Kategorie: Veranstaltungen

 

Erstellt am 24. Mai 2013 von

Am Freitag, 7. Juni 2013 laden wieder viele Geschäfte anlässlich der “Weltreise” zu einem außergewöhnlichen XXL-Einkaufserlebnis nach Schwarzenfeld. Von 17.00 bis 22.00 Uhr erwarten Sie viele Aktionen und Attraktionen in den teilnehmenden Geschäften.

Die Weltreise in Schwarzenfeld

Die Weltreise in Schwarzenfeld

 

Mittendrin gibt es in der Bücherei im Rathaus (Viktor-Koch-Str. 4) immer zur vollen Stunde eine kurzweilige Buchvorstellung:

Finde die Farben der Welt in Büchern …

Als Verleger aus Leidenschaft stelle ich um 18.00, 19.00 und 20.00 Uhr für je 30 Minuten neue Bücher vor. Im Fokus stehen dieses Mal zum Beispiel die folgenden Bücher aus dem Neufeld Verlag:

Sabine Zinkernagel, Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse – Aus dem Leben mit zwei besonderen Kindern

Hanna Schott, Matomora, Matomora – Der längste Umweg führt nach Hause

Timothy J. Geddert, Verantwortlich leben – Wenn Christen sich entscheiden müssen

Herzliche Einladung also zu einem netten und unterhaltsamen Abend in Schwarzenfeld!

 

 

Erstellt am 15. Mai 2013 von

Autorenlesung

 

Am nächsten Mittwoch, 22. Mai 2013, präsentieren Frank Heinrich und Uwe Heimowski ihr druckfrisches gemeinsames Buch in Chemnitz: Mission: Verantwortung – Von der Heilsarmee in den Bundestag.

Bundestag ist wie Heilsarmee – nur ein bisschen anders. Zumindest gilt das so für Frank Heinrich. Er ist der erste Heilsarmeeoffizier, der als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag einzog. Dort engagiert sich der gelernte Sozialarbeiter und Theologe genauso, wie er sich zuvor für die Menschen am Rand der Gesellschaft eingesetzt hat. Ganz im Sinn der Heilsarmee: die Liebe greifbar und spürbar leben. Frank Heinrich verfolgt dieses Ziel noch immer, nur an anderer Stelle. Jetzt heißt es für ihn Koalition statt Kleiderkammer, Parlament statt Predigt, Sitzungen statt Suppenküche.

Was hat Frank Heinrich bewogen, aufs politische Parkett zu wechseln? Wie viel Christsein verträgt die Politik überhaupt? Und wieviel Politik verträgt das Christsein? Im Gespräch mit seinem Freund und Weggefährten Uwe Heimowski steht Frank Heinrich offen Rede und Antwort.

Da ist von prägenden Erfahrungen in der Kindheit die Rede, von Freunden und Verrätern im Ostblock, von Führungen und Fügungen. Dieses Buch ist eine authentische Begegnung mit Frank Heinrich, dem Christ und Politiker. Gleichzeitig bietet es Einblicke in die Möglichkeiten und Grenzen der politischen Arbeit. Ein Buch, das zur verantwortlichen Lebensgestaltung herausfordert.

 

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Die Alpha-Buchhandlung Chemnitz lädt zur Lesung und Buchvorstellung um 19.30 Uhr in der Freien evangelischen Gemeinde Chemnitz. Herzlich willkommen!

 

Erstellt am 8. Mai 2013 von

André und Magda Trocmé in Le Chambon

 

Am 3. Juni 2013 findet im französischen Le Chambon-sur-Lignon die feierliche Eröffnung einer Gedenkstätte statt, die an die Gerechten unter den Völkern erinnert. Dieser kleine Ort war zu Zeiten des Holocaust ein Ort der Menschlichkeit und des Widerstands gegen die nationalsozialistischen Herrscher, wo Tausende gerettet wurden – was bis heute kaum bekannt ist. Im Zentrum standen damals Pfarrer André Trocmé und seine Frau Magda. Dem ganzen Ort wurde 1990 die Medaille „Gerechte unter den Völkern“ verliehen (nachdem Trocmé eine Auszeichnung nur seines Einsatzes abgelehnt hatte).

Am 23. April 2009, dem Yom Hashoah (Holocaust Remembrance Day), sagte US-Präsident Barack Obama über die schier unglaubliche Selbstverständlichkeit, mit der die mutigen Dörfler viel riskierten:

„Nicht ein einziger Jude, der [in die Gegend von Le Chambon-sur-Lignon] kam, wurde abgewiesen oder verraten. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis die Dorfbewohner von dem erzählten, was sie getan hatten – und auch dann taten sie es nur widerstrebend.“

Nur so ist zu erklären, warum erst jetzt eine Gedenkstätte eröffnet wird, das Leben der Trocmés nicht längst von Hollywood verfilmt wurde. Im Neufeld Verlag erschien die inspirierende und herausfordernde Biografie Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda & André Trocmé über diese mutigen Retter, die bisher kaum bekannt waren, doch von Historikern längst in einer Reihe mit Gandhi oder Martin Luther King gesehen werden.

Bleibt zu hoffen, dass die Feierlichkeiten Anfang Juni in Le Chambon dazu beitragen, das Beispiel von mutigen Bürgerinnen und Bürgern weiterzuerzählen, die uns auch heute noch inspirieren, dem eigenen Gewissen zu folgen und Zivilcourage zu zeigen. Solche Vorbilder braucht es zu allen Zeiten …

Die Gedenkstätte in Le Chambon wird die einzige ständige Ausstellung sein, die der Erinnerung an die Gerechten gewidmet ist, jenen mutigen Menschen, die den unmenschlichen Gesetzen der Vichy-Regierung und der Besatzung widerstanden.

 

 

 

Erstellt am 2. Mai 2013 von

Letztes Jahr hat es fast den ganzen Tag geregnet – am kommenden Samstag, 4. Mai, ist es wieder so weit: In Frankfurt steigt das 11. Deutsche Down-Sportlerfestival. Mehr als 5.000 glückliche Sportler mit Down-Syndrom, mehr als 20.000 begeisterte Zuschauer! Das ist die Erfolgsbilanz aus zehn Jahren Deutsches Down-Sportlerfestival. Auch für die Bevölkerung und die wissenschaftliche Forschung hat die Veranstaltung viel bewirkt. Vor allem aber hat sich das Leben der Sportlerinnen und Sportler seitdem verändert: Goldmedaillengewinner bei den Special Olympics, bundesweite Trainingsgruppen und medizinische Erfolge sind nur einige Beispiele. Einige prominente Unterstützer sind auch dieses Jahr dabei – Schauspieler Joachim Hermann Luger („Vater Beimer“ aus der Lindenstraße) oder Bambi-Preisträger Bobby Brederlow, Schauspieler mit Down-Syndrom und Schirmherr des Festivals.

Wir freuen uns schon auf die einmalige Stimmung beim Einzug der 550 Sportler – und auf viele Begegnungen am Infostand des Neufeld Verlages, wo wir aktuelle Neuerscheinungen und natürlich unsere Bücher rund ums Down-Syndrom (z. B. von Conny Wenk) und außergewöhnliche Menschen präsentieren. Bis Samstag!

Erstellt am 2. Mai 2013 von

Gestern wurde er eröffnet: der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg. Rund 350.000 Menschen waren gestern Abend zwischen Binnenalster und HafenCity unterwegs, um einander begegnen und die gastgebende Nordkirche kennenzulernen. Noch bis zum Sonntag stehen unzählige Veranstaltungen und Angebote unter dem Motto: „Soviel du brauchst“. In Messehalle B6 gibt es „so viel Buch, wie du brauchst“ – hier finden Kirchentagsbesucher nämlich die Kirchentagsbuchhandlung, ein großes Sortiment, darunter natürlich auch viele Titel aus dem Neufeld Verlag (mit einem eigenen Stand sind wir diesmal nicht vertreten).

Margot Käßmann, Tiki und Marion Küstenmacher, Markus Majowski, Bischof Heinrich Bedford-Strohm, Bruder Paulus Terwitte – man könnte den ganzen Tag vor der Open-Air-Bühne der Kirchentagsbuchhandlung verbringen und dabei spannende Bibelarbeiten, Interviews und Gespräche hören und Autoren live erleben. Und zwischendurch lohnt es sich immer, im riesigen Buchangebot in Halle B6 zu stöbern. Online gibt es eine Übersicht über die einzelnen Angebote der Kirchentagsbuchhandlung.

 

 

 

Erstellt am 4. April 2013 von

Begleiten statt erobern

 

Mission ist und bleibt ein herausforderndes Wort. Für die einen schwingt darin viel Unheilvolles mit, andere verbinden damit das Heil Gottes, das doch „unter die Leute kommen soll“.

Seit einiger Zeit ist vielerorts die Rede von missionaler oder gesellschaftsrelevanter Gemeinde (auch in einigen Buchtiteln des Neufeld Verlages taucht dieser Begriff auf). Wie sind diese neuen Schlagwörter zu verstehen? Was meinen sie und was nicht? Und was ergibt dazu eine Spurensuche bei den frühen Täufern? Missional leben: Welche Chancen sind zu nutzen, welche Stolpersteine zu vermeiden?

Bernhard Ott, Hanspeter Jecker und Heike Geist vom Theologischen Seminar Bienenberg sowie Ute und Frank Paul von der OJC Reichelsheim werden das Thema im Rahmen eines Tagesseminars:

Mission: Vom Unwort zum Modewort „missional“?

Oder: Wagen, sich am Wirken Gottes in dieser Welt zu beteiligen

am kommenden Samstag, 6. April 2013 auf dem Bienenberg (Liestal bei Basel) entfalten.
Wie sehen eigentlich ermutigende Praxisbeispiele aus von Menschen, die es wagen, sich am Wirken Gottes in dieser Welt zu beteiligen? Begleiten statt erobern lautet das Buch, in dem Ute und Frank Paul ihre Erfahrungen als Missionare beschrieben haben (jetzt auch als E-Book). Dazu gehört die Einsicht, den Dienst aus der Verletzbarkeit (vulnerable ministries) heraus zu wagen. Eine Haltung, die auch für die gelebte persönliche christliche und gemeindliche Praxis vor Ort bedeutsam ist.

Weitere Infos und Anmeldung: www.bienenberg.org.

Erstellt am 22. März 2013 von

Jochen Klepper

 

Heute vor 110 Jahren, am 22. März 1903, wurde Jochen Klepper geboren. Klepper war ja einer der bedeutendsten christlichen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Sein Roman Der Vater war ein Bestseller, seine geistlichen Gedichte finden sich in vielen Gesangbüchern.

Es lohnt sich, sich mit dem Leben und Werk Kleppers zu beschäftigen – und dazu kann ich von Herzen die Biografie Jochen Klepper empfehlen, die Markus Baum 2011 vorgelegt hat: Fundiert und lebendig geschrieben, verschafft uns dieses Buch eine intensive Begegnung mit dem sensiblen Menschen und faszinierenden Grenzgänger und ist zugleich eine spannende Reise durch Landschaften und Zeiten, die sein Leben geprägt haben.

Heute liest Markus Baum übrigens, absolut passend, in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Nikolassee, um 19.00 Uhr im Jochen-Klepper-Saal.

Erstellt am 21. März 2013 von

Ich bin glücklich!

 

21. März – heute ist Welt-Down-Syndrom-Tag! Menschen mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) haben ja bekanntlich mehr, das 21. Chromosom ist nämlich dreifach vorhanden; und so bietet sich dieses Datum geradezu an.

Wir haben ja zwei Söhne mit Down-Syndrom (siehe oben, danke, Conny Wenk, für das Foto!) und ich möchte mit niemandem tauschen – es ist wirklich ein Glück, in ihr Lachen zu schauen, sich mit hinein nehmen zu lassen in ihre eigene Welt und ihr eigenes Empfinden; zu lernen, den Augenblick für sich zu nehmen und nicht all zu viele Gedanken an gestern oder morgen zu verschwenden. Das scheint mir eine richtig gesunde Haltung zu sein.

Mit vielen Eltern von Kindern mit Behinderung verbindet uns die Erfahrung, dass zwar manches im Leben anders und einiges nicht unbedingt leicht ist. Aber wir erkennen dankbar, dass unser Leben an Tiefe gewinnt. Und dass wir reicher sind. Menschen mit Behinderung zeigen uns oft, sie verkörpern es geradezu, was unser Menschsein im Wesentlichen ausmacht. Ich würde sagen: Dass wir geliebt sind, und zwar ganz unabhängig von dem, was wir in den Augen anderer so „leisten“ oder „darstellen“. Dass wir einzigartig sind und der Welt ohne uns etwas fehlen würde. Und dass jeder von uns etwas geben kann – zum Beispiel Wertschätzung, Respekt und Liebe.

Im krassen Gegensatz dazu steht die Praxis der Pränataldiagnostik – die im Wesentlichen nur noch wenig mit Schwangerschaftsvorsorge zu tun hat, sondern, wenn wir ehrlich sind, nach Menschen mit bestimmten Merkmalen fahndet. Mit welchem Ergebnis?

Gestern hatten wir Besuch von einem Redakteur unserer Lokalzeitung. Er meinte sich zu erinnern, früher viel mehr Menschen mit Down-Syndrom begegnet zu sein. Wir reden viel von Integration und von Inklusion, und das ist auch gut so. Aber tragischerweise kommen viele Kinder mit Behinderung gar nicht erst lebend zur Welt.

Menschen liegen uns am Herzen. Auch Menschen mit Down-Syndrom. Ihr Dasein macht mich reicher, nicht ärmer. Sie sind keine Last, sondern wecken in mir die Lebenslust. Und jedes Leben ist ein Geschenk.

Der heutige Tag trägt hoffentlich dazu bei, dass viele Menschen einen neuen Blick dafür gewinnen, dass ein Chromosom mehr oder weniger nicht wirklich das Problem ist. Sondern viel eher meine Sicht auf das Leben.

Ich jedenfalls bin glücklich!

 

Erstellt am 19. März 2013 von

Wie sollen wir leben? An welchen Werten und Normen können wir uns orientieren? Wie treffen wir Entscheidungen in ethischen Fragen, die uns herausfordern? In unserer Gesellschaft dreht sich fast alles um Geld, Sex und Macht. Interessanterweise hat auch Jesus zu diesen Themen viel gesagt.

Das Theologische Seminar Bienenberg bietet mit L/G/L Regio (L/G/L = Lebensgestaltung / Gemeindearbeit / Leiterschaft) ein zweiteiliges Seminar unter der Überschrift „Verantwortlich leben – Lebensgestaltung in der Nachfolge von Jesus“ in der Evangelischen Täufergemeinde (ETG) CH-Diessbach an. „In diesem Seminar orientieren wir uns an der Bibel, um nach tragfähigen ethischen Werten und Normen zu fragen. Was sagen uns das Alte Testament, Jesus und die Apostel zu einer ‚guten’ Lebensgestaltung? Was das bedeutet, wird anhand von Fragestellungen in den Bereichen Geld, Sex und Macht erarbeitet“, heißt es im Einladungs-Flyer.

Zur Vorbereitung wird die Lektüre von Timothy Gedderts Buch Verantwortlich leben – Wenn Christen sich entscheiden müssen (3. Auflage 2012) empfohlen.

Am kommenden Samstag, 23. März, referiert Bienenberg-Dozent Lukas Amstutz über „Das Alte Testament als Grundlage einer biblischen Ethik – Fallbeispiel: Sexualität verantwortlich leben“. Am Samstag, 7. September, spricht Dr. Bernhard Ott dann über „Jesus und die Bergpredigt – Fallbeispiel: Verantwortlicher Umgang mit Besitz und Macht“.

Info & Anmeldung: Erwin Weibel, Evangelische Täufergemeinde, Dorfstrasse 59, CH-3264 Diessbach, erwin.weibel@etg-diessbach.ch

 

Erstellt am 18. März 2013 von

Vor  gut einer Woche, am 8. und 9. März 2013 fand in der Andreas Hermes Akademie in Bonn das MEDA Forum statt. Gemeinsames Anliegen der über 120 Teilnehmenden war die Suche nach Einsichten und Lösungen auf dem Weg zu einer gerechteren Welt. Zum Thema „Auf Gerechtigkeit setzen – Wenn Unternehmer neue Wege finden …“ waren Gäste und Referenten aus Frankreich, der Schweiz, Kanada, USA, den Niederlanden und aus Paraguay gekommen.

Der Neufeld Verlag war als Sponsor dabei, und gemeinsam mit Cornelia Horsch (Horsch Maschinen GmbH, Schwandorf) war ich für die Moderation verantwortlich.

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Hier ein Auszug aus der Pressemeldung im Anschluss an die Tagung:

„Die Welt ist ungerecht, aber es lässt sich viel tun“, betonte Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher aus Ulm, Mitglied des Club of Rome und Experte zum Thema globale Gerechtigkeit. Er sprach über Wohlstand und Balance in weltweiter Perspektive. Eine Leitfrage laute: „Wie setzen wir Mittel mit großer Hebelwirkung ein, damit Menschen sich selbst helfen können?“

Über MEDAs Werte und Motivation referierte MEDA-Präsident Allan Sauder aus Kanada. „Die Armut wirksam überwinden durch kreative Geschäftsideen“ laute das Anliegen von MEDA seit seiner Gründung 1953. Die international tätige gemeinnützige Organisation hilft Menschen in Entwicklungsländern, sich selbst zu helfen – mit den Mitteln der sozialen Marktwirtschaft.

Zahlreiche internationale Beiträge, Videos und Impulse boten spannende Einblicke – z. B. in die Arbeit von MEDA in Pakistan. Über die dortige Arbeit mit Frauen berichtete am Weltfrauentag Helen Loftin aus Kanada, viele Jahre Projektleiterin in Pakistan und Afghanistan.

Gerhard Pries, Präsident der MEDA-Tochter Sarona Asset Management, einer Fondsmanagementgesellschaft mit Büros in Kanada und den Niederlanden, stellte sich Fragen zu Investments. Neben der Projektarbeit in Entwicklungsländern entwickelte MEDA Instrumente zur Geldanlage als Mittel zur Armutsbekämpfung.

Am Freitag Abend sprach Pastor Jan Lüken Schmid aus Emden über Bergpredigt und Business. Christen leben in der Welt und sollen dort Salz und Licht sein. Ziel unternehmerischen Handelns im Sinne der Bergpredigt muss sein, „den Geschmack des Lebens für andere zu verbessern und in das Dunkel etwas Licht zu bringen“. Der Weg zum Frieden, mit Gott und mit Menschen, ginge nur über Gerechtigkeit.

Am Samstag beleuchtete Dr. Werner Franz aus Paraguay (“Gott liebt Unternehmer!”) das Thema „Gerechtigkeit im Unternehmen“. Sehr konkret übertrug er die „Praktiken“ aus John Howard Yoders Studie Die Politik des Leibes Christi – Als Gemeinde zeichenhaft leben auf den Unternehmensalltag. Ich glaube, das war der für mich inspirierendste Vortrag.

Den Abschluss am Samstag bildeten Käthi Zindel-Weber und Daniel Zindel aus dem Schweizer Kanton Graubünden, die unter der Überschrift „Lieben, leiten, leben“ und passend zu ihrem gleichnamigen Buch Führungskräfte in ihren Ehen ermutigten und motivierten, die jeweilige Berufung des anderen anzuerkennen und zu fördern.

Die Resonanz auf die Tagung war positiv. „Unser Ziel war es, die Menschen zu ermutigen, sich für Gerechtigkeit in der Welt einzusetzen und sie mit unserem Glauben und unserer Hoffnung anzustecken. Ich glaube, das ist uns gelungen“, freute sich Titus Horsch, der seit 2008 für MEDA Europa arbeitet.

MEDA (Mennonite Economic Development Associates) ist weltweit aktiv im Kampf gegen Armut und Unterentwicklung. Unternehmer, Selbstständige und engagierte Privatpersonen auf der ganzen Welt gehören heute zum Netzwerk von MEDA, das vor 60 Jahren von einer kleinen Gruppe mennonitischer Geschäftsleute in den USA gegründet wurde. Was sie verbindet: Ein Herz für die Armen, ein gesunder Unternehmergeist und der Wunsch, dass es den anderen auch gut geht. Frauen und Männer bringen sich bei MEDA mit ihren Erfahrungen und Ressourcen ein und werden so Teil der Lösung. Das Markenzeichen von MEDA sind kreative, innovative und marktorientierte Programme, die geprägt sind von Mut, Sachverstand, Wertschätzung und Gottvertrauen.

Kontakt: MEDA Europa gGmbH, Heinrich-Schütz-Str. 12 a, 56566 Neuwied, Tel. 0 26 22/90 61 84, www.meda-europa.org, E-Mail thorsch@meda.org

 

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    Bücher und Literatur von christlichen Autoren

    Für den Neufeld Verlag ist es ein besonderes Anliegen, dass unsere Autorinnen und Autoren selbst überzeugte Christen sind und die Dinge aus dieser Perspektive betrachten. Christ sein bedeutet auch, immer wieder über den Tellerrand der eigenen Gemeinde zu schauen. Die Autoren im Neufeld Verlag geben dabei wertvolle Impulse und tragen zum Meinungs- und Gedankenaustausch bei.

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