Erstellt am 22. März 2012 von

Heute ist der Geburtstag von Jochen Klepper. In seinem Mittagslied heißt es:

Der Tag ist seiner Höhe nah.

Nun blick zum Höchsten auf,

der schützend auf dich niedersah

an jedes Tages Lauf.

 

Wie laut dich auch der Tag umgibt,

jetzt halte lauschend still,

weil er, der dich beschenkt und liebt,

die Gabe segnen will.

Kleppers Lieder und Gedichte finde ich schon lange ungemein inspirierend, Dass wir im vergangenen Herbst und rechtzeitig zum Klepper-Jahr 2012 eine Biografie (Markus Baum: Jochen Klepper) herausgeben konnten, stimmt mich daher besonders dankbar.

Hier noch eine Kundenrezension aus einem Online-Shop:

Bücher über mutige und geradlinige Menschen im Dritten Reich gibt es schon viele. Besonders über die im Widerstand.
Doch war es auch möglich, Größe im Verborgenen zu zeigen? Markus Baums gut geschriebene Biographie des Dichters Jochen Klepper gibt Einblicke in sein Leben, sein Wirken und sein Schreiben. Das Buch zeigt, dass auch Größe im Verborgenen möglich ist.
Im Laufe des Buches versteht es Markus Baum, den inneren Befindlichkeiten Kleppers und den äußeren Tatsachen genügend Raum zu geben. Man erfährt beim Lesen viel Neues und noch mehr über Jochen Kleppers Werdegang.
Dabei gelingt es Markus Baum durch seine Sprache und durch seine Worte, die Vielschichtigkeit von Klepper aufzuzeigen und lebendig werden zu lassen. Ohne das Grauen im Alltag zu vernachlässigen und ohne den Menschen Jochen Klepper zu vernachlässigen.
Ein wirklich lohnenswertes Buch.

Erstellt am 21. März 2012 von

Auf allen Kontinenten wird heute der Welt-Down-Syndrom-Tag gefeiert. „Gründe dafür gibt es viele. Einer ist dieses Jahr lebenswichtig. Und er geht uns alle an“, meint das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter aus Lauf und startet eine Aktion mit der Karte „unzumutbar?“, die wir gerne unterstützen. Also: Bitte mitmachen und weiterleiten!

 

 

Down-Syndrom International präsentiert anlässlich des heutigen World Down Syndrome Day 2012 einen Kurzfilm „Let us in – I want to learn!”. 68 Länder beteiligten sich daran!

Birte Müller, bekannt für knackige Kolumnen und knallige Illustrationen, hat wieder mal ein nettes Filmchen gedreht mit ihrem abgedrehten Sohnemann. Mit Down-Syndrom, versteht sich …

Als Verlag sind wir in den nächsten Tagen wieder mal unterwegs. Schauen Sie doch einfach vorbei, wenn wir am Samstag, 24. März beim 5. Markt der Möglichkeiten der Westdeutschen Down-Syndrom-Ambulanz in Velbert sind (los geht’s um 10.30 Uhr mit einem Familiengottesdienst) oder am Montag, 26. März in München, bei der Auftaktveranstaltung der Woche der Inklusion des Paritätischen.

Und noch ein Gedanke: Anders-Petter Sjödin schreibt in seinem Buch Verwandelt in Gottes Nähe im Kapitel „Die Kraft der Gedanken und Worte“:

„Eine Mutter in Ohio bekam Besuch vom Schuldirektor, der ihr erklärte, dass ihr Sohn nur über einen schwachen Intellekt verfüge. Er schlug ihr vor, ihn aus der Schule zu nehmen, damit er im Garten arbeiten könne. Die Mutter, die an ihren Sohn glaubte, unterrichtete ihn daraufhin selber zu Hause. Sein Name: Thomas A. Edison, Erfinder der Glühbirne, des Vervielfältigungsapparates, des Mikrofons und der elektrischen Eisenbahn. Wir können ihm jedes Mal dankbar sein, wenn wir uns einen Film ansehen oder aus einem seiner anderen rund 1.300 Patente einen Nutzen ziehen.“

Es müssen ja nicht gleich alle Erfinder werden. Aber ganz sicher hilft es nicht, von vornherein zu sagen: Das kannst du nicht. Das schaffst du nicht. Leider ist das aber in unserer Gesellschaft allzu häufig in unseren Köpfen. Als ob es irgend jemanden unter uns gäbe, der alles könnte! Hören wir doch auf, einander auf unserem Lebensweg zu behindern …

Henry Ford hat einmal gesagt:

„Unabhängig davon, ob du glaubst, dass du etwas kannst oder nicht, wirst du recht bekommen.“

Erstellt am 13. März 2012 von

 

Anfang März kam die dritte Auflage von Tim Gedderts Ethik-Buch Verantwortlich leben – Wenn Christen sich entscheiden müssen aus der Druckerei. Als dieses Buch 2004 zum ersten Mal erschien, war das zugleich der Startschuss des Neufeld Verlages. Dem Buch war eine Seminarreihe vorausgegangen, die Timothy J. Geddert, Professor am Fresno Pacific Biblical Seminary in Kalifornien/USA und Gastdozent am Theologischen Seminar Bienenberg, im Rahmen des Verbandes deutscher Mennonitengemeinden gehalten hatte.

“Das Ziel des Ganzen ist, dass wir als Gemeinden lernen, biblisch zu denken und verantwortlich zu handeln, wenn wir mit wichtigen ethischen Fragen konfrontiert werden: Was hätte Jesus getan? Was lehrt die Bibel? Wie gewinnen wir biblische Richtlinien? Wie sieht ein Leben aus, das Gott gefällt?”, so Tim Geddert.

Inzwischen wird das Buch längst nicht nur in täuferisch-mennonitischen Gemeinden herangezogen, wenn es um ethische Fragen geht, sondern auch darüber hinaus. Auch Bibelschulen und Theologische Seminare arbeiten damit im Unterricht. Das Kapitel Gott spricht durch die Bibel – Warum hören wir so unterschiedlich? gibt es sogar als günstiges Heft für die gemeinsame Beschäftigung mit dieser zentralen Frage – als Koproduktion mit dem Bibellesebund.

Peter Strauch schreibt in seinem Vorwort:

„… Tim Geddert verschweigt dabei nicht, dass selbst der Satz: „allein die Schrift“ nicht so eindeutig ist, wie er klingt. Gibt es in der Bibel nicht tatsächlich auch zeitgebundene Aussagen? Können wir denn wirklich alles 1:1 übernehmen? Und was kann uns helfen, nicht willkürlich das eine vom anderen zu unterscheiden? Sorgfältig geht der Autor diesen Fragen nach. Er nimmt uns mit hinein in diese Problematik und führt uns zu begründeten Antworten. Und nicht nur das. Was mich an dem Buch besonders fasziniert, ist der Weg, den Tim Geddert dabei mit uns gemeinsam geht. Er leitet zur Eigenarbeit an. Sein Vorgehen ist exemplarisch, wir sollen daran lernen, selbst die erforderlichen Wege zu gehen und begründete Antworten zu finden.

Und noch etwas fällt mir in diesem Buch auf: Wir leben heute in einem ganz und gar individualistischen Zeitalter. Diese Einstellung macht auch nicht vor unserem Christsein halt. Mein Gott und ich, andere haben da gefälligst nicht hineinzureden. Tim Geddert sieht das anders, weil es die Bibel anders sieht. Nach seiner Überzeugung gehört zu einem Leben als Christ die Gemeinschaft mit Schwestern und Brüdern. Was heißt das? Wie wirkt sich das auf die Frage nach dem Willen Gottes aus? Und was bedeutet Gemeinschaft, wenn jemand schuldig wird? Wie gehen wir gemeinsam damit um?

Zeitweise gewinnt man den Eindruck, mit dem Autor zusammen zu sitzen und mit ihm gemeinsam den Fragen nach einem echten und erfüllenden Christsein nachzuspüren. Die Gesprächs- und Denkanstöße helfen, sich dem zu stellen – persönlich und gemeinsam mit anderen. Und ich bin sicher, wer sich auf diesen Prozess einlässt, kommt weiter in seinem Leben mit Jesus. Werden Sie sich darauf einlassen? …

Vor vielen Jahren unterhielt ich mich zu Beginn eines Gottesdienstes mit einem jungen Mann an der Eingangstür zur Kirche. Enttäuscht erzählte er mir, in seiner Gemeinde sei niemand, der in ihm den Wunsch wecke: „So wie der ist, möchtest du auch sein.“ Zwar zeigte sich in dem weiteren Gespräch, dass er zu schwarz gesehen hatte, trotzdem bin ich überzeugt, dass wir gerade solche Leute brauchen: Christen, die echt sind, die in ihrer Lebensausrichtung nicht einfach einem traditionellen Gesetz folgen oder es missach¬ten, sondern die begründet mit Jesus leben, auf sein Wort hören und seinen Willen tun. Der folgende Text wird Ihnen helfen, ein solcher Mensch zu sein.“

Gemeinden sind nach wie vor herausgefordert, ethisch zu handeln und Position zu beziehen. Dieses Buch leistet dabei wertvolle Hilfe (Mengenpreise ab 10 Stück!).

Erstellt am 6. März 2012 von

Haben Sie schon unsere Neuheit Verwandelt in Gottes Nähe für sich entdeckt?

Viele Menschen sehnen sich danach, Gott wirklich zu erfahren. Christen sind indes häufig darüber frustriert, wenn „so wenig Jesus“ in ihrem Charakter sichtbar wird. Wir möchten uns verändern und sind doch oft skeptisch, ob das überhaupt geschehen kann. Anders-Petter Sjödin, Jahrgang 1955, Pfarrer in einer Gemeinde bei Göteborg, macht uns Mut: „Die Verwandlung unserer Herzen ist möglich, wenn wir auf den Ruf Jesu antworten, ihm zu folgen und seinen Lebensstil nachzuahmen. Wenn wir geistliche Übungen praktizieren, dann tut Gott das, was wir nicht tun können: Er verwandelt unsere Seele.“

Mich begeistert an diesem Buch vor allem, wie bodenständig der Autor Anders-Petter Sjödin, der sich selbst offenbar nicht allzu ernst nimmt, uns hier auf eine spannende und herausfordernde Reise einlädt zur echten, praktizierten Nachfolge Jesu. Sein leidenschaftlicher Ruf, sich von Gott formen zu lassen, schöpft aus bewährten geistlichen Übungen, aus persönlichen Erfahrungen, vor allem aber immer wieder aus dem Leben von Jesus.

Hier als kleiner Vorgeschmack ein paar Zitate aus dem Buch, das in diesem Frühjahr bei uns erschienen ist:

Geistliche Übungen sind heilige Gewohnheiten für ein Leben, das Frucht bringt. Sie dienen dazu, den Garten des Herzens zu bestellen und die besten Voraussetzungen für das Wachstum zu schaffen. Geistliche Übungen sind eine Art Systematisierung des Lebensstils Jesu. Durch diese Übungen schaffen wir in unserem Leben Raum für Gott und gewähren ihm Zugang zu unserem Herzen, damit er es verwandeln kann. Es geht dabei nicht darum, etwas zu verdienen oder für etwas zu bezahlen. …

Werden Individuen verwandelt, dann verwandeln sich auch die Kirche und die Gesellschaft, in der diese Menschen leben. Es gibt eine Reformation. Was wir heute brauchen, das ist keine neue Wundermethode, an die man noch niemals gedacht hat und die man an die postmoderne Tür in Wittenberg annagelt; es geht vielmehr darum, zu der ursprünglichen Berufung der Kirche zurückzukehren, die mein Konfirmationspfarrer sozusagen prophetisch als meinen Gedenkspruch ausgewählt hatte – “Komm, folge mir!”.

Ein Jünger stellt sich ganz bewusst auf die Töpferscheibe Gottes und sagt: “Forme mich nach deinem eigenen Bild.” Im Englischen wird das Spiritual formation genannt, das heißt, die Formung unseres Inneren. Jeder wird durch etwas geformt, Heilige ebenso wie Terroristen. Wir haben es uns angewöhnt, in Anbindung an jemanden oder an eine bestimmte Vorstellung zu leben, zu denken und zu werten. Wir sind alle irgendjemandes Anhänger. Das ist wie mit der Ausbildung – alle besitzen eine. Sie kann gut oder schlecht sein. Die geistliche Formung gibt zum Teil Antwort auf die Frage: Welche Art von Mensch werde ich sein?

Ein Jünger Jesu lässt sich ganz bewusst von der weisesten Person der Geschichte formen und sich bereitwillig von dem besten jemals gelebten Leben der Geschichte beeinflussen. So leben zu wollen, wie Jesus gelebt hat, das ist der Kern des ganzen Jüngerseins und der gesamten christlichen Spiritualität.

Wer steckt eigentlich hinter diesem Buch? Diese Frage stellen wir hier im Verlag ganz gerne. Sjödin schreibt unterhaltsam und persönlich mit vielen praktischen Beispielen und konkreten Vorschlägen. Und zwar nicht etwa aus einer Weltabgeschiedenheit heraus, sondern als einer, der selbst schon ziemlich unterwegs war und nach wie vor intensiv lebt. 1955 geboren, ist Sjödin auf einem Bauernhof in Nordschweden aufgewachsen, reiste mit 15/16 durch Europa und trampte mit 17 bis in die Türkei, durch den Iran, durch Pakistan, Indien und Nepal, um den Mount Everest zu besteigen. Im Himalaya wäre er fast an Höhenkrankheit gestorben. Er arbeitete in einem Kibbuz in Israel, baute Solaranlagen in Kalifornien – und war auf der Suche, „vor allem in der eigenen Seele“, meint er heute. Mit 23 kam er an einer Telefonzelle vorbei. Eine amerikanische Austauschstudentin öffnete die Tür und bat um Hilfe. Er betrat die Telefonzelle – inzwischen sind die beiden seit über 30 Jahren verheiratet … Sjödin machte seinen Master in Geschichte und Sozialwissenschaften, studierte Theologie an der Universität Uppsala, arbeitete für Dr. Peter Wagner am Fuller Theological Seminary in Pasadena/Kalifornien, USA, wo er später – nach einem Zusammenbruch – auch promovierte. Über Leitung und geistliche Formung …

Alter Schwede: Sjödin passt wunderbar zu uns – neben Dallas Willard (den er seinen Mentor nennt), Bruder Lorenz oder Wolfgang J. Bittner. Im Alltag mit Gott zu leben, ist für uns einfach ein wichtiges Thema.

Hier geht’s zur Leseprobe!

Erstellt am 1. März 2012 von

 

Die Zeitschrift Sozialcourage (Druckauflage 180.000) wird vom Deutschen Caritasverband in Freiburg herausgegeben und erscheint vierteljährlich in 26 verschiedenen Regional- und Zielgruppenausgaben. In ihrer aktuellen Ausgabe 1/2012 enthält sie auf Seite 3 einen ausführlichen Buchtipp zu Hanna Schotts wunderbarem Buch Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda und André Trocmé:

„Wir wissen nicht, was ein Jude ist. Wir kennen nur Menschen“, sagt der Pfarrer eines kleinen französischen Dorfes dem Präfekten 1942 ins Gesicht. Der kommt zur Kontrolle, da Gerüchte über Menschenschmuggel zu ihm gelangt sind. Im besetzten Frankreich unter der Herrschaft von Wehrmacht, SS und Vichytruppen kann das schon einmal Gefangenschaft oder Tod als Antwort bedeuten. Doch Frechheit siegt, die freche Ehrlichkeit des Pfarrers André Trocmé und seiner Frau, der Lehrerin Magda. Denn in jedem Haus von Le Chambon sind Juden versteckt, nicht nur in Hotel und Pension des Luftkurorts: Auch einfache Bauern verbergen Kinder vor der Deportation in den sicheren Tod. Denn: Man kann und muss etwas gegen den Naziterror tun. Bis Kriegsende haben die Dörfler in den Cevennen mindestens 3.000 Menschenleben gerettet, klug, gastfreundlich und solidarisch. Dies und die Biografie der beiden Initiatoren sind lesenswert und dokumentarisch; beispielhaft für das Leben nach dem eigenen Gewissen.

Am Freitag, 27. April 2012 (19.30 Uhr) liest Hanna Schott übrigens aus diesem Buch in der Buchhandlung StadtMission Darmstadt (Merckstr. 24, 64283 Darmstadt). Und – im Gepäck zum Beispiel auch Kinderbücher aus ihrer Feder – sie ist immer wieder auch zu Lesungen und Veranstaltungen in Schulen unterwegs.

Und am Montag, 23. April, ist nicht nur der Welttag des Buches, sondern auch der Yom Hashoah, der Holocaust Remembrance Day. Am Yom Hashoah 2009 sagte US-Präsident Barack Obama über die schier unglaubliche Selbstverständlichkeit, mit der die oben erwähnten mutigen Dörfler viel riskierten:

„Nicht ein einziger Jude, der [in die Gegend von Le Chambon-sur-Lignon] kam, wurde abgewiesen oder verraten. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis die Dorfbewohner von dem erzählten, was sie getan hatten – und auch dann taten sie es nur widerstrebend.“   

Übrigens sind in André Trocmés Bestseller Von Engeln und Eseln – Geschichten nicht nur zu Weihnachten tatsächlich auch ganz wunderbare Geschichten etwa zu Passion und Ostern enthalten. Kleiner Tipp …

Erstellt am 21. Februar 2012 von

Als wir kürzlich an dieser Stelle unsere Lesezeichen vorgestellt haben (“Down-Syndrom. Na und? Wie gut, dass jeder anders ist!”), hatten wir keine Ahnung, wie schnell diese Idee aufgegriffen werden und Kreise ziehen würde: Wir haben bereits Vorbestellungen für über 35.000 Stück erhalten (aus Deutschland, Österreich und der Schweiz), haben die ersten 10.000 Lesezeichen inzwischen versandt und erwarten nun weitere Nachlieferungen von der Druckerei. Und all das lange vor dem Welt-Down-Syndrom-Tag (21. März).

Inzwischen sind auch unsere Aufkleber („Down-Syndrom – na und?!“) immer stärker gefragt, und die Kalender-Aktion für Wartezimmer etc. (ab zwei Stück für nur je 5,- EUR) läuft nach wie vor. Soeben ist außerdem die zweite Auflage des wunderschönen Bilderbuches „Die Geschichte von Prinz Seltsam“ aus der Druckerei eingetroffen.

Es freut uns unglaublich, dass so viele Leute mitmachen und sich dafür engagieren, Vielfalt zu feiern – ein ermutigendes und wichtiges Signal für unsere Gesellschaft! Und es macht Spaß, gemeinsam kleine Zeichen zu setzen. Im wahrsten Sinn des Wortes.

Natürlich machen wir gerne weiter – Lesezeichen-Bestellungen erreichen uns am einfachsten über unser Kontaktformular oder per E-Mail an info@neufeld-verlag.de.

 

Erstellt am 16. Februar 2012 von

 

Franziska Dalingers Jugendroman Vollmilchschokolade und Todesrosen (Neufeld Verlag) ist einer von insgesamt zwölf Titeln, den die Jury des Evangelischen Buchpreises auf ihre Empfehlungsliste 2012 gesetzt hat.

In dieser Woche wurde bekannt gegeben, dass die Journalistin Katja Thimm für ihr Sachbuch Vatertage – eine deutsche Geschichte (S. Fischer) den Evangelischen Buchpreis 2012 erhält. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird am 23. Mai 2012 in der Kulturkirche St. Egidien in Nürnberg überreicht. Der Evangelische Buchpreis wird seit 1979 verliehen. “Gesucht werden Bücher, die anregen über uns selbst, unser Miteinander und unser Leben mit Gott neu nachzudenken”, so die Preisgeber. Die Titel werden jeweils von Lesern vorgeschlagen.

Neben dem Preisbuch wählt die Jury jeweils drei weitere Titel für eine Empfehlungsliste in den vier Kategorien Bilderbücher, Kinder- und Jugendbücher, Romane und Sachbücher aus. Franziska Dalingers Roman Vollmilchschokolade und Todesrosen ist einer dieser zwölf Titel, den die Jury des Evangelischen Buchpreises auf ihre Empfehlungsliste 2012 gesetzt hat.

Worum geht es in diesem Roman, der von Teenagern (und ihren Müttern …) verschlungen wird? In der Empfehlungsliste heißt es:

Manchmal weiß sie selbst nicht, wer sie eigentlich ist: Ist sie Miriam, die Brave, die Unauffällige, die den kirchlichen Jugendkreis besucht? Oder ist sie Messie, die witzige Imitatorin, die bei allem mitmacht, und nicht davor zurückscheut, einen jüngeren Mitschüler unter Druck zu setzen, um von der coolen Clique wahrgenommen zu werden? Ein Wiedersehen mit Kindheitsfreund Daniel bringt Miriam/Messie dazu, an dem zu zweifeln, was sie tut. Denn was in der Clique scheinbar harmlos begonnen hat, eskaliert jetzt. Erpressung, Cyber-Mobbing und schließlich körperliche Gewalt zwingen Miriam, darüber nachzudenken, was ihr wirklich wichtig ist. Für jugendliche Leserinnen ab 13 J.

Im Januar 2012 erschien die Fortsetzung dieses beeindruckenden Jugendbuches unter dem Titel Narzissen und Chilipralinen. Nun aber erstmal herzlichen Glückwunsch an unsere Autorin Franziska Dalinger!

Erstellt am 14. Februar 2012 von

Vom 23. bis 25. März 2012 findet in Friedrichroda/Thüringen ein Familienkongress von TEAM-F statt. Geistliche Impulse zu Ehe und Familie wird am ersten Abend unser Autor Dr. Manfred Engeli einbringen. Sein Thema: „Gott (s) einen Platz geben in unserer Ehe schafft Entlastung“. Gerade rechtzeitig ist dann auch sein neues Buch Gottes Angebote – Final ausgerichtete Seelsorge lieferbar, das soeben in die Druckerei geht. Im Schweizer Scesaplana Verlag ist seine Broschüre Finale Eheseelsorge erhältlich – und der Verein LiSa Eheatelier (“Licht & Salz”) bietet vor allem im deutschsprachigen Raum Ehewochen und Ausbildungskurse in dieser besonders lösungszentrierten Seelsorge an. Im Neufeld Verlag ist bereits im Sommer eine Neuauflage des Buches Makarios – Der Weg, ein glücklicher Mensch zu werden von Manfred Engeli erschienen.

Anmeldung für den Kongress in Friedrichroda: Edeltraud Wurl, Straße der Freundschaft 33, 15328 Küstriner Vorland, OT Manschnow, Telefon 03 34 72/5 00 69, info.bb@team-f.de

Veranstalter: TEAM.F – Neues Leben für Familien e. V., Honseler Bruch 30, 58511 Lüdenscheid, Telefon 0 23 51/98 59 48-0, Telefax 0 23 51/98 59 48-10, info@team-f.de, www.team-f.de

Erstellt am 14. Februar 2012 von

Renommierte Sänger und Musiker präsentieren beliebte Klassiker aus Opern, Operetten und Musicals – extra für Menschen mit Down-Syndrom! Am Welt-Down-Syndrom-Tag, Mittwoch, 21. März 2012, findet im Stadttheater Fürth eine Benefizgala zugunsten von Menschen mit Down-Syndrom statt.

„Cupido Klassiko“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzerte auf hohem klassischem Niveau zu organisieren und gleichzeitig Menschen zu helfen. Internationale Opernsolisten unterstützen dieses Projekt, indem sie sich in den Dienst der Sache stellen. „Musik ist die einzige Sprache, die grenzüberschreitend immer die richtigen Worte findet; gerade dann, wenn wir auf Not stoßen, der wir machtlos gegenüber stehen“, so Carola Gebhart, die Initiatorin von „Cupido Klassiko“.

Die Gala findet in  Zusammenarbeit mit dem Deutschen Down-Syndrom-InfoCenter statt. Galakarten kann man an der Theaterkasse bestellen, online oder per Telefon 09 11/9 74 24 00.

 

Erstellt am 9. Februar 2012 von

Es überrascht nicht wirklich: Die Burnout-Gefahr bei Menschen in geistlichen Berufen ist hoch. Zu den allgemeinen Stressfaktoren kommen oft hohe eigene Ansprüche des Ganz-für-den-anderen-da-seins sowie ein weit verbreitetes Einzelkämpfertum.

Dr. Andreas von Heyl, Jahrgang 1952, erfahrener Gemeinde- und Krankenhauspfarrer, hat sich intensiv mit Burnout bei Pfarrern, Religionspädagogen und anderen Menschen in geistlichen Berufen beschäftigt. Im Februar erscheint nun sein Buch: “Das Anti-Burnout-Buch für Pfarrerinnen und Pfarrer”. Darin benennt von Heyl die konkreten Gefahren, die zum Burnout in geistlichen Berufen führen können, und zeigt wirksame Strategien, wie man ihnen im Alltag begegnen kann. Für die eigene Seele sorgen, könnte man zusammenfassend vielleicht auch sagen.

Der Autor hat Zusatzausbildungen in KSA und prozessorientierter Psychologie und ist heute Privatdozent für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau sowie Leiter der „Fortbildung in den ersten Amtsjahren“ in der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Und ein sympathischer Mensch!

 

Das Anti-Burnout-Buch für Pfarrerinnen und Pfarrer

180 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-451-61040-0, € [D] 16,99

Kreuz Verlag, Freiburg 2012

 

 

 

 

 

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