Lesen macht glücklich

Erstellt am 3. Juli 2013 von

Als ich jung war (zugegeben, das ist schon ein Weilchen her …), war ich eine richtige Leseratte. Ich stand oft im Büro vor dem grünen Bücherregal meines Vaters, der als Pastor natürlich viele theologische und gemeindepädagogische Werke im Schrank hatte. Aber ich fand auch spannende Biografien. Meinen Eltern lag eine christliche Erziehung sehr am Herzen, und so gab es ganz überwiegend Bücher aus christlichen Verlagen. Allgemeine Literatur war eher dünn gesät, aber ich fraß mich gerne durch Kinder- und Jugendbücher, die teilweise schon damals ein paar Jahre auf dem Buckel hatten. Manche Bücher habe ich fünf Mal gelesen. Als unsere Gemeinde dann eine eigene kleine Bücherei eröffnete, war ich sofort Stammgast und nutzte sie eifrig. Auch wenn das Sortiment sicher eher beschränkt war.

Irgendwann dann fehlte mir wohl der Stoff – ich hatte keinen richtigen Nachschub mehr. Erst mit Anfang Zwanzig, als ich im Bundes-Verlag zu arbeiten begann und mein Chef begann, mich anzufüttern, habe ich das Lesen (nicht nur von Sachbüchern) neu für mich entdeckt. Gemeinsam sind wir durch Antiquariate gezogen (legendär: der Bücherwurm in Hamburg-Altona), und als ich in den folgenden Jahren die Flohmärkte auf der Suche nach Lesestoff plünderte, musste meine Frau so manch streng duftendes Exemplar mit Geschichte ertragen …

Es ist natürlich mein Glück, dass ich meiner Liebe zu Büchern heute jeden Tag und nicht etwa erst nach Feierabend frönen darf. Und es ist ein Glück, Bücher ins Leben zu begleiten! So manches Mal denke ich dann etwas wehmütig: Hätte ich nur damals schon so was zu lesen gehabt …!

Vor ein paar Tagen brachte der Paketdienst uns nämlich die ersten Exemplare von Franziska Dalingers neuem Roman Tollkirschen und Brombeereis. Es ist schon der dritte Band der erfolgreichen Jugendbuchreihe rund um die kantige Pastorentochter Miriam Weynard alias Messie. Der erste Band Vollmilchschokolade und Todesrosen wurde 2012 von der Jury des Evangelischen Buchpreises empfohlen.

 

Tollkirschen und Brombeereis

„Eigentlich“ ist das, wie gesagt, eine Reihe für Mädchen. Doch nicht nur deren Mütter lesen die Messie-Geschichten begeistert, sondern auch Buchhändlerinnen schwärmen davon. Die Mischung aus Spannung und Romantik, dargeboten in einer unglaublich reichen Sprache (in die allein man sich hier und da gerne versenken kann), und einer authentischen Beschreibung des Teenageralltags inklusive all der Fragen, die sich im Leben eben so stellen – rund um Liebe, Freundschaft, Glauben – finde ich richtig stark.

Also: Jetzt ist Tollkirschen und Brombeereis lieferbar, und wer die ersten beiden Bände noch nicht kennt, dem würde ich empfehlen, die zuerst zu lesen.


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.