Christliche Spuren im Orient

Erstellt am 24. November 2009 von

Passend zum Artikel und Buch von Ken Bailey gibt es bei der Arabischen Evangelischen Gemeinde Stuttgart einen viersprachigen Kirchenkalender 2010: Er enthält Fotos von christlichen Stätten, Kirchen und Symbolen im Orient  sowie informative Texte zu den Fotos sowie der Situation der jeweiligen christlichen Minderheit des betreffenden Landes in Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch.

Dieser Kalender ruft eine weitgehend unbeachtete christliche Minderheit ins Bewusstsein. Er zeigt sowohl die Tragödien der Geschichte als auch den Reichtum orientalischen Glaubens auf. Fotos von alten und neu restaurierten Kirchen und christlichen Stätten in Ägypten, Syrien, Libanon, Irak und der Türkei legen Zeugnis ab von der Verwurzelung der Christen in der orientalischen Kultur seit den ersten Tagen der christlichen Kirche. Sie zeugen von lebendigem, gelebtem Christentum und lassen einen Reichtum entdecken, der auch für unseren Glauben inspirierend ist.

Zugleich mahnen diese Bilder: Wo Christen vor 1.400 Jahren die Bevölkerungsmehrheit bildeten, sind sie heute eine mehr oder weniger große Minderheit. Gesellschaftliche Marginalisierung, gesetzliche Diskriminierung bis hin zu Verfolgung führen zu einer anhaltenden Abwanderung vor allem. gebildeter Christen. So rufen die Bilder zugleich auf zur Solidarität angesichts der teils prekären Menschenrechtslage, zum Mitbeten und Handeln – und zu tätigen Freundschaften mit hier lebenden orientalischen Christen.


Kommentare sind geschlossen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.