Lieben, leiten, leben im Scesaplana

Erstellt am 6. August 2013 von

Vor allem Männer zieht es in der Regel nicht gerade zum Besuch von Eheseminaren. Haben wir etwa Probleme?! Aber seltsam, dass wir zum Autofahren einen Führerschein machen, dass wir uns beruflich fortbilden und dass wir uns hin und wieder zurückziehen, um zu überdenken, was uns im Leben wichtig ist, worauf wir letztlich hinaus wollen, das kommt uns selten komisch vor, sondern einfach nur logisch. Dabei würden die meisten Ehepaare ebenso selbstverständlich von sich sagen, dass sie gerne noch lange glücklich beisammen sein wollen. Rein theoretisch spricht also gar nichts dagegen, auch mal in diesem wichtigen Lebensbereich innezuhalten und sich gemeinsam neu auf Wesentliches zu besinnen. Im Alltag geht einfach so vieles unter.

Ein Ehe-Wochenende der besonderen Art gibt es vom 16. bis 18.8.2013 im Hotel Scesaplana in Graubünden/Schweiz: Dazu laden nämlich Daniel Zindel & Käthi Zindel-Weber ein, Autoren des Buches Lieben, leiten, leben – Das Ehebuch für Führungskräfte. Mit „Führungskräften“ sind hier allerdings nun nicht nur Konzernmanager und Professorinnen gemeint, sondern jede Art von Konstellation, wo mindestens ein Partner ein gewisses Maß an beruflicher Verantwortung trägt. Denn diese Verantwortung bringt auch für die Ehe Druck mit sich.

 

Käthi und Daniel Zindel-Weber

Käthi und Daniel Zindel-Weber

 

Zindel-Webers wissen, wovon sie reden: Daniel Zindel ist Pfarrer, war einige Jahre im Gemeindedienst und leitet die Stiftung Gott hilft mit einigen hundert Mitarbeitenden im Schweizer Kanton Graubünden. Seine Frau Käthi Zindel-Weber leitet eine Erziehungs- und Lebensberatungsstelle unter dem Dach dieser Stiftung. Ihre Ausbildung haben sie bei Manfred Engeli erhalten. Gemeinsam haben die beiden ein ehrliches und inspirierendes Buch verfasst, das sich an Paare wendet, die Verantwortung tragen – nicht nur im Topmanagement:

  • für Pfarrer und Pastoren;
  • für Familienfrauen, die gerade den Anruf bekommen haben: „Schatz, es wird später; fangt doch mit dem Essen schon mal an!“;
  • für Geschäftsleute, die sich soeben mit schlechtem Gewissen vom Abendessen abgemeldet haben.

Mich fasziniert die Mischung aus praktischen Impulsen und tiefen Inspirationen; verbunden mit der steten Einladung, Gott mit ins Boot zu nehmen.


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.