Schlagwort-Archiv: André Trocmé

 

Erstellt am 7. April 2016 von

Heute vor 115 Jahren wurde André Trocmé geboren.Trocmé war Pfarrer einer reformierten Gemeinde in Chambon-sur-Lignon (Auvergne), als Hitlers Truppen Frankreich besetzt hielten. Gemeinsam mit seiner Frau Magda leistete er gewaltfreien Widerstand und trug entscheidend dazu bei, dass die Bewohner des Hochplateaus, auf dem Chambon liegt, Tausende vor der Verfolgung durch die Nazis retteten.

Hanna Schott erzählt in der Biografie Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda & André Trocmé von diesem außergewöhnlichen Mann, dessen Geschichten Von Engeln und Eseln einer der Topseller des Neufeld Verlages sind.

 

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Ein französisch-russisch-italienisches Paar, das sich in New York kennenlernt und nach Indien reisen will, um Gandhi zu treffen: André Trocmé, der hier an demselben Theologischen Seminar studiert wie später Dietrich Bonhoeffer, ist nebenbei Hauslehrer bei der reichsten Familie der Welt, den Rockefellers. Magda Grilli zieht ihn schon nach den ersten Begegnungen in ihren Bann. Schon das wäre filmreif. Doch es geht weiter – ganz anders, als die beiden es planen, und mit zunehmender Dramatik. Statt in Indien landen sie nämlich in der tiefsten französischen Provinz, André als Pfarrer der reformierten Kirche, Magda als Lehrerin. Als deutsche Truppen Frankreich besetzen, eröffnen sich ihnen jedoch ungeahnte Möglichkeiten, gerade weil sie „am Ende der Welt“ leben.

Das Ehepaar Trocmé verwandelt ihren kleinen Luftkurort im Gebirge in einen zentralen Ort der französischen Résistance. Tausende jüdische Kinder und Erwachsene werden von ihnen versteckt, mit Nahrung versorgt und teilweise mit falschen Pässen ausgestattet und ausser Landes geschleust. Am Ende zählten die einen 3.000 Menschen, die vor dem sicheren Tod gerettet worden waren. Die anderen sprachen von mehr als 5.000.

Das israelische Holocaustmuseum Yad Vashem zeichnete André und Magda Trocmé und mit ihnen die ganze Region für ihren Mut als „Gerechte unter den Völkern“ aus.

Die Journalistin Hanna Schott erzählt in ihrer Biografie „Von Liebe und Widerstand“ so lebendig, als wären wir dabei. Es ist eine Liebesgeschichte, ein zentrales Stück deutsch-französischer Geschichte und nicht zuletzt die Geschichte einer Zivilcourage, die eine ganze Region ansteckte.

Eine US-amerikanische Ausgabe der Trocmé-Biografie ist inzwischen in Arbeit …

Erstellt am 1. September 2015 von

Wir gewöhnen uns nur langsam an die Bilder der vielen Menschen, die auf der Flucht sind. Für Familie Trocmé war das eine Zeitlang Alltag – André und Magda halfen während des Zweiten Weltkriegs engagiert mit, verfolgten Menschen Zuflucht zu bieten. Und setzten dabei viel aufs Spiel.

Hanna Schott erzählt das rasante und filmreife Leben der beiden in ihrer Biografie Von Liebe und Widerstand. Der Mut dieses Paares rettete Tausende …

 

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Ein engagiertes Team um Marc Villiger und Tom Sommer präsentiert nun einen 70-minütigen Film „gegen das Vergessen und Schweigen“, in dem die Geschichte von Le Chambon erzählt wird: Am 21., 22. und 24. September wird in Kinos in Basel, Zürich und Bern der Dokumentar-Film „Helden, die keine sein wollten“ gezeigt („Héros malgré eux“; „Heroes – Saving Jewish Lives from the Nazis“).

Hier kann man sich Tickets vorbestellen. Und hier kann man sich schon mal einen Trailer anschauen.

Aus der Vorankündigung:

Der Zweite Weltkrieg forderte millionenfach Opfer, die Nazi‐Ideologie mit dem Ziel der Auslöschung der jüdischen Bevölkerung war ein Teil des Antriebs für Gewalt, Terror und Unterdrückung. Auch in Frankreich wurden durch die deutschen Besatzer und ihre französischen Kollaborateure jüdische Menschen aktiv gesucht, ein Klima der Angst und Einschüchterung entstand. Jüdische und aus anderen Gründen Verfolgte waren auf der Flucht und suchten Unterschlupf.

Das Plateau du Vivarais‐Lignon, nördlich der Cevennen und rund 1.000 m hoch gelegen, ist seit Jahrhunderten ein Rückzugsgebiet für Verfolgte gewesen – damals waren es Hugenotten. Etwas von ihrem „Spirit“ scheint in dieser Region noch immer vorhanden zu sein: Hier wurden im Weltkrieg Verfolgte auf ihrer Flucht begleitet – bis hin zur Schweizer Grenze, oder auf Bauernhöfen versteckt, und man war vielfältig erfinderisch, gewaltlosen Widerstand zu leisten. „Geistige Rädelsführer“ war v.a. ein Pfarrerehepaar mit Migrationshintergrund. Auch deren Tochter, zur damaligen Zeit noch ein Kind, erzählt im Film von heiteren und dramatischen Momenten.

Ein Satz von Pfarrer André Trocmé bei einer denkwürdigen Begegnung mit Vertretern des Vichy‐Regimes sollte zum Programm werden: „Wir wissen nicht, was ein Jude ist. Wir kennen nur Menschen“.

 

Erstellt am 11. Juni 2015 von

Morgen feiert David Rockefeller seinen 100. Geburtstag. Sein Leben begann mitten in Manhattan, wo sich heute das Museum of Modern Art (MoMa) befindet. 1926 war einer seiner Hauslehrer der Franzose André Trocmé.

Rockefellers Vater John D. Rockefeller junior war ein Förderer des Union Theological Seminary und des International House, wo Trocmé (1901-1971) studierte – und seine Frau Magda kennenlernte. Und so hatte der Milliardär eines Tages den Studenten am Telefon:

»Ich bin Mister John D. Rockefeller junior, 54. Straße«, sagte eine Männerstimme, »und ich brauche für meine Söhne einen Französisch-Tutor. Wenn die Sache Sie interessiert, dann vereinbaren Sie doch einen Termin mit Mrs. Rockefeller.«

Trocmé nahm an und wurde Lehrer in der damals reichsten Familie der Welt.

»Junger Mann, ich werde etwas für Sie tun!«, sagte eines Tages der alte Rockefeller, als André das zweifelhafte Vergnügen hatte, Gast in seiner schlossartigen Residenz zu sein. »Ich schenke Ihnen ein Zehn-Cent-Stück. Versprechen Sie mir, dieses Geld zu investieren, sobald Sie wieder in Ihrer Heimat sind! So habe ich auch angefangen, und so bin ich reich geworden.«
André versprach es brav und steckte das Geldstück in die Hosentasche.
Danach bekam er ein Zehn-Cent-Stück für seinen Vater. Auch das steckte er ein.
»Haben Sie Geschwister?«, fragte der 87-Jährige.
»Ja, sieben«, antwortete André.
»Das ist zu viel. Sie treiben mich in den Ruin!« Und tatsächlich blieb es bei den zwanzig Cent.
»Mehr Benzin und höhere Preise, das ist es, was wir brauchen«, waren die Abschiedsworte, die Rockefeller senior seinem Gast mit auf den Weg gab.

Ob David Rockefeller mitbekommen hat, welchen Weg sein Französisch-Lehrer dann ging? Dass er während der Nazi-Herrschaft mit seiner Frau Magda und anderen im kleinen französischen Örtchen Le Chambon entscheidend dazu beitrug, Tausende zu retten?

Gäbe es sie auf Englisch, wir würden ihm ein Exemplar der Biografie dieses außergewöhnlichen Paares überreichen (daraus stammen die hier verwendeten Zitate), die Hanna Schott für den Neufeld Verlag geschrieben hat …

 

 

 

Erstellt am 30. Januar 2015 von

Von Erinnerung ist diese Tage – rund um den 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz – häufig die Rede. Und tatsächlich wird einem fast etwas mulmig, wenn man erkennt, wie wenig bekannt ist von den unvorstellbaren Schrecken jener Zeit, von den unvorstellbaren Leiden unzähliger Menschen – und von den mutigen Menschen, die damals aufgestanden sind und viel riskiert haben. Denn die gab es zum Glück auch.

Alfred Delp war so einer, Jesuit und Mitglied des Kreisauer Kreises im Widerstand gegen den Nationalsozialismus – 1907 geboren, am 2. Februar 1945 in Berlin-Pötzensee hingerichtet.

Am kommenden Montag, 2. Februar 2015, also dem 70. Todestag von Alfred Delp, liest Hanna Schott in der Alfred-Delp-Schule in Hargesheim (bei Bad Kreuznach) aus Ihrer Trocmé-Biografie: Von Liebe und Widerstand: Magda & André Trocmé – Der Mut dieses Paares rettete Tausende (seit kurzem in der dritten Auflage).

Auch die Erinnerung an das Leben dieser beiden kann unser Gewissen schärfen und Mut entzünden …

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Erstellt am 30. November 2013 von

Es ist ja unser Glück als Verlag, dass wir uns nicht in erster Linie von den Zahlen bestimmen lassen, welchen Büchern und Medien wir uns widmen. Und das tun wir dann mit großer Leidenschaft. Aber natürlich spielen Umsätze und Verkaufszahlen und überhaupt betriebswirtschaftliche Fakten eine wichtige Rolle und es macht uns Spaß, uns die aktuellen Top Ten hin und wieder genauer anzuschauen.

Hier also die Titel aus dem Neufeld Verlag, die in den letzten Monaten am stärksten gefragt sind:

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Platz 1: Sabine Zinkernagel, Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse – Aus dem Leben mit zwei besonderen Kindern (auch als E-Book erhältlich)

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Platz 2: Silke Schnee und Heike Sistig, Die Geschichte von Prinz Seltsam

 

 „wohl die erfolgreichste kollektive Hilfsaktion in Frankreich für Juden“

Platz 3: Hanna Schott, Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda & André Trocmé (auch als E-Book erhältlich)

 

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Platz 4: Franziska Dalinger, Tollkirschen und Brombeereis (auch als E-Book erhältlich)

 

 

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Platz 5: Conny Wenk, Außergewöhnlich

 

A little extra 2014

 

Platz 6: Conny Wenk, Wandkalender A little extra 2014

 

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Platz 7: Brad Huebert, Die Stimme des Königs – Eine dramatische Reise nach Hause (auch als E-Book erhältlich)

 

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Platz 8: Sabine Dittrich, Erben des Schweigens (auch als E-Book erhältlich)

 

Geist Gottes - Quelle des Lebens

 

Platz 9: Heinrich C. Rust, Geist Gottes – Quelle des Lebens: Grundlagen einer missionalen Pneumatologie

 

Prinz Seltsam und die Schulpiraten

 

Platz 10: Silke Schnee und Heike Sistig, Prinz Seltsam und die Schulpiraten

 

Herzlichen Glückwunsch an unsere Autorinnen und Autoren!

Erstellt am 17. Oktober 2013 von

Für alle Schweizer Freunde des Neufeld Verlages haben wir hier ein besonderes Bonbon: Der Ort Fislisbach AG in der Schweiz ist Partnergemeinde der französischen Ortschaft Le Chambon, wo Magda und André Trocmé lebten und wirkten.
Am Sonntag, 27. Oktober 2013 um 11.30 Uhr ist die Trocmé-Biografin Hanna Schott zu Gast im Kulturzentrum Fislisbach und liest aus ihrem Buch Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda & André Trocmé. Hier gibt es nähere Infos zu der Veranstaltung. Ich wäre gerne dabei!
Anlässlich der Einweihung einer Gedenkstätte in Le Chambon brachte die Frankfurter Rundschau unter der Überschrift „Helden, die keine sein wollten“ einen ausführlichen Bericht des Schweizer Journalisten Thomas Schmid über die Geschichte von Le Chambon um den couragierte Pfarrerehepaar Magda & André Trocmé („wohl die erfolgreichste kollektive Hilfsaktion in Frankreich für Juden“).
Die überwiegend hugenottische Bevölkerung hielt ihr mutiges Engagement offenbar für so selbstverständlich, dass selbst nach Jahrzehnten nur wenige überhaupt davon Kenntnis genommen haben. Dabei brauchen wir doch überall lebendige Beispiele für Zivilcourage …

Erstellt am 3. Juni 2013 von

Die Frankfurter Rundschau bringt heute auf fast der ganzen Seite 21 des Feuilletons die Geschichte von Le Chambon um den couragierten Pfarrer André Trocmé („wohl die erfolgreichste kollektive Hilfsaktion in Frankreich für Juden“) und weist am Ende als Literaturtipp auf die im Neufeld Verlag erschienene Biografie hin:

 

 „wohl die erfolgreichste kollektive Hilfsaktion in Frankreich für Juden“

 

Hanna Schott

Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda & André Trocmé

ISBN 978-3-86256-017-2, Bestell-Nr. 588.722

Neufeld Verlag, Schwarzenfeld, 2. Auflage

Erstellt am 8. Mai 2013 von

André und Magda Trocmé in Le Chambon

 

Am 3. Juni 2013 findet im französischen Le Chambon-sur-Lignon die feierliche Eröffnung einer Gedenkstätte statt, die an die Gerechten unter den Völkern erinnert. Dieser kleine Ort war zu Zeiten des Holocaust ein Ort der Menschlichkeit und des Widerstands gegen die nationalsozialistischen Herrscher, wo Tausende gerettet wurden – was bis heute kaum bekannt ist. Im Zentrum standen damals Pfarrer André Trocmé und seine Frau Magda. Dem ganzen Ort wurde 1990 die Medaille „Gerechte unter den Völkern“ verliehen (nachdem Trocmé eine Auszeichnung nur seines Einsatzes abgelehnt hatte).

Am 23. April 2009, dem Yom Hashoah (Holocaust Remembrance Day), sagte US-Präsident Barack Obama über die schier unglaubliche Selbstverständlichkeit, mit der die mutigen Dörfler viel riskierten:

„Nicht ein einziger Jude, der [in die Gegend von Le Chambon-sur-Lignon] kam, wurde abgewiesen oder verraten. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis die Dorfbewohner von dem erzählten, was sie getan hatten – und auch dann taten sie es nur widerstrebend.“

Nur so ist zu erklären, warum erst jetzt eine Gedenkstätte eröffnet wird, das Leben der Trocmés nicht längst von Hollywood verfilmt wurde. Im Neufeld Verlag erschien die inspirierende und herausfordernde Biografie Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda & André Trocmé über diese mutigen Retter, die bisher kaum bekannt waren, doch von Historikern längst in einer Reihe mit Gandhi oder Martin Luther King gesehen werden.

Bleibt zu hoffen, dass die Feierlichkeiten Anfang Juni in Le Chambon dazu beitragen, das Beispiel von mutigen Bürgerinnen und Bürgern weiterzuerzählen, die uns auch heute noch inspirieren, dem eigenen Gewissen zu folgen und Zivilcourage zu zeigen. Solche Vorbilder braucht es zu allen Zeiten …

Die Gedenkstätte in Le Chambon wird die einzige ständige Ausstellung sein, die der Erinnerung an die Gerechten gewidmet ist, jenen mutigen Menschen, die den unmenschlichen Gesetzen der Vichy-Regierung und der Besatzung widerstanden.

 

 

 

Erstellt am 25. März 2013 von

Habe gerade den Roman Gedächtnis mit Flügeln von Romain Gary gelesen. Gary (eigentlich Roman Kasev), der für zwei seiner Romane den renommierten Literaturpreis Prix Goncourt erhielt (was nur deswegen überhaupt möglich war, weil man ihn nicht sofort hinter dem Pseudonym Emile Ajar identifizierte), beschreibt darin aus der Sicht des jungen Franzosen Ludovic Fleury die Geschichte einer Liebe. Und er erzählt wunderbar poetisch und mit schier unpassender Leichtigkeit vom französischen Widerstand gegen die deutschen Besatzer. Herrlich zum Beispiel die Figur des Marcellin Duprat, mit drei Sternen versehener Inhaber des angesehenen Restaurants Clos Joli, der „letzten Bastion des echten Frankreich“. Und wunderbar Ambroise Fleury, der Onkel des Protagonisten, der sich auf die Kreation ausgefallener Papierdrachen versteht und auf seine Weise protestiert und Zeichen setzt. Diese drei repräsentieren die Würde der französischen Nation. In einer Zeit, in der es vernünftig scheint, sich anzupassen, leisten sie auf scheinbar ganz unvernünftige Weise Widerstand.

An ein, zwei Stellen im Buch verweist Gary auf Le Chambon-sur-Lignon und Pfarrer André Trocmé – ein Ort der Menschlichkeit und ein Widerstandsnest, das bis heute kaum bekannt ist und wo Tausende gerettet wurden. Mitten im Krieg zieht etwa der Drachenbauer Ambroise Fleury nach Le Chambon (und überlebt am Ende sogar Auschwitz). Der letzte Satz im Roman lautet:

Ich beende nun diese Geschichte, indem ich noch einmal den Namen des Pfarrers André Trocmé niederschreibe und den von Le Chambon-sur-Lignon, denn besser könnte man es nicht ausdrücken.

Die deutsche Ausgabe, stilvoll übersetzt von Jeanne Pachnicke (Originaltitel: Les Cerfs-volants, Editions Gallimard, Paris 1980), erschien 1989 im Aufbau-Verlag und wurde noch gedruckt vom Grafischen Großbetrieb Völkerfreundschaft Dresden … Inzwischen scheint es das Buch allerdings nur noch antiquarisch zu geben.

Erstellt am 7. März 2013 von

Hanna Schott

 

Immer wieder ist unsere Autorin Hanna Schott auch zu Lesungen unterwegs, zum Beispiel in der nächsten Woche: Am Mittwoch, 13. März 2013 liest sie um 19.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Kurhausstr. 6  in 55543 Bad Kreuznach; am Donnerstag, 14. März dann um 8 Uhr in der Gesamtschule Stromberg, Rother Weg 19 in 55442 Stromberg. In beiden Fällen liest Hanna Schott aus der faszinierenden Biografie Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda & André Trocmé.

Auch Margot Käßmann nimmt übrigens in ihrem neuen und gemeinsam mit Anke Silomon herausgegebenen Buch Gott will Taten sehen: Christlicher Widerstand gegen Hitler – Ein Lesebuch Bezug auf die Trocmés; mehr dazu demnächst an dieser Stelle …

 

 

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.