Heute im Radio-Porträt: Anni Dyck

Erstellt am 12. Dezember 2012 von

 

Gestern schrieb Uwe Heimowski an dieser Stelle von Bäumen und den Früchten eines Lebens – da können wir heute nahtlos anschließen: Ich habe noch selten ältere Menschen erlebt, die dermaßen wach und aufgeweckt sind.

Anni Dyck wurde 1931 in Wernigerode/Harz geboren. Nach der Flucht der Familie in den Westen machte sie eine Ausbildung als Erzieherin in Stuttgart. Anschließend studierte sie zwei Jahre in den USA. Danach arbeitete sie jahrzehntelang (unter anderem im Agape Verlag in Basel) an der Erstellung und Entwicklung von Material für Sonntagsschulen sowie Kinderbibelfreizeiten und schulte Mitarbeiter – zuerst in der Schweiz, dann in Indonesien, in Hongkong und anderen Ländern. Die „Creative Bible Lessons“ für Kinder hat Anni Dyck mit viel Herzblut gestaltet; sie sind inzwischen in neun Sprachen übersetzt worden. Seit 2006 lebt Anni Dyck im Ruhestand in der Nähe von Frankfurt am Main. Von dort aus ist sie noch immer unterwegs, hauptsächlich in Asien.

Letztes Jahr – rechtzeitig zu ihrem 80. Geburtstag – erschien ein Buch über ihr Leben: Gute Worte sind Bäume – ins Erdreich des Herzens gepflanzt: Sätze, die mein Leben prägten. Wir alle wissen: Es gibt Worte, die unser Leben zerstören können. Und es gibt Worte, die aufhorchen lassen, Richtung weisen, zum Guten verändern, vor Irrwegen bewahren. Anni Dyck erzählt in diesem Buch von der Wirkung solcher ermutigenden und hilfreichen Worte in ihrem Leben. Empfangen von Freunden, von Kritikern, aus Gottes Wort und manchmal auch direkt aus seinem persönlichen Reden.
Entstanden ist so nicht nur ein lebendiges und persönliches Stück Missions- und Reich-Gottes-Geschichte aus über 50 Jahren, sondern auch eine Anregung, selbst über Sätze nachzudenken, die das eigene Leben geprägt haben.

Heute Abend ist Anni Dyck zu hören im Radio-Porträt von ERF Medien. Hinhören lohnt sich …


Kommentare sind geschlossen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.