Heute wird gefeiert: Der 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag

Erstellt am 21. März 2012 von

Auf allen Kontinenten wird heute der Welt-Down-Syndrom-Tag gefeiert. „Gründe dafür gibt es viele. Einer ist dieses Jahr lebenswichtig. Und er geht uns alle an“, meint das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter aus Lauf und startet eine Aktion mit der Karte „unzumutbar?“, die wir gerne unterstützen. Also: Bitte mitmachen und weiterleiten!

 

 

Down-Syndrom International präsentiert anlässlich des heutigen World Down Syndrome Day 2012 einen Kurzfilm „Let us in – I want to learn!“. 68 Länder beteiligten sich daran!

Birte Müller, bekannt für knackige Kolumnen und knallige Illustrationen, hat wieder mal ein nettes Filmchen gedreht mit ihrem abgedrehten Sohnemann. Mit Down-Syndrom, versteht sich …

Als Verlag sind wir in den nächsten Tagen wieder mal unterwegs. Schauen Sie doch einfach vorbei, wenn wir am Samstag, 24. März beim 5. Markt der Möglichkeiten der Westdeutschen Down-Syndrom-Ambulanz in Velbert sind (los geht’s um 10.30 Uhr mit einem Familiengottesdienst) oder am Montag, 26. März in München, bei der Auftaktveranstaltung der Woche der Inklusion des Paritätischen.

Und noch ein Gedanke: Anders-Petter Sjödin schreibt in seinem Buch Verwandelt in Gottes Nähe im Kapitel „Die Kraft der Gedanken und Worte“:

„Eine Mutter in Ohio bekam Besuch vom Schuldirektor, der ihr erklärte, dass ihr Sohn nur über einen schwachen Intellekt verfüge. Er schlug ihr vor, ihn aus der Schule zu nehmen, damit er im Garten arbeiten könne. Die Mutter, die an ihren Sohn glaubte, unterrichtete ihn daraufhin selber zu Hause. Sein Name: Thomas A. Edison, Erfinder der Glühbirne, des Vervielfältigungsapparates, des Mikrofons und der elektrischen Eisenbahn. Wir können ihm jedes Mal dankbar sein, wenn wir uns einen Film ansehen oder aus einem seiner anderen rund 1.300 Patente einen Nutzen ziehen.“

Es müssen ja nicht gleich alle Erfinder werden. Aber ganz sicher hilft es nicht, von vornherein zu sagen: Das kannst du nicht. Das schaffst du nicht. Leider ist das aber in unserer Gesellschaft allzu häufig in unseren Köpfen. Als ob es irgend jemanden unter uns gäbe, der alles könnte! Hören wir doch auf, einander auf unserem Lebensweg zu behindern …

Henry Ford hat einmal gesagt:

„Unabhängig davon, ob du glaubst, dass du etwas kannst oder nicht, wirst du recht bekommen.“


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.