Elternseminar: Loslassen und mehr

Erstellt am 7. Dezember 2013 von

„Aber das bleibt ja immer Euer Kind, oder?“ Das Loslassen ist für Eltern besonderer Kinder vielleicht noch etwas schwerer. Und dabei genauso wichtig – für beide Seiten!

„Über viele Jahre haben Sie Ihr einzigartiges Kind liebevoll begleitet, einen großen Teil Ihres Lebens in den Dienst Ihrer besonderen Elternschaft gestellt und stehen nun vor der Aufgabe, Ihr Kind in ein selbstständigeres Leben zu entlassen. Einerseits wissen Sie, dass es wichtig ist, ihr inzwischen erwachsen gewordenes Kind loszulassen, und zugleich haben Sie das Bedürfnis, es weiterhin an die Hand zu nehmen und für sein Wohl zu sorgen, ein unlösbar scheinender Konflikt.“

Am Samstag, 25. Januar 2014, stellt Martina Maigler, Gesundheitsberaterin (GGB), Systemischer Coach und Prozessberater, selbst Mutter eines 19-jährigen Sohnes mit Down-Syndrom, im Rahmen eines Seminars das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) vor – ein wissenschaftlich fundiertes und ressourcenorientiertes Verfahren, das dabei hilft, neue Perspektiven und Haltungen zu entwickeln die Eltern den Umgang mit dieser Herausforderung erleichtern: „Mit vertrauensvoller Gelassenheit öffne ich meine schützende Hand!“

Das Seminar findet von 10.00 bis 16.00 Uhr bei KISS statt (Am Plärrer 15, 90443 Nürnberg). Infos und Anmeldung bis 10. Januar 2014 beim Deutschen Down-Syndrom InfoCenter, Telefon 0 91 23/98 21 21, E-Mail info@ds-infocenter.de.


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.