EDENerdig: für Barrierefreiheit und Inklusion

Erstellt am 7. Dezember 2013 von

Logo EDENerdig

 

„Werden Sie Profi in Sachen Nächstenliebe!“ Dafür wollen sich Nicole und Markus Schenderlein (Dornum/Ostfriesland) stark machen und gründeten jetzt mit „EDENerdig“ eine christliche Initiative für Inklusion und Barrierefreiheit. „Wir wünschen uns, dass Gottes Liebe für alle Menschen sichtbar wird. Doch noch viel zu oft werden Menschen mit Handicap wegen baulicher und zwischenmenschlicher Barrieren ausgeschlossen“, weiß Markus Schenderlein, selbst Rollstuhlfahrer. Hier will EDENerdig ansetzen und durch Informationen sowie Beratung helfen, Barrieren zu erkennen und abzubauen.

„Wir wünschen uns, dass EDENerdig dazu beiträgt, dass Inklusion vor allem in Kirchen und christlichen Gemeinden stärker thematisiert und irgendwann selbstverständlich wird“, sagt Nicole Schenderlein. Denn noch viel zu oft könnten Menschen mit Behinderungen nicht oder nur mit großem Aufwand an Gottesdiensten, christlichen Freizeiten oder Seminaren teilnehmen. Hinzu komme: Aufgrund weit verbreiteter Unsicherheit würden Betroffene häufig nicht gleichwertig behandelt.

Das Ehepaar kennt bauliche und zwischenmenschliche Barrieren aus eigener Erfahrung. Markus Schenderlein ist seit einem Motorradunfall 1995 querschnittsgelähmt. Handicaps sind jedoch nicht immer nur körperlich: In der christlichen Beratungsstelle, die das Paar seit sechs Jahren leitet, berichten Christen ihnen immer wieder auch von zwischenmenschlichen Hürden, die sie in ihren Kirchengemeinden erleben.

„Wir finden, dass Jesus Christus Inklusion in Person ist“, sagt Markus Schenderlein. Deshalb lautet der biblische Leitspruch der Initiative: „An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid“ (Johannes 13,35).

EDENerdig steht unter der Schirmherrschaft von Paralympics-Siegerin im Fechten Esther Weber: „Es ist so klasse, dass EDENerdig einfach nur versucht aufzuklären. Da sind keine belehrenden Worte notwendig, damit der Leser versteht und ein kleines Gefühl für die so besonderen Herausforderungen im Leben eines Menschen mit Handicap bekommt“, erläutert sie ihr Engagement für die Initiative.

Auf der Internetseite www.edenerdig.de gibt es grundsätzliche Informationen über Inklusion, theologische Hintergrundgedanken, Artikel, Porträts von Menschen mit Handicap, Buchtipps zum Thema sowie eine weiterführende Linkliste und Arbeitsmaterial zum Download. Vor allem unter dem Menüpunkt „Du“ gibt es Vorschläge, wie sich Inklusion im eigenen Umfeld umsetzen lässt.

Mit dem sportmissionarischen Verein „SRS e.V.“, den Schweizer Internetmagazinen „jesus.ch“ und „livenet.ch“, dem Neufeld Verlag sowie dem Fachverband für Sexualethik und Seelsorge im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschland „Weißes Kreuz e. V.“ haben sich EDENerdig bereits fünf starke Partner angeschlossen.

EDENerdig – Christliche Initiative für Barrierefreiheit und Inklusion, Nicole und Markus Schenderlein, Schatthauserstraße 23, 26553 Dornum, Telefon 0 49 33/9 91 84 92, E-Mail kontakt@edenerdig.de, www.edenerdig.de, www.facebook.de/edenerdig


Kommentare sind geschlossen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.