Die Fremden verstehen

Erstellt am 20. Mai 2015 von

Es ist eine der Herausforderungen unseres Lebens, den Menschen, der so ganz anders ist, zu verstehen. Ihn anzunehmen. Ihn willkommen zu heißen. Es fordert mich wirklich regelrecht heraus, jemanden anzunehmen, der eben nicht so tickt wie ich. Und zugleich ist es wohl ein Lernfeld, das unser Leben tatsächlich enorm bereichern kann – wenn wir entdecken, dass unsere Unterschiedlichkeit und Vielfalt ein Schatz sind.

Auf dem Weg dahin kann ich ein Seminarwochenende mit unseren Autoren Ute und Frank Paul empfehlen. Die beiden haben ja lange Zeit in Argentinien gelebt, wisssen also, was es heißt, fremd zu sein. In ihren Büchern Die Rückkehr der Zikade – Vom Leben am anderen Ende der Welt sowie Begleiten statt Erobern Missionare als Gäste im nordargentinischen Chaco erzählen sie davon.

 

neufeld-verlag_die-rueckkehr-der-zikade_paul_cover_rgb

 

Vom 16. bis 18. Oktober 2015 findet in Reichelsheim im Odenwald ein Seminarwochenende „Die Fremden verstehen – Kulturelle Vielfalt als Lernfeld und Segen“ statt:

Ein Seminarwochende für alle Jesus-Nachfolger, die sich fragen, wie das Zusammenleben- und arbeiten von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen fruchtbar gelingen kann.

Wie wird es bereichernd und ergänzend? Wie können sich unsere Begegnungen am Arbeitsplatz, in der Schule, in der Uni, in der Nachbarschaft und in unseren Gemeinden von „fremd“ zu „vertraut“ wandeln? Wie können wir (Vor-)Urteile erkennen und überwinden? Welche Verstehenshilfen und Herausforderungen finden wir in der Bibel?

Diese Tagung beinhaltet Impulse, Gesprächsrunden, Bibelarbeit und interaktive Elemente zum Thema „Kultur“, auch Feiern und vielsprachiges Singen wird nicht zu kurz kommen.

 

Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die an transkultureller Gemeindearbeit, Sozialarbeit, Nachbarschaft interessiert sind; die für ihr berufliches Umfeld Fortbildung zum Thema suchen, sowie an Menschen, die ihre transkulturelle Kompetenz erweitern möchten.

Weitere Infos, auch zur Anmeldung, gibt es hier.


Kommentare sind geschlossen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.