Seminar: Wonach sich unsere Gesellschaft sehnt

Erstellt am 3. März 2014 von

GemSem („Gemeinde-Seminar“) lautet die Überschrift, unter der das Theologische Seminar Bienenberg immer wieder einzelne Tagungen anbietet.

Die Mischung aus kompetenten Referentinnen und Referenten und der einzigartigen Atmosphäre oben auf dem Berg oberhalb des schweizerischen Liestal (bei Basel) sind dabei fast schon Garanten für intensive Momente und Erfahrungen, die einen dann auch im Alltag begleiten.

Am 14./15. März findet ein solches GemSem zum Thema „Die religiösen Sehnsüchte in unserer Gesellschaft verstehen“ mit Dr. Heike Geist statt. Hier die Kurzbeschreibung:

In unserer nachchristlichen Gesellschaft sind Religion und Spiritualität nicht einfach „out“. Es stellt sich daher die Frage: Was prägt und bewegt Menschen heute? Wonach sehnen sie sich? Was finden sie an Religionen attraktiv? Welche Rolle spielen Identität und Toleranz auf dem „Markt der Religionen“? Wie können wir als Christen im multireligiösen Umfeld sachkundig, maßvoll handeln, an die Sehnsucht der Menschen anknüpfen und Menschen mit Gott in Berührung bringen?

Ein Seminar für alle, die gegenwärtige spirituelle und religiöse Phänomene verstehen wollen – und in biblischen Texten sowie in der täuferischen Spiritualität Inspiration suchen, um „das Gebotene zu tun, Gemeinschaftssinn zu lieben und aufmerksam mitzugehen mit dem Gott, der uns den Weg bahnt“ (Micha 6,8).

Hier kann man sich anmelden.


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.