Holm Schneider live und in Begleitung

Erstellt am 13. Februar 2014 von

Es ist erst vor kurzem aus der Druckerei gekommen, und es scheint ein besonders „heißes“ Buch zu sein: Prof. Dr. Holm Schneiders neues Werk „Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom.

 

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Der Autor erzählt hier vom Werdegang außergewöhnlicher junger Leute, die alle am ersten Arbeitsmarkt tätig sind. Während das Thema Inklusion in unserer Gesellschaft immer bekannter wird (und dabei manchmal doch nebulös bleibt), liefert dieses Buch ganz persönliche Geschichten, was es bedeutet, wenn jemand seinen Weg gehen kann (und es mehr Optionen als nur „Schema F“ gibt). Es sind also inspirierende Geschichten, die Mut machen, die Schubladen in unserem Denken zu öffnen und noch einmal ganz neue Fragen zu stellen, Wege zu beschreiten.

 

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Im März ist Prof. Dr. Schneider (im Bild oben in der Mitte) mit dem Buch unterwegs, in der Regel begleitet von einem der jungen Leute, deren Geschichten er erzählt:

6.3., 20 Uhr: Innsbruck (Pfarre Neu-Rum), mit Tobias Wolf und Magdalena Steger, organisiert vom Verein Down-Syndrom Tirol, Innrain 43, 6020 Innsbruck, Tel. 06 64/2 13 34 90, shg.tirol@down-syndrom.at

11.3., 19 Uhr: Berlin, Autorenlesung und Diskussion im Gemeindesaal der kath. Pfarrei Herz Jesu, Schönhauser Allee 182, 10119 Berlin (Nähe U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz). Veranstalter: Christdemokraten für das Leben, unterstützt von der Lebenshilfe Berlin 

15.3., 17 Uhr: Leipziger Buchmesse (Lesung auf der Leseinsel Religion, Halle 3, A 200)

16.3., 10 Uhr: Fürth, beim Marathon zum Welt-Down-Syndrom-Tag (kurze Buchvorstellung)

18.3., 19 Uhr: Würzburg (Landeskirchliche Gemeinschaft), mit Jan Simanzik

21.3., 19 Uhr: Neumarkt/Oberpfalz (zum Welt-Down-Syndrom-Tag)


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.