Hannover: Im Chaos das Eigene

Erstellt am 2. Oktober 2012 von

Das Kunst-Event des Jahres 2012 findet in Hannover statt: TV-Schauspielerin Sandra Speichert („Andersrum“, „Mitten im Leben“), Bernhard Steuernthal (Foto), Maler mit internationalem Renommee und Hauptstadt-Atelier, sowie die Berliner Fotografin Franziska Berentin gestalten die hochkarätige Vernissage am Sonntag, 7. Oktober 2012, 14 Uhr, im Ballhof Eins in Hannover. „Im Chaos das Eigene“ lautet der Titel der Veranstaltung, die präsentiert wird vom Down-Syndrom-Verein Hannover und dem Verein „Mittendrin“. Ideell unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen und Filmstars wie Armin Rohde, Senta Berger sowie Jutta Speidel, die beste Wünsche für die Aktion gesendet haben. Die findet statt im Rahmen der Aktionstage „Mit-ein-anders“ des Down-Syndrom-Vereins Hannover:

Jetzt geht es um Bildungs- und Gesellschaftspolitik. Niedersachsen hat sich auf den Weg gemacht, Kinder mit und ohne Behinderung sowie Kinder unterschiedlicher Herkunft und Prägung gemeinsam zu bilden. Und das ist gut so.

„Im Chaos das Eigene“ heißt der Titel der Veranstaltung – und das passt auch irgendwie zur Philosophie der Veranstalter, dass Individualität eine gesunde Gesellschaft ausmacht. Bernhard Steuernthal genießt in der Kunstszene einen ausgezeichneten Ruf – und stellt unter anderem auch im Bundeskanzleramt aus.Für die Aktionstage hat er ein Bild gemalt, das im Rahmen der Vernissage versteigert wird. Der Erlös geht an den Down-Syndrom-Verein Hannover. Die Ausstellung wird um Fotos von Franziska Berentin ergänzt. Sie stellen Familien mit Kindern mit Down-Syndrom als diejenigen dar, die sie sind – ganz „normale“ Familien. Die Ausstellung im Foyer des Ballhofs läuft vom 7. bis 21. Oktober 2012. Zur Vernissage am Sonntag, 7. Oktober, 14 Uhr, erwartet die Besucher ein vielfältiges Überraschungsprogramm.

Weitere Informationen gibt es unter www.down-syndrom-hannover.de.


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.