Paraguays Ex-Finanzminister zu Gast in Schwandorf

Erstellt am 27. April 2012 von

 

Ein Abend der Begegnung mit Ernst Bergen aus Asunción

Ernst Bergen war 39 und einer der erfolgreichsten Unternehmer Paraguays, als er 2003 gebeten wurde, Mitglied der paraguayischen Regierung zu werden. Korruption in gewaltigem Ausmaß hatte das Land fast in den Ruin getrieben. Und dann berichteten Medien wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, wie es Paraguay gelang, seine Schulden abzubauen und die Steuereinnahmen zu erhöhen. Hinter dieser erfolgreichen Finanzpolitik steckte vor allem ein Mann: Ernst Bergen, Christ und bis 2007 Finanzminister.

Am Mittwoch, 16. Mai 2012, um 20.00 Uhr findet nun ein Abend der Begegnung mit Bergen in den Räumen der Mennonitengemeinde, Adolf-Kolping-Platz 3, 92421 Schwandorf, statt. Dazu laden die Mennonitengemeinde Schwandorf, die HORSCH Maschinen GmbHMEDA Europa sowie der Neufeld Verlag ein.

Im Interview wird Ernst Bergen, der sich auch sozial und z. B. für Kirche im Gefängnis engagiert, von seinen Erfahrungen als Minister sowie seinem Alltag als Unternehmer und Christ berichten. Anschließend besteht auch die Gelegenheit zum Gespräch und Erfahrungsaustausch.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: Neufeld Verlag, VdK-Straße 19, 92521 Schwarzenfeld, Telefon 0 94 35/50 24 49, Telefax 50 24 83, E-Mail info@neufeld-verlag.de.

Seine Erfahrungen als Mitglied der paraguayischen Regierung hat Ernst Bergen auch in einem Buch festgehalten: Entwicklung, Macht und Korruption – Als Christ in der Regierung Paraguays (Neufeld Verlag, Schwarzenfeld, ISBN 978-3-937896-71-7).


Kommentare sind geschlossen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.