich dieser Frage unternahmen David Shenk und Badru Kateregga.
Beide Männer, Christ und Muslim, bezeugen in diesem Buch ihren Glauben und ihre Religion und das mitunter schwierige Verhältnis dieser zueinander. Es ist ein interessanter Aspekt, den das Buch zum Thema Religion aufwirft, dennoch bleibt er einer von vielen, da jede Religion dieser Welt unglaublich viele Diskussionspunkte aufwirft und so dafür sorgt, dass auch in Zukunft noch weit mehr Bücher zu Thema Religion erscheinen werden.
Bücher zur Religion sind Verkaufsschlager
Es bleibt also jedem selbst überlassen, welchen dieser Aspekte er oder sie im Hinblick auf die Weltreligionen aufgreifen und vertiefen möchte. Bücher zur Religion finden sich erfahrungsgemäß genug und wem das nicht genügt, dem sind im Umgang mit Feder, Stift und Tastatur fast keine Grenzen gesetzt.
Unser Autor Tobias Faix schreibt:
“Mit Jesus hat das Reich Gottes begonnen, welches sich seither unter uns Christen ausbreitet und durch uns sichtbar wird. Da gibt es viel Schönes zu sehen, Christen haben vieles auf dieser Welt entwickelt und geprägt und so Gott die Ehre gegeben. Aber manchmal, so ist es jedenfalls bei mir, ist von der Herrlichkeit des Reiches Gottes nicht so viel zu sehen und zu spüren.
Um diesen Nachfolgeprozess zwischen der Herrlichkeit Gottes und der Schwerkraft des Alltags geht es in meinem Buch Würde Jesus bei IKEA einkaufen? Herausforderungen zur ganzheitlichen Nachfolge. Ich beschreibe darin verschiedene Bereiche der Nachfolge und auch die Schwierigkeiten, die ich damit habe. Ehrlich und auch herausfordernd, so wie ich es selbst erlebe. Damit können sich anscheinend viele identifizieren, was mich natürlich freut: Noch nie habe ich so viele Briefe, E-Mails und Anrufe erhalten wie auf dieses Buch. Viele der Reaktionen waren sehr positiv und ermutigend und haben mich in meiner Nachfolge weiter vorangebracht. Aber es gab auch ärgerliche Reaktionen, vor allem zu dem Text: »Warum ich als Christ nicht für schönes Wetter beten darf«. Da habe ich wohl in ein »individualistisches Wespennest« gestochen. Es lohnt sich, sich darüber aufzuregen!
Vor ein paar Monaten las ich gerade einen ausführlichen Brief einer jungen Frau, die sich über besagtes Kapitel aufregte, als mein Kollege Andi Schuß zur Tür herein kam. Ich las ihm einen Briefabschnitt vor und wir kamen darüber ins Gespräch. Andi erzählte, dass sie das Buch mit Gewinn in ihrem Hauskreis lesen würden und auch andere Kreise in seiner Gemeinde sich damit beschäftigten. Das freute mich natürlich. Aber diese Freude währte nur kurz, denn dann meinte Andi trocken: »Toby, das Buch allein reicht nicht für einen Hauskreis. Die Leute brauchen Impulse, wie sie das Ganze praktisch umsetzen können, sonst nützt das nichts.«
Da saß ich nun und wusste, dass mein Kollege recht hatte. Und er hatte auch gleich einen Vorschlag: »Du musst zum ›IKEA-Buch‹ ein Aktivbuch schreiben!« Ich überlegte kurz, fand den Vorschlag eigentlich ganz gut – und drehte den Spieß um: »Wie wäre es, wenn du das Buch schreibst? Ihr lest es doch gerade als Hauskreis!« Wie das im Leben so ist, fanden wir einen Kompromiss: Wir machen es gemeinsam und nehmen uns noch einen Kollegen dazu, nämlich Heiko Metz. Und weil uns das immer noch nicht genug erschien, haben wir noch 23 unserer Studierenden hinzu gebeten, so dass es tatsächlich eine sehr bunte, vielfältige und spannende Buchaktion wurde! ”
Ende April erscheint also:
Würdest du bei IKEA einkaufen?
4×3 Aktiveinheiten zur ganzheitlichen Nachfolge
In unserem Weblog findet Ihr in den kommenden Wochen weitere Aktiv-Tipps und Erfahrungen, Links und Anregungen für Nachfolgerinnen und Nachfolger! Also klickt Euch wieder rein!
Trost für trauernde junge Menschen: “Ich will bei dir sein – du trauerst nicht allein” ist ein Geschenk der Anteilnahme von Mensch zu Mensch. In den Texten dieses mit Farbfotos illustrierten Bandes bleibt es nicht dabei – in das Dunkel von Schmerz und Trauer zieht ein Lichtstrahl der Geborgenheit in Gott, scheinen Worte des Trostes und der Zuversicht mitten im Leid.
2007 haben wir diesen sorgfältig gestalteten Band mit Worten von Uwe Heimowski verlegt. Für den Autor, als Pastor und Seelsorger immer wieder mit Trauer konfrontiert, war der tragische Tod seines jüngeren Bruders der Auslöser zur Arbeit an diesem Band: “Ich hoffe, dass er auch anderen Trauernden hilft, Trost zu finden.”
Vielleicht ist dieses christliche Geschenkbuch für trauende junge Menschen gerade angesichts des schrecklichen Amoklaufes von Winnenden eine hilfreiche Handreichung. Die beigefügte Mini-CD (das Buch gibt’s aber auch ohne) enthält zwei Instrumentalstücke sowie das Lied “Ich will bei dir sein”, erstmals produziert von Uli Kringler (der Liedtext von Uwe Heimowski ist im Buch abgedruckt. Melodie und Gesang: Holger Huhn).
Letzte Woche habe ich mir auf einer langen Autofahrt mal wieder die CD „Trost für jeden Tag” angehört. Siegfried Fietz hatte sie 1992 herausgeben – er hat Texte von Jochen Klepper ausgewählt und mit neuen Melodien versehen.
Trost für jeden Tag – Siegfried Fietz und Jochen Klepper
Herausgekommen ist eine intensive Zusammenstellung, die für mich ganz stark mit meiner Entdeckung von Klepper Anfang der 1990er Jahre zusammenhängt. Für mich haben sich damals Welten aufgetan, mit meinem Chef bin ich durch Antiquariate gezogen …
Vielleicht ist diese Musik nicht jedermanns Geschmack – die Texte von Jochen Klepper lassen so manches moderne Kirchenlied ziemlich blass erscheinen.





Wer schreibt denn da? Bin 1970 in Ingolstadt geboren und in Oberbayern und Ostwestfalen aufgewachsen. Seit 1995 verheiratet mit der wunderbaren Carolin. 2004 ging mit der Gründung des Neufeld Verlages ein weiterer Traum in Erfüllung. 
