Kategorie: Theologie

 

Erstellt am 3. Januar 2012 von

All unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir von hier aus noch ein gesegnetes Jahr 2012! Wir bleiben als Verlag weiter dran, richtig gute Bücher zu machen. Mit Herzblut und Leidenschaft, mit inhaltlicher Substanz und in ordentlicher Qualität.

Ende Dezember ist bereits der erste Titel aus unserem Frühjahrsprogramm erschienen, ein weiteres Buch von Alan Hirsch: „Vergessene Wege – Die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche“, so heißt die deutsche Ausgabe von „The Forgotten Ways – Reactivating the missional Church“.

Alan Hirsch ist in Südafrika aufgewachsen, war Pastor in Australien und lebt heute in Kalifornien. Von dort aus ist er er rund um den Globus unterwegs, begleitet und berät Gemeinden und Verbände. Dass er als jemand, der Mega-Kirchen eher kritisch sehen dürfte, auch schon Willow Creek beraten hat, spricht sicher für ihn. Im Herbst 2012 wird er gemeinsam mit seiner Frau auf einer Novavox-Konferenz in Deutschland sein, und in der Edition Novavox ist auch dieses neue Buch erschienen.

Alan Hirschs Thema (und das bewegt uns auch als Verlag immer wieder zentral) ist die Frage, wie Kirche heute bedeutsam sein kann. Was geschehen muss, damit die unglaubliche Botschaft und die lebensverändernde Kraft Gottes sichtbar und spürbar werden – in einer Welt, die so vieles über Bord wirft und doch eine tiefe Sehnsucht nach Heilung in sich trägt.

Mich hat Alan Hirschs Buch gepackt, denn er arbeitet sich solide von der Bibel her an die Thematik heran, schreibt nicht von oben herab, sondern schildert als Praktiker auch eigene schmerzhafte Erfahrungen. Wie können wir Gemeinde so leben, dass die Menschen in die Jesus-Nachfolge geführt werden? Was hatte die frühe Kirche oder auch die Untergrund- und Hauskirchenbewegung Chinas, das diese schier unglaubliche Dynamik und geistliche Lebendigkeit und Echtheit mit sich brachte?

Alan Hirsch hat kreative Wege gefunden, diese vergessenen Wege des Evangeliums neu in den Blick zu nehmen. Mit seinen Bildern und Vergleichen schafft er es, Wesentliches darzustellen. Er ist mutig, prophetisch und direkt – zum Beispiel durchaus institutionskritisch. Aber er ist konstruktiv und bringt griffige Vorschläge, wie wir diese vergessenen, alten und guten Wege wieder beschreiten können.

Es ist ein herausforderndes Buch, das sich längst nicht nur an Pioniere richtet, sondern auch vielen Gemeindeleitern und Pastoren und überhaupt Leuten, denen die Gegenwart und Zukunft der Kirche am Herzen liegt, wertvolle und praktikable Impulse liefert.

Leonard Sweet meint im Vorwort: „Es gibt einige Bücher, die so gut sind, dass man sie zu Ende lesen sollte. Es gibt nur wenige Bücher, die gut genug sind, dass man sie bis zum Ende der Zeit lesen sollte. Vergessene Wege gehört dazu.“ (Schon ab 5 Exemplare gibt’s übrigens Mengenpreise.)

Erstellt am 6. Dezember 2011 von

So lautet der Titel eines Magazins der EKD zum Themenjahr 2012 der Lutherdekade. „Es bietet eine Fülle an Informationen und Material – beginnt beim protestantischen Kirchenlied, stellt beispielhaft prägende Persönlichkeiten und Werke vor, geht auf die Wechselwirkung von Musik und Politik ein und beleuchtet die Gegenwart der Kirchenmusik“, heißt es in einer Mitteilung der EKD. Das Highlight für mich ist natürlich der Artikel „Zwei Große: Lied und Poesie bei Dietrich Bonhoeffer und Jochen Klepper“ aus der Feder von Pfarrer Jürgen Henkys.

Tatsächlich dürfte Kleppers „Die Nacht ist vorgedrungen“ zu den bekanntesten Adventsliedern zählen, Bonhoeffers „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ vor allem zum Jahreswechsel vielfach gesungen werden. „Ihre Nachlässe gehören unverzichtbar zum gemeinsamen evangelischen Erbe des 20. Jahrhunderts“, so Prof. Dr. Jürgen Henkys.

Das Magazin „Reformation und Musik“ (DIN A 4, 84 Seiten) gibt es als PDF-Download oder kann kostenlos beim Kirchenamt der EKD (Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover, E-Mail jessica.fischer@ekd.de) bestellt werden.

Als Höhepunkte des EKD-Themenjahres 2012 zählen der „Gospelkirchentag“ in Dortmund (1. bis 3. Juni 2012) oder “Dreiklang”, das Chorfest der Nordkirche in Greifswald mit etlichen Uraufführungen (24. bis 26. August 2012). Darüber hinaus vertiefen Symposien zu “Reformation und Musik” in verschiedenen Themenfeldern die Wort-Ton-Beziehung der Musik im Hier und Heute in Wittenberg: „Frau Musica spricht. Der Protestantismus und die Musik” (20. bis 22. Januar 2012) sowie in Eisenach: “Bach als Lutheraner” (24. bis 28. Februar 2012).

Erstellt am 1. November 2011 von

John Ortberg, Bestsellerautor und Pastor der Menlo Park Presbyterian Church, meint zu dem neuen Paulus-Buch von Kenneth E. Bailey: „Ken Bailey ist pures God. Ich kann mich an keinen Autor erinnern, der eine größere Hilfe gewesen wäre, die Bibel mit Frische und Klarheit zu lehren.“

Dieses Buch gibt’s leider noch nicht auf deutsch. Bei uns ist seine faszinierende Arbeit zu Lukas 15 erschienen, fast schon ein Klassiker: „Der ganz andere Vater – Die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn aus nahöstlicher Perspektive in Szene gesetzt“. Auch Autoren wie Tim Keller („Der verschwenderische Gott“) sind von Ken Bailey inspiriert.

 

 

 

 

Erstellt am 24. November 2009 von

In der letzten Ausgabe des “Salzkorn”, der Zeitschrift der Offensive Junger Christen (“Lucky Change – Sünde kann tödlich sein”), findet sich eine Bibelarbeit zum Gleichnis vom verlorenen Sohn aus der Feder von Rebekka Havemann. Dabei bezieht sie sich vor allem auf das Buch “Der ganz andere Vater” von Kenneth E. Bailey. Haben wir das 2006 etwa zu früh herausgegeben? Jedenfalls haben wir den Eindruck, Bailey wird hierzulande gerade entdeckt.

Dr. Kenneth E. Bailey, Jahrgang 1930, lebte seit 1935 im Nahen Osten und lehrte bis 1995 Neues Testament in Ägypten, im Libanon, auf Zypern und zuletzt am Ökumenischen Institut Tantur, Jerusalem. Neben Systematischer Theologie studierte er auch Arabisch sowie Arabische Literatur und hatte aufgrund seiner Lebens- und Lehrerfahrung “das Privileg, das Neue Testament mit dem kulturellen Hintergrund des Nahen Ostens zu studieren”. Er hat zahlreiche Bücher auf Englisch und Arabisch veröffentlicht, eine Reihe davon zu den Jesus-Gleichnissen in Lukas 15. Heute lebt Kenneth E. Bailey mit seiner Frau in Pennsylvania, USA.

Der ganz andere Vater - Kenneth Bailey

Sein Buch “Der ganz andere Vater – Die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn aus nahöstlicher Perspektive in Szene gesetzt” (Originaltitel: The Cross and the Prodigal) ist eines der ungewöhnlichsten Bücher, das wir in den letzten Jahren herausgeben konnten. Zugegeben, der Titel ist etwas sperrig – aber das liegt wohl daran, dass wir nicht wussten, wie wir die Fülle dessen, was dieses Buch beinhaltet, zum Ausdruck bringen können:

Auf ungewohnte Weise bringt Bailey den Kern der christlichen Botschaft zum Ausdruck: Ein spannender Kommentar zu Lukas 15 liefert wertvolles Hintergrundwissen. Arabische Kalligraphie (aus der Feder von Bailey selbst) illustriert diese Botschaft, und schließlich zeigt ein dramatisches Theaterstück (das sich mit einfachen Mitteln aufführen oder lesen lässt; als Verleger hatte ich schon die Ehre, eine solche Aufführung einer evangelischen Theatergruppe zu besuchen): Gott ist auf der Suche nach seinen Kindern.

Bailey hilft mit diesem Buch, die Geschichten, die Jesus erzählte, neu zu verstehen. Dabei stützt er sich auf seine jahrzehntelange Forschungs- und Lebenserfahrung im Nahen Osten und fragt: Was haben die Erzählungen Jesu damals für seine Zuhörer bedeutet?

“Als Frucht eines Lebens seit seiner Kindheit in der arabischen Welt entstanden Einblicke in die ursprüngliche soziale Umwelt wie in die semitische Sprachkultur, die den Lebenskontext der Gleichnisse Jesu in aufregender Weise neu erschließen.”
Dr. theol. Paul Löffler, ehem. Dekan der Theologischen Hochschule für den Nahen Osten in Beirut (Libanon)

Der Artikel im Internet

Erstellt am 12. Oktober 2009 von

Der christliche Glaube mag für viele Menschen ein frommes Gedankenspiel sein, doch welche Kraft in ihm steckt, das zeigte sich im Oktober vor 20 Jahren. Über 70.000 Menschen demonstrierten friedlich gegen das SED-Regime in der DDR. Angefangen hatte alles mit den Friedensgebeten des Pfarrers Christian Führer in der Leipziger Nicolaikirche. Welche Kraft hat der christliche Glaube also auch heute noch?

Christliche Glaube bewegte in der DDR immer mehr Menschen

Dass der christliche Glaube auch in einem atheistischen Land wie der Deutschen Demokratischen Republik nicht komplett unterdrückt werden konnte, zeigt das Beispiel des heute 66-jährigen Pastors Christian Führer. Bereits in den frühen 80er-Jahren trug er seinen christlichen Glauben in der Kirche öffentlich zur Schau, als er begann, jeden Montag um Punkt 17 Uhr zu Friedensgebeten einzuladen. Zwar durfte Führer in „seinem” Gotteshaus seinen christlichen Glauben praktizieren, doch war die christliche Religion in der DDR nicht gerne gesehen.

In den ersten Wochen versammelten sich rund 100 bis 150 Menschen in der Leipziger Nicolaikirche. „Viele trugen selbstgebatikte Klamotten und sahen ziemlich alternativ aus”, erinnert sich Pastor Führer. Auch eine Musikgruppe mit dem Namen „Wutanfall” durfte in der Kirche öffentlich auftreten. „Das waren einfach Individualisten, die sich gegen das SED-Regime mit ihren Mitteln zur Wehr setzten”, erzählt der Theologe weiter.

Christliche Glaube leitet die friedliche Revolution mit ein

Ob nun der christliche Glaube alleine die friedliche Revolution einleitete, ist eher unwahrscheinlich. Dennoch lässt sich mit Sicherheit sagen, dass Christian Führer mit seinen Friedensgebeten und den daraus resultierenden friedlichen Demonstrationen die friedliche Revolution einleitete und das alleine durch seinen christlichen Glauben und einem gewaltlosen Vorbild in Jesus. Der christliche Glaube ist auch Bestandteil in allen unseren Büchern. Schauen Sie im Online-Shop nach und bestellen Sie noch heute.

Erstellt am 13. Juli 2009 von

Theologie ist einer von diesen Begriffen, die in christlichen Kreisen nur allzu gerne für alles und jedes verwendet werden, das im weiteren Sinne mit theoretischem Wissen über den Glauben zusammen hängt. In der ursprünglichen Bedeutung ist das auch ganz richtig. So leitet sich Theologie vom Griechischen theología, von theós „Gott“ und  logie “Lehre” ab.

Theologie bedeutet übertragen also „die Lehre von Gott” oder von Göttern im Allgemeinen, bezeichnet aber zumeist die Lehre vom Inhalt des (meist christlichen) Glaubens und den Glaubensdokumenten. So beschreibt es zumindest das Online-Lexikon Wikipedia, das als erste Anlaufstation zur Suche nach Fachbegriffen immer ganz hilfreich ist.

Theologie Bücher helfen, den christlichen Glauben zu entdecken

In Theologie Büchern geht es ebenfalls um die Lehre von Gott. Dabei sind die Inhalte aber nicht nur auf theoretisches Wissen beschränkt, wie der Begriff vielleicht vermuten ließe, sondern können auch praktische Anwendung finden. Einige Theologie Bücher finden sich auch im Neufeld Verlag. Beispiele gefällig?

Wer Theologie Bücher oder christliche Literatur sucht, wird aber nicht nur beim Neufeld Verlag fündig. Es lohnt sich auch, über den Tellerrand zu schauen.

Welche Theologie Bücher könnt Ihr empfehlen?

Interessant für uns ist natürlich auch, von Euch zu hören, welche Theologie Bücher Ihr empfehlen könnt. Schreibt doch einfach einen kurzen Kommentar mit Buchtitel und Autor oder verlinkt eine kurze Rezension. Wir freuen uns auf Eure theologischen Buchtipps!

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    Bücher und Literatur von christlichen Autoren

    Für den Neufeld Verlag ist es ein besonderes Anliegen, dass unsere Autorinnen und Autoren selbst überzeugte Christen sind und die Dinge aus dieser Perspektive betrachten. Christ sein bedeutet auch, immer wieder über den Tellerrand der eigenen Gemeinde zu schauen. Die Autoren im Neufeld Verlag geben dabei wertvolle Impulse und tragen zum Meinungs- und Gedankenaustausch bei.

  • Unser Online-Shop umfasst das komplette Programm. Hier können Sie in Ruhe durch christliche Literatur zu Glaube, Religion, Theologie, Spiritualität, Kirche und Gemeinde stöbern oder auch per Schnellsuche nach einzelnen Büchern oder Themen suchen. Viel Vergnügen beim Neufeld Verlag!

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