Norwegisch: Treu bis in den Tod

Erstellt am 26. März 2013 von

Treu bis in den Tod

 

Wolfgang Hädes packender Lebensbericht seines Schwagers Necati Aydin, der im Alter von knapp 35 Jahren für seinen Glauben an Jesus Christus starb, ist nun auch in Norwegen erhältlich. Der Luther Forlag in Oslo hat eine norwegische Ausgabe seines Buches Mein Schwager – ein Märtyrer unter dem Titel Tro inntil døden –  Fortellingen om en moderne Martyr veröffentlicht. O-Ton Wolfgang Häde:

„Den 18. April 2007 werde ich wohl nie vergessen. Mein Schwager Necati Aydin, der deutsche Christ Tilmann Geske sowie Ugur Yüksel werden in ihrem Büro in der türkischen Stadt Malatya von fünf jungen Männern überfallen, brutal gefoltert und schließlich ermordet. Der ausdrückliche Grund: sie sind Christen, die ihren Glauben in der Türkei offen teilen. Später geben die Täter zu Protokoll, dass sie an diesem Tag auch mich hatten töten wollen …“

Obwohl Wolfgang Häde persönlich betroffen ist, sogar selbst bedroht war, schreibt er sachlich und respektvoll. An keiner Stelle erliegt er der Versuchung, negative Emotionen zu schüren. Das beeindruckt mich.

 


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.