Schlagwort-Archiv: Autoren
Anfang März kam die dritte Auflage von Tim Gedderts Ethik-Buch Verantwortlich leben – Wenn Christen sich entscheiden müssen aus der Druckerei. Als dieses Buch 2004 zum ersten Mal erschien, war das zugleich der Startschuss des Neufeld Verlages. Dem Buch war eine Seminarreihe vorausgegangen, die Timothy J. Geddert, Professor am Fresno Pacific Biblical Seminary in Kalifornien/USA und Gastdozent am Theologischen Seminar Bienenberg, im Rahmen des Verbandes deutscher Mennonitengemeinden gehalten hatte.
“Das Ziel des Ganzen ist, dass wir als Gemeinden lernen, biblisch zu denken und verantwortlich zu handeln, wenn wir mit wichtigen ethischen Fragen konfrontiert werden: Was hätte Jesus getan? Was lehrt die Bibel? Wie gewinnen wir biblische Richtlinien? Wie sieht ein Leben aus, das Gott gefällt?”, so Tim Geddert.
Inzwischen wird das Buch längst nicht nur in täuferisch-mennonitischen Gemeinden herangezogen, wenn es um ethische Fragen geht, sondern auch darüber hinaus. Auch Bibelschulen und Theologische Seminare arbeiten damit im Unterricht. Das Kapitel Gott spricht durch die Bibel – Warum hören wir so unterschiedlich? gibt es sogar als günstiges Heft für die gemeinsame Beschäftigung mit dieser zentralen Frage – als Koproduktion mit dem Bibellesebund.
Peter Strauch schreibt in seinem Vorwort:
„… Tim Geddert verschweigt dabei nicht, dass selbst der Satz: „allein die Schrift“ nicht so eindeutig ist, wie er klingt. Gibt es in der Bibel nicht tatsächlich auch zeitgebundene Aussagen? Können wir denn wirklich alles 1:1 übernehmen? Und was kann uns helfen, nicht willkürlich das eine vom anderen zu unterscheiden? Sorgfältig geht der Autor diesen Fragen nach. Er nimmt uns mit hinein in diese Problematik und führt uns zu begründeten Antworten. Und nicht nur das. Was mich an dem Buch besonders fasziniert, ist der Weg, den Tim Geddert dabei mit uns gemeinsam geht. Er leitet zur Eigenarbeit an. Sein Vorgehen ist exemplarisch, wir sollen daran lernen, selbst die erforderlichen Wege zu gehen und begründete Antworten zu finden.
Und noch etwas fällt mir in diesem Buch auf: Wir leben heute in einem ganz und gar individualistischen Zeitalter. Diese Einstellung macht auch nicht vor unserem Christsein halt. Mein Gott und ich, andere haben da gefälligst nicht hineinzureden. Tim Geddert sieht das anders, weil es die Bibel anders sieht. Nach seiner Überzeugung gehört zu einem Leben als Christ die Gemeinschaft mit Schwestern und Brüdern. Was heißt das? Wie wirkt sich das auf die Frage nach dem Willen Gottes aus? Und was bedeutet Gemeinschaft, wenn jemand schuldig wird? Wie gehen wir gemeinsam damit um?
Zeitweise gewinnt man den Eindruck, mit dem Autor zusammen zu sitzen und mit ihm gemeinsam den Fragen nach einem echten und erfüllenden Christsein nachzuspüren. Die Gesprächs- und Denkanstöße helfen, sich dem zu stellen – persönlich und gemeinsam mit anderen. Und ich bin sicher, wer sich auf diesen Prozess einlässt, kommt weiter in seinem Leben mit Jesus. Werden Sie sich darauf einlassen? …
Vor vielen Jahren unterhielt ich mich zu Beginn eines Gottesdienstes mit einem jungen Mann an der Eingangstür zur Kirche. Enttäuscht erzählte er mir, in seiner Gemeinde sei niemand, der in ihm den Wunsch wecke: „So wie der ist, möchtest du auch sein.“ Zwar zeigte sich in dem weiteren Gespräch, dass er zu schwarz gesehen hatte, trotzdem bin ich überzeugt, dass wir gerade solche Leute brauchen: Christen, die echt sind, die in ihrer Lebensausrichtung nicht einfach einem traditionellen Gesetz folgen oder es missach¬ten, sondern die begründet mit Jesus leben, auf sein Wort hören und seinen Willen tun. Der folgende Text wird Ihnen helfen, ein solcher Mensch zu sein.“
Gemeinden sind nach wie vor herausgefordert, ethisch zu handeln und Position zu beziehen. Dieses Buch leistet dabei wertvolle Hilfe (Mengenpreise ab 10 Stück!).
Die Zeitschrift Sozialcourage (Druckauflage 180.000) wird vom Deutschen Caritasverband in Freiburg herausgegeben und erscheint vierteljährlich in 26 verschiedenen Regional- und Zielgruppenausgaben. In ihrer aktuellen Ausgabe 1/2012 enthält sie auf Seite 3 einen ausführlichen Buchtipp zu Hanna Schotts wunderbarem Buch Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda und André Trocmé:
„Wir wissen nicht, was ein Jude ist. Wir kennen nur Menschen“, sagt der Pfarrer eines kleinen französischen Dorfes dem Präfekten 1942 ins Gesicht. Der kommt zur Kontrolle, da Gerüchte über Menschenschmuggel zu ihm gelangt sind. Im besetzten Frankreich unter der Herrschaft von Wehrmacht, SS und Vichytruppen kann das schon einmal Gefangenschaft oder Tod als Antwort bedeuten. Doch Frechheit siegt, die freche Ehrlichkeit des Pfarrers André Trocmé und seiner Frau, der Lehrerin Magda. Denn in jedem Haus von Le Chambon sind Juden versteckt, nicht nur in Hotel und Pension des Luftkurorts: Auch einfache Bauern verbergen Kinder vor der Deportation in den sicheren Tod. Denn: Man kann und muss etwas gegen den Naziterror tun. Bis Kriegsende haben die Dörfler in den Cevennen mindestens 3.000 Menschenleben gerettet, klug, gastfreundlich und solidarisch. Dies und die Biografie der beiden Initiatoren sind lesenswert und dokumentarisch; beispielhaft für das Leben nach dem eigenen Gewissen.
Am Freitag, 27. April 2012 (19.30 Uhr) liest Hanna Schott übrigens aus diesem Buch in der Buchhandlung StadtMission Darmstadt (Merckstr. 24, 64283 Darmstadt). Und – im Gepäck zum Beispiel auch Kinderbücher aus ihrer Feder – sie ist immer wieder auch zu Lesungen und Veranstaltungen in Schulen unterwegs.
Und am Montag, 23. April, ist nicht nur der Welttag des Buches, sondern auch der Yom Hashoah, der Holocaust Remembrance Day. Am Yom Hashoah 2009 sagte US-Präsident Barack Obama über die schier unglaubliche Selbstverständlichkeit, mit der die oben erwähnten mutigen Dörfler viel riskierten:
„Nicht ein einziger Jude, der [in die Gegend von Le Chambon-sur-Lignon] kam, wurde abgewiesen oder verraten. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis die Dorfbewohner von dem erzählten, was sie getan hatten – und auch dann taten sie es nur widerstrebend.“
Übrigens sind in André Trocmés Bestseller Von Engeln und Eseln – Geschichten nicht nur zu Weihnachten tatsächlich auch ganz wunderbare Geschichten etwa zu Passion und Ostern enthalten. Kleiner Tipp …
Franziska Dalingers Jugendroman Vollmilchschokolade und Todesrosen (Neufeld Verlag) ist einer von insgesamt zwölf Titeln, den die Jury des Evangelischen Buchpreises auf ihre Empfehlungsliste 2012 gesetzt hat.
In dieser Woche wurde bekannt gegeben, dass die Journalistin Katja Thimm für ihr Sachbuch Vatertage – eine deutsche Geschichte (S. Fischer) den Evangelischen Buchpreis 2012 erhält. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird am 23. Mai 2012 in der Kulturkirche St. Egidien in Nürnberg überreicht. Der Evangelische Buchpreis wird seit 1979 verliehen. “Gesucht werden Bücher, die anregen über uns selbst, unser Miteinander und unser Leben mit Gott neu nachzudenken”, so die Preisgeber. Die Titel werden jeweils von Lesern vorgeschlagen.
Neben dem Preisbuch wählt die Jury jeweils drei weitere Titel für eine Empfehlungsliste in den vier Kategorien Bilderbücher, Kinder- und Jugendbücher, Romane und Sachbücher aus. Franziska Dalingers Roman Vollmilchschokolade und Todesrosen ist einer dieser zwölf Titel, den die Jury des Evangelischen Buchpreises auf ihre Empfehlungsliste 2012 gesetzt hat.
Worum geht es in diesem Roman, der von Teenagern (und ihren Müttern …) verschlungen wird? In der Empfehlungsliste heißt es:
Manchmal weiß sie selbst nicht, wer sie eigentlich ist: Ist sie Miriam, die Brave, die Unauffällige, die den kirchlichen Jugendkreis besucht? Oder ist sie Messie, die witzige Imitatorin, die bei allem mitmacht, und nicht davor zurückscheut, einen jüngeren Mitschüler unter Druck zu setzen, um von der coolen Clique wahrgenommen zu werden? Ein Wiedersehen mit Kindheitsfreund Daniel bringt Miriam/Messie dazu, an dem zu zweifeln, was sie tut. Denn was in der Clique scheinbar harmlos begonnen hat, eskaliert jetzt. Erpressung, Cyber-Mobbing und schließlich körperliche Gewalt zwingen Miriam, darüber nachzudenken, was ihr wirklich wichtig ist. Für jugendliche Leserinnen ab 13 J.
Im Januar 2012 erschien die Fortsetzung dieses beeindruckenden Jugendbuches unter dem Titel Narzissen und Chilipralinen. Nun aber erstmal herzlichen Glückwunsch an unsere Autorin Franziska Dalinger!
Viele von Euch mögen Dietrich Bonhoeffers bekanntes Gedicht unter dieser Überschrift kennen. Die Frage, wer wir sind, scheint uns fast unser Leben lang zu beschäftigen. Und es ist ja tröstlich, dass wir uns verändern. Alle sieben Jahre sind wir ein anderer Mensch, meinte neulich mal jemand zu mir.
Roland Walter aus Berlin hat auch zu Papier gebracht, was ihm durch den Sinn geht, wenn er sich fragt: Wer bin ich? Er kam 1963 mit einer spastischen Lähmung zur Welt:
Wer bin ich?
Die Menschen nennen mich behindert, und sie haben recht, das bin ich auch. Gott nennt mich seine gute Schöpfung, und er hat recht, das bin ich auch.
Die Menschen nennen mein Leben kostspielig, und sie haben recht, das ist es auch. Gott sagt, mein Leben ist wertvoll, und er hat recht, das ist es auch.
Die Menschen nennen mich unproduktiv, und sie haben recht, das bin ich auch. Gott sagt, ich bin ein Brückenbauer zwischen Behinderten und Nichtbehinderten, und er hat recht, das bin ich auch.
Die Menschen nennen mein Aussehen abstoßend, und sie haben recht, das ist es auch. Gott sagt, mein Lachen ist schön, und er hat recht, das ist es auch.
„Ich finde es toll, dass unser König sein Königreich gerade mit uns Schwachen baut. Menschen wie Roland Walter haben uns da viel zu sagen, finde ich“, so Dr. Thomas Baumann, Lektor im Neufeld Verlag. Roland Walter ist ein König der Lebensfreude, und das Bild oben unterstreicht das eindrücklich. Soeben ist seine Autobiografie erschienen – und wir sind stolz, dass wir als Verlag mit Roland Walter zusammenarbeiten dürfen. (In einem YouTube-Film berichtet Roland Walter ein wenig aus seinem Leben, und ERF Fernsehen strahlte vor einiger Zeit eine halbstündige Sendung über und mit ihm aus.)
Immer wieder stelle ich fest: Menschen mit sichtbaren Behinderungen (meine Einschränkungen und Begrenzungen sehen nur wenige auf den ersten Blick) haben enorm viel zu sagen, was das Menschsein betrifft. Wie es ist, sich dessen bewusst zu sein, dass wir Menschen einander brauchen. Und was es bedeutet, dass wir alle Gottes geliebte Kinder sind. „Alter, krass!“ würde unser Alexander (10, mit Down-Syndrom) jetzt vielleicht sagen. Hat er sich gerade angewöhnt …
Nächste Woche ist der Neufeld Verlag mal wieder unterwegs: Besuchen Sie unseren Stand (4.01) beim Willow Creek Leitungskongress vom 26. bis 28. Januar in Stuttgart. Zeitgleich gibt es einen Neufeld-Büchertisch im Rahmen der Impulstage des Verbandes deutscher Mennonitengemeinden in Karlsruhe. Am Donnerstag Abend dann einen literarisch-bunten Abend, gemeinsam mit Wolfgang Krauß vom Agape Verlag.
Die Autorenlesung von Hanna Schott aus ihrer faszinierenden Biografie „Von Liebe und Widerstand“ im Caféle in Hochdorf (geleitet von Heiderose Hahn & Edeltraud Malessa) am Sonntag Abend, 29. Januar, ist leider schon ausverkauft! Aber zum Glück gibt es dort immer wieder spannende Kulturabende. Und auf Hanna Schotts Website kann man regelmäßig ihre Lesungen und Termine sehen.
Die Münchner Bücherschau junior ist zu einem der größten und bekanntesten deutschen Kinderbuch-Festivals geworden, eine Veranstaltung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt München und dem Verein zur Leseförderung e.V. Vom 3. bis 11. März 2012 öffnet die 6. Münchner Bücherschau junior – wieder im Münchner Stadtmuseum – ihre Tore.
Das Vormittagsprogramm bietet Gruppen aus Kindergärten und Schulen verschiedener Altersstufen die Gelegenheit, die Menschen hinter den Büchern persönlich zu treffen, Autoren und Autorinnen zuzuhören und Fragen zum Erfinden der Figuren, Schreiben der Texte und Veröffentlichen der Bücher zu stellen und so einen direkten Zugang zu Büchern zu erfahren.
Und so ist am Montag, 5. März•um 11.00 Uhr im Münchner Stadtmuseum (Studio) auch eine Veranstaltung rund um das Thema „Wie gut, dass jeder anders ist!“ geplant. David und Carolin Neufeld werden mit ihrem Sohn Samuel (mit Down-Syndrom) dabei sein, und wenn alles klappt, wird auch die Autorin Silke Schnee aus Köln einfliegen. Das Bilderbuch „Die Geschichte von Prinz Seltsam“, unser Bestseller 2011, liefert dann die Vorlage für 45-60 interaktive Minuten, die zeigen: Es ist normal, dass jeder anders ist. Und besonders!
Diese Veranstaltung eignet sich besonders für Kindergärten – ganz egal, ob sie integrativ arbeiten oder nicht. Der Vorverkauf beginnt am 16. Januar, Anmeldeschluss ist bereits am 3. Februar. Karten gibt’s bei München Ticket und allen bekannten Vorverkaufsstellen. Auch über diese Seite geht’s zum Online-Kartenvorverkauf. Telefonische Bestellungen sind unter 0 89/54 81 81 81 möglich. Das gesamte Veranstaltungsprogramm steht jetzt online.
Als Verlag bereiten wir übrigens gerade die zweite Auflage dieses außergewöhnlichen Bilderbuchs vor. In Zeiten, wo das Stichwort “Inklusion” immer weitere Kreise zieht, ist es ein ganz wunderbares Medium, um miteinander zu erfahren: Wir gehören zusammen!
Link zur Veranstaltung mit “Prinz Seltsam”
Vom 30. April bis 3. Mai 2009 wird Jean Vanier in Trier sein. Der katholische Christ und promovierte Philosoph, bekannt durch die weltweit 131 Arche-Gemeinschaften, in denen behinderte und nicht behinderte Menschen zusammenleben, nimmt an einem “Katimavic” teil. Dieser Begriff aus der Sprache der Inuit steht für das Iglu als Ort der Begegnung.
Zu den Tagen mit Jean Vanier sind bereits über 170 Teilnehmer aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern angemeldet. Am 2. Mai, dem Tag der Behindertenseelsorge, wird Jean Vanier bei einem Segnungsgottesdienst um 13.45 Uhr im Trierer Dom mitwirken.
Jean Vanier ist äußerst selten in Deutschland. Anlässlich seines 80. Geburtstages im vergangenen September erschien die Biographie “Jean Vanier und die Arche – Die Geschichte einer außergewöhnlichen Berufung” im Neufeld Verlag.
Unser Autor Tobias Faix schreibt:
“Mit Jesus hat das Reich Gottes begonnen, welches sich seither unter uns Christen ausbreitet und durch uns sichtbar wird. Da gibt es viel Schönes zu sehen, Christen haben vieles auf dieser Welt entwickelt und geprägt und so Gott die Ehre gegeben. Aber manchmal, so ist es jedenfalls bei mir, ist von der Herrlichkeit des Reiches Gottes nicht so viel zu sehen und zu spüren.
Um diesen Nachfolgeprozess zwischen der Herrlichkeit Gottes und der Schwerkraft des Alltags geht es in meinem Buch Würde Jesus bei IKEA einkaufen? Herausforderungen zur ganzheitlichen Nachfolge. Ich beschreibe darin verschiedene Bereiche der Nachfolge und auch die Schwierigkeiten, die ich damit habe. Ehrlich und auch herausfordernd, so wie ich es selbst erlebe. Damit können sich anscheinend viele identifizieren, was mich natürlich freut: Noch nie habe ich so viele Briefe, E-Mails und Anrufe erhalten wie auf dieses Buch. Viele der Reaktionen waren sehr positiv und ermutigend und haben mich in meiner Nachfolge weiter vorangebracht. Aber es gab auch ärgerliche Reaktionen, vor allem zu dem Text: »Warum ich als Christ nicht für schönes Wetter beten darf«. Da habe ich wohl in ein »individualistisches Wespennest« gestochen. Es lohnt sich, sich darüber aufzuregen!
Vor ein paar Monaten las ich gerade einen ausführlichen Brief einer jungen Frau, die sich über besagtes Kapitel aufregte, als mein Kollege Andi Schuß zur Tür herein kam. Ich las ihm einen Briefabschnitt vor und wir kamen darüber ins Gespräch. Andi erzählte, dass sie das Buch mit Gewinn in ihrem Hauskreis lesen würden und auch andere Kreise in seiner Gemeinde sich damit beschäftigten. Das freute mich natürlich. Aber diese Freude währte nur kurz, denn dann meinte Andi trocken: »Toby, das Buch allein reicht nicht für einen Hauskreis. Die Leute brauchen Impulse, wie sie das Ganze praktisch umsetzen können, sonst nützt das nichts.«
Da saß ich nun und wusste, dass mein Kollege recht hatte. Und er hatte auch gleich einen Vorschlag: »Du musst zum ›IKEA-Buch‹ ein Aktivbuch schreiben!« Ich überlegte kurz, fand den Vorschlag eigentlich ganz gut – und drehte den Spieß um: »Wie wäre es, wenn du das Buch schreibst? Ihr lest es doch gerade als Hauskreis!« Wie das im Leben so ist, fanden wir einen Kompromiss: Wir machen es gemeinsam und nehmen uns noch einen Kollegen dazu, nämlich Heiko Metz. Und weil uns das immer noch nicht genug erschien, haben wir noch 23 unserer Studierenden hinzu gebeten, so dass es tatsächlich eine sehr bunte, vielfältige und spannende Buchaktion wurde! ”
Ende April erscheint also:
Würdest du bei IKEA einkaufen?
4×3 Aktiveinheiten zur ganzheitlichen Nachfolge
In unserem Weblog findet Ihr in den kommenden Wochen weitere Aktiv-Tipps und Erfahrungen, Links und Anregungen für Nachfolgerinnen und Nachfolger! Also klickt Euch wieder rein!
Christliche Autoren haben die vielfältigsten Gründe, sich mit dem Thema Religion und Glaube auseinander zu setzten und darüber zu schreiben. Sie sind selbst überzeugte Christen, die in ihren Büchern in der Regel einen Blick über den christlichen Tellerrand der eigenen Gemeinde werfen und andere daran teilhaben lassen.
Christliche Autoren fühlen sich verpflichtet, ihr Wissen mit anderen zu teilen
Für viele christliche Autoren ist diese Art des Austausches eine Art “innerer Verpflichtung”. Als Christen fühlen sie sich dazu verantwortlich, andere Menschen zu informieren und an ihren eigenen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Ihnen Impulse zu geben und zum Meinungs- und Gedankenaustausch beizutragen, ist ebenfalls Ziel christlicher Autoren.
Unsere christlichen Autoren und Autorinnen publizieren aus den verschiedensten Gründen und aus unterschiedlichstem Antrieb. Eine Autorin verlor beispielsweise ihre kleine Tochter und schreibt seitdem Bücher über Trauer und den Umgang damit. Ein christlicher Autor fand erst im Alter von 51 Jahren zum Glauben, und ist seitdem aktiv im Gemeinde- und Schriftstellerleben integriert.
Andere christliche Autoren sind weltweit bekannt und haben bereits mehrere Millionen Bücher in verschiedenen Sprachen verkauft. Dass christliche Autoren dabei nicht ausschließlich auf religiöse Inhalte zurückgreifen, zeigt das Beispiel einer Schriftstellerin, die sich vornehmlich den Themen Partnerschaft und Familie widmet. Einen weiteren christlichen Autor kennzeichnet sein Engagement als Pastor, Seelsorger und AIDS-Beauftragten.
Soziales Engagement als Ergebnis des Glaubens christlicher Autoren
Die Schriftsteller des Neufeld Verlags zeichnen sich also nicht nur durch ihre christlichen Bücher aus, sondern auch durch zahlreiche andere Werke. Ihr Glaube spiegelt sich in ihrem sozialen Engagement wider und lässt auch andere Menschen an ihrem Glück teilhaben, dass sie durch den christlichen Glauben erfahren haben. Das weit reichende Gesundheitsprogramm eines christlichen Autors in Zentralafrika ist da nur eins von vielen Beispielen, in denen sich der Glaube äußert. Hier gelangen Sie zur Liste christlicher Autoren im Neufeld Verlag.









Wer schreibt denn da? Bin 1970 in Ingolstadt geboren und in Oberbayern und Ostwestfalen aufgewachsen. Seit 1995 verheiratet mit der wunderbaren Carolin. 2004 ging mit der Gründung des Neufeld Verlages ein weiterer Traum in Erfüllung. 
